Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft

LUI/TVV-Newsletter 76 - April/Mai 2019


Nachdem der gehaltvolle Newsletter vom März erst einmal goutiert sein wollte, haben wir uns mit dieser Fortsetzung ein wenig Zeit und dem Mai die Gelegenheit gelassen, noch mehr Ersprießliches hinzuzufügen – now proudly presenting the latest and most interesting news des Sommersemesters 2019 am LUI und in der TVV.
Zu allen angekündigten Veranstaltungen sind Sie herzlich eingeladen.

I. INSTITUTSNEWS

Das ganz besondere natürlich ganz zu Anfang: Das LUI ist für den Grimme-Preis nominiert worden – bzw., nun etwas seriöser: Die virtuelle Ausstellung des SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“ mit dem Titel „Bedrohte Ordnungen. Krisen anders denken“ ist für den Grimme Online Award nominiert worden. Am 2.5. stellte Reinhard Johler die virtuelle Ausstellung in Köln der Jury vor, als eines von insgesamt 28 besten Projekten unter den 1200 Einreichungen. Dies war auch der Start für das Online-Voting um den Publikumspreis. Auch der Tübinger Beitrag steht zur Auswahl! Die Preisträger des diesjährigen Grimme Online Awards werden dann am 19. Juni, wieder in Köln, verkündet werden. Bitte gern mit abstimmen und Daumen drücken!

Das Ergebnis einer ungewöhnlichen ‚Verklammerung‘ zweier Seminare lässt sich ab 10. Mai in Villingen-Schwenningen besichtigen. Die Ausstellung „Zeit, Freiheit und Kontrolle – Johannes Bürk und die Folgen“ war Fokus sowohl für ein Lektüreseminar von Thomas Thiemeyer als auch für ein Exkursionsseminar von Michael Hütt. Die Kombination von Theorie und Praxis im Doppelpack kam bei allen Beteiligten gut an. Denn im Uhrenindustriemuseum Villingen-Schwenningen wird bis März 2020 zu sehen sein, wie Schwenninger und Villinger Kontrolluhren einen erheblichen Anteil daran hatten, Pünktlichkeit und Effizienz als zentrale Tugenden der Industriegesellschaft durchzusetzen. Der Parcours führt durch die Zeitregime vom 19. Jahrhundert bis in die nahe Zukunft. Herzliche Einladung, nicht nur zur Vernissage am 10. Mai!

Ungewöhnlich bleibt es. Im April spürten 15 Studierende während einer Exkursion nach Israel (Leitung Karin Bürkert und Helen Ahner) den Fragen nach, wie Erinnerungskultur und Nationalstaatlichkeit zusammenhängen und wie sie im Alltag sichtbar werden. Bezuschusst wurde die besondere Exkursion von der Baden-Württemberg-Stiftung, dem Rektorat und dem Unibund. Während einer Woche besuchten sie Beerscheba, Jerusalem und Tel Aviv, erkundeten Museen und Gedenkorte, untersuchten Streetart sowie das studentische Leben und tauschten sich mit ihren israelischen Kommiliton*innen aus.

Das Vortragsangebot des LUI enthält diesmal eine große Vielfalt an Einträgen, die den Terminkalender vor allem im Mai füllen – ob öffentliche Abendvorträge, Vorträge bei Summerschools oder auf Tagungen. So wird es am 14. Mai anlässlich einer Buchvorstellung zu „Das Neue Wir -- Warum Migration dazugehört. Eine andere Geschichte der Deutschen“, eine von Klaus Gestwa (Institut für Osteuropäische Geschichte) moderierte Diskussion mit dem Autor Jan Plamper (Goldsmiths College, London) geben. Den Kommentar dazu steuert Monique Scheer bei.
Am 16. Mai wird sich Wolfgang Sannwald gemeinsam mit Jugendguides im Landratsamt dem Thema „Abgekriegt. Vom Ersten Weltkrieg zu Europa als Friedensraum“ widmen. Hans-Joachim Lang wiederum berichtet dann am 17. Mai im Gerichtssaal vom letzten Gerichtsurteil in Westdeutschland, das mit einer Hinrichtung endete. Am 25. Mai spricht Thomas Thiemeyer im Rahmen der Veranstaltungsreihe zu 100 Jahren Pausa in Mössingen zum „Mythos Bauhaus“. Anschließend ist das musikalische Bühnenstück des Theater Lindenhofs mit dem Titel „das Prinzip Coop“ zu sehen.
Am 16. Juli schließlich lädt die AG Jüdische Studien in Kooperation mit dem d.a.i. zu einem Talk mit Jackie Feldman ein, der momentan eine Gastprofessur am LUI hat. Er spricht, auch aus eigener Erfahrung zum Thema „Holy, Holy, Holy: Pilgrimage Sites as Shared and Conflicted Ground”.

