Institut für Soziologie

Allgemeine Fragen zum Fach Soziologie

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Soziologie und Sozialwissenschaften?

Der Unterschied deutet sich schon in den hier benutzten Worten an: Bei der Soziologie haben wir den Singular, bei den Sozialwissenschaften einen Plural. Warum? Weil das eine ein einzelnes Fach ist (Soziologie, die Wissenschaft von der Gesellschaft) und das andere ein Sammelbegriff für eine Reihe von Fächern mit einem gemeinsamen Merkmal: Sozialwissenschaften sind alle Wissenschaften, in denen gesellschaftliche Prozesse oder Institutionen von zentraler Bedeutung sind. Neben der Kerndisziplin Soziologie wären das u.a. die Politikwissenschaft, die Pädagogik, Teile der Psychologie (die Sozialpsychologie), die Wirtschaftswissenschaften oder die Ethnologie. Alle diese Fächer haben ganz wesentlich damit zu tun, wie Menschen in sozialen Zusammenhängen miteinander interagieren, allerdings fokussieren sie jeweils unterschiedliche Aspekte (Politik/Interessen­ver­tre­tung/Macht­ver­tei­lung; Lern- und Bildungsprozesse; Interaktionsmuster, face-to-face und in Gruppen; Wirtschaftshandeln in Gesellschaften bzw. in Märkten; Gemeinschaften und Gesellschaften in fremden Ethnien etc.).

Was die empirische Seite betrifft, so stützen sich alle diese Fächer im Kern auf den gleichen Kanon empirischer Methoden, für die die Soziologie die Grundlagenforschung leistet.

Allgemeine Studienorganisation – BA und MA

Vorbemerkung BA/MA

Es gibt zwei Dokumente, die zu Fragen der Studienorganisation immer zuerst konsultiert werden sollten:

  • die BA/MA Studien- und Prüfungsordnung samt ihrer fachspezifischen Anhänge. Dort sind alle Fragen der Prüfungsorganisation sowie der jeweils erforderlichen Prüfungsleistungen rechtsverbindlich (!) geregelt.
  • der Studienplan für das BA Haupt- und das Nebenfach Soziologie (enthalten in den Modulhandbüchern des BA) bzw. für die MA-Studiengänge der Soziologie (enthalten in den Modulhandbüchern des jeweiligen MA). Dort sind nicht rechtsverbindliche, aber sinnvolle Strukturierungsvorschläge für den Studienverlauf zusammengestellt. Wer sich daran hält, kann sicher sein, der Prüfungsordnung Genüge zu tun.

Diese beiden Dokumente sollten Sie zu Studienbeginn gründlich studieren und im Studienverlauf immer wieder zur Orientierung heranziehen.

(BA-Soziologie) Stimmt es, dass ich Statistik I-Scheine aus anderen Fächern (z.B. VWL) in der Soziologie anrechnen lassen kann?

Nicht generell. Es kommt darauf an, ob die belegte Veranstaltung sich in den Inhalten im erforderlichen Umfang mit denen der im Fach Soziologie angebotenen Statistik I-Veranstaltung deckt. Dies wird auf Antrag von den Lehrenden der Abteilung Ökonometrie und Statistik der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät geprüft.

(BA-Soziologie) Kann ich die Veranstaltungen quantitative/qualitative Methodenlehre Politikwissenschaften für die Soziologie anrechnen lassen?

Zwischen den Methodenveranstaltungen der Politikwissenschaften und der Einführung in die qualitative/quantitative empirische Sozialforschung (ESF1+2) gibt es zwar etliche Überschneidungen, es gibt aber auch Teilgebiete, die in der Methodenveranstaltung der Politikwissenschaften kaum oder gar nicht behandelt werden. Daher ist eine Anrechnung nicht generell möglich.

Gibt es eine Maximalstudienzeit im BA- und den MA-Studiengängen "Soziologie mit Schwerpunkt empirische Sozialforschung" und "Soziologie: Diversität und Gesellschaft"?

Nein.

Punktesystem und Anrechnung von Veranstaltungen im BA

Das BA-Hauptfach Soziologie umfasst 120 ECTS (nicht mehr), die sich aus den Punkten der einzelnen Module zusammensetzen. Welche Veranstaltungen für welche Module wie viele Punkte ergeben ist weitgehend durch das Modulhandbuch festgelegt. Wenn Sie eine Veranstaltung vollständig abgeschlossen haben (also eine Note dafür eingetragen ist), dann zählt diese Note und nur diese Note für das BA-Zeugnis. Es ist also nicht möglich, eine Veranstaltung zu wiederholen, wenn die Note nicht zufriedenstellend ausfällt.

