Institut für Sportwissenschaft

Referentinnen und Referenten

Pascal Barro

MA., Assistent und Doktorand in der Abteilung Medienökonomie und Management des IPMZ der Universität Zürich. Die Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Sportkommunikation, Anschlusskommunikation und Konsumkapital in Online Social Networks und Online-Nachrichtenmedien. Insbesondere die ökonomische Diskussion von Netzwerkeffekten der Onlinekommunikation steht im Zentrum der Forschung. Die digitale Kommunikation in Online Social Networks erlaubt die Erfassung verschiedenartiger Nutzerresonanzen in einer hohen Fallzahl. Somit können durch die Kombination von automatisierten „Big Data Analysen“ und manuellen inhaltsanalytischen Methoden wesentliche Erkenntnisse getroffen werden, die sowohl für Sportakteure aber auch sportberichterstattende Medien wichtige ökonomische Implikationen erlauben.

Hans Berner

Hans Berner (Jahrgang 1984) ist Doktorand bei Prof. Dr. Beate Binder (Humboldt-Universität zu Berlin) und Prof. Dr. Katharina Schramm (Freie Universität Berlin) zum Thema: "Skateboarding for Social Change: Eine ethnografische Untersuchung von Skateboarding, Skateparks und Skateboardprogrammen in Cape Town und Johannesburg". Er ist zudem wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalsoziologie an der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund. Berner hat Ethnologie und Geschichtswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert. Berners Interessensschwerpunkte formieren u.a. intersektionale Ungleichheitsrelationen, Jugendkulturen, Stadtforschung, Sportsoziologie, Neoliberalisierungsprozesse und Entwicklungszusammenarbeit.

Patrick Breitenbach

Als "Digitaler Botschafter" beschäftigt sich Patrick Breitenbach seit 2003 in verschiedenen Rollen mit den ökonomischen, politischen und soziokulturellen Auswirkungen des digitalen Wandels. Dabei agiert er stets als Vermittler zwischen scheinbar getrennten Welten und schafft durch seine offene, kritische und interdisziplinäre Haltung neue kreative Querverbindungen und damit innovative Lösungsansätze. Er beschäftigt sich nicht nur theoretisch mit dem Thema "Social Media". Er arbeitet parallel immer auch als Mediendesigner, Konzeptioner, Format- und Contententwickler. So wurde beispielsweise sein Podcast soziopod.de 2013 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet.

Dr. Christoph G. Grimmer

Dr. Christoph G. Grimmer ist Lehrkraft für besondere Aufgaben im Arbeitsbereich Sportökonomik, Sportmanagement und Sportpublizistik am Institut für Sportwissenschaft der Universität Tübingen. Seine medien- und kommunikationswissenschaftliche Forschung hat die Themenkreise Journalismus, Public Relations, Social Media und international vergleichende Analysen zum Gegenstand. Grimmer lehrte bereits an der Universität Hamburg, der Macromedia Hochschule sowie als Gastdozent im internationalen Sportmanagement-Master an der Høgskolen i Molde (Norwegen). Für seine Promotion zum Arbeitsverhältnis von Pressesprechern in der Fußball-Bundesliga und Journalisten erhielt er ein Stipendium der Hamburger Landesgraduiertenförderung (HmbNFG).

Prof. Dr. Robert Gugutzer

Robert Gugutzer ist seit 2009 Professor für Sozialwissenschaften des Sports am Institut für Sportwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er hat Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaften an der Universität Tübingen und der LMU München studiert, war von 1996-1999 Stipendiat im DFG-Graduiertenkolleg "Identitätsforschung" an der Universität Halle-Wittenberg, wo er 2001 promoviert wurde, und habilitierte sich 2011 an der Universität Augsburg. Seine zentralen Forschungsschwerpunkte sind die Körper- und Sportsoziologie, Film- und Religionssoziologie sowie die Neophänomenologische Soziologie. Die jüngsten Buchpublikationen lauten: "Körper und Ritual" (2015, zus. mit M. Staack), "Sport im Film" (2014, zus. mit. B. Englert), "Körper, Sport und Religion" (2012, zus. mit M. Böttcher) und "Verkörperungen des Sozialen" (2012).

