Berufliches Lehramt (SozPädCare), Zweitfach Spanisch / Französisch (Beginn ab WS 2016/7)

1. Studien- und Prüfungsordnung

Die geltende Prüfungsordnung der Universität Tübingen für den Studiengang Höheres Lehramt an beruflichen Schulen mit der beruflichen Fachrichtung Sozialpädagogik/Pädagogik mit akademischer Abschlussprüfung Bachelor of Education (B.Ed.) finden Sie in den Amtlichen Bekanntmachungen der Universität Tübingen (Jahrgang 42 - Nr. 18 - 02.08.2016).

3. Hinweise auf (sprachliche) Studienvoraussetzungen

Es gelten folgende sprachliche Studienvoraussetzungen, die durch das Reifezeugnis nachgewiesen werden können:

 

Studien- und Prüfungssprache ist vorwiegend Deutsch. Darüber hinaus können nach Maßgabe der Lehrenden bzw. Prüferinnen und Prüfer Veranstaltungen in der Fremdsprache gefordert bzw. durchgeführt werden. Ein längerer, zusammenhängender Aufenthalt von mindestens 3 Monaten im spanischen bzw. französischen Sprachgebiet wird dringend empfohlen.

 

4. Erwerb von Lateinkenntnissen

Im Studiengang Sozialpädagogik mit allgemein bildendem Fach Spanisch werden, wie auch schon im Spanisch-Lehramtsstudiengang nach der GymPO, „Lateinkenntnisse“ als Studienvoraussetzung verlangt. Für diejenigen, die bei Studienantritt kein Latinum (= kleines Latinum) vorweisen können und dieses nicht in der bisher üblichen Form während des Studiums absolvieren wollen, ist zum Erwerb der im Sinne der WPrOSozPädCare (S. 47) für das Studium notwendigen Lateinkenntnisse ein Kurs Latein für Romanisten obligatorisch, der vom Romanischen Seminar in Zusammenarbeit mit dem Philologischen Seminar konzipiert wurde.

Für den Erwerb des Scheins „Latein für Romanisten“ gilt folgende Regelung:

1) Die Studierenden besuchen die Übung „Latein 1“ für das Latinum (4 SWS); dafür stehen zehn Parallelkurse zur Auswahl, so dass die Stundenplangestaltung kein Problem ist.

2) Zusätzlich wird eine zweistündige Übung „Latein und die Romanischen Sprachen“ (2 SWS) besucht, in der die Zusammenhänge zwischen der grammatischen Struktur des Lateinischen und der der romanischen Sprachen erläutert werden. Das Lehrbuch von Johannes Müller-Lancé, Latein für Romanisten (Tübingen 2006) wird die Basis dieser Übung darstellen.

3) Für eine Einführung in die antike Kultur und Literatur wird empfohlen, den latinistischen Teil der literaturwissenschaftlichen Einführungsvorlesung der klassischen Philologie zu besuchen. Hierbei handelt sich nur um einen Empfehlung; der Inhalt der Vorlesung wird nicht in der Klausur abgeprüft.

4) Die Übungen „Latein 1“ für das Latinum und „Latein und die Romanischen Sprachen“ werden in jedem Semester angeboten. Sie können entweder gleichzeitig oder in zwei aufeinanderfolgenden Semestern besucht werden. Die Klausur findet immer am Ende der Übung „Latein und die Romanischen Sprachen“ statt.

Für die Überprüfung der Lateinkenntnisse ist das Prüfungsamt zuständig. Die Zuständigkeiten werden aktuell geklärt. Bis zur Klärung wenden Sie sich bitte an Herrn Pflug am Institut für Erziehungswissenschaft der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät und/oder an die Fachberater des Romanischen Seminars.

Wichtige Information zu Latinum, Großem Latinum und Latein für Romanisten finden Sie auf der entsprechenden Seite des Philologischen Seminars.