Institut für Sportwissenschaft

Plagiate / Betrugsversuche

Laut Beschluss der Leitung des Instituts für Sportwissenschaft vom 31.03.09 wird folgendes Verfahren für Betrugsversuche im Rahmen des Studiums der Sportwissenschaft festgelegt:

  1. Der folgende Text muss allen Seminararbeiten und sonstigen schriftlichen Studienleistungen (Ausnahme Klausuren) beigefügt und unterschrieben werden: "Hiermit versichere ich, dass ich die vorgelegte Arbeit selbständig und nur mit den angegebenen Quellen und Hilfsmitteln (einschließlich Quellen des www und anderer elektronischer Medien) angefertigt habe. Alle Stellen der Arbeit, die ich anderen Werken dem Wortlaut oder dem Sinne nach entnommen habe, sind kenntlich gemacht."
  2. Ein Betrugsversuch (bspw. Abschreiben in Klausuren oder wörtliche bzw. direkt sinngemäße Übernahme von Textpassagen in Seminararbeiten ohne Kenntlichmachung als wörtliches Zitat) führt dazu, dass die Leistung als nicht bestanden bewertet wird.
  3. Ein entsprechender Vermerk über den Betrugsversuch wird von der Lehrkraft an das Studentensekretariat des Institutes weitergeleitet und dort in der Akte des Studierenden festgehalten.
  4. Bei einem erstmaligen Betrugsversuch wird im Falle eines Seminars das komplette Seminar aberkannt. Es ist entweder ein alternatives Seminar komplett neu zu belegen oder (im Falle mangelnder Wahloptionen) das gleiche Seminar zum nächstmöglichen Zeitpunkt vollständig inklusive aller geforderten Leistungen zu wiederholen. Im Fall von Vorlesungsklausuren ist die Klausur im Vorlesungsturnus nach einem Jahr erneut abzulegen, es besteht kein Anspruch auf Teilnahme an einer Wiederholungsklausur. Im Fall einer fachpraktischen Prüfung ist die komplette Prüfung (Theorie und Praxis) zum nächsten Prüfungszeitraum neu abzulegen.
  5. Bei einem wiederholten Betrugsversuch wird der Fall an die Rechtsabteilung der Universität zur Prüfung der Konsequenzen übergeben; es droht die Exmatrikulation.