Institut für Erziehungswissenschaft

LoBiN II – Weiterführung der wissenschaftlichen Begleitung des „Auf- und Ausbaus Lokaler Bildungsnetze (LoBiN)“ in Baden-Württemberg

 

Auftraggeber: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

siehe: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

Laufzeit: 04/2018 bis 03/2019

Projektbeteiligte: Prof. Dr. Petra Bauer, Dr. Mirjana Zipperle, Dr. Eberhard Bolay, Andreas Karl Gschwind, M.A.

Ausgangslage:
LoBiN II ist ein Folgeprojekt zur wissenschaftlichen Begleitung der Entwicklung und Implementation Lokaler Bildungsnetze (LoBiN) in Baden-Württemberg. In der ersten Förderphase wurden erstmalig in Baden-Württemberg Lokale Bildungsnetze unter einer jugendhilfeorientierten Perspektive an neun unterschiedlichen Standorten implementiert. Dafür wurden freie und öffentliche Träger der Kinder- und Jugendarbeit (KJA) sowie der Jugendsozialarbeit (JSA) beauftragt, auf lokaler Ebene ein Bildungsnetzwerk aufzubauen und zu koordinieren. Im Mittelpunkt standen insbesondere die koordinierte Zusammenarbeit von Akteuren der KJA / JSA untereinander sowie deren Kooperationen mit Schule.

Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung (Forschungsprojekt MABEV; Laufzeit Juli 2015 bis Dezember 2016) lag der Fokus (neben einer umfangreichen Metaanalyse zum Stand der Kooperation Jugendhilfe - Schule in Deutschland und einer Bestandsaufnahme zur aktuellen Kooperationssituation in Baden-Württemberg) auf der Analyse von Akteurskonstellationen, standortspezifischen und standortübergreifenden zentralen Aktivitäten sowie auf dem Mehrwert der Netzwerkbildung für die lokalen Akteure. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung sind in einem umfangreichen Bericht zusammengestellt.

Abschlussbericht MABEV:
siehe: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Publikationen/ZPJ_MABEV_Gesamtbericht_2017_Internet.pdf

Projektbeschreibung:
In der zweiten Förderphase von LoBiN werden noch sechs Standorte im Rahmen des Projekts weiterfinanziert (Juli 2017 bis Dezember 2018) Die wissenschaftliche Begleitung dieser zweiten Förderphase evaluiert – anknüpfend an die Ergebnisse der ersten Analyse – die Etablierung und strukturelle Verankerung dieser Netzwerke. Im Mittelpunkt stehen nun die Untersuchung der Strukturbildungsprozesse, die Rolle der Koordinator_innen und der überregionalen Regiestelle sowie die Ausdifferenzierung der Lokalen Bildungsnetze in einer vergleichenden Perspektive. Daraus sollen Schlussfolgerungen für die Benennung von übergreifenden Gelingensfaktoren und den dafür relevanten Strukturbedingungen im Sinne einer nachhaltigen Verankerung der Netzwerkbildung gezogen werden.

Projektstruktur siehe hier

Forschungsleitende Fragestellungen:

  1. Koordinationsprofil: Wie entwickeln sich die Profile der Koordinationsstellen weiter?
  2. Regiestelle: Welche Bedeutung hat die standortübergreifende Koordination?
  3. Etablierung und Strukturbildung (Nachhaltigkeit der Netzwerkbildung): Analyse der neu geschaffenen Strukturen und deren Verankerung am Standort.