Institut für Politikwissenschaft

Das sagen Studierende:

Felix Haas, B.A.:

„Ich kann den Masterstudiengang „Friedensforschung und Internationale Politik“ an der Universität Tübingen nur loben. Herausragend ist neben der internationalen Zusammensetzung des Studiengangs (ich habe u.a. Kommilitonen aus Taiwan, Iran, USA, Griechenland, Türkei, Kanada und Georgien) die Möglichkeit, sich selbst die Studieninhalte zwischen Friedensforschung und Internationaler Politik zu gewichten und somit den Studienplan seinen eigenen Interessen anzupassen. Gleichzeitig besitzt die Universität Tübingen und das Institut für Politikwissenschaft Beziehungen zu einer Vielzahl an hervorragenden Austauschuniversitäten auf der ganzen Welt u.a. in Ägypten, Israel, Frankreich und den USA. Somit steht einem Auslandssemester oder –jahr nichts mehr im Weg. Ich selbst habe ein Semester an der Josef Korbel School of International Studies an der University of Denver, USA, verbracht und möchte es um nichts missen!

 

Das Verhältnis zu den Lehrenden und Professoren ist sehr gut und das Klima unter den Studierenden des Masters ist – auch zwischen den Jahrgängen – freundschaftlich und familiär, was nicht zuletzt den angenehm überschaubaren Jahrgangsgrößen zu verdanken ist.

 

Zwar ist auch Tübingen überschaubar und klein – aber auf eine sehr angenehme und freundliche Art und Weise. Jeder, der einmal im Sommer im alten Botanischen Garten entspannt hat oder auf der Neckarinsel auf der Platanenallee spazieren gegangen ist, wird mir zustimmen. Und wenn das Wetter mal nicht so gut ist, verdrückt man sich in eine der unzähligen Studentenbars in der historischen Altstadt! Somit ist Tübingen der ideale Ort zum Studieren und Durchatmen, bevor es einen nach dem Abschluss irgendwo in die Welt verschlägt...“

 

Julian Bergmann, B.A.:

 

Wie gefällt Ihnen der Master-Studiengang „Friedensforschung und Internationale Politik“?

 

„Ich bin sehr froh darüber, dass ich mich nach meinem Bachelor-Studium für den Master-Studiengang „Friedensforschung und Internationale Politik“ entschieden habe. Der Studiengang war für mich genau die richtige Wahl, da er eine ausgewogene Mischung aus Veranstaltungen zu den Internationalen Beziehungen einerseits und der Friedens- und Konfliktforschung andererseits bietet und es mir gleichzeitig erlaubt, auch Veranstaltungen aus anderen Teilgebieten der Politikwissenschaft (Vergleichende Systemanalyse, Politische Theorie) zu belegen. Der Studiengang weist somit ein Profil auf, das in Deutschland nur an wenigen anderen Universitäten in ähnlicher Weise zu finden ist. Zum anderen erhält man als MAFIP-Student eine sehr fundierte methodische Ausbildung, die nicht nur in Hinblick auf eine Karriere in der Wissenschaft in der Zukunft sicherlich von Vorteil sein wird.“

Was gefällt/gefiel Ihnen besonders an dem Studiengang?

 

„Besonders gefallen mir am Studiengang die Veranstaltungen zum Teilbereich der Friedens- und Konfliktforschung, in denen ich sehr viel über die Ursachen und Folgen von zwischen- und innerstaatlichen Kriegen sowie die Möglichkeiten und Grenzen internationalen Konfliktmanagements gelernt habe. Insbesondere das Seminar „Mediation und Verhandlungen in der Internationalen Politik“ einschließlich der damit verbundenen Simulation der Friedensverhandlungen im Zypern-Konflikt habe ich akademisch wie persönlich als sehr gewinnbringend empfunden. Dies ist sicherlich auch allgemein ein zentraler Pluspunkt des Studiengangs: Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern in einer Reihe von Simulationen und Exkursion in der Praxis überprüft und angewendet. Weiterhin empfinde ich es als sehr positiv, dass im Studiengang auch normative Aspekte der Internationalen Beziehungen und der Friedens- und Konfliktforschung diskutiert werden können, wie beispielsweise im Seminar „Ethik in den Internationalen Beziehungen“. Schließlich gefällt mir auch die große Freiheit bei der Wahl der Wahlpflichtmodule und einzelner Veranstaltungen, die eine individuelle Schwerpunktsetzung ermöglicht.“

 

Wie ist/war Ihr Verhältnis zu den Lehrenden des Instituts?

 

„Ich empfinde das Verhältnis zu den Lehrenden des Instituts als sehr angenehm, da man recht unkompliziert mit den Lehrenden in Kontakt treten kann und man für alle studentischen Belange ein offenes Ohr findet.“

Wie empfinden/empfanden Sie das Klima unter den Studierenden des Masters?

