Sinologie

Kulturelles (Archiv)

Taiwan Documentary Film Festival 2020 - Taiwans Ureinwohner

Vom 13. bis 22. November stellt das Dokumentarfilmfestival 2020 des Taiwanforschungszentrums ERCCT Taiwans Ureinwohner in den Mittelpunkt. Das Festival findet komplett digital statt und präsentiert vier interessante Dokumentationen zum Leben dieser in der taiwanischen Gesellschaft start benachteiligten Gruppe (im Original mit englischen Untertiteln). Außerdem erwartet Sie am Montag, den 16. November, ein Vortrag des taiwanisch-amerikanischen Anthropologen Prof. Kerim Friedman, "Space, Time, and Indigeneity in Contemporary Taiwanese Documentary Film", und am Freitag, den 20. November eine Diskussion mit dem "Gastregisseur" Pilin Yapu 比令 亞布. 
Nähere Informationen zum Programm finden Sie auf der ERCCT Website.

Zur Teilnahme können Sie sich kostenlos registrieren unter https://www.eventbrite.co.uk/e/taiwan-documentary-film-festival-2020-tdff2020-tickets-127314474019

Kultur: TWANGO - taiwanesisches Liedgut und argentinischer Tango

Am Freitag, 04. September kommt das TWANGO-Ensemble nach Tübingen. Die vier Künstler*innen kombinieren taiwanesisches Liedgut mit Melodien des argentinischen Tangos.

TWANGO europäische Tour 2020
Fr. 04.09.20, 19:00 Uhr
Museumsgesellschaft Wilhelmstr. 3, Silchersaal
Der Eintritt ist frei, aber um Spenden wird gebeten.
Bitte meldet euch vorher zu dem Konzert an: hohaiyan.arts@gmail.com

Weitere Information gibt es im Programm im Anhang und unter https://www.hohaiyan-arts.com/products_detail/4.htm

Flyer

East Asia on Film: TAIWAN, THEN AND NOW

Film series presented by the China Centrum Tübingen

20.6. - 25.6. Foolish Bride, Naïve Bridegroom (dir. Xin Qi, 1967)
20.6. - 25.6. Like Father, Like Daughter (dir. Chris Leon Siew Hong, 2019)
24.6. 18:15 Modernity, Gender, Sexuality: Social Values in Taiyupian
To receive access codes for the films and join the live online discussion, please register by
email: events.chinacentrumspam prevention@gmail.com
Poster and Info

14th Taiwan Documentary Film Festival: 8 - 9 February

As the final highlight of this semester, the ERCCT is to stage the 14th Taiwan Documentary Fim Festival at Kino Arsenal on Saturday and Sunday, 8 to 9 February. The programme this time focuses on the work of invited guest director Huang Hui-chen 黃惠偵, who won international fame for her film "Small Talk" (日常對話), and has documented issues of labour rights and gender/sexual minorities. The social situation of queer people in Taiwan is also the topic of the acclaimed debut of our second guest director, Lucie Liu, to be screened in the matinee on Sunday morning, 9 February. 

All films are shown in Chinese with english subtitles. 

The festival takes place at Kino Arsenal, Hintere Grabenstraße, 72070 Tübingen and starts on Saturday, February 8, 10:00 a.m.. 

Tickets are 5,- EUR / 3,- EUR for students, and can be bought at the venue on Saturday morning, Feb. 8, from 9:30 a.m..

Programme

Saturday, 8 February 2020:
10:00 am:   Opening remarks by ERCCT Director Prof. Schubert
10:15 am:   Film 1 - Hospital Wing 8 East 八東病房, Huang Hui-Chen 2006, 55 min.
11:20 am:   Film 2 - Lesbian Factory T婆工廠, Chen Su-hsiang 2010, 56 min.
12:20 pm:   Q&A with director Huang Hui-chen
12:50 pm:   Lunch Break
2:30 pm:     Film 3 - Small Talk 日常對話, Huang Hui-Chen 2017, 88 min. 
4:00 pm:     Q&A with director Huang Hui-chen
5:00 pm:     Pretzel break
 

Sunday, 9 February 2020:
10:30 am:   TaipeiLove*, Lucie Liu 2018, 71 min. 
11:45 am:   Q&A with the director
12:45 am:   Festival ends 

Dokumentarfilm "Our Youth in Taiwan" am 17. Juni im Kino Arsenal

Das European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) präsentiert am Montag, den 17. Juni 2019, im Kino Arsenal den preisgekrönten Dokumentarfilm "Our Youth in Taiwan". 

