Philosophische Fakultät

Nachrichtenarchiv

05.10.2015

Studium Generale der Universität Tübingen im Wintersemester 2015/16

Mit Beiträgen aus der Philosophischen Fakultät

Mit dem Wintersemester 2015/16 startet wieder das Studium Generale der Universität Tübingen, mit insgesamt zehn öffentlichen Vorlesungsreihen. Die Veranstaltungen sind kostenlos und stehen allen Interessierten offen, Studierende können sich für den Besuch ECTS-Punkte anrechnen lassen. Alle Veranstaltungen finden im Kupferbau der Universität, Hölderlinstr. 5, statt.

Organisation aus den Reihen der Philosophischen Fakultät:

Die Ringvorlesung „Ein Zeichen sind wir, deutungslos…" ‒ Neue Wege zu Friedrich Hölderlin (Montag, 18 Uhr c. t., Hörsaal 21, Organisation Professorin Frauke Berndt und Professor Jörg Robert) erschließt das Gesamtwerk des Dichters und thematisiert zentrale Themen der Hölderlinforschung, darunter Hölderlin im Kontext der idealistischen Philosophie, Fragen der Medialität und Materialität des Schreibens, Gendergeschichte und -theorie, Editionsphilosophie sowie eine Auseinandersetzung mit der Krankheit des Dichters.

Unterdem Titel Politische Denker: Von Platon bis John Rawls (Montag, 20 Uhr c. t., Hörsaal 22) stellt Professor Otfried Höffe „Klassiker“ des Politischen Denkens vor. Inspiriert von Debatten ihrer Zeit gaben diese Männer auch Antworten von zeitübergreifender Bedeutung, mit denen sich die komplexe Welt des Politischen besser verstehen lässt. In seiner Reihe analysiert Otfried Höffe wichtige Stationen des Politischen Denkens von der Antike bis zum Ende des 20. Jahrhunderts in ihrem jeweiligen intellektuellen und sozialen Zusammenhang.

Über Vollkommenheit (Mittwoch, 18 Uhr c. t., Hörsaal 22, Kupferbau) spricht Professorin Maria Moog-Grünewald in ihrer Studium Generale-Reihe. Am Begriff der Vollkommenheit entfaltet sie eine etwas andere Kulturgeschichte, von der griechischen Antike bis zur Moderne. Zur „Standortbestimmung in historischer Perspektive“ tragen Literatur, Theologie, Philosophie, Ästhetik und Kunst sowie gegenwärtige Vorstellungen vom „schönen neuen Menschen“ bei.

Immer wieder werden aus den USA Fälle exzessiver Polizei-Gewalt gegen Afroamerikaner bekannt. Was ist aus Martin Luther Kings Vision von einem Amerika der Gleichheit und Selbstbestimmung für alle geworden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Reihe Von Selma bis Ferguson – Die USA nach der Bürgerrechtsbewegung (Mittwoch, 18 Uhr c. t., Hörsaal 21), die von der Abteilung für Amerikanistik (Organisation Professor Michael Butter, Professorin Astrid Franke, Professor Horst Tonn) durchgeführt wird. Die Reihe nähert sich dem Thema aus gesellschafts- und kulturwissenschaftlicher Sicht. Wo und wie haben sich Machtverhältnisse und ethnische Konflikte seit den 1960er Jahren verändert? Zeigen sich Rassentrennung und Rassismus heute nur im neuen Gewand? Und nicht zuletzt: welche Ausprägungen von zivilgesellschaftlichem Handeln lassen sich unter veränderten sozialen und medialen Bedingungen ausmachen?

Das Programm liegt an der Universität Tübingen und im Buchhandel aus. Darüber hinaus kann es unter sekretariat[at]hochschulkommunikation.uni-tuebingen.de oder unter Telefon 29-77851 bestellt werden. Im Internet ist es zu finden unter: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html

Zurück