Sinologie

Dr. Alisa Jones

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Abteilung Sinologie, Universität Tübingen

Akademischer Werdegang

  • 2016- Wissenschaftliche Mitarbeiterin AOI/Leiterin Forschungsentwicklung, China Centre Tübingen
  • 2012-2014 Consulting Professor, Constitution Foundation
  • 2009-2010 Research Assistant Professor, Hanyang University
  • 2008-2009 Northeast Asia Fellow, Stanford University
  • 2007 PhD East Asian Studies, University of Leeds

Forschungsschwerpunkte
Dr. Jones’ Forschung beschäftigt sich mit dem modernen und zeitgenössischen China und Taiwan, insbesondere mit der jeweiligen Geschichts- und Erziehungspolitik in nationaler und internationaler Perspektive. Dabei liegt der Fokus auf Geschichtsunterricht und "öffentlicher Geschichte", mit der Frage, wie Geschichte und Erziehung herangezogen werden, um Identitätspolitik zu betreiben, und welche Auswirkungen eine solche Politik auf die Konzepte und Realitäten von Nationalität hat. Alisa Jones hat mit diesen Forschungsfragen zu einigen Forschungsprojekten beigetragen, wie dem Projekt "Divided Memories and Reconciliation in the United States and East Asia" an der Stanford University. In ihrer aktuellen Forschung untersucht Alisa die Beeinflussung von nationalen Identitäten durch sich verändernde politische und wirtschaftliche Umfelder und die Entstehung von Vorstellungen wie moralischem Verfall, der mit einer Erziehung durch "Werte" abgefangen werden soll.

Wichtigste Publikationen
Alisa Jones hat einige Artikel in bekannten Journals sowie einige Beiträge in Sammelbänden veröffentlicht. Die Themen befassten sich mit der der Politik des Geschichtsunterrichts, politischen Geschichtsbüchern im Unterricht und Problemen der nationalen Identität in China, Taiwan und Südkorea. Sie ist Mitherausgeberin von History Education and National Identity in East Asia (Routledge, 2005). Ihr Buch History and Citizenship Education in post-Mao China (Routledge) ist in Arbeit.

Weitere Aktivitäten
Dr. Jones ist Leiterin der Forschungsentwicklung am China Centre Tübingen, wo sie mit Jun.-Prof. Niedenführ und Vera Schick an einem Netzwerk innerhalb und außerhalb der Universität arbeitet, mit dem interkulturelle Kompetenz zu China und dem Auslandschinesentum entwickelt wird. Die Zielgruppe sind dabei Studierende, universitäres Lehrpersonal, Schüler, Lehrer, Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen, weitere Gruppen mit Zugang zu China/Chinesen, und die breite Öffentlichkeit.