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Forschungsdaten - Sicherheit

Forschungsdatensicherheit

Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Forschungsdaten ist uns wichtig! Damit die Daten vor Verlust und Missbrauch geschützt sind, werden sie nach der eigenständigen Aufnahme zentral vom Rechenzentrum der Universität Tübingen gesichert und mit verschiedenen Sicherungsmaßnahmen (Passwortschutz etc.) versehen. Die Dienste erlauben einen vertraulichen und zugriffsgeschützten Umgang mit Ihren Forschungsdaten. Dabei werden Ihre gesicherten und archivwürdigen Daten  georedundant an zutrittskontrollierten Standorten aufbewahrt.

Der Leistungsumfang auf einen Blick:

Speicherplatz

Standardmäßig 50GB, auf Anfrage erweiterbar

Zugang

ZDV Login-IDs müssen für die Windowsdienste freigeschaltet sein.

Betreuung:

Anfragen und Support über die Hotline des ZDV

Backup

Snapshots: wöchentlich (bis zu 18 Wochen); die jüngsten 6 Tage täglich.

Restore

Selbstständig durch den Benutzer, bzw. unterstützt durch das ZDV

Verfügbarkeit

Georedundant

Die so bereitgestellten Daten ermöglichen:

  • ein kollaboratives Arbeiten mit einem universitären Benutzeraccount und Cloud-Lösungen (Microsoft365)
  • Die Organisation der Forschungsdaten, für bessere Zugänglichkeit und Verständnis der Grundlagendaten
  • eine gemeinsame Datendokumentation über die eigene Arbeitsumgebung hinaus

 

Wir helfen Ihnen dabei, nicht nur den Durchblick zu behalten, sondern auch Zeit und Nerven zu sparen. Melden sie sich gerne bei uns. Weitere Informationen erhalten Sie unter Dienste des Rechenzentrums der Universität.

Was ist Georedundanz?

Das Rechenzentrum der Universität Tübingen bietet, nicht nur für die Speicherung von Forschungsdaten, eine redundante identische Auslegung der Speicherstruktur des Rechenzentrums, an mindestens zwei unterschiedlichen geographisch voneinander getrennten Standorten an. Die Auswahl der Standorte bezieht gängige Katastrophenszenarien ein. Dies spielt zum Beispiel für die Hochverfügbarkeit eine wichtige Rolle, auch werden Wartungsarbeiten, Stromausfälle und die Arbeiten an defekter Hardware somit kompensiert und ausfallfrei während des Betriebes ermöglicht. 

Die Aufnahme von großen Datenmengen in geeigneten Speichern bzw. Speichervarianten, erfolgt zumeist an größeren zentralen Standorten. In Baden-Württemberg ist dieser Standort das Rechenzentrum für die zentrale Speicherung in Ulm, das die Datenmengen auf Bandlaufwerken speichert. Auf Bandlaufwerken werden die Daten sequentiell abgelegt. Die Wiederherstellung erfolgt über die Identifikation der Datensequenz durch eine komplette Suche von Anfang des Bandes an bis zum entsprechenden Datum.

Was bedeutet kollaboratives Arbeiten?

Die in der heutigen digitalisierten Wirtschaftswelt schon zum Alltag zählende Arbeitsweise ermöglicht die gemeinsame Erstellung von Forschungsdaten und -analysen in einer Gruppe. Dieses Arbeiten unterstützt zusätzlich den ortsungebundenen Austausch und die gemeinsame Dokumentation von Forschungsinhalten. Mit der Unterstützung von Versionsverwaltungsregularien bzw. -tools (manuell über Dokumentation der Arbeitsschritte und Versionierung der Dateiebenen; automatisch über z.B. Softwaretools wie GitHub) können Arbeitsschritte nachvollziehbar und nicht nur für Dritte verständlich die Arbeitsorganisation unterstützen.

Was ist ein Snapshot?

Dabei wird ein virtuelles Abbild zum Beispiel des Arbeitsgruppenlaufwerks (Storage Snapshot) erstellt. Änderungen der Daten nach dem Snapshot bleiben jedoch unberücksichtigt. Je nach entsprechendem Service-Level wird der Prozess der Wiederherstellung vom ZDV unterstützt bzw. kann eigenständig selbst realisiert werden. Gängige Szenarien sind zum Beispiel Intervalle in Form einer Snapshot-Erstellung alle 4 Stunden, die dann für 7 Tage vorgehalten werden, die in Kombination mit einem täglichen Snapshot der 30 Tage vorgehalten wird eingerichtet werden kann. Diese Snapshots werden auf dem primären System und auf der georedundanten Kopie vorgehalten und können bei Bedarf vom Nutzer zur Wiederherstellung genutzt werden.