Prof. Dr. Thomas Horky

Dr. Thomas Horky, geb. 1965, Professor für Sportjournalistik an der Hochschule Macromedia in Hamburg. Nach dem Studium der Sportwissenschaft, Journalistik und Linguistik absolvierte er ein Volontariat bei der dpa und arbeitete als freier Journalist. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sportwissenschaft der Universität Hamburg sowie am Hamburger Institut für Sportjournalistik und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Sportpublizistik der Deutschen Sporthochschule in Köln. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Qualitätsmerkmale von Sportjournalismus, Sportjournalismus und Unterhaltung sowie die Digitalisierung des Sports und Social Media. Er ist Mitherausgeber der Buchreihe „Sportkommunikation“ im Halem-Verlag sowie im Editorial-Board von internationalen Fachzeitschriften.

Marcus Jung

Marcus Jung, geb. 1969, ist Sportjournalist. Bereits während des Studiums an der Deutschen Sporthochschule in Köln arbeitete er beim Westdeutschen Rundfunk im Ressort Sport. Nach einigen Jahren in der Sportredaktion bei RTL wechselte er 1999 zu Premiere (heute Sky) und verantwortete dort den Bereich Nationaler Fußball. Zudem war er als Sendeverantwortlicher Redakteur, Kommentator und Interviewer aktiv. 2012 wechselte er zum VfB Stuttgart, wo er als Direktor für Medien/Kommunikation und später als Direktor Sport tätig war. Er kennt daher berufspraktische Anforderungen und Bedürfnisse sowohl von der journalistischen als auch von der Vereinsseite im Detail. Nach einer Fortbildung an der Uni St. Gallen (in Kooperation mit dem FC Schalke 04) im Bereich Sportmanagement ist er zurzeit freiberuflich als Berater für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Dr. Miriam Kallischnigg

Seit 2010 arbeitet Miriam Kallischnigg als Post-doc an der Fachhochschule für Sport und Management Potsdam im Studiengang Management, v.a. in der Spezialisierung Sportmanagement. Sie studierte an der Universität Potsdam Sportökonomie, absolvierte ein Aufbaustudium Electronic Business an der Universität der Künste Berlin und promovierte zum Thema "Bildungs- und Wissensmanagement als integratives Kompetenzfeld" an der Universität Potsdam. In der Praxis sammelte sie zahlreiche Erfahrungen in Unternehmen wie Speedo Deutschland, Runners Point sowie in mehreren Fitness- und Gesundheitsstudios. In den Forschungsbereichen des Fraunhofer-Institut Fokus, des Institute of Electronic Business und an der Universität Potsdam agierte sie in innovativen Projekten im Themenfeld der Digitalisierung.

Peter Kort

Peter Kort ist seit 2015 Leiter des Referats Sponsoring & Hospitality bei der Allianz Deutschland AG. Er studierte in Köln, Bonn, Finnland und Bayreuth, wo er erfolgreich seine universitäre Ausbildung als Diplom-Kaufmann und Diplom-Sportökonom abschloss. Nach seinem Studium betreute er bei der Marketingagentur cemano communications GmbH Kunden wie E.ON, Voestalpine oder der SGL Group, fokussierte sich aber vor allem auf die Konzeption und Umsetzung nationaler und internationaler Sponsoring-Projekte diverser Gesellschaften der Allianz Gruppe. Bei der Allianz Deutschland AG verantwortet Kort die verschiedenen Sponsoring-Plattformen wie den FC Bayern München, Golf, Paralympics, Frauenfußball, Allianz Arena, Kunst & Kultur sowie regionale Plattformen wie Volleyball. Dabei liegt ein Schwerpunkt in der Positionierung der AZD als Vorreiter in der digitalen Kommunikation auf den Social Media-Kanälen mittels emotionaler Sponsoring-Inhalte.

