Institut für Politikwissenschaft

Aktuell

20.06.2018

Vortragsreihe „Ziemlich beste Fremde? Muslimisches Leben in Frankreich und Deutschland“

"State and Religion in France, Germany and the USA: a Comparison" - Debatte in englischer Sprache mit Prof. Dr. Franck Frégosi, Prof. Dr. Joyce Mushaben und Prof. Dr. Mouez Khalfaoui, moderiert von Prof. Dr. Gabriele Abels

Donnerstag, 21.06.2018 - 20:15 Uhr im d.a.i.

The political principle of secularism has governed the relationship between state and religion in France since 1905. In the US, the Constitution also foresees a strict separation of state and religion, while in Germany a secularist attitude dominates that is neutral and open to all religions. It allows the state to cooperate in many ways with religious communities. All three of these approaches regarding the relationship between state and religion were originally developed with a view to Christianity. But how are thes principles today discussed and further developed in France, Germany, and the USA when it comes to Islam?

Franck Frégosi is a political scientist at the Sciences Po in Aix-en-Provence. His research focuses on the education of religious leaders and the positioin of Islam in France.

Joyce Mushaben is Professor of Comparative Politics and Gender Policies at the University of Missouri-Saint Louis, USA. She specializes in European and German Politics.

Mouez Khalfaoui holds the chair for Islamic Theology at the University of Tübingen. His research looks especially at Islam's position in European society.

Veranstalter ist das Deutsch-Französische Kulturinstitut, mit freundlicher Unterstützung durch das Deutsch-Amerikanische Institut

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Ziemlich beste Fremde? Muslimisches Leben in Frankreich und Deutschland

Gemeinsame Veranstaltungsreihe - April bis Juli 2018

Die Frage nach der Stellung des Islams wird seit Jahren in teils hitzigen Debatten in Frankreich und Deutschland diskutiert. Dabei arbeiten sich unsere Gesellschaften immer wieder an Reizthemen wie z.B. dem Kopftuchverbot, dem umstrittenen Bau von Moscheen oder der Frage nach der Verbindung des Islams mit dem Terrorismus ab. Schwerpunkt der Diskussionen ist meist die Frage, inwiefern Muslime unsere Gesellschaften verändern. Dabei wird ausgeblendet, dass umgekehrt auch unsere Länder den Islam und muslimische Lebensweisen verändern.

Die Veranstaltungsreihe will diese Wechselwirkung untersuchen und die Stellung des Islams in Frankreich und in Deutschland analysieren. Ziel ist es, sich diesem hochaktuellen und sensiblen Thema von verschiedenen Seiten zu nähern und dabei die häufig gegenüber dem Islam empfundene Fremdheit abzuschwächen. TeilnehmerInnen an der Diskussion sind Franzosen und Deutsche, Muslime und Christen, AkademikerInnen und Personen aus der Zivilgesellschaft, sodass nicht nur ein interkultureller, sondern auch ein interreligiöser und interdisziplinärer Dialog entstehen kann.

Die Veranstaltungsreihe „Ziemlich beste Fremde? Muslimisches Leben in Frankreich und Deutschland“ ist eine Kooperation des Deutsch-Französischen Kulturinstituts, des Zentrums für Islamische Theologie, des Instituts für Politikwissenschaft, des Weltethos Instituts und der Stiftung Weltethos.

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