Zentrum für Islamische Theologie

Bachelorprüfung

Die nachfolgenden Informationen sind allesamt in der Prüfungsordnung nachzulesen. Relevant sind insbesondere im Allgemeinen Teil die §§ 15 + 16, 23 – 25, 28 – 32, 36 und im Besonderen Teil die §§ 10 – 12.


Die Bachelorprüfung findet studienbegleitend statt und führt zur Bildung der Abschlussnote des Gesamtstudiums. Idealerweise wird sie zum Ende des 3. Studienjahres abgelegt. Elementarer Bestandteil ist die Bachelor-Arbeit.

Bildung der Abschlussnote

Die Gesamtnote der Bachelorprüfung ergibt sich zu 20% aus der Note der Bachelor-Arbeit, zu 40% aus der Note der Zwischenprüfung und zu 40% aus dem nach Leistungspunkten gewichteten Durchschnitt der Noten der Vertiefungsmodule II-V sowie des Freien Wahlmoduls.

Abschlusszeugnis

Das Abschlusszeugnis und die Bachelorurkunde werden an Sie ausgegeben, wenn sämtliche Noten des Haupt- und Nebenfachs inklusive Schlüsselqualifikationen vorliegen. Hierbei gibt es keine konkrete Frist. Ausgestellt wird das Zeugnis vom Prüfungsausschuss.

Bachelor-Arbeit

Die Bachelorarbeit ist eine Prüfungsarbeit. Sie soll zeigen, dass der Verfasser oder die Verfasserin in der Lage ist, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem selbständig nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten und die so gewonnenen Ergebnisse sachgerecht schriftlich darzustellen. Das Thema ist dem Bereich der Islamischen Theologie zu entnehmen.

Voraussetzungen für die Zulassung zur Bachelor-Arbeit

Zur Bachelor-Arbeit kann nur zugelassen werden, wer:


1. an der Universität Tübingen im betreffenden Fach des Bachelor-Studienganges eingeschrieben ist
2. den Prüfungsanspruch im betreffenden Studiengang oder in einem vergleichbaren Studiengang an einer Hochschule nicht verloren hat
3. die Bachelor- bzw. Abschluss-Prüfung im betreffenden Studiengang oder in einem vergleichbaren Studiengang an einer Hochschule nicht endgültig nicht bestanden hat
4. die Orientierungsprüfung des betreffenden Studiengangs bestanden hat,
5. die Zwischenprüfung des betreffenden Studiengangs bestanden hat,
6. Leistungen im Bereich überfachliche berufsfeldorientierte Kompetenzen im Umfang von 21 Leistungspunkten nachweisen kann,
7. regelmäßig und erfolgreich an den für das siebte Studiensemester vorgesehenen Lehrveranstaltungen teilgenommen hat.

Zulassungsverfahren

Der Antrag auf Zulassung zur Bachelor-Arbeit ist schriftlich beim Prüfungsausschuss zu stellen. In ihm ist unter anderem die vom Kandidaten oder der Kandidatin als Betreuer oder Betreuerin vorgeschlagene Person zu benennen. Dies können alle promovierten Hochschullehrer des Fachbereichs sein. Die Entscheidung über den Antrag obliegt dem Prüfungsausschuss, es besteht kein Anspruch auf die Zuteilung eines bestimmten Betreuers. Das Antragsformular finden Sie im Downloadbereich.


Dem Antrag sind beizufügen:


1. das aktuelle Transcript of Records
2. Immatrikulationsbescheinigung
3. die vorgesehene eidesstattliche Erklärung. Die Vorlage finden Sie im Downloadbereich.


Der Kandidat oder die Kandidatin gilt als zugelassen, wenn der Antrag nicht innerhalb von zwei Wochen abgelehnt wird.


Thema der BA-Arbeit


Das Thema der BA-Arbeit wird vom Kandidaten vorgeschlagen, d.h. die Themenwahl ist grundsätzlich frei. Das endgültige Thema wird jedoch (in Absprache mit dem Prüfungskandidaten) vom Betreuer gestellt. Bei der ersten Besprechung des Themas mit dem gewünschten Prüfungsberechtigten wird empfohlen, ein einseitiges Kurzexposee vorzulegen, welches die Fragestellung, eine Grobgliederung der Arbeit und die zentrale Literatur beinhaltet. Dieses Kurzexposee ist Grundlage des Beratungsgesprächs in der Sprechstunde. Noch ein Hinweis: Primärquellen aus dem Netz wie Wikipedia-Artikel etc. gehören nicht zur wissenschaftlichen Literatur – und dienen in der Regel allenfalls als Startpunkt der bibliographischen und inhaltlichen Recherche. Vor Plagiaten wird dringend gewarnt; sie führen zur Aberkennung der Leistung.


