Philosophisches Seminar

Dr. Claudia Luchetti

Adresse
Universität Tübingen
Philosophisches Seminar
Bursagasse 1
D - 72070 Tübingen

Tel.: +49-7071-29 74544
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Curriculum Vitae (Kurzfassung)

1990-1998 Studium der Physik und der Philosophie in Rom (Universität La Sapienza)
2000-2010 Studium der Altphilologie in Rom (Universität La Sapienza), Promotionsstudium in Philosophie in Pisa (Scuola Normale Superiore)
2010-2012 Forschungstätigkeit als Pre-Doc in Tübingen und Pisa
seit 2010 Lehrbeauftragte am Philosophischen Seminar Tübingen
2012 Promotion in Antiker Philosophie (zu Platons Zeit- und Ewigkeitslehre ausgehend von der Ontologie des Phaidon bis hin zur Dialektik der späteren Dialoge Parmenides und
Sophistes)
seit 2012 zahlreiche Vorträge in Europa und USA
2015-2017 Projekt-Kooperation mit dem Philosophischen Seminar der Universität Stuttgart zum Thema Wissenschaftstheorie und Technik-Philosophie in der Antike
2017 Forschung und Lehre an der Karl-Franzens Universität Graz

Forschung

Historisch:
- Antike Philosophie: Platon (v.a. Ontologie, Dialektik, Seelenlehre, Prinzipienlehre), Platonische Tradition (v.a. ältere Akademie, Aristoteles, Plotin)
- Platonismus und Platon-Rezeption bei Kant und im Deutschen Idealismus (v.a. bei Fichte, Hölderlin und Hegel)
- Neukantianismus (v.a. Nicolai Hartmann)

Systematisch:
Metaphysik, Philosophie des Geistes (Subjektivität und Selbsterkenntnis), Philosophie der Zeit

Publikationen (Auswahl)
Monographien

2014: Tempo ed Eternità in Platone. Il primo passo verso il Timeo: Analisi dei nessi Essere-Eterno, Diveniente-Tempo nel Fedone ed esposizione della loro origine Dialettica, eingel. v. Thomas Alexander Szlezák, Milano-Udine, Mimesis Edizioni (Askesis/Studi di Filosofia Antica), 529 S.

Herausgeberschaften
Erscheint 2018: Philosophy and the Future, Axiomathes, Special Issue, Netherlands, Springer Verlag.

Aufsätze
2016: “The Discovery of A Priori Knowledge: Hartmann’s Interpretation of Plato’s Theory of Recollection”, in: New Research on the Philosophy of Nicolai Hartmann, hrsg. v. K. Peterson und R.Poli, Berlin-Boston, Walter De Gruyter, 135-152.

Erscheint 2018: „Aiôn und das seiende Eine. Die Entstehung der Zeit aus der Ewigkeit in Platons ‚Timaios‘ 37c 6-39e 6 vor dem Hintergrund des ‚Parmenides‘ systematisch analysiert“, in: Perspektiven der Philosophie. Neues Jahrbuch 2018, Band 44, Brill-Rodopi.

Lehre in Tübingen (seit Herbst 2016)

WS 2016/2017:
Proseminar: Göttin, Priesterin, Königin, Philosophin, Idee, Prinzip. Konzeptionen und Stellung des Weiblichen im Denken der Antike von Homer und seiner religiösen Hintergründe bis Plotin und Plutarch.
Proseminar: Die Welt zwischen Ewigkeit und Zeit. Platons und Aristoteles’ Kosmologie im Vergleich.
Hauptseminar: Dialektisches Denken. Heraklit, Parmenides, Platon, Fichte, Hegel.

SoSe 2017:
Proseminar: Die Anfänge von Platons Ideenlehre: die frühen Dialoge.
Hauptseminar: Hölderlin und die antike Metaphysik.
Hauptseminar: Denken ist Schöpfung. Philosophinnen unserer Zeit in Betrachtung der Antike.

WS 2017/2018:
Proseminar: Die Zeitlehre der Antike. Heraklit, Parmenides, Platon, Aristoteles und Plotin.
Proseminar: Das unwandelbare Selbst. Platons Unsterblichkeitslehre (Phaidon, Phaidros, Politeia, Nomoi).

Sprechstunden
Nach Vereinbarung: clauluchspam prevention@tin.it