Auslandsstudium/ERASMUS

Wo und wie bewerbe ich mich für einen ERASMUS-Aufenthalt?

  • Für das kommende Wintersemester: bis zum 15.3. müssen die Unterlagen bei der hiesigen Koordinatorin eingereicht werden.
  • Für das kommende Sommersemester: bis zum 15.9. müssen die Unterlagen bei der hiesigen Koordinatorin eingereicht werden.

Ausführliche Bewerbungsinformationen finden Sie auf der Erasmus-Seite.

Was ist ein „academic transcript“ und brauche ich es wirklich für meine Bewerbung?

Ein „academic transcript“ ist ein Formular, das auf der Homepage der Abteilung für akademischen Austausch der Universität Tübingen bereitgestellt wird und in das die von Ihnen bislang erbrachten Leistungen (Themen und Noten) in englischer Sprache eingetragen und die Noten in ein international verständliches Schema umgerechnet werden. Die Eintragung nehmen die BewerberInnen selbständig vor, der/die jeweilige FachberaterIn für das ERASMUS-Programm prüft die Eintragungen und unterschreibt das Formular.

BA-Arbeit und BA-Kolloquium

Wenn Sie über den Abschluss Ihres BA-Studiums nachdenken, wird es Zeit, noch einmal die Studien- und Prüfungsordnung zu lesen.

Wer betreut die BA-Arbeit?

Die BA-Arbeit kann von allen dafür Prüfungsberechtigten betreut werden. Prüfungsberechtigt sind ProfessorInnen sowie promovierte MitarbeiterInnen des Instituts für Soziologie. Hier finden Sie eine Übersicht der Prüfungsberechtigten.

Welches Thema kann in der BA-Arbeit behandelt werden?

Das Thema der BA-Arbeit wird mit dem jeweils betreuenden Prüfungsberechtigten abgesprochen und orientiert sich in der Regel an dessen Arbeitsschwerpunkt. Es empfiehlt sich eines der in den Modulen B1-B5/So-B1-So-B5.2 des Bachelorstudienganges behandelten Themen zu wählen.

Wann kann die BA-Arbeit angemeldet werden?

Laut §9(1) des besonderen Teils der Bachelor Studien- und Prüfungsordnung (2012) sind die Voraussetzungen für die Anmeldung der BA-Arbeit "die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Modulen B1, B2, B3, B4."

Laut §9(1) des besonderen Teils der Bachelor Studien- und Prüfungsordnung (2018) sind die Voraussetzungen für die Anmeldung der BA-Arbeit "die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Modulen So-B1, So-B2, So-B3.1, So-B3.2, So-B4.1, So-B4.2, So-B4.3, So-B5.1, So-B5-2."

Wie ist die BA-Arbeit anzumelden?

Schritt 1: PrüferIn und KandidatIn sprechen ein Thema für die BA-Arbeit ab.

Schritt 2: KandidatIn mailt das Thema mit der Bitte um Prüfungszulassung und dem gewünschten Termin für den Beginn der Frist an Herrn Löser.

Schritt 3: Herr Löser mailt den Fristbeginn und das Fristende samt Thema an KandidatIn und BetreuerIn und prüft dabei das Vorliegen der Prüfungsvoraussetzungen gemäß Prüfungsordnung ab.

Wo wird die BA-Arbeit abgegeben?

Studierende geben ihre BA-Arbeit gleichzeitig sowohl im Servicebüro des Prüfungsamtes (also nicht direkt bei Herrn Löser), als auch bei dem/der jeweiligen PrüferIn ab. Letztere/r bestimmt, ob sie/er neben der elektronischen auch eine papierene Fassung bekommen möchte. Als Abgabedatum ist das Eingangsdatum im Servicebüro des Prüfungsamtes ausschlaggebend.

Wie viele Exemplare der Arbeit müssen abgegeben werden?

Einmal an das Servicebüro im Prüfungsamt in ausgedruckter Form, und einmal an den/die PrüferIn im Institut für Soziologie. Der/die PrüferIn kann ein Abgabeformat (Print/PDF) bestimmen.

