Prof. Dr. Dorothee Kimmich

Tagungen

Tagung "Memory - Embodiment - Imagination" (Villa Vigoni, 9.-12.5.2018)

"Political Ecology and the meander of modernity"

Interdisziplinäres Kolloquium des Forum Scientiarum, Audimax Universität Tübingen, 30. Mai, 20 Uhr c.t.

Prof. Dr. Dorothee Kimmich im Gespräch mit Prof. Dr. Bruno Latour.

"Entsicherte Tiefen. Abgründe, Hohlräume und Tiefenkräfte in Literatur und Ästhetik seit 1800"

Tagung in der Österreichische Akademie der Wissenschaften, 25.-27. Mai 2017, organisiert von Prof. Dr. Dorothee Kimmich und Dr. Sabine Müller.

Zum Programm gelangen Sie hier.

Summerschool "Riskantes Verstehen: Ästhetik, Verantwortung, Kommunikation"

Höderlinturm, 19.05., 16 Uhr

Roundtable mit Prof. Dr. Dorothee Kimmich, Peter Nisbet und Thomas Thiemeyer, Moderation: Ernst Seidl.

"Körper im Visier. Körper und Visibilität in Diskriminierungsprozessen" Interdisziplinärer Workshop 04./05. Mai 2017

Diskriminierung existiert nicht ohne spezifische Kategorien wie Stereotype, Stigmata und Ungleichheit; Kategorien, die zumeist auf die Sichtbarkeit, Repräsentation und Wahrnehmung des Körpers verweisen. Wissen, Medien, Text, Sprache und visuelle Wahrnehmung überlagern sich, wenn sich Stereotype und Stigmata in Diskriminierungsprozessen manifestieren. Wie lassen sich diese Strukturen, in denen sich Diskriminierung reproduziert, genauer beschreiben? Unterscheiden sich die verschiedenen Diskriminierungsformen in der Art und Weise, wie sie auf den Körper zugreifen?

Im Zentrum des Workshops steht die Funktion des Körpers und dessen Visibilität bei der Erzeugung von sozialer Ungleichheit durch Kategorien wie Rasse, Geschlecht, Disability, Alter und Adipositas. Der ‚sichtbare Körper‘ wird dabei nicht nur als ein soziales Stigma verstanden, sondern ebenso als Austragungsort unterschiedlicher Diskurs- und Wissenssysteme sowie als eine existentielle Größe, etwa in der Erfahrung der Diskriminierten selbst.

Der Workshop wird von der Exploration-Funds-Forschergruppe „Körper im Visier“ ausgerichtet und bringt in einem interdisziplinären Setting verschiedene Disziplinen der Human- und Geisteswissenschaft wie Psychologie, Soziologie und Literaturwissenschaft zu einander ins Gespräch.

Das Tagungsprogramm finden Sie hier.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an Carolin Mehnert (carolin.mehnertspam prevention@uni-tuebingen.de).

Springschool "Participatory Cultures and New Ethical Paradigms in the Global South"

Weltethos-Institut Tübingen, 05.04.2017, 10 Uhr c.t.

Prof. Dr. Dorothee Kimmich: "Similarity in Cultural Theory"

"Lektüren der Ähnlichkeit um 1800"

Europa-Universität Flensburg, 24.-25.03.2017

Prof. Dr. Dorothee Kimmich: "Ähnlichkeit als kulturtheoretisches Paradigma"

"Copycat. Dealing with Dangerous Mimesis"

Bauhaus Universität Weimar, 23.03.-25.03.2017

Prof. Dr. Dorothee Kimmich: "Vagueness: Similarity as Paradigm in Cultural Theory"

Kritik in der Krise? Kulturdiagnosen der Gegenwart

Tagung am 27. und am 28.6.2013 in Marbach (Deutsches Literaturarchiv)

Kritik an der kapitalistisch-bürgerlichen Öffentlichkeit, an den Macht- und Herrschaftsstrukturen ihrer Institutionen und Medien prägte über Jahrzehnte das kulturkritische Bewusstsein der Bundesrepublik. Doch wie lassen sich die heutigen Debatten beschreiben? Welche rhetorischen und habituellen Muster lassen sich identifizieren? Anliegen der Tagung ist es, gegenwartsbezogen nicht nur nach den Gegenständen, sondern vor allem nach den Praktiken und Formen von Kulturkritik zu fragen und diese mit Blick auf ihre ›Vorläufer‹ zu profilieren.

