Interfakultäres Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin

Neuer Transregio-SFB zwischen Tübingen und Bonn unter Leitung des Tübinger IMIT bewilligt

Antibiotika haben – mehr als andere Therapeutika – die Lebenserwartung der Menschen verbessert. Neue antibakterielle Wirkstoffklassen werden dringend benötigt, jedoch ist herausfordernd, diese zu finden und zu entwickeln. Es bestehen immer noch wesentliche Wissenslücken, sowohl bezüglich der Wirkmechanismen von Antibiotika als auch im Hinblick auf die Physiologie der Bakterienzellen, die den Antibiotika ausgesetzt sind, während sie diese produzieren. Im neuen TR-SFB erforschen interdisziplinäre Arbeitsgruppen aus Tübingen und Bonn molekulare Grundlagen der Antibiotikawirkung auf pathogene „Zielzellen“ und molekulare Prinzipien der Antibiotikabiosynthese in „Produzentenzellen“. Ziel ist unser Grundlagenverständnis zu verbessen um zukünftig neue Antibiotika besser herstellen, optimieren und entwickeln zu können.

Kontakt

Prof. Dr. Heike Brötz-Oesterhelt
Mikrobielle Wirkstoffe
Auf der Morgenstelle 28
72076 Tübingen
Fon: 07071 29 74706
Fax: 07071 29 5094
E-Mail: heike.broetz-oesterheltspam prevention@uni-tuebingen.de

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Tübingen erhält neues Exzellenzcluster unter maßgeblicher Beteiligung des IMIT

Ziel ist es, neue zielgerichtete Wirkstoffe zu entwickeln, die sich positiv auf Mikrobiome auswirken. So ist bekannt, dass nützliche Bakterien ihre gefährlichen Artgenossen in Schach halten können. Um die zugrundeliegenden Mechanismen zu verstehen und nutzbar zu machen, sollen im Rahmen des Exzellenzclusters Forscherinnen und Forscher aus molekularen, bioinformatischen und klinischen Disziplinen zusammenarbeiten. Sprecher des Clusters sind Professor Andreas Peschel und Professorin Heike Brötz-Oesterhelt vom Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin der Universität sowie Professorin Ruth Ley, Direktorin des Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie. Beteiligt sind zudem das Universitätsklinikum Tübingen und das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF).

Zur Pressemitteilung


Interfakultäres Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin Tübingen (IMIT)

Das Interfakultäre Institut für Mikrobologie und Infektionsmedizin Tübingen (IMIT) wurde 2009 durch den Zusammenschluss der ehemals getrennten Institute für Mikrobiologie (Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakulkät) und für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene (Medizinische Fakultät) gegründet. Das IMIT ist deutschlandweit das erste Institut seiner Art. Es umfasst acht Professuren, zwei Juniorprofessuren und mehrere Nachwuchsgruppen.


Das IMIT besteht aus den folgenden elf Bereichen:

Von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät:

Von der Medizinischen Fakultät:

Zur Medizinischen und Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gehörend:


Unterstützt und evaluiert wird das IMIT durch einem international besetzten wissenschaftlichen Beirat, der im Zweijahresrhythmus tagt.

Wissenschaftlicher Beirat des IMIT