Wie lang muss die BA-Arbeit sein?

Die BA-Arbeit muss einen Umfang von 60.000-70.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben. Das sind rund 30 Textseiten.

Welches BA-Kolloquium ist zu belegen und wann?

Das BA-Kolloquium ist vor- bzw. während dem Ablegen der BA-Arbeit zu absolvieren. Alle Studierenden, die die BA-Arbeit bei DozentInnen mit eigenem Kolloquium absolvieren, besuchen bitte deren Kolloquium. Bietet der/die BetreuerIn der Bachelorarbeit kein eigenes Kolloquium an, besuchen Sie bitte das im jeweiligen Arbeitsbereich angebotene Kolloquium.
Bitte melden Sie sich immer spätestens bis zum ersten Tag der ersten Vorlesungswoche des Semesters, in dem die Betreuung beginnen soll, mit einem Themenvorschlag per Email bei einem Dozenten bzw. einer Dozentin und suchen dort um Betreuung nach. Und melden Sie sich bitte immer nur bei genau einem/einer DozentIn an. Das ist noch keine Anmeldung zur Prüfung, Sie müssen also auch noch nicht alle Voraussetzungen zur Prüfungszulassung erfüllen.
Wer sich erst später im Semester meldet, riskiert, in dem fraglichen Semester nicht mehr in ein Betreuungsverhältnis zu kommen.

Bescheinigungen (BAföG/Transcript of Records)

Wie sieht der Leistungsnachweis für das BAföG-Amt aus?

Das Bafög-Amt fordert Sie (wenn Sie Förderung erhalten oder beantragen) in bestimmten Intervallen dazu auf, einen sogenannten „Leistungsnachweis“ über den erfolgreichen Fortschritt Ihres Studiums vorzulegen. Der Leistungsnachweis wird vom BAföG-Beauftragten des Instituts für Soziologie (Prof. Dr. Jörg Strübing) ausgestellt. Dazu benötigen Sie folgende Unterlagen: Einen Ausdruck Ihrer vorliegenden Leistungen aus Alma (Transcript of Records) bzw. alle einschlägigen Scheine sowie das beim BAföG-Amt erhältliche (oder hier herunterzuladende) Formular „Bescheinigung nach §48 BAföG“, in dem Sie den oberen Teil bereits selbst ausgefüllt haben sollten (Name, Fach: „Soziologie“ etc.). Mit diesen Unterlagen melden Sie sich bitte für die Sprechstunde des BAföG-Beauftragten an (über die Studienberatung).

Transcript of Records

Ein beglaubigtes Transcript of Records, beispielsweise zur Bewerbung auf einen Masterstudiengang, erhalten Sie im Prüfungsamt.

Bewerbungsverfahren BA und MA

Bachelor

Das Bachelorstudium der Soziologie beginnt einmal im Jahr zum Wintersemester. Seit dem WiSe 2007/2008 ist das Bachelor Hauptfach Soziologie zulassungsbeschränkt. Seit dem WiSe 2019/2020 ist das Nebenfach Soziologie zulassungsfrei. Weitere Informationen finden Sie unter Bewerbung Bachelorstudiengang.

Master

Informationen zur Bewerbung für die verschiedenen Masterstudiengängen des Instituts finden Sie unter Studieninteressierte.

Kann ich im laufenden Masterstudiengang Soziologie von einer anderen Hochschule nach Tübingen wechseln?

Grundsätzlich ja, wenn die allgemeinen Bewerbungsvoraussetzungen für den Master erfüllt sind. Die Bewerbung ist an das Studierendensekretariat zu richten und im Winter- wie im Sommersemester möglich. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Bewerbung in ein höheres Fachsemester.

Fachwechsel (Umschreibung)

Wie kann ich von einem anderen Fach in die Soziologie wechseln?

Bei einer Umschreibung in des erste Fachsemester des BA-Hauptfachs Soziologie ist zunächst eine fristgerechte Bewerbung und ein neuer Zulassungsbescheid erforderlich. Dies ist nur zum Wintersemester möglich. Gleiches gilt für eine Umschreibung von einem anderen MA-Studiengang in einen der MA-Studiengänge der Soziologie. Für eine Umschreibung in das BA-Nebenfach Soziologie ist keine Bewerbung notwendig.

