Institut für Medienwissenschaft

Radio machen mit Micro-Europa:

Campusfunk – Netzwerk – Studio

Immer wieder der gleiche Satz: „Das Radio stirbt aus!“ Die Zuhörerzahlen nehmen ab, keiner interessiert sich mehr für das gesprochene Wort, das aus den Boxen hallt.

Dabei bietet gut gemachtes Radio eine riesige Vielfalt: Politik, Kultur, Sport, Information, Unterhaltung und Musik. Radio regt die Sinne an, zaubert mit Worten und schafft neue Welten. Höre mit den Ohren!


Am Institut für Medienwissenschaft gibt es ein ganz besonderes Hörfunkprojekt: Radio Micro-Europa (RME) – 2008 als Netzwerk von zehn Uniradios im Rahmen eines EU-Projektes in Brüssel gegründet.

Am 1. Januar 2017 trat RME als Lehr- und Lernradio an die Stelle der alten Uniwelle. Das neue Konzept: Die Beiträge und Sendungen entstehen aus Seminaren sowie als Werkstücke von Abschlussarbeiten in den Bachelor- und Masterstudiengängen. Damit haben Studierende ganz unterschiedlicher Fachrichtungen die Möglichkeit, eigene Themen medial aufzubereiten und berufliche Erfahrungen zu sammeln. Die journalistische Praxis ist aber nicht nur auf das klassische Radio fokussiert, sondern orientiert sich am crossmedialen Prinzip: Die RME-Reporter präsentieren ihre journalistischen Produkte auch über Film und Fotografie sowie Online auf der Micro-Europa-Homepage und über die sozialen Netzwerke.

RME ist alle zwei Wochen auf der Wüsten Welle über UKW 96,6 immer sonntags von 12 bis 13 Uhr zu empfangen oder als Livestream weltweit im Internet. Die bisherigen über hundert Sendungen könnt Ihr in der Mediathek auf der Homepage der Tübinger Universitätsbibliothek abrufen.

Geleitet wird RME von PD Dr. Ulrich Hägele, Journalist mit langjähriger Erfahrung im Hörfunk und akademischer Mitarbeiter am Zentrum für Medienkompetenz/Institut für Medienwissenschaft.

Unsere Kooperationspartner sind: Freies Radio Wüste Welle (Tübingen), der SWR (Studio Tübingen und Stuttgart), die Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW, Hamburg) und das Institut des hautes études des communications sociales (IHECS, Brüssel).

Weitere Infos: www.micro-europa.de