Fachbereich Geowissenschaften

Aktuelles aus der Forschung

Von Neandertalern wird allgemein angenommen, dass sie gefährliche Jagdtechniken mit Kurzdistanzwaffen bei der Jagd nutzten und keine Wurfwaffen, sondern zum Beispiel Stoßspeere, wie hier dargestellt. Durch diese Jagdmethoden sollten sie in direkten Kontakt mit großen Säugetieren gekommen sein, was im Vergleich mit modernen Menschen eine hohe Rate an Verletzungen, vor allem am Kopf und Hals, zur Folge gehabt hätte. Die Forscher fanden jedoch ähnliche Verletzungsraten an Schädeln von Neandertalern und frühen modernen Menschen, sodass die Hypothese angezweifelt werden muss.

14.11.2018

Von wegen wild und gefährlich: Keine Häufung von Kopfverletzungen bei Neandertalern

Forscherteam der Universität Tübingen widerlegt langgehegte Vorstellungen durch Vergleiche mit...

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14.11.2018

Höhlenkunst aus der Eiszeit

Tübinger Archäologen entdecken mindestens 12.000 Jahre alte Tierdarstellungen in Frankreich

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Die Karte zeigt die geografischen Wanderungsbewegungen von Bevölkerungsgruppen, die in dieser Studie diskutiert werden.

09.11.2018

Analyse alter Genome zeigt bislang unbekannten Genfluss zwischen Nord- und Südamerika

Internationales Forschungsteam enthüllt unerwartete Details zur Besiedlungsgeschichte Mittel- und...

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