Philosophisches Seminar

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22.09.2010

Uni Tübingen mit neuem Corporate Design

Palme bleibt, wird aber beschnitten

Seit 2007 wird an der Universität Tübingen über ein neues Corporate Design nachgedacht. Bislang prägte, so Unirektor Bernd Engler, eine Kakophonie aus verschiedenen Logos den Außenauftritt. Als neue Dachmarke fungiert die Palme, die bereits 1999 als Bildmarke eingeführt wurde. Sie geht zurück auf Graf Eberhard im Bart, den Gründer der Universität Tübingen. Die Palme war sein persönliches Wappenzeichen.

Entworfen wurde sie von dem Grafiker HAP Grieshaber, der sie der Universität 1977 schenkte. Das Problem bislang war, dass die Palme je nach Größe der Abbildung nur schlecht erkennbar war. Daher wurde das blaue Logo als Knochen oder Tintenklecks verspottet.

Die umsetzende Agentur Ketchum Pleon hat deshalb die Palme oben und unten ausgedünnt, jetzt soll sie auch bei kleiner Abbildung noch gut erkennbar sein. Zur Palme kommt die Wortmarke „Eberhard Karls Universität Tübingen“. Diese wurde in der Schrift Trajan gesetzt und zentriert ausgerichtet. Ein Akzent wird durch die vertikal angeordneten Umlautstriche des „ü“ gesetzt. Die Schreibweise der Eberhard Karls Universität Tübingen erfolgt im Logo und auch sonst immer ohne Verwendung von Bindestrichen. Fließtext wird entweder in Arial oder FF Zwo gesetzt.

Bei den Farben wurde dir vorherrschende Blau-Orange-Kombination durch ein kaminrot abgelöst. Dieses wird mit mattgold und anthrazit ergänzt.

Mit dem neuen CD soll Offenheit und Traditionsbewusstsein erkennbar sein, so der Unirektor. Zu den Kosten wollte sich die Uni nicht äußern. Diese seien aber „sehr überschaubar“ gewesen – eine „schwäbische Lösung“.

Die Umsetzung erfolgt zum 1. Oktober.

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