Im aktuellen Institutskolloquium geht es unter dem Obertitel (Neue) Themen der Kulturwissenschaft: Bioökonomie – Die große gesellschaftliche Transformation? um Debatten über Effekte des Klimawandels, die Endlichkeit fossiler Rohstoffe, den Umgang mit Ressourcen, eine wachsende Weltbevölkerung und den damit zusammenhängenden globalen Kontexten. In diesen Debatten taucht das Konzept der Bioökonomie immer wieder auf, als ein zukünftig biobasiertes Wirtschaften, dessen Umsetzung bereits begonnen hat. Alle biologischen Ressourcen können darin inwertgesetzt werden - von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen bis hin zum menschlichen Körper.
Doch was ist Bioökonomie überhaupt und welche Dinge, Praktiken und Akteure lassen sich ihr zuordnen? Das Kolloquium fragt nach den unterschiedlichen Verständnissen von Bioökonomie und wie diese mit Theorien und Methoden der EKW erforscht werden können. Statt einer Fokussierung auf technische Machbarkeit geht es unter anderem um Fragen nach dem Verhältnis von Natur und Kultur, den Beziehungen zwischen verschiedenen Akteuren und Praktiken, der Inwertsetzung von Ressourcen und Vorstellungen von gesellschaftlichem Wandel.
Die genauen Termine finden Sie unten im Veranstaltungskalender sowie auf unserer Homepage.

II. TAGUNGEN UND WORKSHOPS

In das vierte und damit vorletzte Jahr geht im Mai das gemeinsam mit der Anneliese-Maier-Forschungspreisträgerin Pamela Klassen (Universität Toronto) geleitete Projekt von Monique Scheer. Aus diesem Anlass bringt, ebenfalls im Mai, eine internationale Tagung in Berlin zum Thema „Museums, Religion, and the Work of Reconciliation and Remembrance" Museumskurator*innen mit Kultur- und Religionswissenschaftler*innen aus Kanada, USA und Deutschland zusammen. Sie diskutieren in der Blumenthal-Akademie des Jüdischen Museums Berlin über die Intersektionen von Kultur und Religion in den Museen. Dies kann aktuell besonders am Umgang mit den Dingen beobachtet werden, die nun im Kontext der Restitutionsdebatten auch mit Begriffen wie Versöhnung oder Erinnerung konfrontiert werden, welche in religiösen Kontexten geprägt worden sind. Die Tagung wird aus den Mitteln des Preises, aber auch mit der großzügigen Förderung der Fritz-Thyssen-Stiftung finanziert. Organisationspartner sind das CARMAH und seine Direktorin, Sharon MacDonald, sowie das Jüdische Museum Berlin. Genaue Informationen zu den Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen finden Sie hier.

Eine herzliche Einladung geht an alle Interessierte zum Abschlussworkshop (im Mai) des Verbundprojekts „Vernetzt lernen, forschen, vermitteln. Eine Kooperation volkskundlicher Sammlungsinstitutionen mit Universitäten“. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern (das sind die Kolleg*innen der Landesmuseen in Stuttgart und Karlsruhe mit den angebundenen Landesstellen für Volkskunde sowie dem Institut für KA/EE und dem Zentrum für populäre Kultur und Musik in Freiburg) und zahlreichen Gästen aus verschiedenen „kleinen“ Fächern, Museen und Archiven wollen wir Strategien für eine erfolgreiche und nachhaltige Kooperation zwischen Museen, Archiven und Universitäten erarbeiten. Unter dem Obertitel „Kleine Fächer – große Wirkung?“ findet dazu am 23./24. Mai ein gemeinsamer Workshop im Landesmuseum Württemberg, Stuttgart statt.
Gleichzeitig möchten wir hier auf die Homepage des Verbundes "Forum für Alltagskultur" www.alltagskultur.info hinweisen, auf der auch die Objekte aus den Ausstellungen des LUI präsentiert sind. Diese Plattform wollen wir zukünftig mit weiteren Neuigkeiten und Projekten oder Seminarergebnissen aus unseren Instituten, den Museen und Archiven bespielen. Input und Ideen dazu auch von Ihrer Seite sind willkommen!

