Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik

Peter Fluhrer, Dipl.-Hdl.

 

Entrepreneurship Education. Positionierung als unternehmerische Kompetenz

Im Rahmen seiner Promotion geht er der Frage nach, wie Enterpreneure die Kompetenz entwickeln, sich mit ihrer Geschäftsidee am Markt zu positionieren und welche Anforderungen damit verbunden sind.

Bisher wurden unternehmerische Kompetenzen im Kontext von Entrepreneurship Education vorwiegend mit dem Entwickeln und Umsetzen von Geschäftsideen assoziiert. In zunehmend gestättigten Märkten und Zeiten geringer Aufmerksamkeitsspannen ist das Entrepreneurial Marketing jedoch die Voraussetzung, um eine Geschäftsidee erfolgreich zu etablieren.

Zunächst soll auf der empirischen Grundlage von vier Fokusgruppen-Interviews untersucht werden, wie Enterpreneure im Positionsprozess vorgehen und welche Fähigkeiten sie dabei für relevant erachten. Anschließend soll untersucht werden, wie das Erlernen dieser Fährigkeiten in unterschiedlichen Bildungskontexten gefördert werden kann.

 

  • Peter Fluhrer hat Wirtschaftspädagogik und Ev. Theologie an der Universität Hohenheim studiert und sich an der Universität Heidelberg im Master Beratungswissenschaft weitergebildet. Nach erfolgreichem Traineeprogramm war er als Fachreferent für Personalentwicklung in der Automobilindustie tätig, bis er 2016 in die Kommunikations-/Kreativwirtschaft wechselte.
  • Peter Fluhrer hält Seminare und Workshops zu den Themen Berufsorientierung, Positionierung und Business Modelling. Er ist Gründer und Organisator der Tübinger TEDx-Konferenzen.

Andreas Schuler, M.Sc.

 

Analyse des Angebots an Financial Literacy an deutschen Schulen

In der Literatur wie auch in den Medien wird vielfach auf die Notwendigkeit hingewiesen, Financial Literacy durch systematisch organisierte Lern- und Bildungsprozesse bereits in Schulen zu vermitteln. Vor diesem Hintergrund wird in diesem Forschungsprojekt untersucht, inwieweit die Lehrpläne und Schulbücher ausgewählter deutscher Bundesländer die Vermittlung zentraler Kompetenzen im Bereich der Financial Literacy vorsehen.

Diese Analyse erfolgt auf Basis des "OECD/INFE Core Competencies Framework on Financal Literacy for Youth", welches Kompetenzen definiert, die 15- bis 18-jährige Schülerinnen und Schüler im Bereich der Financial Literacy aufweisen sollten. Bei der Analyse der Schulbücher wird zudem der Prozess der Vermittlung, d.h. in den Schulbüchern gewählte didaktische Ansatz, näher untersucht.

 

  • Andreas Schuler schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ulm im März 2018 ab und arbeitet seither bei der Deutschen Bundesbank. Dort ist er im Stab der Präsidentin in der Hauptverwaltung in Baden-Württemberg u.a. im Bereich der Ökonomischen Bildung tätig.
  • Nebenher lehrt er an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg und betreut dort Seminar- und Abschlussarbeiten.