Exzellenzinitiative

Forschungsbereiche

1. Urologie

Therapie der Harninkontinenz durch zellbasierte Regeneration des Harnröhrensphinkters (DFG Klinische Forschergruppe 273) Diese Klinische Forschergruppe (KFO) untersucht verschiedene Aspekte einer möglichen kurativen, zellbasierten Therapie zur Stärkung des geschwächten Harnröhrensphinkters.

2. Strahlenbiologie

Mit Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Bundesamt für Strahlenschutz wird in verschiedenen Projekten die Bedeutung der durch Strahlung induzierbaren Signalkaskaden für die Strahlenreaktion von Tumor- und Normalgewebszellen untersucht. Aus diesen Forschungsprojekten sollen sich in naher Zukunft Möglichkeiten der Entwicklung interventioneller pharmakologischer Strategien im Kontext einer Strahlentherapie eröffnen.

3. Nanobiophysik und Medizinische Physik

Ziel dieser Forschungsbereiches ist es Fragen mit biologischer und medizinischer Relevanz mit physikalischen Methoden zu beantworten. Um tiefer und tiefer in die Nanowelt zu steigen, ist die Entwicklung und Etablierung neuer Instrumente und Methoden mit hoher Geschwindigkeit und geräuscharmer Charakteristik essentiell. Daher beinhalten die Anwendungen die Visualisierung der dynamischen Wechselwirkungen einzelner Biomoleküle, die die morphologischen und mechanischen Eigenschaften lebender Zellen und Gewebe aufdecken.

4. Tissue Engineering

Willkommen im Schenke-Layland Lab. Dieser Forschungsbereich zielt vor allem darauf ab, kritische Anwendungen für die Bereiche Biomaterialien, Frauengesundheit, kardiovaskuläre regenerative Medizin und optische Technologien zu entwickeln.

5. Labordiagnostik (POCT)

Der Schwerpunkt liegt hier hauptsächlich im Bereich der optischen Sensoren. Dazu kommen einerseits markierungsfreie Detektionsmethoden wie die Reflektometrische Interferenzspektroskopie (RIfS), die Oberflächenplasmonenresonanz (SPR), das Mach-Zehnder-Interferometer (MZI) und der integriert optische Gitterkoppler zum Einsatz.

6. Präklinische Bildgebung und Radiopharmazie

Die Aufgabe des Werner Siemens Imaging Centers ist es, die Grenze zwischen der in vitro biomedizinischen Forschung und der In vivo Bildgebung zu überbrücken. Diese Herausforderung wird kann nur durch die ständige Weiterentwicklung und Erforschung bestehender und neuartiger bildgebender Technologien und durch die Verwendung von innovativen bildgebenden Sonden und Tiermodellen erreicht werden, um dadurch ein Maximumin an Informationen über die Physiologie und Pathplogien des Körpers von Tier und Mensch zu gewinnen.