 

„Aufgrund der geringen Zahl der MAFIP-Studierenden lernt man sich untereinander schnell kennen und das Klima ist daher sehr gut, fast schon familiär. Im Vergleich zu meinem Bachelor-Studium erlebe ich nur sehr wenig Konkurrenz unter den Studenten und stattdessen ein großes Maß an Kooperation und Solidarität. Vor allem den hohen Anteil internationaler Studierender sehe ich als eine große Bereicherung an, da die internationalen Studierenden ganz unterschiedliche Perspektiven in die Seminardiskussionen einbringen und damit auch zu einer Erweiterung des Horizonts der deutschen Studierenden beitragen.“

Fühlen Sie sich in Tübingen wohl?

 

„Trotz seiner zugegebenermaßen überschaubaren Größe fühle ich mich in Tübingen sehr wohl, was vor allem an der Vielzahl von Angeboten und Freizeitmöglichkeiten für Studenten liegt. Ferner gefällt mir an Tübingen die wunderschöne Altstadt und die Nähe zur Natur, die man zum Beispiel bei einem Spaziergang entlang am Neckar oder einer Wanderung durch den Naturpark Schönbuch erleben kann.“

 

Laleh Gomari-Luksch, B.A.:

 

Wie gefällt/gefiel Ihnen der Master-Studiengang „Friedensforschung und Internationale Politik“? Was gefällt/gefielIhnenbesondersandemStudiengang?

 

“The Masters program gives me the opportunity to expand and deepen my knowledge in a wide-array of important topics in international politics and peace research, which is a vital tool in understanding and preventing conflicts. Moreover, it gives me more exposure to a range of different perspectives on the modern-day issues stemming from the diversity of international students coming from all around the world, which provides for intellectually fruitful in-class discussions.”

 

Wie ist/war Ihr Verhältnis zu den Lehrenden des Instituts?

 

“The world-renowned professors and lecturers of the institute had facilitated and stimulated my intellectual interest in the topics, empowering and motivating me in pursuing my degree. Apart from sharing their expertise, they always provide fundamental support and encouragement to us students, which make the learning environment more enjoyable and I greatly admire their passion and devotion to their respective fields.”

 

Wie empfinden/empfanden Sie das Klima unter den Studierenden des Masters?

 

“The MAFIP students have been the friendliest and most accommodating people I have ever met, erasing all negative-imagery that many foreigners have about the Germans. This made learning the language and living in Germany a very pleasurable experience for me. The other international students are also very encouraging and their unique backgrounds ensure an extensive cultural adventure for all MAFIP students.”

 

Fühlen/fühlten Sie sich in Tübingen wohl?

 

“I believe that Tübingen is one of Germany’s greatest little cities, filled with diversity and life. I find it very charming and it’s not hard to see why even visitors find it so. It’s a place where one can feel utterly safe and comfortable with their surroundings as many smiling faces greet you as you walk the streets. At the same time, it is romantic and inspiring to the young hearts and minds that call it their second home.”

 

Regina Kirschner, M.A.:

 

„„Friedensforschung? – das klingt ja interessant“: Als ehemalige MAFIP-Studentin habe ich diesen Satz schon viele Male gehört. Und ich habe ihn jedes Mal wieder gerne gehört, denn etwas Exotisch-Interessantes macht sich schließlich in jedem Lebenslauf gut. Als angehende Journalistin kann ich zudem ein fundiertes Wissen über das internationale System, (nicht-)staatliche Konflikte und mögliche Konfliktlösungen gut gebrauchen. Und zwar nicht, weil ich unbedingt die neue Auslandskorrespondentin in Washington oder Islamabad werden möchte. Auch als Reporterin im Inland, in Berlin oder in einem Regionalstudio ist das Fachwissen von Nutzen. Denn wenn ein Soldat aus seinem Afghanistaneinsatz nach Reutlingen zurückkehrt oder eine Tübinger Organisation nach den Überschwemmungen in Pakistan beim Wiederaufbau hilft, bekommen die großen Themen Einzug ins Nationale und sogar Regionale. Das ist eine gute Möglichkeit auch einmal Hintergründe zu erklären und komplexe Sachverhalte aufzuzeigen. Das habe ich, neben einigen anderen spannenden Dingen, im Masterstudiengang „Friedensforschung und internationale Politik“ gelernt. Ich bin mir sicher, dass ich Vieles davon demnächst in meiner zweijährigen Volontärsausbildung beim Bayerischen Rundfunk anwenden kann.

Denn neben Inhaltlichem habe ich im Masterstudium auch viel Grundsätzliches gelernt - zum Beispiel das Diskutieren: überzeugende Pro- und Contra- Argumente finden, eine Linie beibehalten, langwierige Diskussionen durchstehen. Was mich in manchen Seminaren fast zur Weißglut getrieben hat, ist heute eines meiner wichtigsten Arbeitsinstrumente. Während des Studiums haben mir die vielen Übungen und Diskussionen nicht immer nur Spaß gemacht. Schließlich ist es oftmals bequemer, einfach nur zuzuhören. Doch bekanntermaßen ist „learning by doing“ nachhaltiger. Und so schätze ich die Planspiele, Rollenspiele und Gruppendiskussionen mittlerweile sehr.