Das detaillierte Programm dieses 6. Forschungstreffen Suhrkamp/Insel können Sie hier downloaden.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

Juliane Rebentisch (Offenbach)

Rahel Jaeggi (Berlin)

Andreas Reckwitz (Frankfurt/Oder)

Hartmut Rosa (Berlin)

Alexander García Duettmann (London)

Eva Illouz (Jerusalem)

Pravu Mazumdar (München)

Anil Bhatti (Neu Delhi/Tübingen)

Dorothee Kimmich (Tübingen)

Marcel Lepper (Marbach)

Mara Delius (Berlin)

Anna Kinder (Marbach)

Morten Paul (Konstanz/Marbach)

Claudia Zilk (Tübingen/Marbach)

Organisation in Zusammenarbeit mit dem DLA Marbach.

Workshop "Ähnlichkeiten jenseits von Identität und Differenz"

Workshop am 14. und 14.6. in Tübingen (Forum Scientiarum, Hörsaal 1)

Der Workshop findet in Zusammenarbeit mit dem Forum Scientiarum statt. Sie können das Programm hier downloaden.

Figuration der Gründung – Der Diebstahl als Kulturgründungsgeste

Workshop am 9. und 10.11.2012 in Tübingen (Alte Aula)

Der listige, mutige und kluge Dieb ist eine prominente mythische und literarische Figur. Die Diebstahlserzählung gehört zu den zentralen Gründungsmythen, ist aber als solche bisher kaum erforscht: Prometheus stiehlt das Feuer von den Göttern, Hermes versteckt geschickt die Rinder, die er Apollon gestohlen hat. Adam und Eva nehmen sich den ihnen verbotenen Apfel, die Israeliten plündern bei ihrer Flucht aus Ägypten auf Geheiß ihres Gottes das Gold der Ägypter. Der Diebstahl als Mythologem und als philosophische Reflexionsfigur taucht in Literatur, Philosophie und im Mythos historisch in signifikaten Kontexten auf: Es geht um die Begründung von Kultur, um die Darstellung der Zugehörigkeit zu bestimmten Weltbeschreibungen und um individuelle Selbstsetzung im Konflikt mit der das Individuum umgebenden Kultur und Geschichte. Der Diebstahl fremden Gutes verweist dabei auf die immer schon fremden und heteronomen Elemente im Eigenen und auf die Unmöglichkeit eines radikalen, voraussetzungslosen Anfangs.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Schamma Schahadat: Gabe – Opfer – Verausgabung:
Tadeusz Konwickis Mała apokalipsa – Kleine Apokalypse
Jens Frederic Elze: Diebstahl, Gabe und Tötung als Begründungsgeste bei Defoe, Smollett und Adiga
Dorothee Kimmich: Arsène Lupin – Der Gentleman als Dieb
Hans-Jürgen Kerner: Diebstahl als kulturell signifikantes Kerndelikt: Betrachtungen aus strafrechtsgeschichtlicher und aktueller kriminalrechtlicher Perspektive
Thomas Kirsch: The Remains of Punishment – Kriminalität und ihre Prävention im heutigen Südafrika
Hendrik Stoppel: Der Verlust von Tempel und König in Jerusalem als Kristallisationspunkt religiöser Traditionen
Andreas Gehrlach: Warum Rahel ihrem Vater die Hausgötter stahl – Der Diebstahl als abendländisches Gründungsmythologem
Irmgard Männlein-Robert: Hermes und die Nachtigall: Zur Medialität hellenistischer Dichtung
Mirjana Vukovic: Wissensdiskurse über Armut bei deutschsprachigen Autorinnen des Vormärz

Programm

 

Organisation: Prof. Dr. Dorothee Kimmich, Andreas Gehrlach

 

Familiengeschichten in Literatur und Recht

Workshops mit Gästen

Samstag, 07.07.2012, 10 c.t., Forum Scientiarum
Prof. Dr. Walter Erhart (Literaturwissenschaft, Bielefeld):
Literarische Familien(-väter) 1900/2000

Freitag, 20.07.2012, 14 c.t., Verfügungsgebäude, Raum 001
Prof. Dr. Inge Kroppenberg (Rechtswissenschaft, Regensburg):
Der künstliche Mensch und die Positivierung des Adoptionsrechts.
Überlegungen zu Heinrich von Kleists Erzählung Der Findling

Organisation: Prof. Dr. Dorothee Kimmich, Anja-Simone Michalski, M.A.