Wenn der Wechsel im dritten oder in einem höheren Semester erfolgt, muss eine studienfachliche Beratung erfolgen. Setzen Sie sich dazu bitte mit der Studienfachberatung in Verbindung.  

Wer über entsprechende anrechnungsfähige soziologische Leistungen verfügt, kann sich in ein höheres Fachsemester umschreiben. Dies ist sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester ohne vorherige Bewerbung möglich. Kontaktieren Sie dazu bitte die Studienfachberatung.

Das formale Verfahren der Umschreibung führt das Studierendensekretariat durch. Genauere Informationen zu den Formalia erfragen Sie bitte dort.

Freie wissenschaftliche Hausarbeit (Abschlussarbeit im BA Nebenfach)

Die freie wissenschaftliche Hausarbeit ist die Abschlussarbeit des BA Nebenfaches Soziologie. Sie wird in der Regel im 5. Fachsemester verfasst und soll inhaltlich an eines der Seminare aus dem Modul BN5 bzw. den Modulen B5.1/B5.2 anknüpfen und wird zusätzlich zu den dort ohnehin zu verfassenden Hausarbeiten abgelegt.

Wählen Sie eine/n PrüferIn (Prüfungsberechtigte) und sprechen das Thema und die Fragestellung ab (Exposee!). Die Bearbeitungszeit beträgt vier Wochen, der Umfang der Arbeit 40.000-45.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen). Die freie wissenschaftliche Hausarbeit wird beim Prüfenden angemeldet und abgegeben (nicht beim Prüfungsamt).

Leitfaden zum Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten (Essays, Hausarbeiten, Abschlussarbeiten)

Leitfaden zum Anfertigen wissenschaftlicher Arbeiten

Die in diesem Leitfaden enthaltenen Vorgaben gelten für alle am jeweiligen Lehrstuhl angefertigten wissenschaftlichen Arbeiten, sofern keine abweichenden Vorgaben mit der Dozentin bzw. dem Dozenten abgesprochen oder im Plan der jeweiligen Veranstaltung angegeben sind.

Masterarbeit / Mündliche Prüfung

Was gehört zum Prüfungsmodul der Masterstudiengänge "Soziologie mit Schwerpunkt empirische Sozialforschung" und "Soziologie: Diversität und Gesellschaft"?

Das Prüfungsmodul beider MA-Studiengänge setzt sich aus drei Teilen zusammen: 1) der Masterarbeit, 2) dem MA-Kolloquium und 3) der mündlichen Prüfung (Fachgespräch).

Anmeldung zum Prüfungsmodul

Soziologie mit Schwerpunkt empirische Sozialforschung
Teilnahmevoraussetzung für das Prüfungsmodul ist laut PO "das erfolgreiche Erbringen von insgesamt mindestens 39 ECTS-Punkten aus Veranstaltungen der Module Nr. M1, M2, M4.1-4.3" (Besonderer Teil, §8).

Soziologie: Diversität und Gesellschaft
Teilnahmevoraussetzung für das Prüfungsmodul ist laut PO "das erfolgreiche Erbringen von Modulen im Umfang von zusammen insgesamt mindestens 42 Leistungspunkten aus den Modulen  SD-M1, SD-M2, SD-M4.1 und SD-M4.2" (Besonderer Teil, §11).

Wie funktioniert das Anmeldeverfahren der Masterarbeit?

Schritt 1: PrüferIn und KandidatIn sprechen ein Thema für die MA-Arbeit ab.

Schritt 2: Der/die KandidatIn geht zum Prüfungsamt (Herr Löser), beantragt die Zulassung zur Masterprüfung und erhält die entsprechenden Formulare.

Schritt 3: Mit dem Formular für die Themenausgabe geht der/die KandidatIn zum Prüfenden und lässt dieses Formular dort unterschreiben. Das Datum auf diesem Formular gilt als Fristbeginn für die Bearbeitungszeit der Masterarbeit.

Wie lang ist der Bearbeitungszeitraum der Masterarbeit nach der Anmeldung im Prüfungsamt?

Der Bearbeitungszeitraum für die Masterarbeit beträgt nach Anmeldung 4 Monate. Die Masterarbeit ist eine Prüfungsarbeit, kann also nicht studienbegleitend abgelegt werden.

Welchen Umfang muss die Masterarbeit haben?

Die Masterarbeit soll einen Umfang von etwa 120.000-150.000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) haben. Das entspricht in der Regel rund 60 Textseiten.

