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		<title>News</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:28:19 +0100</pubDate><lastBuildDate>Mon, 09 Mar 2026 09:28:19 +0100</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-128580</guid><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 10:52:37 +0100</pubDate><title>KI entwickelt leicht verständliche Lösungen für ungewöhnliche Experimente in der Quantenphysik</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/ki-entwickelt-leicht-verstaendliche-loesungen-fuer-ungewoehnliche-experimente-in-der-quantenphysik-1/</link><description>Bisher konnten Forschende unkonventionelle Lösungen der Künstlichen Intelligenz nur schwer verstehen. Mario Krenn und Sören Arlt aus unserem Cluster haben mit einem internationalen Team einen neuen Ansatz entwickelt, der zu schnellerem und besserem Verständnis führt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><p>Forschende der Universität Tübingen haben mit einem internationalen Team eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die völlig neue, teils ungewöhnliche Experimente in der Quantenphysik entwirft und zugleich für Forschende leicht verständlich darstellt. Dazu zählen auch Versuchsanordnungen, auf die Menschen möglicherweise nie gekommen wären. Die neue KI entwirft nicht nur einen einzelnen Design-Vorschlag, sondern sie schreibt Computercodes, die eine ganze Reihe von physikalischen Experimenten, also Versuchsgruppen mit ähnlichem Output, liefern. Die Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift <i>Nature Machine Intelligence</i> erschienen.</p><p>Die neu entwickelte KI nutzt eine Programmiersprache, die die Forschenden leicht verstehen. Dadurch können sie die zugrunde liegende Idee des Lösungswegs der KI deutlich leichter ermitteln als bisher. „KI-Systeme liefern ihre Lösungen normalerweise ohne Erklärungen, wie sie funktionieren“, erklärt <a href="https://uni-tuebingen.de/de/282066" target="_blank">Mario Krenn</a>, Professor für Maschinelles Lernen in der Wissenschaft an der Universität Tübingen und Letztautor der Studie. „Wir Wissenschaftler müssen im Nachhinein versuchen, die Lösungen nachzuvollziehen. Früher haben wir dafür oft Tage oder Wochen gebraucht wenn wir sie überhaupt verstanden haben.“</p><p><strong>Sprachmodell als Experte für Quantenphysik</strong></p><p>„Wir haben für unsere Studie ein Sprachmodell trainiert, das ähnlich funktioniert wie ChatGPT“, erklärt Sören Arlt, Doktorand in Krenns Arbeitsgruppe und Erstautor der Studie. „Unser Sprachmodell ist Experte darin, Computercode für Quantenphysik zu schreiben, und zwar in der Programmiersprache Python.“ Dieser Code funktioniert wie ein allgemeines Rezept: Wird er ausgeführt, entwirft er Versuchsaufbauten für viele ähnliche Fälle und auch für umfangreichere Versionen derselben Aufgabe. Da Python für Menschen gut lesbar und verständlich ist, können Forschende den Code überprüfen und sehen, welche Strukturen sich darin wiederholen und welche Einschränkungen von Bedeutung sind. Dadurch wird die zugrunde liegende Idee des Lösungswegs der KI für sie sichtbar.</p><p>Die Quantenphysik ermöglicht es, vollkommen neue Technologien zu entwickeln, darunter Quantencomputer, die bestimmte Probleme viel schneller lösen können als gewöhnliche Computer. Sie könnten zum Beispiel die Eigenschaften von Molekülen beschleunigt berechnen, was für die Entwicklung von Medikamenten hilfreich ist. Um die Effekte der Quantenphysik besser zu verstehen, sind Experimente notwendig. Forschende erzeugen dabei gezielt Quantenteilchen – etwa Elektronen, Atome oder Lichtquanten –, bringen sie in genau kontrollierte Zustände und messen, wie sie sich verhalten, um Effekte wie zum Beispiel Superposition, also die Überlagerung möglicher Quanten-Zustände, sichtbar zu machen.</p><p><strong>KI kann mehr Kombinationsmöglichkeiten untersuchen als Menschen</strong></p><p>Versuchsaufbauten in der Quantenphysik sind hochkomplex, und es gibt unzählige Möglichkeiten, die vielen verschiedenen Variablen eines Experiments miteinander zu kombinieren. Der Mensch kann nur einen Bruchteil davon überblicken. Ganz anders die KI: Sie kann deutlich mehr Kombinationsmöglichkeiten für einen Versuchsaufbau untersuchen als Menschen. „KI-Systeme finden heute immer ausgefeiltere und unorthodoxere Lösungen, die wir Menschen vielleicht nie ausprobiert hätten“, sagt Krenn. In einigen Fällen sei zu erwarten, dass die maschinell entworfenen Experimente bekannte Designs übertreffen. Das könne zu neuen Einsichten in der Physik führen.</p><p>„Unsere Arbeit zeigt einen Weg auf, die unorthodoxen Lösungen der KI in der Physik leichter interpretierbar zu machen“, sagt Krenn. „Anstatt nur starke Einzellösungen zu liefern, wird das System dazu angeregt, das Gelernte in Form von wiederverwendbaren Regeln auszudrücken – diese können Forschende dann untersuchen, verstehen und auf neue Probleme anwenden.“ Die Methodik lasse sich auch auf andere Bereiche, etwa die Material- und Ingenieurwissenschaften, übertragen. Professorin Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, sagt: „Mit Methoden der Künstlichen Intelligenz lässt sich Wissenschaft in bestimmten Bereichen heute extrem beschleunigen. Dass Forschende weltweit die Ergebnisse der KI mit diesem neuen Ansatz schneller nachvollziehen können, ist von zentraler Bedeutung und kann zu neuen Anwendungen führen. Für die Universität Tübingen ist dies ein Beispiel dafür, wie wir gemeinsam Zukunftstechnologien gestalten, statt sie nur zu beobachten.“</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Publikation:</strong><br>Sören Arlt, Haonan Duan, Felix Li, Sang Michael Xie, Yuhuai Wu, Mario Krenn: Meta-designing quantum experiments with language models, Nature Machine Intelligence (2026), <a href="https://doi.org/10.1038/s42256-025-01153-0" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s42256-025-01153-0</a></p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Prof. Dr. Mario Krenn<br>Universität Tübingen<br>Exzellenzcluster Maschinelles Lernen<br>Telefon <a href="tel:+4970712970824">+49 7071 29-70824</a><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,octkq0mtgppBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">mario.krenn[at]uni-tuebingen.de</a></p><p>Theresa Authaler<br>Universität Tübingen<br>Exzellenzcluster Maschinelles Lernen<br>Referentin für Öffentlichkeitsarbeit<br>Telefon <a href="tel:+491621788206">+49 162 1788206</a><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vjgtguc0cwvjcngtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">theresa.authaler[at]uni-tuebingen.de</a></p><p>&nbsp;</p><p>Nach einer <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/ki-entwickelt-leicht-verstaendliche-loesungen-fuer-ungewoehnliche-experimente-in-der-quantenphysik/" target="_blank">Pressemitteilung</a> der Universität Tübingen.