Institut für Politikwissenschaft

Forschungsprojekte

"Gewerkschaften und Rechtspopulismus. Erfahrungen und Lernprozesse im Ländervergleich"

Das von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierte Forschungsprojekt (Laufzeit 1.11.2018- 30.10.2019; Bearbeitung: Sylvia Erben) untersucht, wie die Gewerkschaften auf die absehbaren oder befürchteten Folgen des Bedeutungsgewinns rechtspopulistischer Parteien – Infragestellung sozialer und arbeitspolitischer Rechte, Schwächung der gewerkschaftlichen Solidarität und Kampfkraft, innerorganisatorische Konflikte – reagieren. Im Zentrum des Forschungsprojektes stehen vor allem drei Fragestellungen:

1) Wie greifen die rechtspopulistischen Parteien die soziale Frage konkret auf, d.h. wie positionieren sie sich wirtschafts-, sozial- und arbeitspolitisch und welche Haltung nehmen sie zu Arbeitnehmerrechten und Formen der Mitbestimmung ein?

2) Wie haben die Gewerkschaften – in ausgewählten Ländern: Österreich, Schweden und Niederlande – auf die programmatischen und strategischen Diskurse und Praktiken der Rechtspopulisten bislang reagiert?

3) Welche positiven und negativen Erfahrungen haben sie hierbei gemacht? Lassen sich Lehren, vielleicht sogar „best practices“ identifizieren, durch die sich die Gewerkschaften in Deutschland inspirieren lassen können?

"Willkommenskultur und Demokratie in Deutschland"

  

Promotionskolleg "Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität" (Beginn 2018)

  
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