16.07.2018

Grubenbrand-Experiment an der Ausgrabungsstätte Iđoš in Kikinda, Serbien

Nationalmuseum Kikinda, CCA-BW und das Tractus-Projekt (MSCA-Stipendium) führen an der Ausgrabungsstätte Iđoš ein Keramikbrand-Experiment durch.

Im Rahmen der International Archaeological Fieldschool an der Ausgrabungsstätte Iđoš und der aktuellen Ausgrabungskampagne führten das Projekt Borderlands ARISE, das Nationalmuseum Kikinda in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Archäometrie-Baden Württemberg (CCA-BW) und das Tractus-Projekt (MSCA-Stipendium) ein Keramikbrand-Experiment durch. Ziel dieser Veranstaltung war ein besseres Verständnis der Keramikproduktion in der archäologischen Stätte Iđoš und ihrer Umgebung während des Spätneolithikums/Chalkolithikums. Das Experiment war Teil des Workshops, der den Studenten die Traditionen der spätneolithischen/chalkolithischen Töpferei näher brachte, entsprechend den Ergebnissen der Analysen der Iđoš-Keramiken, die im Rahmen der kürzlich vom CCA-BW und dem Nationalmuseum Kikinda unterzeichneten Kooperationsvereinbarung durchgeführt wurden.
Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Silvia Amicone (CCA-BW Universität Tübingen/University College London), Dr. Vanessa Forte (Marie Sklodowska-Curie Fellow, McDonald Institute for Archaeological Research, University of Cambridge) und Dr. Neda Mirković-Marić (Intermunicipal Institute for the Heritage Protection Subotica, Borderlands ARISE Project).

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