Exzellenzstrategie

Athene-Programm

Zur Förderung von Wissenschaftlerinnen in der Qualifikationsphase schreibt die Universität Tübingen im Rahmen der Universitätsstrategie das Tübinger Athene-Programm aus. Mit diesem Programm sollen aussichtsreiche Nachwuchswissenschaftlerinnen durch die Förderung ihrer wissenschaftlichen Arbeit, individuelle Karriereplanung und Angebote zum Erwerb überfachlicher Kompetenzen für eine wissenschaftliche Laufbahn gewonnen werden.

Zielgruppe

Nachwuchswissenschaftlerinnen der Universität Tübingen in der Postdoc-/Habilitations-Phase, Juniorprofessorinnen.

Nicht antragsberechtigt sind:

  • Angehörige der Medizinischen Fakultät mit klinischer/medizinischer Ausrichtung (Dr. med.)
  • Frauen, die im Förderzeitraum (01.01.2020-31.12.2021) bereits durch das Margarete von Wrangell- Habilitationsprogramm oder das Brigitte Schlieben-Lange-Programm des Landes Baden-Württemberg gefördert werden. Eine erfolgreiche Antragsstellung im Rahmen dieser beiden Programme nach Beginn der Athene-Förderung führt jedoch nicht zum Ausschluss aus der Förderung.

Förderdauer

2 Jahre

Förderbeginn

01. Januar 2020 - 31. Dezember 2021

Förderumfang

  1. Gesamthöhe der Mittel: 5000 Euro/Förderjahr
     
  2. Finanzierung der wissenschaftlichen Arbeit: Individuelle Sach-, Reise- und Hilfskraftmittel. Wissenschaftlerinnen mit Familienpflichten haben die Möglichkeit, Hilfskraftmittel zur Kompensation des familienbezogenen Zeitaufwandes einzusetzen.
     
  3. Karriereplanung: Im Zentrum dieses Förderschwerpunkts steht die individuelle, professionelle und strate­gische Karriereplanung, ergänzt durch Fortbildungen zur Vermittlung fachübergreifender Kompetenzen.
     
  4. Zukunftsworkshops: Zweimal im Jahr findet ein Zukunftsworkshop (in deutscher Sprache) statt. Die Zukunftsworkshops dienen der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch der Athene-Wissenschaft­lerinnen untereinander, dem Erwerb überfachlicher Kompetenzen sowie der Planung des Angebots im Rahmen des Athene-Programms. Die Teilnahme an den Workshops ist verbindlich.

Bewerbungsfrist

Die Antragsunterlagen sind vollständig bis zum 15. Oktober 2019 (Ausschlussfrist) online einzureichen

Antragstellung

Bitte reichen Sie die nachfolgend aufgelisteten Dokumente in einem PDF Dokument zusammengefasst online über das Bewerbungsportal ein:
Bewerbungsportal 

 

  • Bewerbungsschreiben,
  • Tabellarischer Lebenslauf mit Publikationsliste, Kopie der Promotionsurkunde
  • Erklärung der zu fördernden Person über die Bereitschaft zur Teilnahme an den begleitenden Zukunfts­workshops (kann ins Bewerbungsschreiben integriert werden),
  • Beschreibung des Forschungs-/Qualifikationsvorhabens mit wissenschaftlicher Zielsetzung einschließ­lich Bericht über den Stand der Vorarbeiten und Einordung in den Stand der Forschung; fachliche Einbindung ggf. Kooperationen, institutionelle Einbindung der Antragstellerin (z.B. Stelle, Stipen­dium), Ziele und Arbeitsprogramm für den Förderzeitraum (insg. 5-10 Seiten)
  • Gutachterliche Stellungnahme einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers zur Person, zum wissen­schaftlichen Vorhaben sowie den Erfolgsaussichten einer wissenschaftlichen Laufbahn und dem zeitlichen Ablauf der geplanten Qualifizierung.
  • Institutsbezogenes Qualifizierungskonzept (durch das Institut zu erstellen und von der Institutsleitung zu unterschreiben) mit folgenden Inhalten:
    • organisatorische Zuordnung der Stelle/der Antragstellerin,
    • Infrastruktur und sachliche Grundausstattung, die der Antragstellerin zur Verfügung steht,
    • Einsatzfelder der Antragstellerin in Lehre und Forschung,
    • Betreuung durch Fakultät/Institut (z.B. durch Mentoring, Statusgespräche)
    • Zusage des Instituts, die Nachwuchswissenschaftlerin auf ihrem Qualifizierungsweg zu unterstützen.
       

Nach der Registrierung im Bewerbungsportal  erfolgt die Antragsstellung in zwei Schritten:

  1. Ausfüllen der Datenblätter (online auszufüllen)
  2. Vorhabensbeschreibung mit Anlagen als ein zusätzliches in einem PDF Dokument hochladen
    • Aussagen über den geplanten Einsatz der Mittel sind zum Antragszeitpunkt noch nicht erforderlich
    • Der Antrag kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.