Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung

Forschungsnetzwerk „Portfolioarbeit in der Bildung“

Der Einsatz von Portfolios im Bildungskontext (Schule, Hochschule) ist mittlerweile weit verbreitet, wobei in verschiedenen Kontexten (Schulstufen, Schultypen, usw.) unterschiedliche Formate von Portfolio und heterogene Erfahrungen vorliegen. Teilweise ist die Verwendung von Portfolios sogar ministeriell vorgegeben. Bestehende empirische Arbeiten sowie Erfahrungsberichte zur Portfolioarbeit im Bildungskontext zeigen heterogene Befunde zur Wirksamkeit von Portfolios sowohl was die Lernerträge, die Wirkung auf prozessrelevante Faktoren oder die Einstellungen der Lernenden zur Portfolioarbeit betrifft. Der Zusammenschluss von über 30 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Forschungsnetzwerk „Portfolioarbeit in der Bildung“, das 2018 gegründet wurde, bildet diesbezüglich eine nachhaltige internationale Initiative, hochwertige und standortübergreifende Forschung zur Portfolioarbeit voranzutreiben, um eine systematische Datenbasis zur Weiterentwicklung von Portfolios im Bildungskontext zu schaffen.

Ziel des Netzwerks

Unser Ziel ist, mit empirischer Forschung einen Beitrag zu einer verstärkt evidenzbasierten Portfolioarbeit im Bildungskontext zu leisten. Entsprechend der Forschungsdesiderate treiben uns drei übergeordnete Fragen an:

  • Unter welchen Bedingungen ist eine Portfolioarbeit lernwirksam?
  • Welche Faktoren sichern eine qualitativ hochwertige Portfolioarbeit?
  • Was sind Prädiktoren einer positiven Einstellung zur Portfolioarbeit?

Potentielle Mitglieder des Netzwerks sollten ein genuines Interesse an Forschung zur Portfolioarbeit haben, um diese und ähnliche Fragen bearbeiten zu können.

Die Arbeit im Forschungsnetzwerk