Institut für Medienwissenschaft

12.09.2016

Pressemitteilung Farbe in Wissenschaft und Kunst

Vom 21. - 23. September 2016 veranstalten das Institut für Medienwissenschaft und das Forschungsinstitut für Augenheilkunde der Eberhard Karls Universität Tübingen zusammen mit dem Deutschen Farbenzentrum e.V. und der Hector Fellow Academy die internationale Konferenz Farbe im Kopf – Von der Wahrnehmung zur Kunst.


Die Konferenz findet im Kupferbau, in der Alten Physik, im Zeicheninstitut (Neue Aula) und nicht zuletzt im Kino Museum statt. Es werden Gäste aus Japan, Hongkong und den USA erwartet, die ihre aktuellen Forschungsarbeiten rund um das Thema Farbe präsentieren. Die Konferenz verbindet wissenschaftliche Vorträge in vier verschiedenen Sektionen zu den Bereichen Neurobiologie und Wahrnehmung, Natur und Lebenswelt, Kunst und Kultur sowie Medien und Technik mit vielen künstlerischen und praktischen Workshops, u.a. zu Malerei, Kaligraphie, Farbfotografie oder Colour-Grading. In die Konferenz integriert ist zudem die interdisziplinäre Summerschool Colouring the Future, die NachwuchswissenschaftlerInnen eine Möglichkeit zu fachlich hochkarätigem Austausch und Vernetzung mit den Keynote- Speakern der Tagung bietet. Auf der Tagung wird an den besten Farbkurzfilm und den besten Lernfilm zum Thema Farbe der mit jeweils 1.500 Euro dotierte Karl Miescher-Preis vergeben. Die Hector Fellow Academy prämiert den besten Beitrag einer Nachwuchswissenschaftlerin oder eines Nachwuchswissenschaftlers ebenfalls in Höhe von 1.500 Euro.

Anmeldungen zur Konferenz und ausführliche Informationen über die Webseite: www.farbe-im-kopf.de

Außerdem bieten wir direkt auf der Konferenz Tagestickets für BesucherInnen an, die nur einen Teil der Konferenz besuchen können.

Zu den weiteren Highlights der Konferenz gehört am Abend des 22.09.2016 das Werkstattgespräch Beste Farben – Beste Töne mit dem bekannten Regisseur Marcus H. Rosenmüller im Kino Museum.


Im Anschluss wird die Hippie-Komödie Sommer in Orange vorgeführt.

Themen des ca. einstündigen Werkstattgesprächs zwischen Marcus H. Rosenmüller und Susanne Marschall sind die Farbdramaturgie und Bildgestaltung seiner Werke, von denen einige herausragende Szenen während des Gesprächs vorgeführt und besprochen werden. Jeder Rosenmüller-Film hat sein eigenes Kolorit, ist farblich bis in kleine Details durchdacht. Neben der Kostümgestaltung und der Szenografie stehen die Lichtsetzung und der Einsatz verfremdender Farbeffekte im Zentrum des Gesprächs. Durch die Farbgestaltung kann die Atmosphäre eines Films unterstützt oder eine visuelle Vorstellung von historischen Schauplätzen geschaffen werden. Das Werkstattgespräch eröffnet konkrete Einblicke in die

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Arbeit des Regisseurs in enger Zusammenarbeit mit Kameraleuten, Szenen- und Kostüm- bildnerInnen.

Die anschließende Vorführung der Hippie-Komödie Sommer in Orange, die teilweise auf die Lebenserinnerungen der Drehbuchautorin Ursula Gruber zurückgeht, demonstriert, wie eng Farbe und Weltanschauung miteinander verknüpft sein können. Eine orange-rot gewandete Sannyasin-Kommune fällt in eine weiss-blaue bayrischen Dorfgemeinsschaft ein und wirbelt deren vermeintlich heile Welt kräftig durcheinander.

Tickets im Vorverkauf im Kino Museum und an der Abendkasse.

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