Die Regisseurin FU Yue 傅榆, die mit diesem Film im vergangenen Herbst den Golden-Horse-Award, den wichtigsten Preis der chinesisch-sprachigen Filmwelt, in Taipei gewonnen hat, wird dabei ebenfalls zu Gast sein. Sie zeigt in "Our Youth in Taiwan" den Kampf der taiwanischen Jugend um ihre Zukunft anhand der studentischen "Sonnenblumen-Bewegung" und deren Besetzung des Parlaments in Taiwan im Frühjahr 2014 als Protest gegen den Abschluss eines Cross-Strait Service Free Trade Agreement mit der Volksrepublik China. Dabei nimmt sie durch die enge Begleitung zweier führender Aktivisten eine besonders persönliche, emotional ansprechende Perspketive ein.

Im Anschluss an den Film steht neben der Regisseurin Frau Fu auch der Repräsentant Taiwans in der Bundesrepublik Deutschland, Herr Prof. Shieh Jyh-Wey zur Diskussion zu Verfügung.

Our Youth in Taiwan
http://www.ercct.uni-tuebingen.de/AdTXP/index.php?id=1458
Dokumentarfilm von Fu Yue, Taiwan 2018, 119 Minuten
Original mit englischen Untertiteln.
Karten an der Abendkasse.


Preis:   5,- EUR
Datum: 17.06.2019
Zeit:     17:30 Uhr
Ort:      Kino Arsenal, Hintere Grabenstraße 20, 72070 Tübingen

Ausstellung "Das Antlitz des Vierten Mai"

Eine Ausstellung der Werke

"Anknüpfungspunkte Vierter Mai" von Ni Shaofeng 倪少峰
"Gesichter des Vierter Mai" von Deng Huaidong 鄧懷東
"Stimmen des Vierter Mai" von Dan-wei Zhu-Mittag 朱丹薇

5.-31. Mai 2019, Dienstag bis Freitag, von 9-12 und 13-16 Uhr
im Weltethos-Institut, Hintere Grabenstr. 26, 72070 Tübingen

10 Jahre und 1 Nacht: Jubiläumsfeier des Asien-Orient-Instituts der Universität Tübingen

Kulturelles: Guqin-Konzert am 17. April 2018 um 18:00 Uhr im CCT

Zu Beginn des neuen Semesters wird der renommierte chinesische Musiker MAO Yi 毛毅 (z. Zt. am Nanjing Art Institute) zu Gast am China Centrum Tübingen sein und Sie mit den Klängen der Wölbbrettzither Guqin 古琴 verzaubern. Der Eintritt zum Konzert ist kostenfrei.

Ausstellung: Walter Liebenthal (1886–1982) und seine Forschungen zum chinesischen Buddhismus

Flyer

Walter Liebenthal (1886–1982), jüdischer Herkunft und im Nationalsozialismus zur Emigration nach China gezwungen, war Indologe und Sinologe und ein Pionier der Erforschung des chinesischen Buddhismus. Unsere Universität ist diesem großen Gelehrten und Brückenbauer zwischen den Kulturen besonders verbunden, weil er hier in Tübingen die letzten zwei Jahrzehnte seines bewegten, durch Emigration und Exil geprägten Gelehrtenlebens als Honorarprofessor der Eberhard Karls Universität gelehrt und geforscht hat.

An Walter Liebenthal mit einer Ausstellung zu erinnern heißt, sich der Kraft zu besinnen, die aus der stillen Unbeirrbarkeit des im Exil Auf-sich-allein-Gestellten erwächst. In diesem Sinne versteht sich die Ausstellung als Teil der Internationalisierungsbemühungen der Universität, deren Beförderung sich das China Centrum Tübingen (CCT) verpflichtet fühlt.

Auf der Suche nach alternativen philosophischen Entwürfen begann sich Walter Liebenthal für den Buddhismus zu interessieren und nahm im Alter von 42 Jahren ein Studium der Indologie auf. Im Jahr 1933, nach der nationalsozialistischen Machtübernahme und gerade promoviert, ging Liebenthal nach Peking ins Exil. China bot ihm und seiner Familie Zuflucht und die Möglichkeit, seine Forschungen, zunächst am Sino-Indian Institute (SII) in Peking, dann nach dem japanischen Überfall im Landesinnern in Changsha (Provinz Hunan) und Kunming (Provinz Yunnan) sowie schließlich von 1946 bis 1952 erneut in Peking weiterzuführen.