Ebenfalls im Mai, am 24.5., gibt es einen Workshop ganz anderer Art. Das „Tübinger Fenster für Forschung“ (TÜFFF) der Universität Tübingen bietet allgemein verständliche und interaktive Einblicke in die Tübinger Spitzenforschung. Die LUI-Mitarbeiter*innen Helen Ahner und Lukas Fehr werden in diesem Rahmen das EKW-Studium vorstellen. In einem Workshop "Alltagskultur erforschen" widmen sie sich den Fragen „Wie kann das Alltägliche erforscht werden? Was sagt es über uns und die Welt in der wir leben aus? Was interessiert Kulturwissenschaftler*innen an dem vermeintlich „Normalen“? Die kulturwissenschaftliche Forschungspraxis machen sie dabei Interessierten aller Altersgruppen zugänglich: Anhand von Alltagsgegenständen und Medien können Teilnehmende sich selbst auf die Suche machen und im Kleinen das Große entdecken. Bitte weitersagen an Kulturaffine und diejenigen, die es noch werden wollen!

Im Juli, September und Oktober, das sei hier schon einmal vorab angekündigt, wird es einen weiteren Tagungsreigen geben, vom LUI veranstaltet und/oder inhaltlich bestückt. Den Anfang macht im Juli Thomas Thiemeyer in Kooperation mit dem Haus auf der Alb (lpb) mit einer Tagung zur Zukunft der Heimatmuseen unter dem Titel „Heimat im Museum“. Anmeldungen sind noch möglich.
Anfang August widmet sich ein interdisziplinärer Workshop in München unter federführender Beteiligung des Wiss. Mitarbeiters Jan Lange der Un-/Sichtbarkeit der Migration. Zugänge der visuellen Anthropologie.
Ende September öffnet das LUI bei der Internationalen Summer School „Problematizing Morality. Ethnographic Approaches to the Normative Dimensions of Everyday Life" die Türen für DoktorandInnen und Post-Docs, die sich ethnographisch mit Ethik und Moral auseinandersetzen. Es werden öffentliche Vorträge gehalten von Jarrett Zigon (Virginia), Moritz Ege (Göttingen), Tilmann Heil (Leuven) und Pamela Klassen (Toronto).
Ein ausführliches Programm folgt in Kürze auf der Website des LUI."
Und im Oktober schließlich steigt endgültig das „Spektakel“. Wissensvermittlung als ästhetische Praxis“. Hierzu wird noch gesondert eingeladen werden.

Alle Veranstaltungen mit Terminen und Veranstaltungsorten finden Sie im Terminkalender dieses Dokuments. Zum Besuch sind Sie herzlich eingeladen!

III. PUBLIKATIONEN / HERAUSGEBERSCHAFTEN AUS DEM LUI

Monique Scheer war am 5. April an der Universität Kopenhagen, um gemeinsam mit ihren beiden Ko-Herausgeberinnen den neu erschienenen Sammelband "Secular Bodies, Affects and Emotions: European Configurations" zu präsentieren. Der Band geht in einem Dutzend einzelnen Fallstudien der Frage nach, ob es so etwas wie einen „säkularen Körper“ gibt, der „säkulare“ Gefühle, Emotionen und Affekte produziert. So wie religiöse AkteurInnen in ihrer Praxis lernen, gewisse Gefühle als „religiös“ zu verstehen, könnte es sein, dass es auch Gefühle gibt, die man auf Säkularität zurückführen kann?

Demnächst erscheint zudem von Monique Scheer herausgegeben der Band "The Public Work of Christmas: Difference and Belonging in Multicultural Societies", der aus dem ersten Workshop des Projekts Religion and Public Memory in Multicultural Societies hervorgegangen ist. Das Buch erscheint voraussichtlich im November auf Deutsch bei der TVV und wird nochmal gesondert angekündigt.

