Kunsthistorisches Institut

Studiengänge

BA-Studiengang

Neuer BA-Studiengang (ab Wintersemester 2012/13)

Ab dem Wintersemester 2012/13 gilt die neue Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang:

Modulhandbücher des neuen BA-Studiengangs:

Tabellarische Übersichten des neuen BA-Studiengangs:

Bitte beachten:

Unter "Formulare" finden Sie zum Download den Nachweis über den Besuch von Vorträgen (KUG-BA-01.4, KUG-BA-10.5).

BA-Studiengang Kunstgeschichte – alte Version Wintersemester 2010/11 bis Sommersemester 2012

BA-Studiengang Kunstgeschichte - alte Version bis zum Sommersemester 2010

Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für die alten Versionen der BA- und MA-Studiengänge

Masterprofil "Museum & Sammlungen"

Koordination:

Prof. Dr. Ernst Seidl, Tel. +49 (0)7071 29-74134, E-Mail: ernst.seidl[at]uni-tuebingen.de
Prof. Dr. Thomas Thiemeyer, Tel. +49 (0)7071 29-75309, E-Mail: thomas.thiemeyer[at]uni-tuebingen.de

Ab dem Wintersemester 2016/2017 startet die Universität Tübingen mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg einen neuen Studienschwerpunkt: Bei der Profillinie „Museum & Sammlungen“ innerhalb bereits bestehender Masterstudiengänge kooperieren mehrere kunst- und kulturwissenschaftliche Fächer der philosophischen und sozialwissenschaftlichen Fakultäten mit der Zentralen Einrichtung des Museums der Universität Tübingen MUT. Sie bieten damit ihren Studierenden ein Schwerpunktstudium mit museumstheoretischer, sammlungswissenschaftlicher und museumspraktischer Ausrichtung an.

Das aktuelle Lehrangebot des Masterprofils im Wintersemester 2017/18 finden Sie hier.

Beteiligte Fächer und Zugangsvoraussetzungen

Zu Beginn des neuen Profils ab dem Wintersemester 2016/2017 nehmen die Fächer Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Empirische Kulturwissenschaft, Klassische Archäologie, Ägyptologie, Jüngere Ur- und Frühgeschichte sowie Archäologie des Mittelalters am Masterprofil teil. Die Zugangsvoraussetzungen entsprechen jenen der beteiligten regulären Masterstudiengänge. Da es sich um ein Profil handelt, ist eine gesonderte Zulassung zu „Museum & Sammlungen“ nicht nötig. Mit der Zulassung für einen der beteiligten Masterstudiengänge ist der Zugang zum Profil gewährleistet.

Zielsetzung

Die Besonderheit der Tübinger Profillinie liegt in der Bündelung bereits existierender museologisch und sammlungswissenschaftlich ausgerichteter fachspezifischer Lehrangebote und deren Anbindung an die museums- und ausstellungsbezogenen Möglichkeiten und Kompetenzen des MUT. Zudem stützt sich die Durchführung praxisorientierter Veranstaltungen auf den bundesweit singulären Bestand von 65 wissenschaftlichen Universitätssammlungen. Ziel ist eine museumstheoretisch sowie museumspraktisch ausgerichtete Profilierung der Fachstudiengänge, ohne auf das fachwissenschaftliche Studium zu verzichten. Die Schwerpunktsetzung kann im Masterzeugnis zertifiziert werden.

Aufbau des Masterprofils

Die Entscheidung für das Profil „Museum & Sammlungen“ treffen die Studierenden der beteiligten Fächer zu Beginn ihres Masterstudiums, spätestens mit Beginn des zweiten Mastersemesters. Die Module decken insgesamt 30 von 120 in einem Masterstudiengang zu erbringenden Leistungspunkten ab. Für die Profillinie sind folgende, aufeinander aufbauende Pflichtmodule zu absolvieren:

Modulhandbuch des Masterprofils "Museum & Sammlungen" (aktualisierte Version - November 2017)

Studien- und Prüfungsordnung des Masterprofils "Museum & Sammlungen" - Allgemeiner Teil S. 432f., Besonderer Teil S. 434-436

Weitere Informationen zum Studienverlauf und zur Integration des Masterprofils in das M.A.-Curriculum erhalten Sie in der Studienfachberatung:
Dr. Marcel Finke, Tel. +49 (0)7071 29-75355, marcel.finke[at]uni-tuebingen.de
Dr. Daniela Wagner, Tel. +49 (0)7071 29-75304, daniela.wagner[at]uni-tuebingen.de
Die Sprechzeiten der Studienberater_innen entnehmen Sie bitte der Personen-Seite.