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126495</guid><pubDate>Tue, 09 Dec 2025 13:07:09 +0100</pubDate><title>ERC Consolidator Grants für Andreas Geiger und Tobias Hauser</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/erc-consolidator-grants-fuer-andreas-geiger-und-tobias-hauser/</link><description>Förderungen für Projekte zu KI als Assistent für wissenschaftliche Innovationen und personalisierte Behandlungsansätze bei Zwangsstörungen</description><content:encoded><![CDATA[<div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW179186797 BCX2"><p class="Paragraph SCXW179186797 BCX2">Mit Andreas Geiger und Tobias Hauser haben gleich zwei Mitglieder unseres Clusters in der aktuellen Vergaberunde Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats (ERC) eingeworben. Diese Auszeichnungen sind mit einer hochdotierten Projektförderung verbunden. In dieser Runde bewilligte der ERC EU-weit 349 der 3.121 eingereichten Bewerbungen auf Consolidator Grants, die Erfolgsquote lag bei rund elf Prozent. Insgesamt gehen fünf Consolidator Grants an die Universität Tübingen. „Dass sich gleich fünf Tübinger Bewerbungen in der europaweit harten Konkurrenz um die Consolidator Grants durchgesetzt haben, ist ein beachtlicher Erfolg. Die herausragenden Forscherinnen und Forscher beweisen großen Ideenreichtum, der das Potenzial für echte Innovationen im medizinischen Bereich oder auch im maschinellen Lernen in sich trägt“, sagt die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann.</p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW247178290 BCX2"><p class="Paragraph SCXW247178290 BCX2">&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW247178290 BCX2"><strong>Andreas Geiger – Künstliche Intelligenz als Assistent für wissenschaftliche Innovationen</strong></p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW195148946 BCX2"><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">In seinem Projekt „Computational Assistants for Scientific Discovery” (CASIDO) – Computerassistenz für wissenschaftliche Entdeckungen – möchte Andreas Geiger neue Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) entwickeln, die Forscherinnen und Forscher bei der Erarbeitung neuer Erkenntnisse unterstützen und den Fortschritt ihrer Arbeit beschleunigen. Sein Vorhaben wird vom ERC über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt zwei Millionen Euro gefördert.&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">„In einzelnen Bereichen zum Beispiel der Biologie, Chemie oder Materialwissenschaften hat der Einsatz von KI deren großes Potenzial zur Entwicklung von Lösungen bereits bewiesen“, sagt Andreas Geiger. „Ich will KI als eine Art allgemeinen Forschungsassistenten nutzen.“ Der Ausstoß an wissenschaftlichen Publikationen wachse rasant. Forscherinnen und Forscher müssten täglich Tausende von neuen Veröffentlichungen sichten, um relevante Entwicklungen zu erkennen und komplexe Zusammenhänge zwischen Fächern zu verstehen, sagt er. „Diese Informationsflut überlastet den Menschen. Das führt dazu, dass interessante Verbindungen in Texten oder Muster in Datenbeständen übersehen, Chancen verpasst werden und sich die wissenschaftlichen Innovationen verlangsamen.“&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">Hier setzt er mit seinem CASIDO-Projekt an: Ein menschenzentrierter KI-Assistent soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ihrem Arbeitsalltag unterstützen, etwa bei der Durchsicht und dem Vergleichen von Forschungsarbeiten, bei der Identifikation von entscheidenden Forschungslücken sowie bei der Entwicklung neuer und kreativer Forschungsansätze. „Wir wollen keine KI, die Forschende ersetzt, sondern eine, die ihre Fähigkeiten erweitert“, erklärt Andreas Geiger. „Unsere Vision ist eine neue Generation intelligenter Werkzeuge, die Forschenden hilft, das vorhandene Wissen besser zu organisieren.“ Es gehe um eine Kooperation zwischen Mensch und KI, in die der Mensch seine Stärken Kreativität, Intuition und kritisches Denken in den wissenschaftlichen Entdeckungsprozess einbringe.</p><p class="Paragraph SCXW195148946 BCX2">Andreas Geiger schließt mit dem Consolidator Grant direkt an einen Starting Grant des ERC an. In dem Projekt LEGO-3D entwickelte er in den vergangenen fünf Jahren Modelle, mit denen Maschinen, wie zum Beispiel autonome Fahrzeuge, lernen, ihre Umgebung dreidimensional zu erfassen.&nbsp;</p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW92881198 BCX2"><p class="Paragraph SCXW92881198 BCX2"><strong>Kontakt:</strong></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW92881198 BCX2"><p class="Paragraph SCXW92881198 BCX2">Prof. Dr. Andreas Geiger<br>Universität Tübingen – Fachbereich Informatik<br>Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“<br>Tübingen AI Center<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,c0igkigtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">a.geiger[at]uni-tuebingen.de</a></p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW50177173 BCX2"><p class="Paragraph SCXW50177173 BCX2">&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW50177173 BCX2"><strong>Tobias Hauser – Zwangsstörungen mit personalisierten Behandlungsansätzen begegnen</strong></p><div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">Psychische Erkrankungen gehören heute zu den größten Herausforderungen unserer Gesellschaft und betreffen Millionen von Menschen weltweit. Dennoch haben sich viele Behandlungsansätze seit Jahren kaum verändert und berücksichtigen selten, wie unterschiedlich das Gehirn und die Symptome einzelner Betroffener sein können. Ein typisches Beispiel ist die Zwangsstörung (OCD): Sie ist weit verbreitet und kann den Alltag stark beeinträchtigen – doch bestehende Therapien sprechen nicht bei allen Menschen gleich gut an.</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">Tobias Hauser aus dem Bereich Computational Psychiatry der Medizinischen Fakultät und wissenschaftliches Mitglied des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) am Standort Tübingen möchte das mit seinem neuen Projekt CoNbI-OCD (Computational Neuroscience-based Interventions for OCD) ändern. Mit dem Consolidator Grant wird er dabei mit zwei Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren gefördert. Hauser will die Behandlung von Zwangsstörungen grundlegend neu denken – mit Hilfe modernster Erkenntnisse aus der Neurowissenschaft und künstlichen Intelligenz (KI). Ziel ist es, hochmoderne, personalisierte Behandlungsansätze zu entwickeln, die klassische Psychotherapie mit innovativen Technologien wie Gehirnscans, Computermodellen des Denkens und generativer KI verbinden. So soll es möglich werden, besser zu verstehen, was im Gehirn während zwanghafter Gedanken geschieht, um individuell zugeschnittene Unterstützung anzubieten.