Auf den Spuren von Konkurrenz bewegte sich das DFG-Netzwerk „Wettbewerb und Konkurrenz“. Neu erschienen ist jetzt ein Sammelband zu kultur- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven darauf, den Karin Bürkert gemeinsam mit Timo Heimerdinger, Markus Tauschek und Tobias Werron herausgegeben hat.

Die polnische Übersetzung des Buchs von Hans-Joachim Lang, "Die Frauen von Block 10. Medizinische Versuche in Auschwitz" wird am 22. Juni vom Autor beim Warschauer Big Book Festival vorgestellt.

IV. NACHRICHTEN DER TVV

Die Mitgliederversammlung der TVV findet am 26. Juli 2019 um 16 Uhr statt.

ACHTUNG: Anlässlich der Vernissage der Fotoausstellung zum Oeuvre des Tübinger Fotografen Heinz Pietsch findet die diesjährige Mitgliederversammlung in den Räumen des Landratsamtes Tübingen statt mit anschließender Einladung zur Vernissage.

Die Ausstellung wird in einem studentischen Projekt unter der Leitung von Ulrich Hägele kuratiert. Der Begleitband zur Ausstellung wird in der TVV erscheinen.

V. PUBLIKATIONEN DER TVV

Es sind noch Druckexemplare erhältlich vom Sonderband
Richard van Ess
Der Underground war amerikanisch. Vorbilder für die deutsche Undergroundpresse
2019 - 595 Seiten, Illustrationen; ISBN: 978-3-932512-98-8; Preis: 25,00 Euro; TVV-Mitglieder: 25,00 Euro
Aufbruch und Wandel von ‚1968‘ wurden von einer Medienrevolte getragen. Die Subkultur grenzte sich nicht nur ideologisch, sondern auch medial vom Mainstream ab. Sie kommunizierte über eigene Medien, die heute jedoch kaum mehr bekannt sind.
„Agit 883“, „Pängg“, „Fizz“ oder „Gottfried’s Jacke“, um nur wenige Beispiele zu nennen, waren Sprachrohre des deutschen Underground. Auf den anarchisch collagierten Seiten dieser Zeitungen fanden sich Organisationsangebote für gemeinschaftliche Aktionen, Analysen über den Stand der Revolution, Besprechungen von Musik und Literatur und Kleinanzeigen.
In der vorliegenden Publikation werden erstmals sämtliche verfügbaren deutschen Underground-Zeitschriften der Jahre 1968 bis 1973 vollständig einbezogen und als Quellen für die Entstehung einer Alternativkultur ausgewertet. Nachgewiesen wird, welch entscheidenden Einfluss die amerikanische „Counterculture“ der späten 1960er-Jahre auf die deutsche Subkultur hatte.

VI. LUI- und TVV-TERMINKALENDER

Donnerstag, 02. Mai, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums – Rosa Lehmann (Jena): Die (ungleiche) Aneignung der Natur: Bioenergie in Deutschland im Kontext der entstehenden Bioökonomie
Ort: LUI, Ausstellungsraum

Donnerstag, 09. Mai bis Sonntag 11. Mai, ganztägig
Internationale Tagung in Berlin, "Museums, Religion, and the Work of Reconciliation and Remembrance"
Ort: Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße 9–14

Donnerstag, 09. Mai, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums – Veit Braun (Frankfurt a.M.): Die Neuerfindung des Rades? Die Rolle von Innovation in der Bioökonomie Ort: LUI, Ausstellungsraum

Freitag, 10. Mai, 18 Uhr
Vernissage im Uhrenindustriemuseum – Michael Hütt (Villingen-Schwenningen), Studierende des LUI: „Zeit, Freiheit und Kontrolle – Johannes Bürk und die Folgen“
Ort: Uhrenindustriemuseum, Bürkstr. 39, Villingen-Schwenningen

Dienstag, 14.Mai, 18 Uhr
Buchvorstellung: Das Neue Wir -- Warum Migration dazugehört. Eine andere Geschichte der Deutschen von Jan Plamper (Goldsmiths College, University of London) Kommentar von Monique Scheer (LUI, Tübingen), Moderation Klaus Gestwa, Inst. für Osteurop. Geschichte
Ort: Alte Aula, Münzgasse 30

