Fachbereich Physik

Prof. Dr. Peter Grabmayr mit der Universitätsmedaille geehrt

Aus den Händen von Prorektorin Prof. Karin Amos erhielt Prof. Grabmayr die Medaille der Universität Tübingen. In ihrem Grußwort würdigte Frau Amos seine besonderen Verdienste bei der Umgestaltung des Lehramtsstudiums für das Fach Physik und NwT. Sie zeigte sich ebenso beeindruckt von der wissenschaftlichen Vita von Prof. Grabmayr, die er als Experimentalphysiker von Kernstrukturuntersuchungen am Beginn seiner Laufbahn bis hin zu vielbeachteten aktuellen Ergebnissen des GERDA-Experiments aufzuweisen hat.

Im Festkolloquium schilderte Frau Prof. Gisela Anton von der Universität Erlangen die Zeit der Zusammenarbeit mit Peter Grabmayr bei den Experimenten zur Untersuchung der Gerasimov-Drell-Hearn-Summenregel an den Beschleunigern MAMI in Mainz und ELSA in Bonn. Ein weiterer Fachvortrag wurde von Dr. Bernhard Schwingenheuer vom MPI für Kernphysik Heidelberg gehalten. Auf sehr gut verständliche Weise stellte er das GERDA-Experiment zur Suche nach dem neutrinolosen doppelten Betazerfall vor, das im Gran-Sasso-Tunnel in Italien unter Tübinger Beteiligung aufgebaut wurde. Hier zeichnete Peter Grabmayr für den Aufbau des Myonen-Vetodetektors verantwortlich.

Mit dem anschließenden Empfang wurde Prof. Grabmayr nach 34 Jahren Dienstzeit am Physikalischen Institut in den Ruhestand verabschiedet.

(16.11.2017, PIT/TH)