&nbsp;</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">„Wir stehen an einem Wendepunkt in der Behandlung psychischer Erkrankungen“, sagt Tobias Hauser. „Mit CoNbI-OCD wollen wir die Erkenntnisse aus der modernen Gehirnforschung und der KI nutzen, um Betroffenen endlich wirksamere und besser an ihre persönlichen Bedürfnisse angepasste Therapien anbieten zu können.“ Durch die enge Zusammenarbeit mit Menschen, die selbst Erfahrungen mit OCD gemacht haben, sowie mit Fachkräften aus der psychischen Gesundheitsversorgung sorgt CoNbI-OCD dafür, dass die neuen Methoden praxisnah, sicher und alltagstauglich sind. Das Ziel ist klar: Für die Behandlung von Zwangsstörungen sollen moderne, wirksamere und auf jede Person abgestimmte Therapien entwickelt werden.&nbsp;</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2"><strong>Kontakt:&nbsp;</strong></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2">Prof. Dr. Tobias Hauser<br>Universitätsklinikum Tübingen<br>Klinik für Allgemeine Psychiatrie und Psychotherapie<br>Developmental Computational Psychiatry Lab<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vqdkcu0jcwugtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">tobias.hauser[at]uni-tuebingen.de</a></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2"><span class="TextRun SCXW116457734 BCX2 NormalTextRun"></span><span class="EOP SCXW116457734 BCX2">&nbsp;</span></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW116457734 BCX2"><p class="Paragraph SCXW116457734 BCX2"><i>Nach einer Pressemitteilung der Universität Tübingen.</i></p></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div></div>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125928</guid><pubDate>Mon, 24 Nov 2025 11:59:37 +0100</pubDate><title>Mario Krenn über KI in der Wissenschaft und künstliche Wissenschaftler</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/mario-krenn-ueber-ki-in-der-wissenschaft-und-kuenstliche-wissenschaftler/</link><description>Unser Cluster-Mitglied und Professor Mario Krenn wird in der aktuellen Ausgabe des SPIEGEL vorgestellt.</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://mariokrenn.wordpress.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Mario Krenn</a> beschäftigt sich mit der Entwicklung von KI-Systemen zur Entdeckung neuer Ideen und Konzepte. In einem Interview mit Redakteuren des Spiegel spricht er darüber, wie KI mittlerweile bessere Experimente in der Physik vorschlägt als Menschen und wie er deren kreative Beiträge, auf die Menschen wahrscheinlich nie gekommen wären, nutzt. Sein Ziel ist es, langfristig künstliche Wissenschaftler zu entwickeln und er erklärt, warum er sich trotz alledem Wissenschaft ohne Menschen nicht vorstellen kann.</p><p>Den vollständigen Artikel finden Sie auf <a href="https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kuenstliche-intelligenz-in-der-forschung-physiker-mario-krenn-baut-kuenstliche-wissenschaftler-a-18b1be08-941e-4870-83e1-e38ddc06c1ca" target="_blank" rel="noreferrer">Spiegel</a>, Ausgabe 47/2025.</p><p>Bitte beachten: Der Online-Text kann nur mit einem Abonnement gelesen werden. Das Magazin ist in den meisten Zeitschriftenläden und auch in vielen öffentlichen Bibliotheken erhältlich.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125847</guid><pubDate>Thu, 20 Nov 2025 10:12:42 +0100</pubDate><title>39 Paper bei NeurIPS 2025 akzeptiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/39-paper-bei-neurips-2025-akzeptiert/</link><description>Bei der diesjährigen NeurIPS-Konferenz wurden 39 Beiträge von Forschenden unseres Exzellenzclusters akzeptiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 39. Konferenz zu Neural Information Processing Systems (<a href="https://neurips.cc/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">NeurIPS</a>) findet am San Diego Convention Center in den Vereinigten Staaten vom <strong>2. - 7. Dezember 2025</strong> und am Hilton Mexico City Reforma in Mexiko vom <strong>30. November - 5. Dezember 2025</strong> statt. NeurIPS ist die größte Konferenz für Maschinelles Lernen und Computational Neuroscience. Ziel der jährlichen Treffen ist es, den Forschungsaustausch zu neuronalen Informationsverarbeitungssysteme in ihren biologischen, technologischen, mathematischen und theoretischen Aspekten zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf peer-reviewed, neuartigen Forschungsarbeiten, die in einer allgemeinen Session vorgestellt und diskutiert werden, sowie auf eingeladenen Vorträgen von ausgewiesenen Experten.</p><h6>In diesem Jahr ist unser Cluster mit 39 Papern auf der NeurIPS vertreten.</h6><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzMwNDQ4OTksImV4cCI6MTc3MzEzNDg5OSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9Gb3JzY2h1bmcvRXh6ZWxsZW56aW5pdC9DbHVzdGVyL01hY2hpbmVfTGVhcm5pbmcvRG9rdW1lbnRlL05ldXJJUFNfUGFwZXJzXzIwMjUucGRmIiwicGFnZSI6MTY0OTE0fQ.O2Fj5T5BldGS6PPF3XfUdfUJPXWRpMBX6JdwxsetUjs/NeurIPS_Papers_2025.pdf">Liste der akzeptierten Beiträge</a> unserer Mitglieder (hervorgehoben) und ihren Teammitgliedern (alle Beiträge sind <a href="https://neurips.cc/virtual/2025/loc/san-diego/papers.html" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a> zu finden):</p><ol><li><span lang="EN-GB"></span><i>Direct Alignment with Heterogeneous Preferences</i><br>Ali Shirali, Arash Nasr-Esfahany, Abdullah Alomar, Parsa Mirtaheri, <strong>Rediet Abebe</strong>, Ariel Procaccia</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>TRACE: Contrastive learning for multi-trial time series data in neuroscience</i><br>Lisa Schmors, Dominic Gonschorek, Jan Niklas Böhm, Yongrong Qiu, Na Zhou, <strong>Dmitry Kobak</strong>, Andreas Tolias, Fabian Sinz, Jacob Reimer, Katrin Franke, Sebastian Damrich, <strong>Philipp Berens</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>A data and task-constrained mechanistic model of the mouse outer retina shows robustness to contrast variations</i><br>Kyra Kadhim, Jonas Beck, Ziwei Huang, <strong>Jakob H Macke</strong>, Fred Rieke, Thomas Euler, Michael Deistler, <strong>Philipp Berens</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Equivariance by Contrast: Identifiable Equivariant Embeddings from Unlabeled Finite Group Actions</i><br>Tobias Schmidt, Steffen Schneider, <strong>Matthias Bethge</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>What Moves the Eyes: Doubling Mechanistic Model Performance Using Deep Networks to Discover and Test Cognitive Hypotheses</i><br>Federico D'Agostino, Lisa Schwetlick, <strong>Matthias Bethge</strong>, Matthias Kümmerer</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>AlgoTune: Can Language Models Speed Up General-Purpose Numerical Programs?