Beifach Kunstwissenschaft Lehramt

Lehramtsstudiengang: Erweiterungsfach Kunstwissenschaft als Beifach (ab WS 2013/14)

Bitte beachten: Der Lehramtsstudiengang "Erweiterungsfach Kunstwissenschaft als Beifach" läuft aus, eine Aufnahme dieses Studiums ist nicht mehr möglich.

Das Kunsthistorische Institut bietet Lehramtsstudierenden seit dem Wintersemester 2013/14 die Erweiterungsprüfung Kunstwissenschaft als Beifach an. Die zugehörige allgemeine und fachspezifische Studien- und Prüfungsordnung sowie das Modulhandbuch finden Sie unten. Das Fach ist zulassungsfrei.

Die Einsatzmöglichkeiten für das Beifachstudium Kunstwissenschaft sind in Baden-Württemberg allerdings eingeschränkt: In Fußnote 8 zur Anlage G zur GymPO I heißt es: "Dieses Fach führt nicht zu einer Unterrichtserlaubnis für ein Fach an allgemein bildenden Gymnasien in Baden-Württemberg" (vgl. die Links zur GymPO I unten, PDF-Fassung: S. 131). D. h. ein Einsatz ist nur ausnahmsweise im Rahmen von AGs bzw. Projekttagen sowie im Fach Bildende Kunst nur in der Mittelstufe bei personellen Engpässen vorgesehen.

Zu den Prüfungsmodalitäten nach GymPO I vgl. die Links zur GymPO I unten (PDF-Fassung: S. 123-124).

Hier finden Sie eine Liste der ab Herbst 2017 für das Beifach Kunstwissenschaft zur Verfügung stehenden Prüferinnen und Prüfer.

Für allgemeine Informationen zum Lehramtsstudiengang wenden Sie sich bitte an die Tübingen School of Education (TüSE), die zentrale wissenschaftliche Einrichtung und integrative Plattform für Lehrer*innenbildung an der Universität Tübingen.

TübAix

Beratung für das BA-Nebenfach bzw. MA-Ergänzungsmodul Kunstgeschichte im Rahmen des TübAix-Studiengangs:
Dr. Marcel Finke, Tel. +49 (0)7071 29-75355, E-Mail: marcel.finke[at]uni-tuebingen.de

TübAix-Studiengang ab Wintersemester 2013/14

TübAix-Studiengang ab Wintersemester 2010/11

TübAix-Studiengang bis zum Sommersemester 2010

Promotion

Die Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät und weitere Hinweise zum Promotionsverfahren finden Sie hier.

Habilitation

Die aktuelle Habilitationsordnung finden Sie hier.

Frühere Studiengänge

BA-Studiengang Kunstgeschichte – alte Version Wintersemester 2010/11 bis Sommersemester 2012

BA-Studiengang Kunstgeschichte - alte Version bis zum Sommersemester 2010

MA-Studiengang Kunstgeschichte - alte Version bis zum Wintersemester 2012/13

Allgemeine Studien- und Prüfungsordnung für die alten Versionen der BA- und MA-Studiengänge

TübAix-Studiengang bis zum Sommersemester 2010

Magister-Studiengang Kunstgeschichte

Allgemeine Informationen zum Magisterstudiengang

Studienplan

A. Beschreibung des Faches

Zum Gegenstandsfeld der Kunstgeschichte gehören die vier traditionellen Gattungen Architektur, Skulptur, Malerei (einschließlich weiterer Bildkünste) und Kunstgewerbe seit dem frühen Christentum (4. Jh. n. Chr.). Besonders im Bereich der Moderne werden auch intermediale Kunstformen, als Bestandteile der zeitgenössischen visuellen Kultur zunehmend auch Trivialkunst, Design und neue Medien einbezogen. Geographisch ist das Fach auf Europa und auf Amerika (seit der Neuzeit) eingegrenzt. Als historische Wissenschaft befaßt sich die Kunstgeschichte zum einen mit der Beschreibung und Analyse der künstlerischen Formen und Techniken in ihrem Veränderungsprozeß, zum andern mit der inhaltlichen Interpretation der künstlerischen Erscheinungen in ihrem gesellschaftlichen Kontext. Zur näheren Bestimmung der sozialen Funktionen von Kunst sind, bezogen auf die Neuzeit, auch die Kunsttheorie, die Geschichte der Künstlerausbildung und des Sammlungs- und Ausstellungswesens wesentliche Bestandteile des kunsthistorischen Studiums. In diesen theoretischen Bereich gehört auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Methoden des Faches selbst. Da das Verständnis der profanen und sakralen Bedeutungen von Werken der bildenden Kunst vor allem umfassende Kenntnisse der mythologischen, christlichen und literarischen Themenkreise voraussetzt, steht die Kunstgeschichte in enger Wechselbeziehung zu anderen geisteswissenschaftlichen Disziplinen wie der Religionswissenschaft, der Mittleren und Neueren Geschichte, der Literaturwissenschaft und der Soziologie. Kenntnisse auf dem Gebiet der Klassischen Ärchäologie sind notwendig in Hinsicht auf das Nachleben antiker Motive in der Architektur und den Bildkünsten.