Aus gut unterrichteten Kreisen wurde bekannt, dass wichtiger noch als der Umfang der Masterarbeit deren Inhalt sei.

Wer kommt als PrüferIn für die Masterarbeit in Frage?

Hier finden Sie eine Liste der Prüfungsberechtigten für den Masterstudiengang. Die Masterarbeit muss von zwei PrüferInnen begutachtet werden, von denen eine/r die/der BetreuerIn der Masterarbeit sein kann. Bitte beachten: falls der/die ZweitgutachterIn zum Zeitpunkt der Anmeldung noch nicht bekannt ist, muss der Name vor Abgabe der Masterarbeit dem Prüfungsamt mitgeteilt werden.

Wie läuft die mündliche Prüfung ab?

Dieses max. einstündige, benotete Fachgespräch wird über zwei Themen geführt, die über das Thema der Masterarbeit hinausgehen (vgl. Module So-M7/SD-M7). Die Themen werden voher mit der/dem Prüfenden festgelegt.

Wer kommt als PrüferIn für die mündliche Prüfung in Frage?

Für die Prüfung brauchen Sie eine/n PrüferIn und eine/n BeisitzerIn. Hier eine Liste der Prüfungsberechtigten im Master und der BeisitzerInnen der mündlichen MA-Prüfung. "Der Beisitzer oder die Beisitzerin führt das Protokoll." (PO Allgemeiner Teil, §5).

Sie können sich von einem Prüfenden über zwei Themen prüfen lassen, in diesem Fall fungiert der/die BeisitzerIn als ProtokollantIn. Oder Sie können sich von zwei PrüferInnen über jeweils ein Thema prüfen lassen, dann wechseln sich die Prüfenden während des Fachgespräches mit dem Prüfen und Protokollieren ab.

Mentoring

Was ist das Mentoring-Programm?

Das obligatorische Mentoring-Programm richtet sich ausschließlich an Masterstudierende. Studierende wählen zu Beginn des Studiums unter den Hochschullehrer*innen sowie den promovierten Mitgliedern des Instituts eine Person als Mentorin/Mentor aus, mit der sie sich mindestens einmal pro Semester zu einem Gespräch über ihren Studienfortschritt und ihre weiteren Planungen treffen. Damit soll sichergestellt werden, dass die Studierenden in der relativ kurzen Zeit ihres Masterstudiums bestmöglich betreut werden. Es handelt sich nicht um Prüfungsgespräche oder Leistungsüberprüfungen, sondern um eine Unterstützungsmaßnahme. Mit der Wahl der/des Mentors/Mentorin ist keine Vorentscheidung für den oder die Betreuerin/Betreuer der Masterarbeit getroffen.

Wie melde ich mich zum Mentoring-Programm an?

Ihren Betreuungswunsch richten Sie innerhalb von vier Wochen nach Vorlesungsbeginn an die Person, von der Sie betreut werden möchten. Nach der Zusage teilen Sie der Studienfachberatung mit, wer Ihr/e Mentor/in ist.

Orientierungsprüfung

Wie wird die Orientierungsprüfung im Bachelorstudiengang abgelegt?

(vgl. BA Prüfungsordnungen, besonderer Teil, Abschnitt IV, §8)

Mit der Orientierungsprüfung sollen die Studierenden zeigen, dass sie den Anforderungen eines wissenschaftlichen Studiums in der von ihnen gewählten Fächerkombination gewachsen sind und dass sie die erforderlichen Grundkenntnisse erworben haben, um ihr Studium mit Erfolg fortsetzen zu können.

Die Orientierungsprüfung (laut BA-Prüfungsordnung 2012/2018) muss bis zum Ende des zweiten Semesters abgelegt werden. Ist sie bis zum Ende des dritten Semesters einschließlich etwaiger Wiederholungen nicht abgeschlossen, erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, der Prüfling hat die Fristüberschreitung nicht zu vertreten.

Die Orientierungsprüfung wird studienbegleitend abgelegt. Studierende im Hauptfach und im Nebenfach BA-Soziologie müssen Leistungen im Umfang von 6 LP für die Veranstaltung "Einführung in die Soziologie" im Modul B1/BN1/So-B1 nachweisen (Notenspiegel).

