Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Gleichstellungskommission

Gleichstellungskommission und Gleichstellungsbeauftragter

Bitte wenden Sie sich in allen Gleichstellungsbelangen an den Gleichstellungsbeauftragten, die stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte oder die zentrale E-Mail Adresse der Gleichstellungskommission.

Prof. Dr. Martin Biewen

E-Mail

Gleichstellungsbeauftragter der Fakultät

AR Dr. Karin Bürkert     

E-Mail

Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte

Zentrale E-Mail Adresse

E-Mail

Gleichstellung WiSo Universität Tübingen

Anträge auf Förderung durch die Mittel der Gleichstellungskommission bitte ausschließlich an die zentrale E-Mail Adresse.

 

Ziele und Aufgaben der Gleichstellungskommission

Die Gleichstellungsbauftragte/der Gleichstellungsbeauftragte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät erfüllt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungskommission den im Landeshochschulgesetz festgelegten gesetzlichen Auftrag einer Förderung insbesondere des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses.

Die Gleichstellungskommission unterstützt und begleitet die Maßnahmen des Familienbüros zur Umsetzung einer familienfreundlichen Hochschule (audit familiengerechte hochschule).

Die Gleichstellungskommission ist ferner für diversitätsbezogene Maßnahmen zuständig. In Fällen sexueller Belästigung sowie bei Diskriminierung aufgrund von ethnischer Abstammung, Alter, sexueller Orientierung, sozialem und religiösem Hintergrund stehen die Mitglieder der Gleichstellungskommission neben weiteren Ansprechpersonen (Studiendekan/in, zentrale/r Gleichstellungsbeauftragte/r) als Anlaufstelle zur Verfügung.

Im Gleichstellungskonzept der Universität sind die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten/des Gleichstellungsbeauftragten näher ausgeführt. Sie ist mit beratender Stimme in die Arbeit des Fakultätsvorstandes eingebunden.

Die Gleichstellungskommission setzt sich aus der/dem Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät, dem/der Stellvertreter/in sowie studentischen und nicht-studentischen Beauftragten aus allen Instituten und beiden Fachbereichen zusammen. Die Gleichstellungskommission tagt regelmäßig im Semester (Geschäftsordnung der WiSo Gleichstellungskommission).

 

Gleichstellung an der Wirtschaft- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät

Frauen sind inzwischen unter den Studierenden im gleichen oder gar höheren Maße vertreten wie Männer, doch im Laufe der wissenschaftlichen Karriere schrumpft der Frauenanteil immer mehr zusammen (sog. Leaking Pipeline).

Die WiSo-Fakultät bildet hier keine Ausnahme: So ist der Anteil von Frauen unter den Studierenden der WiSo-Fakultät sehr hoch, er liegt derzeit bei 60,9% (WS 2015/16). Unter den Studienanfängern liegt der Anteil von Frauen noch etwas höher (64,8%). Am anderen Ende der Pipeline sieht es so aus, dass der Anteil von Professorinnen an der Fakultät bei nur 20,5% (9 Frauen, 35 Männer) liegt. Vor dem Hintergrund dieser spezifischen Situation von Frauen in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften liegt der Fokus der Arbeit der Gleichstellungskommission auf der Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses sowie auf der Förderung der Gender-Forschung.

Diesem Zweck dienen die durch die Fakultät finanzierten Förderprogramme.

Interessierte Studierende, Promovierende und Lehrende (Mittelbau) der Fakultät haben die Möglichkeit, bei der Gleichstellungskommission Anträge auf die Teilfinanzierung von Forschungsvorhaben, Tagungsteilnahmen etc. einzureichen ("Fördermittel der Gleichstellungskommission").

Im Rahmen des TEAching-Equality-Programms, das aus Qualitätssicherungsmitteln finanziert wird, steht es den einzelnen Instituten der Fakultät bzw. dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften zudem offen, die Finanzierung von Lehraufträgen zu Gender-Studies sowie von gender-bezogenen Praxis- oder Fachvorträgen zu beantragen ("TEAching-Equality-Programm").

Die WiSo Gleichstellungskommission hat jährlich TEA-Gelder für die Durchführung des Workshops „Gender Mainstreaming und Diversity Management – berufsqualifizierende Kompetenzfelder“ fest eingeplant, der als fächerübergreifendes Angebot in das Lehrangebot für überfachliche Qualifikationen aufgenommen wurde.

Gastprofessuren für GenderforscherInnen müssen weiterhin über die zentrale Gleichstellungsbauftragte der Universität Tübingen beantragt werden.

 

Gleichstellung an der Universität Tübingen

Die Universität Tübingen unterstützt darüber hinaus verschiedene Programme und Beratungsangebote zur Förderung der Gleichstellung an der Universität.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Tübingen.