Institut für Politikwissenschaft

Natalie Pawlowski, M.A.

Natalie Pawlowski ist seit Oktober 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Internationale Beziehungen/Friedens- und Konfliktforschung. Im Bachelor studierte sie an der Universität Tübingen Politikwissenschaft und öffentliches Recht. Während eines einjährigen Auslandsaufenthalts in Finnland belegte sie Kurse an der University of Helsinki und absolvierte ein Praktikum als Forschungsassistentin beim Finnish Institute of International Affairs. Ihren Master in EU External Relations mit einer Spezialisierung in International Conflict and Security machte sie am Brüsseler Campus der University of Kent, der Brussels School of International Studies.

In ihrer Doktorarbeit beschäftigt sie sich mit den Anti-Terrorismus-Maßnahmen europäischer Großstädte. Sie argumentiert, dass trotz der wachsenden Bedeutung von Metropolen auf globaler Ebene, die Handlungsfähigkeit von Städten im Politikfeld 'Sicherheit' eine Lücke in der akademischen Forschung bildet. Allerdings nehmen internationale Großstädte aufgrund ihrer hohen Verwundbarkeit gerade in der strategischen Logik terroristischer Gewalt und entsprechenden politischen Gegenmaßnahmen eine besondere Rolle ein. In diesem Kontext interessiert sie sich dafür, wie und warum sich Bürgerinnen und Bürger ‚sicher‘ fühlen und was als ‚verdächtigt‘ gilt, wobei diese Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Normalitäten im urbanen Raum stehen.

Forschungsschwerpunkte- /Interessen

  • Sicherheitsstudien
  • Terrorismusforschung & Terrorismusbekämpfung
  • Städte in den Internationalen Beziehungen
  • Poststrukturalistische und soziologische Ansätze
  • Friedens- und Konfliktforschung

Lehrtätigkeit

  • Introduction to International Relations
  • Methoden der Friedens- und Konfliktforschung
  • The EU in International Politics
  • Key Concepts in International Relations

Konferenz- & Workshopbeiträge

  • European International Studies Association Pan-European Conference 2019: Paper Präsentation “Terrorising urbanism/urbanising terrorism – A spatial perspective on European cities in times of transnational (counter)terrorism” an der Sofia University, BG; 11.09. – 14.09.2019
  • International Studies Association Annual Convention 2019: Paper Präsentation “An “indivisible, brutal relationship”?! – Conceptualising international cities and (counter) terrorism from a perspective of relational space” in Toronto, CA; 27.03. – 30.03.2019
  • European International Studies Association Pan-European Conference 2018: Paper Präsentation “The 'Urban Myth' of the Passive Target – Analysing the Counter-Terrorism Policies of European Cities” an der Prague University of Economics, CZ; 12.09.- 15.09.2019
  • Workshop “Violence, peacebuilding and the city” 2018: Paper Präsentation “The 'Urban Myth' of the Passive Target – Analysing the Counter-Terrorism Policies of European Cities” an der Durham University, UK; 06.09. – 07.09.2018
  • Workshop “Surveillance, Terrorism, Normality?” 2018: Paper Präsentation “The ‘urban myth’ of the passive target - The spatiality of security and the speciality of urban counter-terrorism policies” am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen, DE; 16.07. – 17.07.2018
  • European Workshops in International Studies 2018: Paper Präsentation “Exploring Art-ernative Ways to Urban Security” im Workshop: “Aesthetic cities: Everyday, International, Urban” an der University of Groningen, NL; 06.06. – 09.06.2018

Auszeichnungen & Preise

  • Landeslehrpreis des Landes Baden-Württemberg (2019) in der Kategorie ‚Hochschullehre‘ verliehen vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg
  • Lehrpreis der Eberhard-Karls Universität Tübingen (2018)
  • John MacGregor Prize (2016): Auszeichnung für den besten Masterabschluss aller Postgraduierten Programme an der Brussels School of International Studies, University of Kent