Institut für Erziehungswissenschaft

Christiane Bomert, M.A.

Büro:
Münzgasse 22-28
Raum 211b
 +49-(0)7071 29 74118
E-Mail

 

Sprechzeiten im SoSe 2019:
Mi, 11.30 bis 12.30 Uhr

Sprechzeiten in der vorlesungsfreien Zeit:
nach Vereinbarung per E-Mail

Aktueller Hinweis

Am 15.05.,12.06. und 26.06.2019 entfällt die Sprechstunde.


Forschung

Schwerpunkte

  • Geschlechterforschung
  • Macht- und Ungleichheitsverhältnisse
  • Transnationale Care-Arbeit, Migration, Organisierung
  • Diskurstheorie und -analyse

Dissertationsprojekt: Bezahlte Care-Arbeit im Schnittfeld von Transnationalität, Agency und Unterstützung. Zur Politisierung und Selbstorganisierung osteuropäischer Care-Arbeiterinnen in Deutschland (seit 03/2014)


Kurzvita

Seit 10/2018
Akademische Mitarbeiterin

in der Abteilung Sozialpädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Tübingen

seit 2014
Promotionsstudium der Erziehungswissenschaft

an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

10/2013-09/2018
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

am Institut für Politikwissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

06/2016-10/2016
Forschungsaufenthalt an der Georgetown University, Washington (BMW Center for German and European Studies)

im Rahmen des Projekts “FAB-MOVE: For a Better Tomorrow: Social Enterprise on the Move”, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

09/2013
M.A. Erziehungswissenschaft (Schwerpunkt Sozialpädagogik)

Westfälische Wilhelms-Universität Münster

03/2011
B.A. Heilpädagogik

Kath. Hochschule für Sozialwesen, Berlin

1987
Geboren in Coesfeld (NRW)


Publikationen und Vorträge

Buchbeiträge und Zeitschriftenartikel

  • Bomert, Christiane (2019): Ansätze und Herausforderung der (unterstützten) Organisierung von Care-Arbeiterinnen in der 24h-Pflege durch freie Träger*innen und Gewerkschaften. In: Rudolph, Clarissa/ Schmidt, Katja (Hrsg.): Interessenpolitik und Care – Voraussetzungen Hürden und Perspektiven kollektiven Handelns. Münster: Westfälisches Dampfboot, im Erscheinen.
  • Wilde, Gabriele/Bomert, Christiane (2018): Geschlechterforschung in der Politikwissenschaft: feministische Positionen, Debatten und aktuelle Entwicklungen. In: Kortendiek, Beate/ Riegraf, Birgit and Sabisch, Katja (Hrsg.): Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Wiesbaden: Springer VS, S. 663-671.
  • Bomert, Christiane (2018): „Pflege mit Herz“ – Zur diskursiven Sichtbarkeit migrantischer Hausarbeiterinnen im Kontext der Hausarbeitsdebatte. In: Breitenbach, Eva/Rieske, Thomas Viola and Toppe, Sabine (Hrsg.): Migration, Religion und Geschlecht (Schriftenreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) zur Jahrestagung 2017), Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich, S.17-32.
  • Leinfellner, Stefanie/Bomert, Christiane (2017): Elternschaft und Wissenschaft im Kontext neoliberaler Transformationen: alte oder neue Dilemmata bei der Vereinbarkeit von Reproduktions- und Erwerbsarbeit? In: Gender, Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. Sonderheft 4: Alte neue Ungleichheiten? Auflösungen und Neukonfigurationen von Erwerbs- und Familiensphäre, S. 163-181.
  • Bomert, Christiane/Leinfellner, Stefanie (2017): Images, Ideals and Constraints in Times of Neoliberal Transformations: Reproduction and Profession as Conflicting or Complementary Spheres in Academia? In: European Educational Research Journal, Vol. 16(2-3), S. 106–122.
  • Bomert, Christiane (2016): Bezahlte Hausarbeit und Migration. In: Soziale Passagen, 8(1), S. 203-207.
  • Bomert, Christiane (2016): Die Delegation von Hausarbeit in Form bezahlter Care-Arrangements. In: Archiv für Wissenschaft und Praxis der sozialen Arbeit. Vierteljahresschrift zur Förderung von Sozial-, Jugend- und Gesundheitshilfe, 47(2), S.84-88.
  • Bomert, Christiane (2015): Intersectionality Theory and Governmentality: Bringing together what belongs together? In: Work Organisation, Labour & Globalisation. Intersectionality, work and gender, Volume 9, No. 2, S. 79-93.
  • Bomert, Christiane (2015): Care-Delegation und Geschlecht. In: Quer - Das Gendermagazin der ASH Berlin. Ausgabe 21, S. 23-26.

