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		<title>Fachbereich</title><link>https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/fachbereich/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Sun, 07 Jun 2026 20:10:05 +0200</pubDate><lastBuildDate>Sun, 07 Jun 2026 20:10:05 +0200</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-132066</guid><pubDate>Wed, 27 May 2026 12:27:20 +0200</pubDate><title>Geosymposium und Quenstedt-Jahresfeier 2026 am 3. Juli 2026</title><link>https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/fachbereich/aktuelles/aktuelles-aus-der-forschung/newsfullview-aktuelles-aus-der-forschung/article/geosymposium-und-quenstedt-jahresfeier-2026-am-3-juli-2026/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Herzliche Einladung zum Geosymposium und zur Quenstedt-Jahresfeier am Freitag, 3. Juli 2026, 14:00 Uhr</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3ODA4NTU4MDUsImV4cCI6MTc4MDk0NTgwNSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9NYXROYXQvRmFjaGJlcmVpY2hlL0dlb3dpc3NlbnNjaGFmdGVuL0FrdHVlbGxlcy9Eb2t1bWVudGUvUHJvZ3JhbW1fR2Vvc3ltcG9zaXVtX1F1ZW5zdGVkdF9KYWhyZXNmZWllcl8yMDI2LnBkZiIsInBhZ2UiOjgyMzUzfQ.RbBlLKwaximh__-LeWcFEjEYRZxVW02kl0SxeYEGi3M/Programm_Geosymposium_Quenstedt_Jahresfeier_2026.pdf">Programm</a></p>]]></content:encoded><category>Termine allgemein</category><category>Geowissenschaft-Aktuell</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-130710</guid><pubDate>Thu, 23 Apr 2026 10:36:32 +0200</pubDate><title>Von den Pampas bis Patagonien: DNA enthüllt Südamerikas Menschheitsgeschichte</title><link>https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/fachbereich/aktuelles/aktuelles-aus-der-forschung/newsfullview-aktuelles-aus-der-forschung/article/von-den-pampas-bis-patagonien-dna-enthuellt-suedamerikas-menschheitsgeschichte/</link><description>Team der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen: Migration im Holozän prägte kulturelle Vielfalt im Südkegel</description><content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue genetische Untersuchung zeigt, dass die kulturelle Vielfalt im sogenannten Südkegel – dem annähernd dreieckigen südlichsten Teil Südamerikas – stark durch weitreichende menschliche Migration geprägt wurde. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Senckenberg <span lang="en" dir="ltr">Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment </span>an der Universität Tübingen und unter Beteiligung mehrerer Institutionen in Südamerika analysierte das Erbgut von 52 indigenen Individuen, die in den vergangenen 6.000 Jahren in den Pampas, in Nordwest-Patagonien, im Paraná-Delta sowie im östlichen Tiefland Uruguays lebten. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass mindestens drei genetisch unterschiedliche Bevölkerungsgruppen im mittleren Holozän in den Pampas koexistierten. Die nun im Fachjournal <i>Current Biology</i> veröffentlichte Studie verdeutlicht, dass großräumige Migrationen ein zentraler Faktor für die genetische und kulturelle Vielfalt im südlichen Südamerika sind.</p><p>Die europäische Kolonialisierung hat die heutigen Staaten Südamerikas kulturell tiefgreifend geprägt. Die Vielfalt indigener Sprachen, Religionen, Weltbilder und politischer Strukturen wurde dabei in weiten Teilen durch europäische Institutionen und Ordnungssysteme ersetzt. „Dies ging einher mit einer massiven Verdrängung der indigenen Bevölkerung, deren genetische Vielfalt bis heute stark reduziert ist“, erläutert Professor Cosimo Posth vom Senckenberg <span lang="en" dir="ltr">Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment </span>an der Universität Tübingen (SHEP) und fährt fort: „In den letzten Jahren haben Studien zu alten Genomen amerikanischer Ureinwohner unser Bild davon, wie Südamerika einst besiedelt wurde, deutlich geschärft. Eine Region, die bisher aber weniger genetisch untersucht wurde, ist der Südkegel, die am weitesten südlich gelegene Region des Kontinents, die von Menschen besiedelt wurde.“</p><p>Gemeinsam mit der Erstautorin der neuen Studie, der SHEP-Doktorandin Kim-Louise Krettek, und einem internationalen Forschungsteam konnte Posth nun anhand von genetischen Daten wichtige zeitliche und räumliche Lücken zur Besiedlung des Südkegels schließen. Hierfür sammelten die Tübinger Forschenden genetische Daten von 52 indigenen Individuen aus 31 Fundstellen in vier Regionen des Südkegels. „Die von uns untersuchten fossilen Überreste stammen aus dem mittleren und späten Holozän der zentralen und südlichen Pampas, Nordwest-Patagoniens, dem Paraná- und Uruguay-Delta sowie den östlichen Tiefländern Uruguays und sind zwischen 6.000 und 150 Jahre alt“, erklärt Krettek.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilungen</category><category>Geowissenschaft-Aktuell</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-129969</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2026 11:25:03 +0200</pubDate><title>Steinzeitlicher Steinbruch: Bereits vor 220.000 Jahren bauten Menschen in Südafrika gezielt Rohstoffe ab</title><link>https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/fachbereich/aktuelles/aktuelles-aus-der-forschung/newsfullview-aktuelles-aus-der-forschung/article/steinzeitlicher-steinbruch-bereits-vor-220000-jahren-bauten-menschen-in-suedafrika-gezielt-rohstoffe-ab/</link><description>Internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Tübingen weist langfristige Nutzung einer Rohstoffquelle im altsteinzeitlichen Südafrika nach</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bereits vor 220.000 Jahren bauten Menschen Steine für ihre Werkzeuge an Orten ab, die sie eigens dafür aufsuchten – deutlich früher als bisher angenommen. Das konnte ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Tübingen an der Fundstelle Jojosi in Südafrika nachweisen und widerlegt damit das vorherrschende Paradigma, nach dem Jäger‑ und Sammlergruppen während der Altsteinzeit das Material für Steinwerkzeuge beiläufig bei anderen Aktivitäten sammelten. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift <i>Nature Communications.</i></p><p>„Wir fanden in Jojosi zahlreiche Spuren des Hornfelsabbaus: Blöcke, die auf ihre Qualität hin angeschlagen wurden, Abschläge verschiedener Größe, tausende millimetergroße Produktionsabfälle und Hammersteine“, sagt Dr. Manuel Will aus der Abteilung für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen. Hornfels ist ein feinkörniges Gestein, das in der Steinzeit zur Herstellung von Werkzeugen verwendet wurde. „Die Menschen bearbeiteten hier vor Ort Felsblöcke und schlugen so lange Material ab, bis sie aus dem Stein die gewünschten Formen gewonnen hatten – wahrscheinlich, um daraus später Werkzeuge herzustellen.“</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilungen</category><category>Geowissenschaft-Aktuell</category><category>Landingpage-Aktuell</category></item>
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