Exzellenzinitiative

Die Exzellenzinitiative, das Zukunftskonzept der Universität Tübingen und die Exzellenzstrategie

Die Exzellenzinitiative

Die Exzellenzinitiative ist eine 2005 von Bund und Ländern beschlossene Fördermaßnahme, die dazu dienen soll, Deutschland als Wissenschaftsstandort zu stärken, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und Spitzenleistungen im Universitäts- und Wissenschaftsbereich sichtbarer zu machen. Hierzu wurden drei Förderlinien eingerichtet:

  1. Graduiertenschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses,
  2. Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung, und
  3. Zukunftskonzepte zur Stärkung des strategischen Gesamtkonzepts der Universitäten.

Die Universität Tübingen konnte 2007 im Rahmen der ersten Förderphase das Exzellenzcluster des Werner Reichhardt Centrums für integrative Neurowissenschaften (CIN) einwerben. Mit der Verlängerung des CIN und der erfolgreichen Beantragung der Graduiertenschule Learning, Educational Achievement, and Life Course Development (LEAD) legte sie schließlich den Grundstein für die Einwerbung des Zukunftskonzepts „Research - Relevance - Responsibility“ im Jahr 2012.

Das Zukunftskonzept der Universität Tübingen

Zukunftskonzepte bilden die dritte Förderlinie im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern. Sie sollen die universitäre Spitzenforschung nachhaltig ausbauen, eine höhere Konkurrenzfähigkeit im internationalen Vergleich schaffen sowie die Universitäten im Bereich Nachwuchsförderung langfristig stärken.

Das Zukunftskonzept der Universität Tübingen (ZUK 63) steht unter dem Motto Research – Relevance – Responsibility. Seit 2012 wird unter diesem Leitgedanken die Grundlagenforschung der Universität gezielt gefördert und um anwendungsorientierte und gesellschaftsrelevante Themen erweitert. Die Optimierung von Nachwuchsförderung, Internationalisierung und Gleichstellung sind weitere wichtige Bestandteile des Tübinger Zukunftskonzepts.

Die Universität hat die sich im Rahmen der Exzellenzinitiative bietenden Möglichkeiten zielstrebig für die Realisierung der im Zukunftskonzept vorgesehenen Maßnahmen genutzt. Dies führte zu einer Neuakzentuierung des Profils der Universität und initiierte strukturelle Veränderungen, die die Universität auch langfristig strategisch aufstellen. Die Umsetzung der verschiedenen Programmteile ist deutlich sichtbar:

Die Exzellenzstrategie

Die weitere Zukunft des Bund-Länder Programmes Exzellenzinitiative wurde nach Evaluation des Programmes durch die sogenannte „Imboden-Kommission“ mit dem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 16.06.2016 beschlossen. Ab November 2019 wird sie als „Exzellenzstrategie“ fortgesetzt werden.

Dazu erfolgte im September 2016 die neue Ausschreibung, die zwei Förderlinien umfasst:

  1. Exzellenzcluster und
  2. Exzellenzuniversitäten.

Die Universität Tübingen hat sich mit mehreren Clusterinitiativen beworben und war in der ersten Stufe des Verfahrens (Skizzenphase) mit vier eigenen und einer Initiative in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart erfolgreich. Diese Initiativen gehen nun in die zweite Runde. Eine endgültige Entscheidung über die Clusterinitiativen wird Ende September 2018 erwartet.

Alle Universitäten und Hochschulen, die in der zweiten Runde mit zwei Clusterinitiativen positiv beschieden werden, dürfen bis zum Dezember 2018 einen Antrag für die Förderlinie Exzellenzuniversität einreichen. Hierzu wird die Entscheidung im Juli 2019 erwartet. Anschließend beginnt im November 2019 die Förderperiode.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur Exzellenzinitiative und -strategie finden Sie auf den Seiten

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Tübingen stehen weitere Informationen im internen Bereich der Exzellenzinitiative zur Verfügung.