Institut für Sportwissenschaft

Sehenswürdigkeiten

Hölderlinturm

Der Hölderlinturm ist das Wahrzeichen der Universitätsstadt Tübingen. Er dient als Gedenkstätte an den Dichter Friedrich Hölderlin, der dort im 19. Jahrhundert lebte. Durch seine gelbe Farbe und das spitze Dach sticht das Gebäude von der Neckarbrücke aus sofort ins Auge. Mit den Stocherkähnen ist es ein bekanntes Motiv Tübingens. Das Museum im Hölderlinturm bietet einen Überblick über das Leben Hölderlins, eine Bibliothek mit Hölderlinausgaben sowie wechselnde Sonderausstellungen.

Schloss Hohentübingen

Auf dem Schlossberg, und damit sehr zentral gelegen, liegt das Schloss Hohentübingen. Das heute aus einer Mischung von mittelalterlicher Burg, neuzeitlichem Schloss sowie Festung bestehende Bauwerk bietet einen herrlichen Ausblick in das Neckar- und Ammertal. Das Museum Alte Kulturen im Schloss Hohentübingen bewahrt zudem sehenswerte archäologische Sammlungen auf.

Stiftskirche

Die Tübinger Stiftskirche wurde von 1470 bis 1490 unter Graf Eberhard im Bart erbaut. Anlass war die Übersiedlung des Chorherrnstiftes von Sindelfingen sowie die Gründung der Universität zu gleicher Zeit.

Neue Aula

Zwischen Wilhelm- und Hölderlinstraße befindet sich die Neue Aula. Sie wurde zwischen 1841 und 1846 errichtet und beherbert heute die Juristische Fakultät. Zu finden ist hier auch der Festsaal der Universität.

Neckarinsel und Platanenallee

Parallel zur Stadtmauer verläuft die etwa einen Kilometer lange Neckarinsel. Von der um 1828 angelegten Platanenallee zwischen Neckarbrücke und Silcher-Denkmal - der mit annähernd 200 Jahren ältesten noch bestehenden Allee dieser Baumart in Deutschland - führt der Weg in das sogenannte "Seufzerwäldchen".

Alter Botanischer Garten

Angelegt wurde der Alte Botanische Garten von 1806 bis 1809. Mehr als 150 Jahre nutzten ihn Wissenschaftler und Studierende für Lehre und Forschung. Speziell im Sommer ist die Grünfläche im Tübinger Stadtkern heute ein beliebter Freizeit-Treffpunkt von Studierenden.

Botanischer Garten der Universität

Einen erholsamen Spaziergang durch den Botanischen Garten der Universität Tübingen ermöglicht das etwa zehn Hektar große Areal "auf der Wanne" im Norden Tübingens. Der Garten hat ganzjährig geöffnet, der Eintritt ist frei. Rund 10.000 Pflanzenarten aus fünf Kontinenten sind geordnet nach geographischen, ökologischen, verwandtschaftlichen und thematischen Gesichtspunkten.

Gasthausbrauerei und Biergarten Neckarmüller

Unmittelbar an Neckar und Neckarbrücke gelegen, befindet sich seit fast 200 Jahren die Neckarmüllerei. Innen rustikal, außen modern: Aufgrund ihres Biergartens unter Kastanienbäumen und mit Blick auf den Neckar ist die Traditionsgaststätte besonders im Sommer nachgefragt.

Stocherkahnfahrt

Fast wie in Venedig: Gondolieri klingt zwar charismatischer als Stocherer, aber das Stocherkahnfahren ist in Tübingen ähnlich traditionsreich. Ursprünglich fuhren Neckarfischer auf den Kähnen, seit langer Zeit ist es nun Teil der Tübinger Studentenkultur. Jährlich findet im Sommer rund um die Neckarbrücke das Stocherkahnrennen statt, bei dem so mancher über Bord geht.

Kloster und Schloss Bebenhausen

Recht unscheinbar liegt der Ort Bebenhausen rund drei Kilometer vor den Toren Tübingens. Dabei nutzten das örtliche Kloster nach dem Ende der Monarchie 1918 keine Geringeren als König Wilhelm II. und seine Frau Charlotte - das letzte württembergische Königspaar - als Jagdschloss und Wohnsitz. Seit 1975 steht die Kloster- und Schlossanlage unter Denkmalschutz.

Burg Hohenzollern

Die Burg Hohenzollern war Stammsitz des preußischen Königshauses und der Fürsten von Hohenzollern. Erstmals geschichtlich erwähnt wurde sie 1267 und später in Quellen als "Krone aller Burgen in Schwaben" gepriesen. Im Verlauf der Jahrhunderte wurde die Burg zerstört oder beschädigt - entweder durch Eroberung oder Erdbeben. Die beeindruckende Anlage besteht aus Schlossgebäude, Befestigungsanlagen, Kapellen und Burggarten.

Lage der Sehenswürdigkeiten