</i><br>Ori Press, Brandon Amos, Haoyu Zhao, Yikai Wu, Samuel Ainsworth, Dominik Krupke, Patrick Kidger, Touqir Sajed, Bartolomeo Stellato, Jisun Park, Nathanael Bosch, Eli Meril, Albert Steppi, Arman Zharmagambetov, Fangzhao Zhang, David Pérez-Piñeiro, Alberto Mercurio, Ni Zhan, Talor Abramovich, Kilian Lieret, Hanlin Zhang, Shirley Huang, <strong>Matthias Bethge</strong>, Ofir Press</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>BEDLAM2.0: Synthetic humans and cameras in motion</i><br>Joachim Tesch, Giorgio Becherini, Prerana Achar, Anastasios Yiannakidis, Muhammed Kocabas, Priyanka Patel, <strong>Michael Black</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>HairFree: Compositional 2D Head Prior for Text-Driven 360° Bald Texture Synthesis</i><br>Mirela Ostrek, <strong>Michael Black</strong>, Justus Thies</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Quantifying Uncertainty in Error Consistency: Towards Reliable Behavioral Comparison of Classifiers</i><br>Thomas Klein, Sascha Meyen, <strong>Wieland Brendel</strong>, <strong>Felix A. Wichmann</strong>, <strong>Kristof Meding</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Concept-Guided Interpretability via Neural Chunking</i><br>Shuchen Wu, Stephan Alaniz, Shyamgopal Karthik, <strong>Peter Dayan</strong>, Eric Schulz, Zeynep Akata</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>FNOPE: Simulation-based inference on function spaces with Fourier Neural Operators</i><br>Guy Moss, Leah Muhle, <strong>Reinhard Drews</strong>, <strong>Jakob H Macke</strong>, Cornelius Schröder</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Put CASH on Bandits: A Max K-Armed Problem for Automated Machine Learning</i><br>Amir Rezaei Balef, <strong>Claire Vernade</strong>, Katharina Eggensperger</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Position: Benchmarking is Broken - Don't Let AI be Its Own Judge</i><br>Zerui Cheng, Stella Wohnig, Ruchika Gupta, Samiul Alam, Tassallah Abdullahi, João Alves Ribeiro, Christian Nielsen-Garcia, Saif Mir, Siran Li, Jason Orender, Seyed Ali Bahrainian, Daniel Kirste, Aaron Gokaslan, <strong>Carsten Eickhoff</strong>, Ruben Wolff</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>ReSim: Reliable World Simulation for Autonomous Driving</i><br>Jiazhi Yang, Kashyap Chitta, Shenyuan Gao, Long Chen, Yuqian Shao, Xiaosong Jia, Hongyang Li, <strong>Andreas Geiger</strong>, Xiangyu Yue, Li Chen</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Register and [CLS] tokens induce a decoupling of local and global features in large ViTs</i><br>Alexander Lappe, <strong>Martin Giese</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>How Benchmark Prediction from Fewer Data Misses the Mark</i><br>Guanhua Zhang, Florian E. Dorner, <strong>Moritz Hardt</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Monoculture or Multiplicity: Which Is It?</i><br>Mila Gorecki, <strong>Moritz Hardt</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Advancing Compositional Awareness in CLIP with Efficient Fine-Tuning</i><br>Amit Peleg, Naman Deep Singh, <strong>Matthias Hein</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Robustness in Both Domains: CLIP Needs a Robust Text Encoder</i><br>Elias Abad Rocamora, Christian Schlarmann, Naman Deep Singh, Yongtao Wu, <strong>Matthias Hein</strong>, Volkan Cevher</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Rethinking Approximate Gaussian Inference in Classification</i><br>Bálint Mucsányi, Nathaël Da Costa, <strong>Philipp Hennig</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Learning in Compact Spaces with Approximately Normalized Transformer</i><br>Jörg Franke, Urs Spiegelhalter, Marianna Nezhurina, Jenia Jitsev, <strong>Frank Hutter</strong>, Michael Hefenbrock</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Do-PFN: In-Context Learning for Causal Effect Estimation</i><br>Jake Robertson, Arik Reuter, Siyuan Guo, Noah Hollmann, <strong>Frank Hutter</strong>, <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>TabArena: A Living Benchmark for Machine Learning on Tabular Data</i><br>Nick Erickson, Lennart Purucker, Andrej Tschalzev, David Holzmüller, Prateek Desai, David Salinas, <strong>Frank Hutter</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>DeltaProduct: Improving State-Tracking in Linear RNNs via Householder Products</i><br>Julien Siems, Timur Carstensen, Arber Zela, <strong>Frank Hutter</strong>, Massimiliano Pontil, Riccardo Grazzi</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Gompertz Linear Units: Leveraging Asymmetry for Enhanced Learning Dynamics</i><br>Indrashis Das, Mahmoud Safari, Steven Adriaensen, <strong>Frank Hutter</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>EquiTabPFN: A Target-Permutation Equivariant Prior Fitted Network</i><br>Michael Arbel, David Salinas, <strong>Frank Hutter</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>On the Surprising Effectiveness of Large Learning Rates under Standard Width Scaling</i><br>Moritz Haas, Sebastian Bordt, <strong>Ulrike Luxburg</strong>, Leena Chennuru Vankadara</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Performative Validity of Recourse Explanations</i><br>Gunnar König, Hidde Fokkema, Timo Freiesleben, <strong>Celestine Mendler-Dünner</strong>, <strong>Ulrike Luxburg</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Effortless, Simulation-Efficient Bayesian Inference using Tabular Foundation Models</i><br>Julius Vetter, Manuel Gloeckler, Daniel Gedon, <strong>Jakob H Macke</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Identifying multi-compartment Hodgkin-Huxley models with high-density extracellular voltage recordings</i><br>Ian Christopher Tanoh, Michael Deistler, <strong>Jakob H Macke</strong>, Scott Linderman</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Forecasting in Offline Reinforcement Learning for Non-stationary Environments</i><br>Suzan Ece Ada, <strong>Georg Martius</strong>, Emre Ugur, Erhan Oztop</li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Look-Ahead Reasoning on Learning Platforms</i><br>Haiqing Zhu, Tijana Zrnic, <strong>Celestine Mendler-Dünner</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>Collective Counterfactual Explanations: Balancing Individual Goals and Collective Dynamics</i><br>Ahmad-Reza Ehyaei, Ali Shirali, <strong>Samira Samadi</strong></li><li><span lang="EN-GB"></span><i>SPARTAN: A Sparse Transformer World Model Attending to What Matters</i><br>Anson Lei, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Ingmar Posner<span lang="EN-GB"></span></li><li><span lang="EN-US"></span><i>Reparameterized LLM Training via Orthogonal Equivalence Transformation</i><br>Zeju Qiu, Simon Buchholz, Tim Xiao, Maximilian Dax, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Weiyang Liu</li><li><span lang="EN-US"></span><i>Counterfactual reasoning: an analysis of in-context emergence</i><br>Moritz Miller, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Siyuan Guo</li><li><span lang="EN-US"></span><i>Are Language Models Efficient Reasoners? A Perspective from Logic Programming</i><br>Andreas Opedal, Yanick Zengaffinen, Haruki Shirakami, Clemente Pasti, Mrinmaya Sachan, Abulhair Saparov, Ryan Cotterell, <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><span lang="EN-US"></span><i>Non-Stationary Lipschitz Bandits</i><br>Nicolas Nguyen, Solenne Gaucher, <strong>Claire Vernade</strong><span lang="EN-US"></span></li><li><span lang="EN-US"></span><i>Quantization-Free Autoregressive Action Transformer</i><br>Ziyad Sheebaelhamd, Michael Tschannen, Michael Muehlebach, <strong>Claire Vernade</strong><span lang="EN-US"></span></li></ol>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125493</guid><pubDate>Thu, 13 Nov 2025 11:25:34 +0100</pubDate><title>Software optimiert Simulationen des Gehirns </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/software-optimiert-simulationen-des-gehirns/</link><description>Forschungsteam unseres Exzellenzclusters entwickelt Denkmodelle mithilfe künstlicher Intelligenz.