Methodenzentrum

Herzliche Einladung zur digitalen Arbeitstagung "Soziale Welten, Arenen und Situationsanalysen"!

Termin: 6./7.4.2022

Das detaillierte Programm der bilingualen Tagung (deutsch/englisch) finden Sie hier.

Lehrpreis der Universität für das Jahr 2020 geht an Ursula Offenberger und Team

Masterseminar erzählt Geschichte der Sozialwissenschaft in Comicform

Der Lehrpreis der Universität Tübingen geht in diesem Jahr an Juniorprofessorin Ursula Offenberger, Leiterin des Arbeitsbereiches Qualitative Methoden des Methodenzentrums, sowie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars „Chicagoer Pragmatismus in Theorie und Praxis: Ursprünge empirischer Sozialforschung in den USA“ am Institut für Erziehungswissenschaften. Das Team wird für die Entwicklung eines Webcomics ausgezeichnet, in dem die Geschichte der Sozialwissenschaften erzählt wird. Der Comic kann auch künftig in Seminaren eingesetzt werden.

 

Die öffentliche Verleihung des Lehrpreises muss dieses Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt werden. Seit 2007 wird der Lehrpreis jährlich für besonders nachhaltige Lehrleistungen und Engagement für Studierende vergeben. Das Auswahlverfahren findet durch die Senatskommission Studium und Lehre statt.

 

Informationen zum Lehrpreis:

In dem Masterseminar entwickelten Ursula Offenberger und ihre Studierenden gemeinsam das Konzept für einen Webcomic. Dieser erzählt die Geschichte von den Anfängen der empirischen Sozialforschung in den USA. Im Mittelpunkt steht dabei eine Form von Sozialforschung, in der Sozialwissenschaft, Politik und praktische Sozialarbeit noch nicht getrennt waren, sondern eine Einheit bildeten. Außerdem geht es um wegweisende Beiträge von Frauen zur Geschichte der Sozialwissenschaft – eine Perspektive, die sich in den gängigen Klassikerkanones häufig nicht widerspiegelt.

 

Der Webcomic wurde mit Unterstützung einer Illustratorin fertiggestellt und wird seit Dezember 2020 in Etappen veröffentlicht. Ziel des Projekts ist dabei einerseits Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern zu ermöglichen, mit kreativen Schreibtechniken zu experimentieren. Andererseits soll das Produkt bei anderen Studierenden das Interesse für die Geschichte der Sozialwissenschaften wecken. Die Comicszenen werden mit Hyperlinks zu vielfältigen Quellen angereichert, zum Beispiel mit Originaltexten, Bildern und Videos. Dies soll eine multimediale Annäherung an die Geschichte ermöglichen. Das innovative Projekt zeichnet sich durch die Wahl eines für Wissenschaftskommunikation und Lehre gleichermaßen ungewöhnlichen Mediums aus.

Das gesamte Projekt lässt sich erkunden unter:

https://digital-humanities.uni-tuebingen.de/webcomics/pragmatism-reloaded/

sowie bei Instagram: https://www.instagram.com/pragmatism_reloaded/

26.07.2021

"Writing About Vulnerable Populations"

Einladung zur Keynote der Summer School Qualitativ Forschen, 02.08.2021, 13h LIVESTREAM AUF YOUTUBE: https://youtu.be/P8udmV3llAk Referent: Dr. Raul Pacheco-Vega, Associate Professor, Methods Lab, Facultad Latinoamericana de Ciencias Sociales (FLACSO) Mexico. http://www.raulpacheco.org/

Writing is the major tool of research production and dissemination. Whether it is in natural sciences and engineering, the humanities, or social sciences, we write to piece together our understanding of the world, to communicate our ideas, and to build and improve knowledge. Writing helps us advance as a global society. While scholarly writing is challenging in and of itself, producing text that portrays and discusses the realities of vulnerable populations is much harder. Issues of representation, participation, positionality, insider-outsider roles, heterogeneity, and vulnerability all come up when considering whether and how to write about marginalized communities. In this keynote talk, I will walk you through some examples drawn from my research on water insecurity, toilet insecurity, informal waste picking and homelessness to discuss a few broad guidelines regarding how to write about marginalized and vulnerable populations in a way that is respectful, dignified, truthful and empowering. I will also discuss the unique challenges facing qualitative researchers and the multiple opportunities that qualitative research training offers to engage with communities at the margins in a meaningful way.

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