Institut für Sportwissenschaft

Intrinsische und extrinsische Motivation im Verlauf von Spitzensportkarrieren

In diesem Projekt werden die intrinsische und extrinsische Motivation im Verlauf von Spitzensportkarrieren einer empirischen Analyse unterzogen. Mittels einer retrospektiven Fragebogenuntersuchung werden die Motiv- und Anreizstrukturen getrennt für die Aneignungs-, Jugendleistungs- und Hochleistungsphase erhoben und analysiert. Neben dem Entwicklungsaspekt gilt das Interesse sowohl sportart- als auch geschlechtsspezifischen Unterschieden hinsichtlich der Motivation. Darüber hinaus wird ein Vergleich zwischen Sportler/innen mit und ohne Behinderungen angestellt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzudecken. Die Personenstichprobe besteht aus insgesamt N = 505 Athleten des inter-/nationalen Spitzensports (Leistungssport, Nachwuchs-leistungssport, Behindertenleistungssport). Die Ergebnisse stellen Trainern Hintergrundwissen zur Verfügung, um insbesondere junge Talente hinsichtlich ihrer Motive und wahrgenommenen Anreize einschätzen sowie den Trainingsalltag in entsprechender Form gestalten zu können.

Publikationen

Kämpfe, A., Höner, O. & Willimczik, K. (2014). Multiplicity and Development of Achievement Motivation: A Comparative Study between German Elite Athletes with and without a Disability. European Journal of Adapted Physical Activity, 7(1), 32–48. [mehr]

Höner, O., Kämpfe, A. & Willimczik, K. (2009). Leistungsmotivation im Spitzensport – Ein Vergleich zwischen Sportlern mit und ohne Behinderung. In A. Eskau (Hrsg.), Nachwuchsrekrutierung und Nachwuchsförderung im Leistungssport der Menschen mit Behinderung (S. 78-97). Köln: Strauß.

Kämpfe, A. (2009). Homo Sportivus Oeconomicus: Intrinsische und extrinsische Motivation im Verlauf von Spitzensportkarrieren. Köln: Sportverlag Strauß.

Kämpfe, A., Höner, O. & Willimczik, K. (2009). Facetten der intrinsischen und extrinsischen Leistungsmotivation in der Talententwicklung. In M. Krüger, N. Neuber, M. Brach & K. Reinhart (Hrsg.), Bildungspotenziale im Sport. 19. Sportwissenschaftlicher Hochschultag der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (S. 143-144). Hamburg: Czwalina.