Institut für Politikwissenschaft

Aufbau des Studiengangs Master Friedensforschung und Internationale Politik

Mit der erneuten Zunahme der Komplexität von Politik durch vermehrte grenzüberschreitende sowie globale Konfliktlagen und Herausforderungen durch Globalisierung und Fragmentierung im Zuge der Denationalisierung von Politik wächst zugleich auch der Bedarf an sozialwissenschaftlicher Kompetenz, insbesondere auf den Gebieten der Krisenprävention, Konfliktbearbeitung, Friedensförderung und des Weltregierens. Der Masterstudiengang „Friedensforschung und Internationale Politik“ zielt darauf ab, einen Beitrag dazu zu leisten, die notwendigen Kompetenzen zu vermitteln, um mit den neuen Herausforderungen für den Frieden umgehen zu können.

Im Mittelpunkt des Masterstudiengangs stehen sowohl das forschende als auch das erprobende Lernen friedenswissenschaftlicher Zusammenhänge. Zum einen sollen die Dynamiken, Prozesse und Strukturen gewaltförmiger Konflikte analysiert und diese Analyse durch praxisrelevante Erfahrungen vertieft werden. Zum anderen geht es darum, Chancen und Möglichkeiten von Kooperation zur Bewältigung internationaler und innergesellschaftlicher gewaltträchtiger Konflikte kennen zu lernen. Gestützt auf methodisch gesicherte und theoretisch fundierte Grundlagenforschung werden Konzepte, Institutionen und Strategien der Gewaltprävention und friedlichen Konfliktbearbeitung kritisch überdacht, entworfen und weiterentwickelt. Ferner werden Einblicke in die ethischen Fragen der Internationalen Politik vermittelt und Frieden als normativer Leitwert beruflichen und insbesondere wissenschaftlichen Arbeitens nahe gebracht.

Der Masterstudiengang „Friedensforschung und Internationale Politik“ umfasst 4 Semester. Die Studierenden erwerben 120 Leistungspunkte (LP). Davon entfallen 81 LP auf die Pflichtmodule (M1-4 und M20), 39 LP auf die Wahlpflichtmodule. Es müssen mindestens zwei der Wahlpflichtmodule M5 bis M15 vollständig abgeschlossen werden.
Die Modulnote der Module M1 bis M 16 ergibt sich aus dem nach Leistungspunkten gewichteten Durchschnitt der Prüfungsleistungen. Die Module M17 bis M19 sind i.d.R. unbenotet; es kann nur jeweils eines gewählt werden.