Findet der oder die Studierende kein Thema für die Bachelorarbeit, so sorgt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf schriftlichen Antrag dafür, dass der oder die Studierende rechtzeitig ein Thema für die Bachelorarbeit erhält. Das Thema wird über den Prüfungsausschuss ausgegeben.


Umfang der Bachelorarbeit


30 Seiten

formale Gestaltung

linker Rand 2,5 cm
Schriftgröße 12 pt
Zeilenabstand 1 1/2, Anmerkungen und Literaturverzeichnis 1

 

Bitte bemühen Sie sich um einen grammatikalisch und orthographisch fehlerfreien Text und einen
guten Stil. Beides wird bei der Benotung berücksichtigt.

Bitte halten Sie Ihre Arbeit schlicht und professionell und verzichten Sie auf Bilder und Farben, sofern diese nicht aus inhaltlichen Gründen unbedingt erforderlich sind.

Das Deckblatt der Bachelorarbeit muss folgende Angaben enthalten:

Das Logo der Uni dürfen Sie auf dem Deckblatt nicht verwenden.

 

Bearbeitungsfrist


Die Bearbeitungsfrist der Bachelor-Arbeit beträgt 10 Wochen, das Thema ist so festzulegen und die Aufgabenstellung ist vom Betreuer oder der Betreuerin so zu begrenzen, dass die Bachelor-Arbeit innerhalb dieser Frist angefertigt werden kann. Die Frist beginnt mit dem Datum, an dem der Prüfer das Anmeldeformular unterschrieben hat.

Nicht fristgerecht eingereichte Arbeiten werden mit „nicht ausreichend“ bewertet.

Verlängerung der Bearbeitungsfrist


Die Abgabefrist kann in begründeten Fällen auf Antrag vom Prüfungsausschuss um maximal 4 Wochen verlängert werden. Der Antrag ist innerhalb der Bearbeitungsfrist zu stellen. Bitte belegen Sie die Gründe für Ihren Antrag in Ihrem eigenen Interesse. Wenn eine Krankheit die Bearbeitung verhindert und Sie das durch ein ärztliches Attest nachweisen, ruht die Bearbeitungszeit und die Frist verschiebt sich entsprechend.


Rückgabe des Themas


Sofern Sie feststellen, dass Sie mit dem gewählten Thema nicht zurechtkommen, haben Sie die Möglichkeit, dieses innerhalb von vier Wochen nach Beginn der Bearbeitungszeit folgenlos wieder zurückzugeben. Die Bachelorarbeit gilt in diesem Fall als nicht angemeldet. Die Möglichkeit zur Rückgabe eines Themas kann nur einmalig in Anspruch genommen werden.


Wiederholung der Bachelor-Arbeit


Die Bachelor-Arbeit kann einmal wiederholt werden. Dazu müssen Sie innerhalb von zwei Monaten nach Bekanntgabe des Ergebnisses einen erneuten Antrag auf Anmeldung zur Bachelor-Arbeit stellen und Sie erhalten ein neues Thema. Die Möglichkeit zur Themenrückgabe besteht bei der Wiederholung nur, wenn Sie nicht schon beim ersten Versuch davon Gebrauch gemacht haben.


Sprache


Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein; über Anträge auf Abfassung in einer anderen Sprache entscheidet der Prüfungsausschuss.


Abgabe


Die fertige Bachelorarbeit ist innerhalb der Bearbeitungsfrist in zwei gebundenen Exemplaren und zusätzlich in elektronischer Fassung als pdf-Datei bei Frau Riester abzugeben. Legen Sie außerdem einmal die vorgesehene eidesstattliche Erklärung (s. Downloadbereich) bei.


Bewertungsverfahren


Das Bewertungsverfahren dauert ca. 4 Wochen.
Die Bachelorarbeit wird von zwei Personen als Prüfer oder Prüferinnen bewertet, von denen eine der Betreuer oder die Betreuerin der Arbeit sein kann. Weichen die Einzelbewertungen um mehr als eine ganze Notenstufe voneinander ab oder lautet eine von ihnen „nicht ausreichend“, holt der oder die Vorsitzende des Prüfungsausschusses die Bewertung eines weiteren Prüfers oder einer weiteren Prüferin ein.
Liegt das Ergebnis vor, erhalten Sie eine Benachrichtigung. Das Ergebnis erfahren Sie dann beim Prüfungsausschuss. (Sprechstunde Frau Prof. Demiri).