 

Dazu hat sicherlich auch beigetragen, dass das Klima unter den Studierenden in Tübingen super war. Wir haben gemeinsam gelernt, uns gegenseitig geholfen und natürlich zusammen gefeiert. Und auch an der Betreuung der Lehrenden gab es nichts zu meckern. Alles in Allem, war es also eine super schöne Studienzeit.“

 

Francois Dorais, B.A. :

 

„Als ich nach Deutschland kam, war Studieren meine einzige Möglichkeit, um ein Visum zu bekommen und in der wunderschönen Stadt Tübingen bleiben zu dürfen. Qualifiziert durch einen kanadischen Bachelor in Internationaler Politik, war ich sehr glücklich, mich im Bereich Friedensforschung zu spezialisieren. Ich finde gewalttätige Konflikte sehr bedauerlich und es ist mir wichtig, darüber zu diskutieren, um verschiedene Methoden kennen zu lernen, diese Probleme zumindest theoretisch zu bearbeiten. Die verschiedenen Exkursionen wie die Simulation eines Mediationsfalls, das Peace Boat, National Model United Nation und der Besuch verschiedener Sicherheitsinstitutionen in Europa waren für mich sehr wichtig, um Praxis und Theorie miteinander zu verknüpfen. Als Ausländer war ich auch sehr zufrieden, alle meine Hausarbeiten, Referate, Klausuren und sogar meine Abschlussarbeit auf Englisch verfassen zu dürfen.“

 

Sascha Hach, M.A.:

 

Wie gefällt/gefiel Ihnen der Master-Studiengang „Friedensforschung und
Internationale Politik“? Was gefällt/gefiel Ihnen besonders an diesem Studiengang?

"Das Studium in Tübingen war für mich der ideale Raum, um über die Ursachen von Krieg und Frieden nachzudenken und mit anderen zu diskutieren. Ich habe an mehreren Unis studiert. Das besondere am MAFIP war, Aktualität und Tiefe in der Reflexion zusammen zu bringen."

Wie ist/war Ihr Verhältnis zu den Lehrenden des Instituts?

"Die Dozenten habe ich als sehr aufgeschlossen und kompetent erlebt. Ich konnte mein Studium ganz individuell ausgestalten und wurde dabei immer unterstützt."

Wie empfinden/empfanden Sie das Klima unter den Studierenden des Masters?
"Die MAFIPs kamen von überall her, aus unterschiedlichen Disziplinen und Ländern. Der Mix tat dem Verständnis keinen Abbruch. Im Gegenteil, der Austausch unter Kommilitonen war sehr gut."

Fühlen/fühlten Sie sich in Tübingen wohl?

"Der Master in Tübingen war für mich fachlich wie persönlich eine sehr fruchtbare Zeit. In Tübingen weht ein freier Geist. Auch wenn der arme Hölderlin hier verrückt geworden ist, die Schönheit seiner Poesie ist sicher mit diesem Ort verbunden."


 

Lisa Gauffmann, B.A.:

Wie gefällt/gefiel Ihnen der Master-Studiengang Friedensforschung und Internationale Politik?

„Für mich ist dieser Studiengang eine einmalige Gelegenheit verschiedene Aspekte des Friedens zu studieren, da in Russland Friedensforschung als Forschungsbereich kaum existiert, geschweige denn ein Studiengang.“

Was gefällt/gefiel Ihnen besonders an dem Studiengang?

„Die Kompatibilität der Fächer: z. B. im ersten Semester hatte ich das Seminar "Causes, Consequenses and governance of forced migration" und zurzeit mache ich den Kurs „NGOs in humanitarian assistance“, d. h. ich kann viele Aspekte humanitärer Krisen erforschen. Ein weiteres Beispiel hierfür ist das Seminar „International Democracy Assistance and the Middle East” aus dem ersten Semester, welches gut mit dem Seminar "Politische Transformation, demokratische Regression" zusammenpasst, da ich hier Fragen der Demokratisierung studieren kann.“

Wie ist/war Ihr Verhältnis zu den Lehrenden des Instituts?

„Überwiegend sind die Lehrkräfte am Institut "top-notch" qualifiziert, sehr behilflich, zuvorkommend und verständnisvoll.“

Wie empfinden/empfanden Sie das Klima unter den Studierenden des Masters?

Sehr freundlich und herzlich.

Fühlen/fühlten Sie sich in Tübingen wohl?

Absolut! Eine sehr gemütliche, sympathische Stadt, sehr gut zum Studium geeignet.