Überblick

Das Interfakultäre Institut für Biochemie (IFIB) ist ein vertikal integriertes Forschungszentrum, das alle Dimensionen der modernen biochemischen Forschung von Atomen über Moleküle und Zellen bis hin zu Organismen abdeckt. Das Stehle-Labor macht Proteine auf atomarer Ebene sichtbar. Stafforst und Schwarzer mit Mitarbeitern modifizieren Moleküle direkt, um Nukleinsäuren und Histone zu untersuchen, während Kalbacher am Immunitätsmolekül MHC2 forscht. Garcia-Saez und Mitarbeiter untersuchen Membranen, eine entscheidende Struktur, die unter anderem im Zelltod eine Rolle spielt. Die Arbeitsgruppen von Dodt, Jansen und Rapaport untersuchen die Funktionsweise der Zelle unter Betrachtung von Peroxisomen, RNA und Mitochondrien. Die Felix- und Nürnberger Labore beleuchten über die Ebene der Zellen hinaus, wie sich ganze Organismen wie Pflanzen wehren. Das Feil-Labor belauscht Mauszellen, wie sie miteinander kommunizieren, und Schulze-Osthoff und sein Team untersuchen, was passiert, wenn die körpereigenen Zellen verrückt werden und sich in Tumore verwandeln.

Arbeitsgruppen am IFIB