Philosophische Fakultät

Nachrichtenarchiv

28.09.2017

Studium Generale im Wintersemester2017/2018

Mit Vorlesungsreihen aus der Musikwissenschaft, der Romanistik und der Amerikanistik

Mit dem Wintersemester 2017/18 startet wieder das Studium Generale der Universität Tübingen. Sechs öffentliche Vorlesungsreihen werden kostenlos für alle Interessierten angeboten, Studierende können sich für den Besuch ECTS-Punkte anrechnen lassen. Alle Veranstaltungen finden im Kupferbau der Universität, Hölderlinstr. 5, statt.


Das gesamte Programm finden Sie unter: www.uni-tuebingen.de/aktuelles/studium-generale.html

  • Musik- und Kunstpraxis an Universitäten. Zum zweihundertjährigen Jubiläum

An der Universität Tübingen wurde 1817 mit der Berufung Friedrich Silchers zum Universitätsmusikdirektor der Musikunterricht neu institutionalisiert und die universitäre Musikpflege in der Folge zunehmend akademisiert. Die Reihe Musik und Kunstpraxis an Universitäten (Montag, 20 Uhr), organisiert durch Professor Thomas Schipperges und Andreas Flad vom Musikwissenschaftlichen Institut, würdigt das 200-jährige Jubiläum und bettet es in einen historisch-gesamteuropäischen und interdisziplinären Rahmen.

  • ‚Geschwisterkünste‘: Zu einem spannungsvollen Verhältnis von Bild und Text

Das komplexe Verhältnis von Bild und Text untersucht die Reihe ‘Geschwisterkünste‘: Zu einem spannungsvollen Verhältnis von Bild und Text(Dienstag, 18 Uhr) von Professorin Maria Moog-Grünewald, Romanistisches Seminar. Nach einer allgemeinen bild- und texttheoretischen Grundlegung soll die Frage im Mittelpunkt stehen, warum Texte und Bilder sich überhaupt aufeinander beziehen. Dies wird an konkreten Beispielen von der frühen griechischen Antike bis in die Gegenwart erörtert

  • The Times They Are A-Changin’ – Aktuelle Zeitdiagnosen

Die Reihe „The Times They Are A-Changin’“ – Aktuelle Zeitdiagnosen“ (Donnerstag, 18 Uhr) der Abteilung für Amerikanistik nimmt den Titel von Bob Dylans Song zum Ausgangspunkt, um gegenwärtige gesellschaftliche Umbrüche und Bedrohungen zu diskutieren. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem der BREXIT, die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, die Globalisierung und Rechtspopulismus. Was eigentlich politisch gestaltbar sein sollte, wird von vielen als geradezu schicksalhaft hereinbrechende Zeitenwende erlebt. Die Gattung der Zeitdiagnose setzt sich mit diesen großen Themen auseinander, liefert Erklärungsansätze und alternative Gestaltungsentwürfe.

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