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24.09.2019

Antibiotika-Resistenz in Pseudomonas aeruginosa

In seiner Bachelorarbeit untersuchte Eike Pertuch relevante Resistenzmechanismen.

Übersicht der LPS-Synthese und deren Modifikation in P. aeruginosa

Pseudomonas aeruginosa ist ein Gram-negatives, opportunistisches Pathogen, welches hauptverantwortlich ist für Infektionen bei hospitalisierten Patienten mit lokaler oder systemischer Beeinträchtigung der Immunabwehr. Ein großes Problem der Infektionen mit P. aeruginosa bildet dabei die hohe Rate antibiotikaresistenter Keime. Um neue, wirksame Antibiotika gegen dieses Pathogen herstellen zu können, ist ein fundamentales Verständnis der Resistenzmechanismen erforderlich. Eike Pertuch untersuchte in seiner Bachelorabeit die Modifikation der Lipopolysaccharide (LPS), welche Bestandteile der äußeren Bakterienmembran sind und deren Modifikationen die Wirksamkeit von Antibiotika verringern können. Er erweiterte ein bestehendes genom-skaliges Modell von P. aeruginosa um verschiedene LPS-Modifikationen und analysierte anschließend den veränderten Stoffwechsel für verschiedene Modifikationen. Seine Erweiterungen und ersten Analysen erweiterten und vertieften das Verständnis der Resistenzmechanismen in P. aeruginosa und können in weiteren Analysen den Weg zu neuen, innovativen Behandlungsstrategien ebnen.

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