</description><content:encoded><![CDATA[<div class="WACEditing EditMode EditingSurfaceBody FireFox WACViewPanel_DisableLegacyKeyCodeAndCharCode usehover"><div class="OutlineElement Ltr SCXW40796057 BCX2"><p class="Paragraph SCXW40796057 BCX2">Eine neue Software ermöglicht Gehirnsimulationen, die sowohl detailliert die Prozesse im Gehirn imitieren als auch anspruchsvolle kognitive Aufgaben lösen können. Entwickelt wurde das Programm von einem Forschungsteam unseres Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“. Die Software bildet damit die Grundlage für eine neue Generation von Gehirnsimulationen, die tiefere Einblicke in die Funktionsweise und Leistungsfähigkeit des Gehirns ermöglichen. Die Arbeit der Tübinger Forschenden wurde in der Fachzeitschrift <i>Nature Methods</i> veröffentlicht.&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW40796057 BCX2">Seit Jahrzehnten versuchen Forschende, Computermodelle von Gehirnen zu erstellen, um das Organ des zentralen Nervensystems und die darin ablaufenden Prozesse besser zu verstehen. Mithilfe mathematischer Methoden simulieren sie das Verhalten von Nervenzellen und ihrer Verbindungen untereinander.&nbsp;</p></div></div>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122451</guid><pubDate>Tue, 12 Aug 2025 11:29:06 +0200</pubDate><title>Exzellenzcluster &quot;Maschinelles Lernen&quot; als Sprungbrett für junge Forschende</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/exzellenzcluster-maschinelles-lernen-als-sprungbrett-fuer-junge-forschende/</link><description>Alle neun Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter des Clusters übernehmen Anschlussstellen, die ihre Karrieren voranbringen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Alle Forschenden, die am Exzellenzcluster “Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft” als Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter angestellt sind oder waren, haben inzwischen Anschlussstellen erreicht, die sie auf ihrem wissenschaftlichen Weg voranbringen: Sie nahmen zum Beispiel eine Stelle als Assistant Professor an oder einen Ruf auf eine Professur mit Tenure-Track. Damit hat der Exzellenzcluster sein Ziel erreicht, für die Forschenden während ihrer Zeit am Cluster bestmögliche Voraussetzung zu schaffen, sich innerhalb der Wissenschaft weiterzuentwickeln. &nbsp;</p><p><strong>Von Klimawissenschaften bis Medizin</strong></p><p>In der ersten Förderperiode von Januar 2019 bis Dezember 2025 hat der Exzellenzcluster insgesamt neun Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter eingestellt. Alle befanden sich noch in einem frühen Stadium ihrer wissenschaftlichen Laufbahn, sie hatten entweder erst kurz zuvor promoviert oder nach ihrer Promotion einige Jahre als Postdoktoranden oder in der Industrie gearbeitet. Die Schwerpunkte der Gruppen reichten von Themen wie “Maschinelles Lernen für nachhaltige Energiesysteme” über “Menschliche und maschinelle Kognition” bis hin zum Einsatz von maschinellem Lernen in der medizinischen Bildanalyse. Alle Gruppen haben mit ihren Arbeiten wesentlich zum Erfolg des Exzellenzclusters beigetragen und die Verbindungen zwischen dem maschinellen Lernen und anderen wissenschaftlichen Disziplinen gestärkt. &nbsp;</p><p><strong>Unsere Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter aus der ersten Förderphase werden ihre Laufbahn an folgenden Einrichtungen fortsetzen:</strong></p><p><strong>Franz Baumdicker</strong> wechselt auf eine Professur an die Universität Gießen.&nbsp;</p><p><strong>Christian Baumgartner</strong> ist seit Februar 2024 als Assistant Professor an der Universität Luzern in der Schweiz tätig.</p><p><strong>Katharina Eggensperger</strong> wird auf eine Professur an die TU Dortmund wechseln.&nbsp;</p><p><strong>Konstantin Genin</strong> hat ein Angebot der University of Utah in Salt Lake City, USA als Assistant Professor angenommen.</p><p><strong>Bedartha Goswami</strong> ist seit Oktober 2024 als Assistant Professor am Indian Institute of Science and Education and Research (IISER) in Pune in Indien tätig.</p><p><strong>Miriam Klopotek</strong> ist im April 2022 als Nachwuchsgruppenleiterin an die Universität Stuttgart gewechselt.</p><p><strong>Nicole Ludwig</strong> wechselt innerhalb der Universität Tübingen auf eine Professur am Tübingen AI Center.</p><p><strong>Claire Vernade</strong> hat ein Angebot für eine Professur an der Technischen Universität Nürnberg angenommen.&nbsp;</p><p><strong>Charley Wu</strong> wechselt auf eine Professur an die Technische Universität Darmstadt.<br><br><a href="https://uni-tuebingen.de/de/168231" target="_blank">Weiter Informationen</a> zu unseren Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122313</guid><pubDate>Thu, 07 Aug 2025 13:40:00 +0200</pubDate><title>SOAPBOX SCIENCE TÜBINGEN: Forschung in den öffentlichen Raum bringen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/soapbox-science-tuebingen-forschung-in-den-oeffentlichen-raum-bringen/</link><description>Am Samstag den 26. Juli verwandelte sich der Holzmarkt in Tübingen in einen lebendigen Ort des wissenschaftlichen Austauschs. Bei Soapbox Science standen Forscherinnen auf kleinen Seifenkisten vor der Stiftskirche und präsentierten ihre Arbeit der Öffentlichkeit – unterhaltsam, leicht verständlich und ohne aufwendige Technik.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Was wie ein ungewöhnliches Veranstaltungsformat klingen könnte, ist ganz bewusst gewählt: Inspiriert von Londons Speakers' Corner im Hyde Park bringt Soapbox Science die Forschung in den öffentlichen Raum – an Orte, an denen man normalerweise nicht mit Wissenschaft in Begegnung kommt. Anstelle von PowerPoint-Folien und Hörsälen gab es nun in Tübingen Gespräche auf Augenhöhe, mitten im Alltag – während Menschen über den Samstagsmarkt schlenderten, ein spätes Frühstück genossen oder in der Stadt einen Kaffee tranken.