Exzellenzinitiative

Gleichstellung

Gleichstellungsprofessuren, Dual Career Möglichkeiten, ein spezielles Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen (Athene-Programm) sowie die Initiierung von Verfahrensänderungen bilden die Kernmaßnahmen im Bereich Gleichstellung des Zukunftskonzepts.

Zu Letzteren gehören unter anderem die Verankerung neuer Regelungen für die Ausschreibung von Professuren, sowie die Suche und Auswahl geeigneter Kandidaten/innen. Diese Regelungen setzen Standards für die systematische und proaktive Rekrutierung von Frauen und erhöhen die Transparenz der Auswahlverfahren. Auch wurde durch die Einführung solcher Neuerungen eine höhere Sensibilität für Gleichstellungsthemen im Allgemeinen und im Speziellen während Berufungsverfahren geschaffen.

Das erklärte Ziel der Universität ist es, den Anteil an weiblich besetzten Professuren generell zu erhöhen. Mit Mitteln der Exzellenzinitiative wurde sieben Professorinnen (W3) im Rahmen von Gleichstellungsmaßnahmen berufen, wovon die Mehrzahl im Bereich der Lebens- und Naturwissenschaften tätig sind. Auch im Bereich Nachwuchs wurde bei der Besetzung der Nachwuchsgruppenleiterpositionen darauf geachtet eine hohe Anzahl an Wissenschaftlerinnen zu rekrutieren. Die Steigerung der Quote von Professorinnen wird auch eine höhere Zahl an weiblichen „role models“ für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen hervorbringen und so deren Motivation erhöhen, eine wissenschaftliche Karriere anzustreben bzw. diese weiter zu verfolgen.

Die Dual Career Couples-Förderung konnte, insbesondere dank des durch das Zukunftskonzept erhöhten Angebots an befristeten Stellen zur Weiterqualifizierung von Partnern, sehr erfolgreich in Tübingen umgesetzt werden.


Mehr Information zum Thema Gleichstellung an der Universität Tübingen finden Sie auf den Seiten des Gleichstellungsbüros.