Institut für Sportwissenschaft

Fabian Hässner

Sportart: Judo
Studiengang: Physik und Wirtschaftswissenschaften (Lehramt)

Zum Judo kam Fabian im Alter von sechs Jahren, angespornt durch seinen älteren Bruder Daniel. Zunächst übte er Judo nur als Freizeitsportart aus, konnte aber in der Altersklasse U10 auch schon Erfolge wie den Gewinn einer Nordwürttembergischen Meisterschaft verzeichnen. Zusätzlich zum Judo war Fabian im Landeskader der Kunstradfahrer, wodurch er wichtige körperliche und sportliche Grundlagen erwarb. Mit zwölf Jahren musste sich Fabian für eine Sportart entscheiden, da das parallele Training zeitlich nicht mehr zu schaffen war. Schweren Herzens trennte sich Fabian vom Kunstradsport und konzentrierte sich von da an ausschließlich auf Judo. In den darauffolgenden Jahren konnte Fabian mehrere Landes- und Süddeutsche Meisterschaften im Leichtgewicht gewinnen.

Im Alter von 16 Jahren konnte der Deutsche Vize-Meister von 2012 seinen ersten internationalen Erfolg mit dem Gewinn der Goldmedaille beim International Masters Bremen, ein Turnier mit über 20 teilnehmenden Ländern, im Superleichtgewicht bis 43 kg feiern.

Nach einer langen Verletzungspause aufgrund eines mehrfachen Schlüsselbeinbruches konnte Fabian im Jahr 2013 lediglich bei den Deutschen Meisterschaften starten und sich dort einen 3. Platz sichern.

Nach dieser schwierigen Phase kämpfte sich Fabian in der Gewichtsklasse bis 55 kg in der U21 wieder zurück und gewann in Frankfurt/Oder seinen ersten deutschen Meistertitel. Aufgrund mehrfacher internationaler Erfolge bei diversen European Cups und dem Gewinn des Europacups in Polen wurde Fabian im September 2014 in den Bundeskader und in die Junioren-Nationalmannschaft aufgenommen. Bei den darauffolgenden Europameisterschaften konnte sich der damals 19-Jährige leider nicht durchsetzen und schied schon im 2. Vorrundenkampf aus. 2015 verteidigte er seinen deutschen Meistertitel in der U21.

Aktuell kämpft Fabian in der 1. Bundesliga beim KSV Esslingen.

Judo ist für Fabian ein besonderer Sport, da es nicht nur auf Kraft und Kondition ankommt, sondern auch um Technik und Taktik geht und sich jede Technik bis ins Unendliche verbessern lässt. Nur die richtige Kombination aus verschiedenen Fertigkeiten erlaubt es dem Kämpfer letztendlich bei der direkten Konfrontation mit dem Gegner erfolgreich zu sein.