Institut für Politikwissenschaft

Prof. Dr. Andreas Hasenclever

Andreas Hasenclever ist seit Oktober 2004 Professor für Friedensforschung und Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft (IfP) der Universität Tübingen.

Er studierte Politikwissenschaft und katholische Theologie an Universitäten in Tübingen, München und Paris und war nach seinem Magister von 1993 bis 1998 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zentrums für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) in Tübingen tätig.

Seine im Jahr 2000 vollendete Dissertation über „Die Macht der Moral in den Internationalen Beziehungen. Analyse der militärischen Interventionen westlicher Staaten in Somalia, Ruanda und Bosnien“ wurde mit dem Helmuth-James-von-Moltke-Preis 2003 der Deutschen Gesellschaft für Wehrrecht und Humanitäres Völkerrecht ausgezeichnet.

Im Anschluss an die Promotion amtierte Andreas Hasenclever von 2000 bis 2004 als wissenschaftlicher Projektleiter an der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, innerhalb derer er unter anderem Vorsitzender des Forschungsrates der Stiftung war (2003-2004).

Neben seiner Professur führt Hasenclever diverse Gutachter- und Beratertätigkeiten im Arbeitsfeld durch, unter anderem als Mitglied des Arbeitskreises Friedens- und Konfliktforschung beim Planungsstab des Auswärtigen Amtes.

Diese Professur wird von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gefördert und ist eng mit dem gleichnamigen Masterstudiengang verbunden.

Arbeitsschwerpunkte