B. Formale und inhaltliche Voraussetzungen zum Studium

Für das Fach Kunstgeschichte besteht mittlerweile kein Numerus Clausus mehr. Die Bewerbung erfolgt direkt durch den Antrag auf Einschreibung, den Sie über das Studentensekretariat erhalten können. Über Einschreibetermine und zur Einschreibung benötigte Unterlagen wie Zeugnisse, Passbilder etc. informiert sie ebenfalls das Studentensekretariat oder entnehmen Sie bitte dem Antrag auf Einschreibung. Bis zur Magisterprüfung ist für das Hauptfach und Nebenfach Kunstgeschichte außer den erforderlichen Scheinen (siehe unten) das Latinum nachzuweisen, das ggf. möglichst schon während des Grundstudiums in Kursen nachgeholt werden sollte. Über die Erfüllung dieser formalen Kriterien hinaus erfordert das Studium der Kunstgeschichte vor allem Interesse am Gegenstand, eine differenzierte visuelle Aufnahme- und Merkfähigkeit sowie ein hohes sprachliches Ausdrucksvermögen. Aufgrund des breiten Spektrums an kunsthistorischen Sachgebieten und Methoden wird den Studierenden ein hohes Maß an Selbständigkeit und Bereitschaft zu eigenverantwortlicher Arbeit abverlangt. Ohne besonderen Nachweis werden Englisch- und Französisch-Kenntnisse erwartet, die eine Lektüre wissenschaftlicher Literatur erlauben. Bis zur Magisterprüfung sollten die Sprachkenntnisse vertieft und um wenigsten eine weitere Sprache (Italienisch, Niederländisch, je nach Interessenschwerpunkt auch andere Sprachen, z.B. Russisch oder Spanisch) erweitert werden. Grund- und Hauptstudium umfassen 56 Semesterwochenstunden für Hauptfachstudierende und 28 SWS für Nebenfachstudierende. Für Hauptfachstudierende sind 10 SWS Pflichtveranstaltungen im Grundstudium und 8 SWS im Hauptstudium durch Scheine nachweispflichtig. Für Nebenfachstudierende sind im Grundstudium 6 SWS und im Hauptstudium 4 SWS nachweispflichtig.

C. Aufbau des Studienganges

1. Nebenfächer

Das Hauptfach Kunstgeschichte muß durch zwei Nebenfächer oder ein zweites Hauptfach ergänzt werden. Die Kombination mit einem zweiten Hauptfach ist außer in Tübingen allerdings nur an wenigen anderen Universitäten in Deutschland möglich, was bei einem evtl. beabsichtigten Studienortwechsel berücksichtigt werden sollte. Die traditionellen Nebenfächer bzw. zweiten Hauptfächer sind Neuere oder Mittlere Geschichte und Klassische Archäologie. Favorisiert werden auch die benachbarten geisteswissenschaftlichen Fächer Germanistik, Philosophie, Soziologie etc.. Darüberhinaus sind in Tübingen Rhetorik und Empirische Kulturwissenschaften als Nebenfächer empfehlenswert. Aber auch eine ungewöhnliche Fächerkombination kann bei entsprechender Interessenslage durchaus sinnvoll sein und die Berufschancen fördern.

2. Grundstudium

Eine 'Regelstudienzeit' gibt es nicht, die Zwischenprüfung sollte jedoch nach dem 4. Semester abgeschlossen werden, Ausnahmen bedürfen der Begründung. Bei besonderen Belastungen, etwa durch das Nachholen des Latinums, ist die Frist um ein Semester verlängerbar. Auch gibt es keine vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen für Anfänger, die Teilnahme an den angebotenen Einführungen oder Propädeutika wird jedoch dringend empfohlen, ebenso die möglichst breitgefächerte Auswahl der besuchten Lehrveranstaltungen während des gesamten Grundstudiums, so daß ein Überblick über die verschiedenen Gattungen und Epochen gewonnen werden kann. Im Rahmen des Grundstudiums sollten neben einer möglichst umfangreichen Denkmälerkenntnis Grundkenntnisse in der Terminologie und Geschichte der Architektur sowie auf dem Gebiet der Ikonographie (der Lehre von den Bildinhalten) erworben werden. Für die Anmeldung zur Zwischenprüfung sind von Hauptfächlern vier (Nebenfächlern zwei) mindestens mit 'ausreichend' benotete sog. 'Scheine' aus Proseminaren oder Seminaren vorzulegen. Solche Studiennachweise erhält man für die Übernahme eines Referats, das schriftlich ausgearbeitet werden muß. Überdies besteht eine Belegpflicht der besuchten Veranstaltungen im Studienbuch: Hauptfachstudenten müssen aus dem Lehrangebot (Vorlesungen, Seminare, Proseminare) 32 Semesterwochenstunden belegen, Nebenfachstudenten 16 SMW aus Vorlesungen, Seminaren und Proseminaren.