WIKA-Workshop "Migration der Künste – Künste der Migration"

Am 28. und 29. April 2011 findet ein Workshop an der Universität Tübingen im Evangelischen Stift in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart statt.

Die Ausgangsfrage für der Veranstaltung lautet: Wie muss Kultur in Zeiten der Globalisierung und der Migration neu definiert werden? Wer kann dazu beitragen? Was muss ein aktueller Kulturbegriff für die Wissenschaft und für die (Kultur)-Politik leisten? Weder die Politik noch die Wissenschaft alleine können diese Frage angemessen und umfassend beantworten. In einer öffentlichen Veranstaltung, die Kunst und Wissenschaft miteinander verschränkt, sollen daher Wissenschaftler/innen und Künstler/innen bzw. Agent/innen des Kulturtransfers und der Kulturpolitik in einem interdisziplinären und transkulturellen Dialog zusammengebracht werden. Wie begreifen Künstler im 21. Jahrhundert Kunst und Kultur, wie tun dies Wissenschaftler?

Migration der Künste Künste der Migration will zeigen, dass Kunst sich in denjenigen kulturellen „Zwischenräumen“ bevorzugt entwickelt, die im Moment zu entstehen scheinen. Dabei soll ausgelotet und beschrieben werden, welche Formen die Kunst in transkulturellen Begegnungen annimmt, wie sie die Spannung zwischen den Kulturen kreativ nutzt und dabei sowohl künstlerisches Potential als auch politische und gesellschaftliche Reflexion freisetzt. Die Debatte über Integration und Assimilation ist eine Debatte über Kultur und ihre Funktionen. Literatur, Kunst, Theater und Film spielen hier eine zentrale Rolle, die angemessen herausgearbeitet werden muss.

Zu diesem Zweck sollen „Dialog-Paare“ zusammen treffen, die jeweils gemeinsam diskutieren, wie die Auflösung nationaler Kulturen in den Künsten reflektiert, kritisiert oder modelliert wird. Kunst wird in diesen performativ-diskursiven Begegnungen zu einem Testfall dessen, was die Kultur als „ganze Lebensweise“ (T.S. Eliot) ausmacht.

Dieses Experiment soll zukunftsorientierte Diskussionen anregen über eine Neuausrichtung auswärtiger Kulturpolitik; zugleich können Impulse aufgegriffen werden für die theoretische Reflexion darüber, was Kultur im 21. Jahrhundert ausmacht und wie sie sich im weiteren entwickeln wird.

Tagungsprogramm

Kolloquium "Faux Médiateurs – Falsche Mittler"

Am 25. und 26. Juni 2010 fand das internationale Kolloquium „Faux Médiateurs – Falsche Mittler“ in Kooperation der Universitäten Tübingen und Aix-en-Provence in Tübingen statt.

Tagungsprogramm

Tagung "Kulturen der Leidenschaften – Leidenschaften in den Kulturen"

Vom 6. bis 8. Dezember 2007 fand die Tagung "Kulturen der Leidenschaften Leidenschaften in den Kulturen" in Tübingen statt.

„Wo viel Gefühl ist, ist auch viel Leid.“

Leonardo da Vincis Worte beschreiben sehr treffend, worum es in der Tagung „Kulturen der Leidenschaften – Leidenschaften der Kulturen“ geht: um Gefühle und Leidenschaften, Emotionen. Wie können Gefühlsäußerungen – auch Gefühlsüberschwang und extreme Emotion – erfasst, untersucht und be- bzw. verwertet werden? Und welche Rolle spielt der kulturelle Kontext bei dieser Untersuchung?

Tagungsprogramm

Tagung "Courtoisie – Höflichkeit – Politesse"

Am 12. und 13. Mai 2006 fand im Schloß Hohentübingen die Tagung "Courtoisie – Höflichkeit – Politesse" in Kooperation der Universität Tübingen und der Université de Provence I (Aix-Marseille) statt.

Tagungsprogramm

Tagung "Dingbefremdung"

In Zusammenhang mit dem Forschungsprojekt "Dinge" hat die Tagung "Dingbefremdung. Die Kultur der Dinge neue Erfahrungen und Modellierungen" vom 26. bis 28. November 2004 auf dem Schloß Hohentübingen im Fürstenzimmer/Rittersaal stattgefunden.

Tagungsprogramm

Die Tagung wurde gefördert von der Werner-Reimers-Stiftung.