Aktuelles


Nichts mehr zu retten: Über den Zusammenbruch des katholischen Sexualitätsdispositivs

Der Aufsatz von Prof. Dr. Schüßler analysiert den endgültige Zusammenbruch des katholischen Sexualitätsdispositivs, also der normativen Vorgaben und Erwartungen im Bereich Sexualmoral und Geschlechterverhältnis. Hier ist nichts mehr zu retten, weil niemand mehr derart gerettet werden muss und kann.

(08.11.2021)

 


Schmerz und Präsenz

Prof. Dr. Schüßler schreibt im theologischen Feuilleton "feinschwarz.net" über die Ausstellung von Marina Abramović in der Kunsthalle Tübingen. Hier werden zum ersten Mal religionsbezogene Inhalte mit in den Fokus genommen.

(01.10.2021)

 


Gott, Gaia und eine neue Gesellschaft

"Wie lesen und deuten wir die Welt, in der wir leben? Wer ist der Mensch in Relation zu Natur und Technik? Welche Pointe liegt in den Selbstzuschreibungen »religiös« oder »gläubig«?" (Quelle: transcript 2021: ebd.)

Prof. Dr. Schüßler ist der Mitherausgeber dieses neuen Sammelbandes zur theologischen Rezeption von Bruno Latour. Der Sammelband ist als Open-Source-Dokument frei verfügbar.

(01.10.2021)

 


Ereignisse des Evangeliums kuratieren

Prof. Dr. Schüßlers neue Publikation "über die pastorale Semiotisierung religiöser Räume" ist als Open-Source-Dokument frei verfügbar.

(26.07.2021)

 


Decolonizing Global Encounters oder die Frage nach der Gegenwart

Theresa Mayer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an unserem Lehrstuhl, berichtet vom internationalen Workshop "Decolonizing Global Encounters" an der Universität Tübingen auf feinschwarz.net

(30.06.2021)

 


SIPCC Online-Seminar 2021 7. / 14. / 21. / 28. Juni

An den vier Montagen im Juni 2021 fand das 32. Internationale Seminar für Interkulturelle und Interreligiöse Seelsorge und Beratung, das auch unser Lehrstuhl mitveranstaltet, unter dem Thema "Superdiversity - Kreative Räume in Seelsorge eröffnen" statt. Das Programm finden Sie, wenn Sie dem hinterlegten Link folgen.

(05.06.2021)


Gender, Race, Religion: Nachlese einer katholischen Debatte

In seinem neuen Beitrag im theologischen Feuilleton "feinschwarz.net" thematisiert Prof. Dr. Michael Schüßler die öffentliche Debatte zwischen Prof. Dr.in Johanna Rahner und Bischof Stefan Oster um "Gender, Race und Macht in der Kirche." (ebd.)

(02.06.2021)

 


Dissenting Church

Exploring the Theological Power of Conflict and Disagreement

Vom 20. bis 23. Oktober 2021 wird die traditionell im belgischen Löwen stattfindende Konferenz Leuven Encounters in Systematic Theology zum 13. Mal ausgerichtet! Dieses Mal jedoch online und unter dem Thema "Dissenting Church: Exploring the Theological Power of Conflict and Disagreement." Aktuelle Informationen finden sie auf der hinterlegten Seite. 

(14.05.2021)


Zu routiniert für Gott?

Beitrag von Prof. Dr. Schüßler

"Die digitale Transformation ist in ihrer Dynamik und ihren Konsequenzen kaum zu fassen. Sie wirkt sich auch massiv auf Kirche und Theologie aus. Die Beiträge des umfangreichen Kompendiums sondieren ihre verschiedenen Facetten und bieten einen aufschlussreichen Überblick: die Kultur der Digitalität, die theologisch-anthropologische Dimension, die ekklesiale Dimension, die Gottesrede sowie medienethische Einordnungen" (Quelle: Herder)

(11.05.2021)


Un/doing gender, un/doing religion

Anmeldung & Programm des Workshops

Die Anmeldung zum Call of Posters des Workshops "Un/doing gender, un/doing religion"  ist möglich! Hier finden Sie das Programm sowie weitere Infos auf der Seite dieses Forschungsprojekts.