</p><p>Elf Forscherinnen der Max-Planck-Institute und des Universitätsklinikums Tübingen gaben Einblicke in ihre Arbeit – auf Englisch und Deutsch. Die Themen reichten von Proteintransport über künstliche Intelligenz bis hin zur Rolle des Lichts bei der Regulierung unseres Schlafzyklus. Einige brachten selbstgebaute Modelle mit, andere verwendeten Kinderbücher oder Poster – alles, um ihre Forschung nachvollziehbarer und zugänglicher zu machen. Für viele der SprecherInnen war es das erste Mal, dass sie außerhalb eines formellen akademischen Kontexts über ihre Forschung sprachen. Viele waren überrascht, wie neugierig und interessiert das Publikum war.</p><p>Bei Soapbox Science geht es nicht nur darum, Wissenschaft zugänglicher zu machen – die Veranstaltung hat auch ein starkes Zeichen für die Sichtbarkeit von Frauen und nicht-binären Personen in der Wissenschaft gesetzt. Wie die Organisatorinnen Susan Fischer und Monika Lam vom Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik betonten, bleibt die Gleichstellung der Geschlechter ein wichtiges Thema in der Wissenschaft.</p><p>Dank der überwältigend positiven Resonanz sind bereits Pläne für eine Veranstaltung im nächsten Jahr in Arbeit.&nbsp;</p><p>Mehr Informationen: <a href="https://soapboxsciencetuebingen.github.io/" target="_blank" rel="noreferrer">https://soapboxsciencetuebingen.github.io/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122298</guid><pubDate>Mon, 28 Jul 2025 12:10:00 +0200</pubDate><title>Tägliche Paper-Empfehlungen für Forschende mit der Plattform „Scholar Inbox: Neuester Beitrag auf unserem Blog</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/taegliche-paper-empfehlungen-fuer-forschende-mit-der-plattform-scholar-inbox-neuester-beitrag-auf-unserem-blog/</link><description>Das Team hinter Scholar Inbox erklärt, wie ihre Plattform die Suche nach Open-Access-Artikeln intelligenter und persönlicher macht.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftliches Wissen wächst heute schneller als je zuvor. Wie behalten Forschende inmitten der täglichen Flut neu erscheinender Fachartikel den Überblick? Mit Scholar Inbox haben Mitglieder der Autonomous Vision Group von Andreas Geiger eine Lösungsmöglichkeit entwickelt: <a href="https://www.scholar-inbox.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Scholar Inbox</a> ist eine Plattform, die es ermöglicht, stets die neuesten Publikationen abzurufen – präzise zugeschnitten auf die eigenen Interessen.</p><p>Die Plattform arbeitet mit einem inhaltsbasierten Empfehlungssystem, das dabei hilft, Artikel aus Open-Access-Quellen wie arXiv, bioRxiv, medRxiv und anderen zu finden. Das System lernt anhand von Nutzerinteraktionen. Auf diese Weise erreichen die Artikel den Suchenden genau in dem Moment, in dem sie veröffentlicht werden.&nbsp;</p><p>Mehr über Scholar Inbox auf unserem Blog: <a href="https://www.machinelearningforscience.de/en/scholar-inbox-personalized-research-recommendations/" target="_blank" rel="noreferrer">Scholar Inbox: Tägliche Paper-Empfehlungen nur für dich.</a></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-120891</guid><pubDate>Mon, 30 Jun 2025 14:02:16 +0200</pubDate><title>Job vacancy: AIMS - Tübingen Junior Research Chair in Machine Learning for Science</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/job-vacancy-aims-tuebingen-junior-research-chair-in-machine-learning-for-science/</link><description>The AIMS - Tübingen Junior Research Chair in Machine Learning for Science is designed to strengthen mathematical higher education and research in Africa, promote networking between AIMS and German higher education institutions, in particular the University of Tübingen, and support networking amongst the various AIMS centres in Africa.</description><content:encoded><![CDATA[<p>The position is made possible through the partnership between the University of Tübingen and AIMS and the Excellence Strategy of Germany funded via the German Research Foundation (DFG).</p><p>The successful candidate will be based at the AIMS Research and Innovation Centre (<a href="https://aims.ac.rw/" target="_blank" rel="noreferrer">AIMS RIC</a>) in Kigali, Rwanda, but will also be integrated into our Cluster of Excellence “Machine Learning – New Perspectives for Science” at the University of Tübingen, Germany. AIMS RIC is the sixth centre of the African Institute for Mathematical Sciences (AIMS), a pan-African network of Centres of Excellence for post-graduate training, research and public engagement in mathematical sciences.</p><p>We are looking for aspiring scientists with a PhD to work on machine learning for science in a wide sense: either pursuing research on core machine learning or applying machine learning to a scientific discipline of your choice, be it in the natural sciences, social sciences, or life sciences.</p><p><i><strong>Deadline for application is August 31, 2025.</strong></i></p><p>Details on the job offer can be found <a href="https://applications.aimsric.org/application/c2eff05e-f561-46e7-b672-5a9e66925a75" target="_blank" rel="noreferrer">here</a>.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-120288</guid><pubDate>Thu, 12 Jun 2025 11:07:00 +0200</pubDate><title>Neue Professur für &quot;Maschinelles Lernen in der Wissenschaft&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/neue-professur-fuer-maschinelles-lernen-in-der-wissenschaft/</link><description>Mario Krenn wird W3-Professor an unserem Cluster. Er entwickelt KI-Systeme, um neue Ideen und Konzepte in der Physik zu entdecken.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni ist Mario Krenn auf die Professur “Maschinelles Lernen in der Wissenschaft II” an der Universität Tübingen berufen worden, die Teil unseres Exzellenzclusters ist.&nbsp;</p><p>Krenn möchte verstehen, wie man Wissenschaft mit maschinellem Lernen extrem beschleunigt, indem man Prozesse des wissenschaftlichen Arbeitens umfassend automatisiert. Er konzentriert sich dabei auf Anwendungen im Bereich der Physik, insbesondere der Quantenphysik. Vor allem möchte er mit intelligenten Algorithmen neuartige Experimente designen, mit denen man das Universum von den kleinsten bis zu den größten Strukturen besser beobachten kann.</p><p>Die Automatisierung von Wissenschaft ist für ihn jedoch keine rein technische Frage. Stattdessen ist es für ihn essenziell zu verstehen, wie gute menschliche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten und was genau sich hinter Konzepten wie Kreativität, Verständnis und Neugier verbirgt.&nbsp;</p><p>Über sein langfristiges Ziel sagt Krenn: “Ich möchte Forschende künstlich nachbauen”. Es geht ihm also darum, jegliche Aspekte menschlichen wissenschaftlichen Arbeitens mit Computern nachzuahmen. Damit meint er nicht, den Mensch in der Wissenschaft zu ersetzen. Vielmehr ist Krenn davon überzeugt, dass Forschende durch einen kreativen Umgang mit künstlicher Intelligenz zu neuen Fragestellungen inspiriert werden können, und dass schlaue Computerprogramme ungewöhnliche Lösungswege finden können, auf die Menschen allein nicht kommen würden.</p><p>Krenn hat in Wien Physik studiert und in der Gruppe von Anton Zeilinger im Bereich der Quantenphysik promoviert und dort später als Postdoc gearbeitet. 