Schulpsychologie

Bewegung und exekutive Funktionen im Vorschulalter

Selbstregulation und exekutive Funktionen sind entscheidend für eine erfolgreiche Anpassung an die Schule und können die akademische Leistung vorhersagen. Mehrere Studien haben erste Hinweise erbracht, dass Bewegungsspiele die Selbstregulation und exekutiven Funktionen fördern können. Besonders vielversprechend sind kurze Bewegungsübungen, da sie kostengünstig sind und sich zusätzlich positiv auf die mentale und körperliche Gesundheit auswirken. Bislang fehlen Studien, die standardisierte Bewegungsspiele mit unterschiedlicher Intensität, aber gleichbleibenden motorisch-koordinativen Anforderungen vergleichen. Unsere Studie zielt darauf ab, die Wirksamkeit von Bewegungsspielen auf die exekutiven Funktionen von vier bis siebenjährigen Kindern zu erfassen. Nach unserem Wissen ist dies eine der ersten standardisierten Interventionsstudien in diesem Alter, um dieser Fragestellung nachzugehen.

Bibliographie

Studieninformation

Die Erhebung ist abgeschlossen; die Daten werden derzeit analysiert.

Projektteam

  • Dr. Petra Haas (Arbeitsbereich Schulpsychologie und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD)
  • Prof. Dr. Caterina Gawrilow (Arbeitsbereich Schulpsychologie und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD)
  • Prof. Dr. Augustin Kelava (Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD)
  • Prof. Dr. Gorden Sudeck (Institut für Sportwissenschaft, Arbeitsbereich Bildungs- und Gesundheitsforschung im Sport und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD)
  • Dr. Johanna Schmid (Universitätsklinikum Tübingen, Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter und Graduiertenschule & Forschungsnetzwerk LEAD)

Finanzierung

Intramurale Forschungsgelder der Graduiertenschule & des Forschungsnetzwerks LEAD