Romanisches Seminar

Projekt Studienstart


Das Romanische Seminar nimmt neben weiteren Fächern an einem Projekt der Philosophischen Fakultät zur Verbesserung der Situation der Studierenden in der Studieneingangsphase teil. Auf Fakultätsebene wird das Projekt von Prof. Dr. Wiltrud Mihatsch geleitet.

Ziele des Projekts:

  •     Förderung der wissenschaftlichen Lese- und Schreibkompetenz
  •     Hilfestellung bei Schwierigkeiten in der Studieneingangsphase
  •     Nachhaltige Verankerung der erarbeiteten Konzepte im Curriculum

Laufzeit: 01.04.2019 – 31.12.2020

Beteiligte Fächer in der Philosophischen Fakultät: 
Anglistik, Ethnologie, Germanistik, Geschichtswissenschaft, Romanistik

Ansprechpartnerinnen / Projektkoordination:
Dr. Annika Franz
annika.franzspam prevention@uni-tuebingen.de
+49 7071 29-78475

Nicole Feifel
nicole.feifelspam prevention@uni-tuebingen.de
+49 7071 29-78475


Das Projekt umfasst drei Teilprojekte:

  • Essayprojekt:
    Ziel des Projekts ist die Förderung der Schreibkompetenz zu Beginn des Studiums. Außerdem sollen neue Wege zur Vermittlung des wissenschaftlichen Schreibens und der konzeptionellen Schriftlichkeit erprobt werden.
    Dazu werden im WS 2019/20 in einem Großteil der Proseminare II des Romanischen Seminars Essays als semesterbegleitende Aufgabe verfasst. Diese Essays sind thematisch an das jeweilige Proseminar II angelehnt und werden von Hilfskräften auf Grundlage eines Kriterienrasters ausgewertet.
    Die Studierenden erhalten ihre Essays mit einem ausgefüllten Kriterienraster und einem kurzen Kommentar zurück. Probleme mit dem wissenschaftlichen Schreiben und der konzeptionellen Schriftlichkeit können dadurch frühzeitig erkannt werden. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, erhalten Studierende mit Beratungsbedarf ein persönliches Beratungsangebot.
    Im Zuge der Nachhaltigkeit des Projekts werden auf Grundlage der ausgewerteten Essays Lehrmaterialien entwickelt, die an den beobachteten Problemen ansetzen.
     
  • Sammlung und Auswertung von anonymisierten Hausarbeiten:
    Um weitere Möglichkeiten zur Vermittlung des wissenschaftlichen Schreibens zu schaffen, soll an der Philosophischen Fakultät eine Sammlung von Beispielhausarbeiten erstellt werden. Hausarbeiten aus dem Grund- und Hauptstudium werden aufbereitet, um relevante Aspekte des wissenschaftlichen Schreibens zu veranschaulichen.
    Studierende erhalten Zugriff auf die erarbeiteten Materialien, um einerseits von besonders gelungenen Musterhausarbeiten lernen zu können und andererseits anhand von kommentierten typischen Fehlern zu erfahren, worauf beim wissenschaftlichen Schreiben geachtet werden muss.
    Ziel des Projekts ist zudem, Lehrmaterial für Dozentinnen und Dozenten zu erstellen. In kleinen Lerneinheiten zu allen wesentlichen Aspekten des wissenschaftlichen Schreibens sollen anhand von authentischen Beispielen aus der Hausarbeitensammlung die typischen Probleme dargestellt werden. Übungsaufgaben und weiterführende Literaturhinweise ergänzen das Angebot.
    Die Veröffentlichung der Hausarbeiten oder von Auszügen aus den Arbeiten geschieht in anonymisierter Form, ohne personenbezogene Daten sowie ohne Angaben, die Rückschlüsse auf das besuchte Seminar zulassen.
     
  • Beratungsangebot in der Studieneingangsphase:
    Beim Übergang von der Schule ins Studium gibt es unterschiedliche Herausforderungen und Hürden. Wenn sich bei der Auswertung des Studienverlaufs durch eine Mitarbeiterin des Prüfungsamtes Schwierigkeiten erkennen lassen, werden die betreffenden Studierenden zu einem Beratungsgespräch eingeladen. Dieses dient dem Austausch über die bisherigen Erfahrungen im Studium, um auszuloten, welche Angebote im Einzelfall wirksam sein könnten und welche Möglichkeiten bestehen, um die Hindernisse auszuräumen. Sehr wichtig ist uns, mehr über Schwierigkeiten gerade in der frühen Phase des Studiums zu erfahren, um die Lehr- und Studienangebote entsprechend weiterentwickeln zu können.