Marthe-Victoria Lorenz

Marthe-Victoria Lorenz ist Ideengeberin, Gründerin und Geschäftsführerin von fairplaid. Mit fairplaid hat sie die größte deutsche Crowdfunding-Plattform für Sportprojekte auf die Beine gestellt und arbeitet zusammen mit ihrem Team daran, die Sportförderung nachhaltig zu verändern. Durch ihr Engagement im Bereich Basketball beim MTV Stuttgart kennt sie die Probleme der Vereine von Grund auf. Im jungen und aufstrebenden Markt des Crowdfunding sieht sie noch enormes Potential und setzt alles daran, das Thema auch außerhalb des Sports weiter in der Gesellschaft zu etablieren. Durch langjährige Erfahrung und Austausch mit Gleichgesinnten hat sie sich umfangreiches Know-How erarbeitet.

Jens Maier

Jens Maier (*1974) ist Unterhaltungschef beim Internet-Auftritt des Hamburger Magazins Stern. Bereits während des Studiums der Germanistik und Geschichte in Heidelberg schrieb er für die Webseite www.t-online.de, bevor er dort 1999 als Redakteur begann. Nach einigen Jahren in den Ressorts Nachrichten und Reise wechselte er in die Unterhaltung. 2001 zog es ihn nach Hamburg, wo er für stern.de das Ressort Lifestyle aufbaute. Inzwischen verantwortet Maier den kompletten Unterhaltungsbereich der Seite. Dazu gehört auch, Social Media-Kanäle von Prominenten und Sportlern zu kennen und zu scannen. Als Mitglied des Vereins Hamburg Pride engagiert er sich privat und beruflich zum Thema Diversity und wartet darauf, dass sich der erste noch aktive schwule Profi-Fußballer outet.

Dr. Jörg-Uwe Nieland

Dr. Jörg-Uwe Nieland (1965) studierte Politikwissenschaft (mit den Nebenfächern Geschichtswissenschaft, Philosophie und Sportwissenschaft) an den Universitäten Duisburg, Bochum und Berlin. Seit 2009 arbeitet er an der Deutschen Sporthochschule Köln (Institut für Kommunikations- und Medienforschung bzw. Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung). Außerdem ist Nieland Projektmitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der Universität Duisburg-Essen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sportkommunikation und Sportpolitik, Politische Kommunikation, Medienpolitik und Medienentwicklung sowie Populärkultur.

Jana Schmidt

Jana Schmidt, geb. 1987, verantwortet im Bereich Kommunikation & Marketing die Social Media Kommunikation des Bundesverbandes Special Olympics Deutschland e.V. (SOD). Mit ihren Erfahrungen aus dem Studium der Komparatistik und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie der Mitarbeit im Social Media-Team von "Jugend trainiert für Olympia und Paralympics" bringt sie umfangreiches Know-How für die Verbandskommunikation und das Thema Inklusion im Sport mit. In Social Media-Kanälen sieht sie eine Chance zur Verwirklichung des Ziels von Special Olympics, Menschen mit geistiger Behinderung durch Sport die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Dafür beschäftigt sie sich u.a. mit den Kriterien der Leichten Sprache und einer zielgruppenorientierten Gestaltung für eine inklusive Social Media-Community.

Philip Sinner

Philip Sinner, M.A. ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Audiovisuelle und Online-Kommunikation am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. In seiner Doktorarbeit setzt er sich mit den offiziellen Social Media-Angeboten der Vereine in der deutschen Fußball-Bundesliga auseinander. Neben der Analyse der Angebotsstruktur und ihrer Entwicklung befasst sich die Studie mit der Nutzung und dem Gebrauch der Angebote durch Fans und Interessierte. Weitere Forschungsschwerpunkte sind Mediensozialisationsprozesse sowie die Online-Nutzung und daraus resultierende Chancen und Risiken für Kinder und Jugendliche in Europa und weltweit. Lehr-Schwerpunkte sind Sport und Social Media, Methoden, Theorien und Methoden der Audiovisuellen und Online-Kommunikation sowie international vergleichende Kommunikations- und Medienforschung.