Nach einer siebenjährigen Gastprofessur an der von Rabindranath Tagore (1861–1941) begründeten Visva-Bharati Universität in Śāntiniketan, Westbengalen, fand Liebenthal in den letzten 21 Jahren seines Lebens seine Heimat in Tübingen, wo er mit viel Enthusiasmus und Verständnis lehrte und weiter seine Forschungen betrieb.

Was sind die Charakteristika des chinesischen Buddhismus und welche Grundgedanken des Buddhismus sind auch in der Gegenwart wichtig? Diese Fragen sollten zu zentralen Fragen seiner zahlreichen Schriften werden. Nach wie vor lesenswert ist seine Übersetzung des Zen-Klassikers Wumen guan 無門關, dessen Titel er mit “Zutritt nur durch die Wand” (1977) übersetzte.

Die von Frau Professor Mechthild Leutner (Freie Universität Berlin) und Herrn Roberto Liebenthal, dem Enkel Walter Liebenthals, konzipierte Ausstellung wird vom China Centrum Tübingen (CCT), in Verbindung mit dem Sinologischen Seminar der Eberhard Karls Universität, ausgerichtet.

Die feierliche Eröffnung der Ausstellung findet am 5. April, 16:00–17:15 Uhr im Historischen Lesesaal der Universitätsbibliothek statt (mit anschließendem Stehempfang).

Report on the International Conference “Marco Polo Studies: Past, Present, Future”, October 10-11, 2017

The conference, held in the building of the Section on Chinese Studies of the Institute of Asian and Oriental Studies of the University of Tübingen, was the first meeting bringing together experts on the full range of aspects the book of Marco Polo provides. It included experts on the history of publication, linguists (Romance languages, Mongolian), philologists, mediaevalists, historians, sinologists, experts on religion, numismatics and literature, and also united scholars from France, Italy, Germany, Austria, Great Britain, the United States, and China. The conference was financially supported by the German Research Foundation (DFG) and the Chiang Ching Kuo Foundation. To both we would like to express our deep gratitude... Full text

Kulturelles: Zauberflöten in Ost und West - Konzert im Pfleghof am 11. Februar um 17 Uhr

Zauberflöten in Ost und West - unter diesen schönen Titel stellt das Heidelberger Trio Piazzolla in Kooperation mit Chung-shen Chen ein Konzert rund um die chinesische Bambusflöte: da werden meditative Klänge hörbar, aber auch die sprichwörtliche Vitalität der Chinesen. Mit seiner weltweiten Tätigkeit als Solist, Komponist und Dirigent ist der taiwanische Flötist Chung-Sheng Chen einer der herausragenden Vertreter der chinesischen Bambusflöten seines Landes. Als Duopartner nicht weniger versiert auf den chinesischen Flöten Xiao und Dizi, hat sich auch Wolfgang Wendel auf zahllosen Reisen nach Taiwan zum Kenner der chinesischen Spieltradition entwickelt und zusammen mit den Musikern Martin Bärenz (Violoncello) und Ya-Wen Chuang (Klavier) ein Ensemble zur Interpretation musikalischer Grenzgänge gegründet.

 

Auf Einladung des Taiwanforschungszentrums ERCCT und des Instituts für Musikwissenschaft präsentieren sie zusammen am Sonntag, den 11. Februar 2018, um 17 Uhr im großen Saal des Instituts für Musikwissenschaft im Pfleghof (Schulberg 2, 72074 Tübingen) Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Peter I. Tschaikowsky, Astor Piazzolla, Adolphe Adam, Klaus Hinrich Stahmer, Yang Chen, sowie von Chung-shen Chen und Wolfgang Wendel selbst. Um 16:15 Uhr findet eine Konzerteinführung statt.