3. Zwischenprüfung

Die Absolvierung der Zwischenprüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme an Hauptseminaren. Zur Anmeldung sind die o.a. erforderlichen Scheine aus dem Grundstudium vorzulegen. Wahlweise durch eine mündliche oder schriftliche Prüfung sind außerdem (im Haupt- und Nebenfach gleichermaßen) ein Überblick über die nachantike Kunstgeschichte, Kenntnisse über Aufbau und Methodik des Faches sowie Vertrautheit mit den wissenschaftlichen Hilfsmitteln (Bibliographien), vor allem auch die Fähigkeit zum vergleichenden Sehen, Beschreiben und Analysieren von Kunstwerken nachzuweisen. Die Zwischenprüfungsnote errechnet sich aus dem Durchschnitt der vier Grundstudiums-Scheine und der Note der mündlichen oder schriftlichen Prüfung. Sie ist als studienbegleitende Kontrolle gedacht und kann überdies für Studienortwechsler von Bedeutung sein.

4. Hauptstudium

Das Hauptstudium dient der Ausbildung und Weiterentwicklung eigener wissenschaftlicher Interessen und schließt mit der Magisterprüfung ab. Kolloquien finden begleitend zur Erstellung der Magisterarbeit statt. Für die Anmeldung zur Magisterprüfung ist im Hauptfach der Nachweis über die Teilnahme an vier Hauptseminaren erforderlich, mit je einem mündlich vorgetragenen, schriftlich ausgearbeiteten und mindestens 'ausreichend' benoteten Referat, außerdem die Teilnahme an einer größeren Institutsexkursion. Von Nebenfachstudenten sind zwei Hauptseminarscheine und die Teilnahme an einer kleineren Exkursion nachzuweisen. Im Hauptfach müssen insgesamt 24, im Nebenfach 12 Semesterwochenstunden belegt werden.

5. Magisterprüfung

Die Magisterprüfung im Hauptfach besteht aus einer schriftlichen Hausarbeit, die für die Benotung vor allem ausschlaggebend ist, außerdem einer Klausur und einer mündlichen Prüfung. Die Magisterarbeit soll zeigen, daß der Kandidat in der Lage ist, ein Thema der Fachrichtung selbständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und gewonnene Ergebnisse adäquat darzustellen. Für die Klausur und die mündliche Prüfung werden im Hauptfach vier, im Nebenfach drei Schwerpunktgebiete mit dem ersten Fachprüfer (der auch Betreuer der Magisterarbeit ist) verabredet. Diese Gebiete sollen aus den verschiedenen Epochen und Gattungen gewählt werden und (bei HF-Studenten) nicht dem thematischen Bereich der Magisterarbeit angehören. Für die Klausur werden drei bzw. zwei der verabredeten Schwerpunktgebiete angeboten, von denen eines zur Bearbeitung gewählt werden kann. Die mündliche Prüfung bezieht sich vor allem auf die in der Klausur nicht behandelten Gebiete. Darüberhinaus kann auch kunstgeschichtliches Allgemeinwissen, im Hauptfach auch über die Geschichte und Methoden der Kunstwissenschaft geprüft werden. Nach Absolvierung der Magisterprüfung besteht die Möglichkeit zur Promotion.

D. Berufsfelder

Ein einheitliches Berufsbild des Kunsthistorikers existiert nicht. Berufswahl und -chancen hängen ab von der Art des Abschlusses, aber auch von den persönlichen Neigungen. Zu empfehlen sind daher frühzeitige Einschätzung der eigenen Interessen und Initiativen zu einer beruflichen Qualifikation und Spezialisierung schon während des Studiums, etwa durch Praktika in Museen, Verlagen oder in der Denkmalpflege, Studienaufenthalte im Ausland, Reiseleitung oder Teilnahme an Ausstellungsprojekten. Die klassischen Berufsfelder in Museum, Denkmalpflege und Universität setzen die Promotion voraus.