Cora Theobalt

Dipl.-Journalistin Cora Theobalt, geb. 1987, ist Doktorandin der Journalistik und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Macromedia in Hamburg. Sie studierte Journalistik und Germanistik am Dortmunder Institut für Journalistik und absolvierte ein Volontariat bei der Westdeutschen Zeitung (WZ) mit Sitz in Düsseldorf. Im Anschluss arbeitete sie als freie Journalistin – unter anderem bei der Rheinischen Post, der WAZ und der Deutschen Welle. Zurzeit promoviert sie bei Prof. Dr. Claus Eurich und Prof. Dr. Gunter Reus über das Politische Feuilleton. Ihre journalistischen und medienwissenschaftlichen Schwerpunkte sind Kultur- und Politikjournalismus, Inszenierung und Qualitätsjournalismus in allen Medien.

Prof. Dr. Sonja Utz

Sonja Utz ist Professorin für Kommunikation mittels sozialer Medien an der Eberhard Karls Universität Tübingen und leitet die Nachwuchsgruppe Soziale Medien am Leibniz-Institut für Wissensmedien. Sie hat an der Katholischen Universität Eichstätt Psychologie studiert und dort 1999 zu sozialer Identifikation mit virtuellen Gemeinschaften promoviert. Nach ihrer Promotion war sie an der TU Chemnitz und der VU University Amsterdam tätig. Sonja Utz untersucht die (Auswirkungen der) Nutzung sozialer Medien im interpersonalen und organisationalem Kontext, u.a. im ERC-Projekt Redefining tie strength: How social media (can) help us to get non-redundant information and emotional support.

Daniel von Reinersdorff

Daniel von Reinersdorff, B.A., Jahrgang 1992, studiert Kommunikationswissenschaft im Master an der Universität Salzburg. Sein Forschungsinteresse liegt schwerpunktmäßig in der Auseinandersetzung mit dem Profifußball in den sozialen Medien. Im Rahmen seiner Bachelorarbeit ermittelte er beliebte Instagram-Auftritte von ausgewählten Spielern des FC Bayern München und analysierte diese anschließend auf ihre Besonderheiten hin. Nach dem Bachelorabschluss absolvierte er ein mehrmonatiges Praktikum beim Sportdatendienstleister Opta in München. Seit März 2016 ist er Studienassistent der Abteilung für Audiovisuelle und Online-Kommunikation und ist zudem als Projektmitarbeiter im Langzeit-Forschungsprojekt Zur Rolle von Medien in der Sozialisation sozial benachteiligter Heranwachsender und im World-Hobbit-Project tätig.

Michael Wiedmann

Michael Wiedmann ist seit der Saison 2015/2016 hauptamtlicher PR Manager/Pressesprecher beim Basketballclub Crailsheim Merlins. Der Musikwissenschaftler und Germanist war nach dem Magisterabschluss zunächst im wissenschaftlichen Bereich tätig. Gleichzeitig schrieb er eine regelmäßige Kolumne in der Merlins-Hallenzeitung „SimStallaBim“ und war Kommentator im „MerlinsTV“-Livestream in der Zweiten Basketball-Bundesliga. In der ersten Beko BBL-Saison der Merlins bloggte er für das Online-Portal „Court Review“ und betreute als Vorstandsmitglied des Fanclubs dessen Homepage redaktionell. Nach einer beruflichen Tätigkeit im Bereich Marketing und Redaktion bei einem Online-Notenversand machte Wiedmann im September 2015 sein Hobby zum Beruf und ist seither bei den Hohenlohern für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.