2019 ging er mit einem Erwin-Schrödinger-Stipendium als Postdoc an die University of Toronto, wo er am Vector Institute for Artificial Intelligence tätig war. Bevor er den Ruf nach Tübingen annahm, leitete er von von Herbst 2021 an das “Artificial Scientist Lab” am Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts in Erlangen.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119517</guid><pubDate>Thu, 22 May 2025 14:03:00 +0200</pubDate><title>Geschafft: Unser Exzellenzcluster erhält eine weitere Förderperiode </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/geschafft-unser-exzellenzcluster-erhaelt-eine-weitere-foerderperiode/</link><description>Wir sind überglücklich, dass unser Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ auch in den kommenden sieben Jahren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert wird! Wie die DFG am Donnerstag, 22. Mai, bekannt gab, ist unser Cluster damit einer von insgesamt 70 Exzellenzclustern, die ab 2026 im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gefördert werden. </description><content:encoded><![CDATA[<p><br>Der Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ existiert seit 2019. In der ersten Förderperiode erlangten die Forschenden mit Techniken des maschinellen Lernens neue Einblicke in unterschiedliche Wissenschaftsfelder: Sie erweiterten zum Beispiel das Wissen über die Grundbausteine des Gehirns oder vertieften das Verständnis von Gravitationswellen in der Physik.</p><p>Doch Machine-Learning-Verfahren haben noch immer Schwachstellen mit Blick auf ihre Zuverlässigkeit, Robustheit und Interpretierbarkeit. Der Exzellenzcluster zielt in der zweiten Förderperiode darauf ab, solche Methoden weiterzuentwickeln und automatisierte Lernverfahren in den gesamten wissenschaftlichen Arbeitsprozess einzubinden. Das Potential dieses Ansatzes werden die Forschenden an einem breiten Spektrum von Disziplinen unter Beweis stellen und zum Beispiel Ursachen für Krankheitsverläufe identifizieren oder die Dynamik von Quantensystemen aufklären.</p><p>Sprecherin und Sprecher des Forschungsverbunds sind die Informatikerin Professorin <a href="https://www.tml.cs.uni-tuebingen.de/team/luxburg/" target="_blank" rel="noreferrer">Ulrike von Luxburg</a> und der Neurowissenschaftler Professor <a href="https://hertie.ai/data-science" target="_blank" rel="noreferrer">Philipp Berens</a>, Direktor des Hertie Institute for AI in Brain Health. Neben der Universität Tübingen sind das <a href="https://is.mpg.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme</a>, das <a href="https://www.kyb.tuebingen.mpg.de/de" target="_blank" rel="noreferrer">Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik</a>, das <a href="https://ellis.eu/websites/european-lab-for-learning-intelligent-systems/pages/institute-tubingen" target="_blank" rel="noreferrer">ELLIS Institut Tübingen</a>, das <a href="https://www.iwm-tuebingen.de/www/de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Leibniz-Institut für Wissensmedien</a> sowie das <a href="https://nexteinstein.org/" target="_blank" rel="noreferrer">African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) </a>beteiligt.&nbsp;</p><p><i>Weitere 5 Exzellenzclusteranträge der Universität Tübingen waren ebenfalls erfolgreich, </i><a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/" target="_blank"><i>siehe Pressemitteilung</i></a><i>.&nbsp;</i><br>&nbsp;</p><h6>Kontakt</h6><p><i>Professorin Ulrike von Luxburg</i><br>Universität Tübingen<br>Fachbereich Informatik<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,wntkmg0nwzdwtiBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">ulrike.luxburg<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p><p><i>Professor Philipp Berens</i><br>Direktor des Hertie Institute for AI in Brain Health<br>Universität Tübingen<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,rjknkrr0dgtgpuBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">philipp.berens<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p><p><i>Theresa Authaler</i><br>Cluster Pressereferentin<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vjgtguc0cwvjcngtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">theresa.authaler<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> +49 162 1788206</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119511</guid><pubDate>Fri, 25 Apr 2025 13:31:00 +0200</pubDate><title>Soziales Lernen: Menschen passen ihre Lernstrategien dynamisch an </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/soziales-lernen-menschen-passen-ihre-lernstrategien-dynamisch-an/</link><description>Forschende nutzen das Videospiel Minecraft zur Erforschung des sozialen Lernens</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wer geschickt zwischen eigenem Lernen und der Beobachtung anderer wechselt, erzielt den größten Lernerfolg. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Mithilfe des beliebten Videospiels Minecraft untersuchten die Forschenden, wie Menschen persönliche und soziale Informationen bei einer virtuellen Nahrungssuche kombinieren. Die erfolgreichsten Teilnehmenden waren diejenigen, die ihr eigenes Wissen flexibel mit sozialen Hinweisen verbanden. Ihre Fähigkeit, sich an ständig wechselnde Bedingungen anzupassen, war entscheidend für ihren Erfolg.</p><p>Die besondere Fähigkeit, voneinander zu lernen, ist ein entscheidendes Merkmal der menschlichen Spezies. Soziales Lernen ermöglicht es Menschen, Informationen über Generationen hinweg schrittweise aufzubauen und zu erweitern. Und obwohl wir in der Lage sind, Städte voller Wolkenkratzer zu bauen, Menschen ins All zu schicken und gemeinsam Heilmittel für Krankheiten zu entwickeln, konzentrieren sich die meisten Studien, die sich mit den Mechanismen des sozialen Lernens befassen, auf relativ einfache, abstrakte Aufgaben, die wenig Ähnlichkeit mit realen sozialen Lernumgebungen haben. Daher ist wenig darüber bekannt, wie Menschen persönliche und soziale Informationen in realistischen Kontexten dynamisch integrieren. Um dies zu untersuchen, entwickelte ein internationales Team von Forschenden des Exzellenzclusters Science of Intelligence (SCIoI), des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung (MPIB), der Universität Tübingen und der New York University eine virtuelle Nahrungssuche im beliebten Videospiel Minecraft – einer aus dreidimensionalen Blöcken bestehenden Spielewelt. Die Studie zeigte, dass Anpassungsfähigkeit – also der flexible Wechsel zwischen eigenständigem und sozialem Lernen – der wichtigste Erfolgsfaktor ist.</p><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p><strong>„Soll ich allein erkunden oder mit der Gruppe zusammenarbeiten?