Donnerstag, 16. Mai, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums – Michi Knecht (Bremen): Umstrittene Entfremdbarkeit – umstrittene Verfügbarkeit: Über Prozesse des Marktförmig-Werdens von menschlichen Gameten
Ort: LUI, Ausstellungsraum

Donnerstag, 16. Mai, 18.30 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag – Wolfgang Sannwald und Jugendguides aktiv: Abgekriegt. Vom Ersten Weltkrieg zu Europa als Friedensraum
Ort: Glashalle des Landratsamts, Wilhelm-Keil-Straße 50

Freitag, 17. Mai, 19 Uhr
Öffentlicher Abendvortrag – Hans-Joachim Lang (Tübingen): Die letzte Hinrichtung
Ort: Schwurgerichtssaal des Tübinger Landgerichts, Doblerstraße

Donnerstag und Freitag, 23.5. und 24.5.2019, ganztägig
Tagung "Kleine Fächer   große Wirkung? Wie Museen, Archive und Universitäten erfolgreich kooperieren
Ort: Landesmuseum Württemberg, Altes Schloss, Schillerplatz 6, Stuttgart

Freitag 24.5.2019, 18 Uhr und 19 Uhr
Workshop im Rahmen des „Tübinger Fenster für Forschung“ (TÜFFF) – Helen Ahner, Lukas Fehr (Tübingen): Alltagskultur erforschen
Ort: Hörsaalzentrum Morgenstelle

Samstag 25.5.2019, 19 Uhr
Einführungsvortrag zum Jubiläum 100 Jahre Pausa – Thomas Thiemeyer (Tübingen): Mythos Bauhaus.
Ort: Pausa Mössingen, Bogenhalle

Donnerstag, 06. Juni, 18 Uhr
Projektpräsentation im Rahmen des Institutskolloquiums: Das Studienprojekt "Gutes Zusammen Leben" (Leitung Monique Scheer, Jan Hinrichsen) stellt Konzeption und Vorgehen vor
Ort: LUI, Ausstellungsraum

Donnerstag, 27. Juni, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums – Sighard Neckel (Hamburg): Zukünfte der Nachhaltigkeit: Modernisierung, Transformation, Kontrolle
Ort: LUI, Ausstellungsraum

Montag / Dienstag, 01./02 Juli, ganztägig
Tagung in Kooperation mit dem Haus auf der Alb (Landeszentrale für politische Bildung): Heimat im Museum. Heimatmuseen und ihre Zukunft.
Ort: Bad Urach, Haus auf der Alb

Donnerstag, 11. Juli, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums – Alex Giurca (Freiburg): Übergang zu einer forstbasierten Bioökonomie? Lehren aus Deutschland und Finnland
Ort: LUI, Ausstellungsraum

Dienstag, 16. Juli, 19.15
Vortrag im Rahmen der AG Jüdische Studien und des d.a.i. Jackie Feldman (Beer Scheba / Tübingen): Holy, Holy, Holy: Pilgrimage Sites as Shared and Conflicted Ground
Ort: d.a.i. Tübingen, Karlstraße 2

Donnerstag, 18. Juli, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums – Lars Winterberg (Regensburg): „Where’s the beef?“ Ökonomien und Politiken im Umgang mit Fleisch
Ort: LUI, Ausstellungsraum

Donnerstag, 25. Juli, 18 Uhr
Vortrag im Rahmen des Institutskolloquiums – Franziska Sperling (Augsburg): Nachhaltigkeit – Klima – Energie: Kulturanthropologische Perspektiven
Ort: LUI, Ausstellungsraum

Donnerstag 1. – Samstag 3. August, ganztägig
Internationaler Workshop „Un-/Sichtbarkeit der Migration. Zugänge der visuellen Anthropologie"
Ort: Ludwig-Maximilians Universität, München

Dienstag 24. – Freitag 27. September, ganztägig
Internationale Summer School – „Problematizing Morality. Ethnographic Approaches to the Normative Dimensions of Everyday Life“
Ort: LUI

Montag 21. – Dienstag 22. Oktober, ganztägig
Tagung „Spektakel“. Wissensvermittlung als ästhetische Praxis“.
Ort: LUI