 

Eintritt: € 12,- / ermäßigt € 8,-

Kulturelles: China-Woche 10.-15. Dezember 2017

Veranstaltet vom China Centrum Tübingen (CCT) in Kooperation mit dem in Kooperation mit dem Verein der chinesischen Studenten und Verein der chinesischen Studenten und Wissenschaftler in Tübingen (VCSWTUE)

Programm (pdf)

The Taiwan Documentary Film Festival, Nov. 3 - 4, 2017

The 12th edition of the Taiwan Documentary Film Festival will take place November 3 and 4, 2017. Unlike in previous years, we will present both documentaries (on Friday), and, in collaboration with King’s College, London, feature films from the “Taiwan’s Lost Cinema” project (on Saturday).


This year’s guest director is Wu Mi-sen 吳米森, who has directed films of a vast array of genres, reaching from documentary and feature films to experimental films, commercials and music videos. Our programme features (see below) features three fascinating documentaries and his latest feature film: Kara Orchestra (2015).

Also, our ERCCT Advisory Board member, Dr. Ming-Yeh Rawnsley from the Centre of Taiwan Studies at the School of Oriental and African Studies, who is an expert on Chinese language cinema, will come to Tübingen to introduce the “Taiwan’s Lost Cinema” project on the early stages of Taiwanese dialect cinema and screen three exciting feature films from the 1960’s.

The festival takes place at Room No. 0.01 at Keplerstraße 2, 72074 Tübingen and starts on Friday, November 3, at 14 p.m. Participants are also invited to celebrate our guests with a drink on Friday evening.

Tickets can be purchased directly at the venue and are € 5.- / for students € 3.-

All films are shown with english subtitles! Have a look at our flyer with the whole programme here!


The Programme:

Friday, November 3

2:15 p.m. Welcoming remarks by ERCCT Director Prof. Dr. Gunter Schubert
2:30 p.m. 月球學園 Experimental Taiwanese (Wu Mi-sen, 2003)
3:30 p.m. 九命人 Twilight Zone (Wu Mi-sen, 2005)
4:45 p.m. Q&A with guest director Wu Mi-sen
5:15 p.m. 西藏台北 Tibet, Taipei (Wu Mi-sen, 2008)
6:15 p.m. Q&A with guest director Wu Mi-sen
8:00 p.m. Feature Film: Kara-Orchestra (Wu Mi-sen, 2015, trailer)


Saturday, November 4

10:00 a.m. Introduction: Taiwan’s Lost Cinema project, Dr. Ming-Yeh Rawnsley
10:20 a.m. 天字第一號 The Best Secret Agent (Zhang Ying, 1964)
1:00 p.m. Introduction, Dr. Ming-Yeh Rawnsley
1:05 p.m. 地獄新娘 The Bride Who Has Returned from Hell (Hsin Chi, 1965)
3:15 p.m. Introdcution, Dr. Ming-Yeh Rawnsley
3:20 p.m. 危險的青春 Dangerous Youth (Hsin Chi, 1969)
4:55 p.m. Discussion
5:30 p.m. – The End ­­­–

Kulturelles: 11th Edition of the Taiwan Documentary Film Festival, July 1-2, 2016

The European Research Center on Contemporary Taiwan is delighted to announce the finalised programme of the 2016 Taiwan Documentary Film Festival, taking place on July 1-2 in Tübingen.

This year's edition features seven documentary films that shed light on important personalities of Taiwan's recent political history. The selection of documentaries covers, among others, the lives and achievements of the revolutionary Su Beng, the rights activist Cheng Nan-Jung and former President Lee Teng-hui. Further films document the social struggles of Taiwan's vibrant civil society, such as in the field of environmental protection.

Guest Filmmakers Chen Lih-Kuei 陳麗貴 and Lee Yung-Chuan 李泳泉 will be present on both days of the festival and look forward to participate in Q&A sessions related to their films.

The feature film Parking 停車 by Chung Mong-hong 鍾孟宏 will close the first day of the festival..

For further information on all the films and the invited filmmakers, please refer to the PDF version of the festival programme.

Kulturelles: Einweihung China Centrum Tübingen 21. April 2016

Kulturelles: Dokumentarfilmfestival Taiwan 2015, 26.-27. Juni

Am Freitag, 26.6. und Samstag, 27.6. veranstaltet das European Research Center on Contemporary Taiwan das 10. Taiwan-Dokumentarfilm-Festival. Den Programmschwer- punkt bildet das Werk des bekannten taiwanischen Regisseurs Shen Ko-shang, der seine Filme in Tübingen selbst präsentieren und mit dem Publikum diskutieren wird. Die Veranstaltung findet im Hörsaal 001 in der Keplerstr. 2 statt und beginnt am Freitag um 14:30 Uhr. Der Eintritt kostet 4,- € und beinhaltet auch einen typisch taiwanischen Imbiss am Freitagnachmittag.

