Interfakultäres Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin

Forschung am IMIT



Forschungsschwerpunkte am IMIT sind unter anderem folgende Themen:

Mikrobielle Physiologie
Die mikrobielle Physiologie beschäftigt sich mit den physikalischen und biochemischen Prozessen in lebenden Mikroorganismen. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Zellwachstum, Adaption und Lebenserhaltung. Die Forschungsschwerpunkte reichen von der Synthese von Bestandteilen der Zellwand bis zu Prozessen der Signaltransduktion.

 

Antimikrobielle Wirkstoffe
Von Mikroorganismen gebildete und gegen Mikroorganismen wirksame Naturstoffe bilden die Hauptgrundlage unserer Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionserkrankungen. Diverse Arbeitsgruppen des IMIT beschäftigen sich zum einen mit den molekularen Vorgängen der Naturstoffbiosynthese durch ihre bakteriellen Produzenten. Andere Arbeitsgruppen untersuchen die Wirkmechanismen, aufgrund derer solche Naturstoffe das Wachstum von bakteriellen Krankheitserregern hemmen.

Infektionsbiologie und Infektionsmedizin
Infektionen stellen auch heute noch eine der häufigsten Todesursachen dar und verursachen darüber hinaus einen großen ökonomischen Schaden. Innerhalb des IMIT erforschen wir Pathogenitätsmechanismen von bakteriellen Infektionserregern, nicht zuletzt auch, um mit dem gewonnenen Wissen neue antiinfektive und probiotische Therapien entwickeln zu können. Unser Fokus richtet sich insbesondere auf gastrointestinale Erreger und Staphylokokken. Zudem widmen wir uns verstärkt der Untersuchung der Rolle der Mikrobiota in der Infektionsabwehr und in der Entstehung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen.

Neben der Grundlagenforschung verfolgt das IMIT die Verbesserung von Diagnostik, Prävention und Therapie von Infektionskrankheiten, um Hygienebedingungen zu verbessern und die Ausbreitung von schwer behandelbaren Erregern, wie z.B. Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA), zu verhindern


 Ausführliche Informationen zu Forschungsschwerpunkten befinden sich auf den Seiten der Arbeitsgruppen.