(11.05.2021)


Beitrag anlässlich des 90. Geburtstages von Prof. Dr. Norbert Greinacher

Fuchs, Schüßler: Glaube in 2865 Artikeln. Eine absurde Vorstellung

Der ehemalige Lehrstuhlinhaber der Praktischen Theologie in Tübingen (1971 - 1997), Prof. Dr. Nobert Greinacher, feiert am 26.04.2021 seinen 90. Geburtstag. Zu diesem Anlass haben seine Nachfolger, Prof. Dr. Ottmar Fuchs, Lehrstuhlinhaber von 1998 bis 2014 und Prof. Dr. Michael Schüßler, aktueller Lehrstuhlinhaber, den Artikel "Glaube in 2865 Artikeln. Eine absurde Vorstellung" verfasst. Der Lehrstuhl wünscht alles Gute und Gottes Segen!

(26.04.2021)


katholisch.de: "Wenn Laien zu Unterstützern von Missbrauchstätern werden"

Prof. Dr. Schüßler im Interview

"Unterschriften für einen wegen Missbrauchs verurteilten Priester: Ein Fall aus Franken macht Schlagzeilen und wirft die Frage auf, warum sich auch Laien manchmal schwer damit tun, sexualisierte Gewalt anzuerkennen." (Wölfel 2021)

Prof. Schüßler zeigt auf, welche praktisch-theologischen Gründe dies haben könnte.

(26.03.2021)


Neue Veröffentlichungen

Es wurden neue Beiträge von Prof. Dr. Schüßler veröffentlicht: 

Drop your tools! Pastoraltheologische Vertiefung kirchlicher Präventionsbemühungen in "Ohnmacht. Macht. Missbrauch. Theologische Analysen eines systemischen Problems"  und 

Diskriminierung als Identitätspolitik? Phänomene von Un/Doing Gender in der katholischen Kirche in "Diskriminierung und Antidiskriminierung. Beiträge aus Wissenschaft und Praxis".


Was heißt in Corona: Erfahrungsbezug von Theologie?

"Theologie und Kirche tun sich weiter schwer mit der Pandemie. Was heute stimmt, kann morgen schon belanglos oder falsch sein. Die aktuellen Erfahrungen überfordern, setzen aber auch Kreativität frei", meint Michael Schüßler in seinem aktuellen Artikel zu den Erfahrungen der Pastoral während der Corona-Pandemie.

 


Gott, die leise, sanfte Macht

Prof. Schüßler spricht beim sog. Kapellengespräch, einem Podcast der Diözese Rottenburg-Stuttgart, über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Leben der Gläubigen und die Erschütterung von Gottesbildern. Gott versteht er als eine leise, sanfte Macht, die aber nicht machtlos ist.


Neues Projekt: Decolonizing Global Encounters

Global Encounters sind heute bestimmt von multidimensionalen Macht- und Herrschaftsverhältnissen. Die Erforschung dieser komplexen Verflechtungen verlangt eine vertiefte transdisziplinäre Reflexion, in der sich die Analyse globaler Dynamiken mit der kritischen Untersuchung kontextspezifischer Konstellationen verbindet. Es geht um Religon, Kultur und Politik in diesen Verflechtungen.


Besser scheitern an Corona?

"Im Ausnahmezustand wächst die Sehnsucht nach heroischen Taten, gerade in den Religionen. Viele leisten zwar Außergewöhnliches, verstehen das aber als postheroisches Engagement. Religiöser Heroismus ist dagegen oft kontraproduktiv, meint Michael Schüßler."


Befreiung im Dazwischen.

Postheroische Transformation von Caritas- und Diakonietheologie

Der Beitrag von Michael Schüßler wurde im März 2020 in der Zeitschrift für Pastoraltheologie (ZPTh) veröffentlicht.


Abschlussbericht

Kirche im Netzwerk

Der Abschlussbericht des Forschungsprojekts "Kirche im Netzwerk pastoraler Orte und Ereignisse" zum Kirchenentwicklungsprozess in der Diözese Rottenburg Stuttgart steht online!

 


Fachtagung Sexualität, Gender und Religion in gegenwärtigen Diskursen

Auf der interdisziplinären Fachtagung der Islamischen Theologie sprach Michael Schüßler zu Theologie, Gesellschaft und Bildung: "Nichts mehr zu retten: Über den Zusammenbruch des katholischen Sexualitätsdispositivs".


Neues Gesicht am Lehrstuhl

Zu Beginn des Wintersemesters 2019/20 dürfen wir Eva Maria Daganato als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei uns am Lehrstuhl willkommen heißen!