Das Programm (s. auch den Flyer):

26. Juni


14:30-14:45 Begrüßung
14:45-15:35 1. The Pigeon Game, Shen Ko-Shang, 48 min.
15:35-15:45 Pause
15:45-17:15 2. Baseball Boys, Shen Ko-Shang, 87 min.
17:15-17:30 3. Fading, Shen Ko-Shang, 15 min.
17:30-17:40 Pause
17:40-18:10 Diskussion mit dem Gastregisseur
18:10-18:40 Taiwanisches Essen
18:45-20:30 Spielfilm: The Terrorizers, Edward Yang , 109 min.

27. Juni


10:30-12:15 4. Bridge over Troubled Water, Yang Li-Chou, 104 min.
12:15-13:30 Mittagspause
13:30-14:20 5. Civil Disobedience, Chen Yu-Ching, 52 min.
14:20-14:30 Pause
14:30-15:40 6. A Rolling Stone, Shen Ko-Shang, 54 min.
15:40-16:30 Diskussion und Schlussworte

Kulturelles: Filmvorführung "Konfuzius" (2010) am 4. Mai 2015

Kulturelles: Film "Die Sonnenblumenbewegung"

Sondervorführung des Dokumentarfilms “Die Sonnenblumen-Bewegung” in Deutschland

Sonntag, den 1. Februar 2015, 15:30 Uhr

Ort: Kino Arsenal, Am Stadtgraben 33, 72070 Tübingen

Das ERCCT präsentiert in Kooperation mit dem Verein 330 Taiwan Freiheit & Recht in Aktion den taiwanischen Dokumentarfilm "Die Sonnenblumenbewegung" (太陽,不遠) (120 Minuten). Der Film ist eine Gemeinschaftsarbeit mehrer sozial engagierter taiwanischer Dokumentarfilmer und stellt die Widerstandsbewegung gegen ein geplantes Dienstleistungsfreihandelsabkommen mit der VR China dar. Diese Bewegung hat unter dem Namen "Sonnenblumenbewegung" im Frühjahr 2014 die politische Landschaft Taiwans mit der Besetzung des Parlaments in Taipeh erschüttert. Chou Shih-Lun, einer der beteiligten Regisseure, wird anwesend sein, um Hintergründe zu erläutern und mit dem Publikum zu diskutieren. Prof. Schubert wird die Veranstaltung moderieren und gemeinsam mit Frau Wu Shu-hsiung dolmetschen.

Der Eintritt ist frei, um eine kleine Spende wird gebeten.

Kulturelles: Film & Vortrag. Wandlungen: Richard Wilhelm und das I Ging

Richard Wilhelm (1873-1930), Brückenbauer zwischen den Kulturen, hat eine herausragende Bedeutung für die westliche Rezeption des Denkens im alten China. Im Jahr 1899 zur Missionarstätigkeit im deutschen Kolonialgebiet in Qingdao (Provinz Shandong, China) aufgebrochen, stürzte sich Wilhelm mit Herzblut ins Studium der chinesischen Sprache und der klassischen Literatur. Mit seinen Übersetzungen des „Buchs der Wandlungen“ (I Ging) sowie den Hauptwerken der daoistischen und konfuzianischen Literatur schuf er die Grundlage für eine über die sinologischen Fachkreise hinausgehende, intensive Auseinandersetzung mit dem chinesischen Denken. Mit ihrem zum 100. Jubiläum von Wilhelms Laotse-Übersetzung erschienenen Filmporträt bringt uns die Enkelin, Bettina Wilhelm, Leben und Werk ihres Großvaters auf faszinierende Weise nahe.

Der Film wird vorgestellt und eingeleitet von Herrn Dr. Hendrik Jäger (Universität Trier), ein großer Kenner der „Wandlungen“ und selbst ein begnadeter Übersetzer, der als sinologischer Berater am Entstehen des Filmes mitgewirkt hat. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht Gelegenheit zur Diskussion.

Kulturelles: "Woche der chinesischen Revolution" - Filmabende

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,

der Lehrstuhl Greater China Studies lädt Sie alle in der Vorweihnachtszeit sehr herzlich zu zwei 'besinnlich'-interessanten Veranstaltungen ein.