Rezensionen und Tagungsberichte

  • Bomert, Christiane (2016): Rezension: Bettina Dausien/Christine Thon/Katharina Walgenbach (Hrsg.): Geschlecht – Sozialisation – Transformationen. Jahrbuch der Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft. In: Feministische Studien, Heft 2|2016 , S. 376-378.
  • Bomert, Christiane (2016): Rezension: Katharina Walgenbach/Anna Stach (Hrsg.): Geschlecht in gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Schriftenreihe der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft. In: Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 1|2015, S. 155–157.
  • Bomert, Christiane (2015): Tagungsbericht: Gender-Ungleichheiten und ihre Folgen. Wie arbeiten und wirtschaften wir weiter? 2. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung am 25. September 2014 in Berlin. In: Gender. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 1|2015, S. 151–156.
  • Bomert, Christiane (2014): Tagungsbericht: Frauenbewegungen und Geschlechterverhältnisse: Und sie bewegen sich doch! Frauenbewegungen und komplexe (Geschlechter)Verhältnisse in internationaler Perspektive, Festtagung für Ilse Lenz am 22. und 23.02.2014 an der Ruhr-Universität Bochum. In: Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW 34, S. 72-74.

Konferenzbeiträge und Vorträge

  • Organisierung im Kontext transnationaler Care-Arbeit. Ambivalente Möglichkeitsräume kollektiver Agency zwischen medialer Repräsentation und politischer Professionalität Sozialer Arbeit. Präsentiert auf der interdisziplinären Tagung „Arbeitkonflikte und Gender“, Nürnberg, 21.-22.03.2019.
  • “They do not participate in politics, but they demand their rights.” Political Articulation and Organization of Migrant Domestic Care Workers between Public Dis-course, Social Work and Trade Union Support. Präsentiert auf der internationalen Tagung „Blurring Boundaries: Rethinking Gender and Care“, Augsburg, 13.-15.03.2019.
  • Impossible Self-Organization? Ambivalent Opportunity Spaces for Transnational Care Workers’ Agency. Präsentiert auf der internationalen Tagung „Care - Migration - Gender. Ambivalent Interdependencies“, Berlin, 31.01.-01.02.2019.
  • „Sie wünschen sich schon eine Lobby“ Zum Verhältnis von individueller Beratung und kollektiver Organisierung im Kontext von Beratungsarbeit für migrantische Care-Arbeitende in Deutschland. Präsentiert auf der Jahrestagung der DGSA, Demokratie und Soziale Arbeit, Hamburg, 27.-28. April 2018.
  • „Sie haben keinen Handlungsspielraum“ Zur Deutung von Empowerment und kollektiver Organisierung im Kontext individueller Beratungsangebote osteuropäischer Care-Arbeiterinnen. Präsentiert im Rahmen des Fachforums Soziale Arbeit, Empowerment & kollektive Organisierung, Hochschule Düsseldorf, 7. April 2018.
  • The self-organizing of migrant domestic and care workers in light of discursive representation and existing support structures. Präsentiert auf dem DomEQUAL-Workshop, Hamburg, 28.Oktober 2017.
  • „Im Fall Draeger heißt die Antwort seit sieben Wochen Anna“ Osteuropäische Pendelmigrantinnen im Diskurs. Präsentiert auf der Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGfE "Weggehen und Dableiben: Migration, Geschlecht und Religion", Bochum,31. März/01. April 2017.
  • „Verwaistes Osteuropa - Wenn Mama und Papa nur einmal im Jahr zu Hause sind“ Ein- und Ausschlüsse im Diskurs zu Pendelmigrantinnen im Care-Sektor. Präsentiert auf der LAGEN Verbundtagung „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“, Hannover, 27.-29.März 2017.
  • Dual Career, Parenthood and Academia within Neoliberal Transformation. Präsentiert auf der 9th Biennial International Interdisciplinary conference at Keele University, England, 29. Juni – 1. Juli 2016 (gemeinsam mit Stefanie Leinfellner)
  • Geschlechterverhältnisse im Wandel von Privatheit und Öffentlichkeit am Beispiel neoliberaler Mutterschaft. Präsentiert auf der Tagung 'Kapitalismus und Geschlecht. (Queer-)feministische Perspektiven auf das Verhältnis zwischen Recht, (National-)Staat, Ökonomie, Politik und heteronormativen Geschlechterverhältnissen' der FU-Berlin, Berlin, 7.-8. November 2014.

Mitgliedschaften

  • Mitglied im Netzwerk Beteiligungsforschung Baden-Württemberg
  • Mitglied im Research Network for Domestic Worker Rights (RN-DWR)
  • Assoziiertes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft
  • Mitglied im Arbeitskreis Politik und Geschlecht in der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft
  • Mitglied der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
  • Assoziiertes Mitglied des Zentrums für Europäische Geschlechterstudien der WWU Münster
  • (Gründungs-)Mitglied des Forschungsnetzwerks Gender am Mittelbau der WWU Münster