Gesprächsabend mit Thérèse Mema

Die Menschenrechtsaktivistin Thérèse Mema setzt sich durch ihre Arbeit in Traumazentren und ihren Kampf für Frieden und Gerechtigkeit für die Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ein.

Am Dienstag, den 3.12.19 war sie unser Gast in S2.

Zur Einladung


Studientag: Sexualisierte Gewalt in der Kirche

Am 6. Juni 2019 fand an der Katholisch-Theologischen Fakultät Tübingen ein Studientag zur Verantwortung theologischer Konzepte im Kontext des sexuellen Mißbrauchs in der Katholischen Kirche statt. Hier finden Sie einen ersten Bericht.


„Was Kirchengeschichte und Pastoraltheologie voneinander lernen können“

Am 4. und 5. April trafen sich in Tübingen Vertreterinnen des kirchengeschichtlichen sowie des praktisch-theologischen Nachwuchs zu einem ersten gemeinsamen Workshop. Mitdabei waren auch einzelne Lehrstuhlinhaber beider Fächer. Organisiert wurde das Treffen von Tübinger und Bochumer Wissenschafter:innen: Daniela Blum, Teresa Schweighofer, Florian Bock und Andreas Henkelmann.

Bei dem Treffen ging es um die Frage, welchen Vorteil eine stärkere Kooperation dieser beiden Fächer mit sich bringt und welche Thermen dabei besondere Relevanz bekämen. Inhaltlich war der Workshop in drei Bereiche unterteilt: die materielle, die lokative und die apllikative Ebene. Während es bei der materiallen Ebene um die Frage nach dem Gegenstand der beiden Disziplinen ging, wurde auf der lokativen Ebene die jeweilige Position der Forschenden in Raum und Zeit reflektiert. Auf der applikativen Ebene schließlich stellte sich die Frage nach dem Ziel kirchhistorischer bzw. praktisch-theologischer Forschung.

Nach zwei Tagen mit intensiven, teilweise kontroversen vor allem aber erkenntnisreichen Diskussionen und Gesprächen stand für alle Anwesenden fest, dass ein solches Treffen wiederholt werden soll, vermutlich im März 2020, und das begonnene interdisziplinäre Gespräch nicht abbrechen sollte.

Hier finden Sie den Ergebnisbericht des Workshops.


Exkursion nach Köln von katholischer und islamischer Praktischer Theologie

Vom 13.-15. November 2018 waren Studierende der Islamischen und der Katholischen Theologie im Rahmen des interdisziplinären Seminars „Praktische Theologie und Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft“ in Begleitung von Prof. Michael Schüßler und Dr. Jussra Schröer gemeinsam in Köln uind haben dort verschiedene religiöse Einrichtungen besucht. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.


Zu schnell für Gott? Theologische Kontroversen zu Beschleunigung und Resonanz

Neues Buch zur theologischen Relektüre von Hartmut Rosas Theorien herausgegeben von Michael Schüßler und Tobias Kläden erschienen.

Mit Beiträgen von Hartmut Rosa, Hans-Joachim Höhn, Martin Rohner, Stephan Winter, Ottmar Fuchs, Michael Schüßler, Ottmar John, Stefan Gärtner, Martin Spaeth, Kristin Merle, Hildegard Wustmans, Bernhard Grümme, Hubert Wissing, Georg Horntrich, Friedhelm Hengsbach, Rainer Bucher.

Ab jetzt im Handel erhältlich!


Christliche Rituale im Wandel. Schlaglichter aus theologischer und religionswissenschaftlicher Sicht

Rituale boomen. Doch die Kirchen haben ihr Monopol auf Rituale verloren. Der vorliegende Band identifiziert unterschiedliche Formen dieses rituellen Wandels und benennt Forschungsfelder bzw. –fragen: die Ritualdynamik wird am Beispiel der »Celestial Church« und einem evangelikalen Gottesdienst untersucht und ritualdynamische Prozesse werden anhand evangelischer und katholischer Trauungsrituale erforscht. Die Beiträge im dritten Abschnitt befassen sich mit der Entwicklung neuer Rituale und ritueller Elemente. Hierfür werden Erkenntnisse aus Familienkonstellationen für die Ritualpraxis oder die »religionshybride Festkultur« in den Blick genommen. Der Band schließt mit grundlegenden Beiträgen zur »rituellen Erfahrung« und zu Veränderungen in der rituell-liturgischen Landschaft.

Herausgegeben von Teresa Schweighofer (Tübingen), Johann Pock (Wien) und Hans-Gerald Hödl (Wien).