Zunächst wird in einer "Woche der chinesischen Revolution" vom 10. bis einschließlich 12. Dezember der dreiteilige Dokumentarfilm "China. A Century of Revolution" von Sue Williams gezeigt; jeweils ab 20 Uhr in Raum 30. Weiterführende Informationen zur Regisseurin und zum Film finden Sie hier. Da es sich pro Abend um einen inhaltlich eigenständigen Teil des Gesamt-Filmprojektes handelt (s. Plakat), lohnt sich auch ein einzelner Besuch bereits sehr.

Am darauffolgenden Dienstag (18.12., 20 Uhr, Raum 30) hält Professor Gunter Schubert einen Vortrag zum topaktuellen Thema "China nach dem 18. Parteitag - Überlegungen zum Zustand des politischen Systems".

Kulturelles: China-Festtage 23.-25. Oktober 2012

Das Leitwort der diesjährigen China-Festtage - "Herbstfluten: Was bewegt uns wirklich?" nimmt Bezug auf eines der berühmtesten Kapitel im daoistischen Buch Zhuangzi (3./2. Jh. v.Chr.), in dem in Form eines Gesprächs zwischen dem von seiner eigenen Größe überzeugten Gott des Gelben Flusses und dem wahrhaft großen, aber bescheiden gebliebenen Gott des Nordmeers die daoistische Lehre von der Relativität von Größe und Kleinheit, von der Selbstbeschränkung und vom Streben nach Einklang mit dem Werden und Vergehen der Dinge der belebten und unbelebten Natur dargelegt wird.

興於詩,立於禮,成於樂

„Der Mensch wird durch Dichtung innerlich erhoben;
er wird durch Ritenvollzug aufgerichtet;
er findet Erfüllung in der Musik“.

Die drei für das Programm eines jeden Festtags gewählten Leitworte gehen zurück auf einen Ausspruch des Konfuzius. Dichtung, Ritenvollzug und Musik –
damit sind im Sinne der konfuzianischen Lehre die drei Kernbereiche benannt, die relevant sind für die Antwortsuche auf die Frage, was uns wirklich bewegt.

Im Rahmen der China-Festtage erfolgt

am 25. Oktober 2012, 15:00

im Festsaal der Neuen Aula

die feierliche Eröffnung des Lehramtsstudiengangs Bachelor / Master of Education Sinologie / Chinesisch.

Programm

Kulturelles: Zehnjähriges Jubiläum des ECCS

Die Jubiläumsfeiern zum zehnjährigen Bestehen des ECCS finden am 16. September in Peking statt.

Informationen zum Jubiläumsprogramm

5. Taiwan-Dokumentarfilmfestival am 25./26. Juni

Am 25. und 26. Juni veranstaltet das European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) der Universität Tübingen ein Dokumentarfilmfestival und bietet so einen interessanten Einblick in Kultur und Gesellschaft des heutigen Taiwan.

Den thematischen Schwerpunkt bilden in diesem Jahr die taiwanischen Ureinwohner. Ihrer Kultur, sozialen Situation und Beziehungen mit den anderen ethnischen Gruppen und politischen Kräften in Taiwan widmet sich das diesjährige Programm.

Zu Gast sein wird der Dokumentarfilmer Mayaw Biho, der 1969 als Sohn eines Han-Chinesen aus Hunan und einer Angehörigen der Amis-Stammes geboren wurde. Er wird drei Filme aus seinem umfangreichen Werk in Tübingen präsentieren und mit dem Publikum diskutieren.

Das Festival-Programm bietet 2010 erstmalig auch einen Spielfilm: „Cape No. 7“ (2008) – eine der erfolgreichsten Produktionen des taiwanischen Kinos.

Alle Filme werden in Originalfassung mit englischen Untertiteln gezeigt.

Das Festival findet statt im Hörsaal 037 des Brechtbau (Wilhelmstrasse 50), beginnt am
Freitag, den 25. Juni um 14:00 Uhr und endet am Samstag um 16:00 Uhr.

Ein Unkostenbeitrag von 3 Euro beinhaltet auch einen typisch taiwanesischen Imbiss.

Weitere Informationen und das Festival-Programm finden Sie unter:
http://www.ercct.uni-tuebingen.de

Stefan Braig, M.A.