Sinologie

Sascha Zhivkov, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Abteilung für Sinologie, Universität Tübingen

Akademischer Werdegang

  • Seit 2016 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Sinologie
  • 2015 Master of Arts „Politik und Gesellschaft Ostasiens“, Universität Tübingen
  • 2011 Bachelor of Arts Sinologie / Politikwissenschaft, Universität Tübingen (Auslandssemester Peking University)

Forschungsschwerpunkte
Sascha Zhivkovs Interessensschwerpunkte liegen in der Politischen Ökonomie, Geschichtspolitik und Erinnerungskultur sowie der Außenpolitik des gegenwärtigen China. Seine Masterarbeit analysierte den chinesisch-japanischen Konflikt um die Diaoyu/Senkaku-Inseln, wobei er nationalistische chinesischen Aktivistengruppen und deren politische Mobilisierungsstrategien anhand historischer Narrative in den Blick nahm. In seiner Doktorarbeit untersucht er die Implementierung der Wirtschaftsreformpolitik in der Ära Xi Jinping am Beispiel der Pilotfreihandelszone Fujian unter den Bedingungen des 'top-level design'. Die Arbeit nutzt einen innovativen theoretischen Ansatz für die Autoritarismus-Forschung, in dem es Steuerungstheorie und Governance-Ansätze skalierbar vereint. Die Feldforschung umfasst Interviews mit lokalen Kadern sowie Investoren, sie bezieht die relevanten Strukturen, Institutionen und Akteure ein.

Wichtigste Publikationen
Hefele, Peter; Merkle, David; Zhivkov, Sascha (2015): "Mit Konfuzius nach Afrika. Wie Auswärtige Kulturpolitik Chinas Stimme und Sicht der Welt vermitteln soll", in: KAS Auslandsinformationen 5/2015, 58-75.

Zhivkov, Sascha (2015): Myths and Mobilization Matter: Increasing Agency of Chinese Activist Groups in the Diaoyu/Senkaku Islands Conflict, GCS Master Thesis Collection.

Weitere Aktivitäten
Als Doktorand ist Sascha Zhivkov Resident Fellow am European Research Center on Contemporary Taiwan, betreut dort Gäste des Zentrums und organisierte große Veranstaltungen wie den jährlichen Young Scholars Workshop mit. In seinem Studium wurde er als Stipendiat durch die Konrad-Adenauer-Stiftung gefördert. Er engagierte sich 2008-2014 in der Fachschaft Sinologie für studentische Belange.