Institut für Politikwissenschaft

Aktuell

18.07.2017

Podiumsdiskussion “Sicherheit in und durch die Europäische Union? - Herausforderungen für die Terrorismusbekämpfung”

Diskussion u.a. mit Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden Württemberg am Donnerstag, 20. Juli 2017, 18:30 - 20:00 Uhr im Audimax, Neue Aula, Universität Tübingen, Geschwister Scholl Platz, Tübingen

Terrorismus und die damit einhergehenden Bilder begegnen uns bedauerlicherweise mittlerweile relativ häufig in vielerlei Kontexten. Das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger ist dementsprechend von einer zunehmenden Verunsicherung geprägt und oft wird Terrorismus in Europa mit fehlenden Grenzen zwischen den EU-Mitgliedsstaaten in Verbindung gebracht. Aber bedeuten offene Grenzen wirklich eine verminderte Sicherheit vor grenzüberschreitender Kriminalität? Wie können wir uns vor terroristischer Gewalt schützen und gleichzeitig die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger wahren? In einer gemeinsamen Erklärung vom August 2016 stellen Bundesinnenminister de Maizière und Frankreichs Innenminister Cazeneuve fest: „Wenn es um Sicherheit geht, dann bringt Europa einen Mehrwert.“ Dementsprechend hat die EU seit dem Maastrichter Vertrag von 1993 eine geteilte Zuständigkeit für Justiz und Inneres. Als Folge offener Grenzen und des Schengen-Systems mussten europäische Sicherheitsbehörden aufgebaut und stärker mit nationalen Behörden vernetzt werden. Aber ist dies wirklich in einem ausreichenden Maße geschehen oder gibt es hier Nachholbedarf? Ist im Angesicht der jüngsten Anschläge gar eine stärkere Vergemeinschaftung oder Koordinierung der Polizeiarbeit in Europa notwendig.

Zu einer sich mit diesen Themen beschäftigenden Podiumsdiskussion u.a. mit dem Landesminister für Justiz und Europa, Guido Wolf, möchte Sie die Europa Union Tübingen in Kooperation mit dem Ministerium der Justiz und für Europa des Landes Baden-Württembergs und mit der Universität Tübingen gerne am Donnerstag, den 20.07.17 von 18:30 bis 20 Uhr einladen. Für das Podium konnten mit Jörg Diehl, Chefreporter Spiegel ONLINE, Kriminaloberrat Sigurd Jäger, Leiter des Bereichs Internationale polizeiliche Zusammenarbeit im Referat 32 des Landespolizeipräsidiums Baden-Württemberg, Dr. Sebastian Lange, Institut für Sozialwissenschaften & Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin und schließlich Guido Wolf renommierte Experten in diesem Feld gewonnen werden. Guido Wolf wird die Veranstaltung mit einer Begrüßungsrede eröffnen. Moderiert werden wird die Diskussion von Nikos Andreadis, Rhetorikdozent sowie Gründer und Moderator von “Kontrapunkt” aus Tübingen.

Stattfinden wird die Veranstaltung am 20. Juli von 18:30 bis 20 Uhr im Audimax (Neue Aula, Geschwister Scholl Platz) der Universität Tübingen. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion erhalten auch die Zuschauer die Möglichkeit ihre Fragen und Meinungen in die Diskussion einzubringen.

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