Die bestandene Orientierungsprüfung wird über das Transcript of Records (den Notenspiegel) nachgewiesen. Sie müssen sich dafür keine gesonderte Bescheinigung ausstellen lassen, sollten aber beizeiten prüfen, ob die Leistungen korrekt in Alma vermerkt wurden. Fehler melden Sie ggf. bitte bei Herrn Löser im Prüfungsamt.

Orientierungsgespräch

Teil der Orientierungsprüfung im Hauptfach BA-Soziologie ist ein orientierendes Beratungsgespräch, das mit einer/einem hauptamtlichen Dozentin/Dozenten durchgeführt werden soll. Dies sind alle Dozierenden, außer reine Lehrbeauftragte, Tutorinnen/Tutoren und Studierende.

Parallelstudium

Das Studieren von Soziologie im Hauptfach zusätzlich zu einem anderen Studiengang bedarf der Zustimmung des Fachbereiches. Wenden Sie sich dazu bitte mit einem aktuellen Auszug des Notenspiegels und einer etwa einseitigen, formlosen Begründung für das Paralellstudium an Prof. Dr. Jörg Strübing (Terminvereinbarung via Fachstudienberatung).

Formblätter und weitere Informationen zum Paralellstudium finden Sie auf der Website des Studierendensekretariats.

Prüfungsberechtigte im Fach Soziologie

Ein aktuelles Verzeichnis der Prüfungsberechtigten finden Sie hier.

Schlüsselqualifikationen (Was Sie schon immer über das Modul B7/So-B7 wissen wollten...)

Wo und wie werden die Schlüsselqualifikationen angerechnet?

Die Schlüsselqualifikationen (Modul B7/So-B7 "Überfachlicher berufsfeldorientierender Ergänzungsbereich") werden entweder direkt über Alma angerechnet (wie alle anderen Veranstaltungen auch) oder aber in Papierform bescheinigt. Mit dieser Bescheinigung wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt (Herr Löser) und lassen die ECTS Punkte von dort aus eintragen.

Wie viele Schlüsselqualifikationspunkte brauche ich?
Sie müssen 16 ECTS im Modul B7/So-B7 erwerben. Weitere 5 kommen mit dem Absolvieren des Berufspraktikums und Praktikumskolloquiums noch automatisch dazu, sodass es am Ende 21 ECTS sind. Sie brauchen also Schlüsselqualifikationsveranstaltungen im Umfang von 16 ECTS.

Was wird als Schlüsselqualifikation angerechnet?

Liste anerkannter Schlüsselqualifikationen

Was wird nicht als Schlüsselqualifikation angerechnet?

Nicht im Modul B7/So-B7 angerechnet werden können reguläre Lehrveranstaltungen anderer Fächer (z.B. Einführung in die Politikwissenschaft), egal ob Seminar oder Vorlesung. Dies wäre zwar "überfachlich" aber nicht "berufsfeldorientierend", sondern "fachorientierend".

Studieren mit familiären Betreuungspflichten

Regelungen zur Beurlaubung, Seminarzulassung, Anwesenheit und Erbringung von Prüfungsleistungen: Rahmenrichtlinien der WISO-Fakultät.

Zur Seite des Gleichstellungsbüros des Instituts.

Überfachlicher Studienbereich in den MA-Studiengängen "Soziologie mit Schwerpunkt empirische Sozialforschung" und "Soziologie: Diversität und Gesellschaft"

Der überfachliche Studienbereich (So-M6/SD-M6) dient der Erweiterung und Vertiefung der Studieninhalte in Richtung auf andere Disziplinen. Nach Wahl der Studierenden werden Lehrveranstaltungen anderer Fächer (bspw. der Fächer, die als Nebenfach für den BA-Studiengang zugelassen sind) im Umfang von 12 ECTS/9 ECTS absolviert. Die Leistungen müssen nicht benotet sein.

Aus dem Angebot anderer Fächer können grundsätzlich alle Veranstaltungen (BA und MA) belegt werden. Bitte beachten Sie, dass für viele MA-Veranstaltungen Vorkenntnisse erforderlich sind. Halten Sie bitte in jedem Fall Rücksprache mit der Dozentin/dem Dozenten der Veranstaltung.

Darüber hinaus können an ausländischen Universitäten erbrachte fachliche, überfachliche sowie sprachliche Leistungen eingebracht werden.

Schlüsselqualifikationen (z.B. aus dem Studium Professionale) können in diesem Modul nicht angerechnet werden.

Wer hilft weiter bei Fragen zu ...?