“&nbsp;</strong></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p class="Paragraph SCXW27507932 BCX8"><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun">Im Experiment steuert jeder Teilnehmende einen Avatar, der Minecraft-Blöcke zerstört, um Ressourcen (Wassermelonen oder Kürbisse) zu finden. Immer wenn eine Ressource entdeckt wird, erscheint ein blauer Funkenschauer, der anderen Spielenden soziale Informationen über den Standort weiterer Ressourcen liefern kann. Zu Beginn jeder Runde werden die Spielenden darüber informiert, ob sie allein oder in einer Gruppe von vier Personen spielen werden, die in Echtzeit miteinander interagieren können. Zusätzlich werden sie in zwei verschiedenen Umgebungen getestet. In „regelmäßigen“ Umgebungen sind Ressourcen in Gruppen angeordnet, sodass mehrere Blöcke mit Ressourcen in unmittelbarer Nähe gefunden werden können. In „zufälligen“ Umgebungen sind die Ressourcen hingegen verstreut. Dies bedeutet, dass soziale Informationen in „regelmäßigen“ Umgebungen besonders wertvoll sind, da sie auf weitere Belohnungen in der Nähe hinweisen können. In „zufälligen“ Umgebungen haben soziale Informationen hingegen keinen Nutzen, da es kein erkennbares Muster gibt, wo die Ressourcen liegen. Jede Spielerin und jeder Spieler versucht, die eigenen Belohnungen zu maximieren, anstatt ein gemeinsames Ziel zu verfolgen, und muss daher die richtige Balance zwischen individuellem und sozialem Lernen finden.</span>&nbsp;</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p class="Paragraph SCXW27507932 BCX8"><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun">„Ein Spiel wie Minecraft zu nutzen, ist sinnvoll, weil es reale Herausforderungen simuliert. Zum Beispiel kann man immer nur einen kleinen Teil der virtuellen Welt sehen und muss sich daher entscheiden, ob man sich auf die eigene Suche konzentriert oder darauf achtet, was die anderen Spielenden tun, um von ihnen zu lernen“, sagt Ralf Kurvers, Seniorautor der Studie und Senior Research Scientist am Forschungsbereich Adaptive Rationalität des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. „Das bedeutet, dass ich ständig vor der Wahl stehe: Folge ich meiner Intuition und suche allein oder nutze ich soziale Informationen, indem ich den Spielenden folge, die bereits etwas gefunden haben?“</span></p><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p><strong>Neue Tools zur Untersuchung der Interaktion zwischen individuellem und sozialem Lernen</strong></p></div><p>Mithilfe einer neu entwickelten computergestützten Methode zur automatisierten Erfassung von Blickdaten konnten die Forschenden messen, welche Objekte, Ereignisse und Mitspielende von jeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer beobachtet wurden – mit einer Aufzeichnungsrate von 20 Datenpunkten pro Sekunde. Sie entwickelten ein Modell, das kombiniert, wohin Menschen schauen, wie sie sich bewegen und welche Entscheidungen sie bei der Nahrungssuche treffen. „Einfach ausgedrückt können wir nun vorhersagen, welchen Block eine Person als Nächstes auswählen wird, indem wir individuelle und soziale Lernstrategien in einem gemeinsamen Modell zusammenführen“, erklärt Charley Wu von der Universität Tübingen. „Dieser neue Ansatz ermöglicht es uns, Lernalgorithmen moderner künstlicher Intelligenz mit flexiblen sozialen Lernmechanismen zu verbinden, die adaptiv aus dem erfolgreichen Verhalten anderer lernen.“</p><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p><strong>Warum dies von Bedeutung ist</strong></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p class="Paragraph SCXW27507932 BCX8"><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun">Insgesamt schließt die Studie eine jahrzehntelange Lücke zwischen der Forschung zum individuellen und sozialen Lernen. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen nicht nur passive Imitatoren oder sture Individualisten sind. Vielmehr halten sie diese Strategien dynamisch im Gleichgewicht; adaptive Mechanismen des individuellen und sozialen Lernens verstärken sich gegenseitig und werden durch den individuellen Erfolg angetrieben. Darüber hinaus war die Fähigkeit jeder und jedes Einzelnen, die individuellen und sozialen Lernstrategien anzupassen, der beste Prädiktor für die jeweilige Leistung. Dies unterstreicht, dass Anpassungsfähigkeit – und nicht starre Strategien – die treibende Kraft menschlicher Intelligenz ist.</span>&nbsp;</p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p><strong>Künftige Implikationen&nbsp;</strong></p></div><div class="OutlineElement Ltr SCXW27507932 BCX8"><p class="Paragraph SCXW27507932 BCX8"><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun">Diese Arbeit trägt dazu bei, die kognitiven Mechanismen zu verstehen, die adaptives Lernen und Entscheidungsfindung in sozialen Kontexten steuern. Sie eröffnet neue Perspektiven für das Verständnis der Informationsverbreitung in Gruppen, der Entstehung neuer Innovationen und gibt Hinweise darauf, wie Systeme gestaltet werden können, die adaptives Lernen in sozialen Umgebungen besser fördern.</span></p><p class="Paragraph SCXW27507932 BCX8"><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun">Hier ist der </span><a href="https://www.nature.com/articles/s41467-025-58365-6" target="_blank" rel="noreferrer"><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun">Link</span></a><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun"> zum Paper.</span></p><p class="Paragraph SCXW27507932 BCX8">&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW27507932 BCX8"><i><span class="BCX8 SCXW27507932 TextRun">Nach einer Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung Berlin.</span></i></p></div></div>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117927</guid><pubDate>Mon, 07 Apr 2025 11:06:00 +0200</pubDate><title>Michael Franke erhält DFG-Förderung für Schwerpunktprogramm in der Sprachwissenschaft</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/michael-franke-erhaelt-dfg-foerderung-fuer-schwerpunktprogramm-in-der-sprachwissenschaft/</link><description>Fokus auf Verständnis und Nutzen neuronaler Sprachmodelle wie ChatGPT</description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://michael-franke.github.io/heimseite/" target="_blank" rel="noreferrer">Professor Dr. Michael Franke</a> (Seminar für Sprachwissenschaft (SfS)), Mitglied unseres Exzellenzclusters, erhält eine Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für ein Schwerpunktprogramm zu neuronalen Sprachmodellen. Das Projekt „Robuste Beurteilung und sichere Anwendung von Sprachmodellen: Grundlagen für ein neues Feld zwischen Sprachwissenschaft &amp; -technologie (LaSTing)“ wird für zunächst drei Jahre mit sieben Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, die Funktionsweisen neuronaler Sprachmodelle wie etwa <span dir="ltr">ChatGPT</span> besser zu verstehen und neue Sprachtechnologien zugleich für die Forschung in den Sprachwissenschaften nutzbar zu machen. Neben Michael Franke ist auch Cluster-Mitglied <a href="https://uni-tuebingen.de/de/181684" target="_blank">Professor Dr. Gerhard Jäger</a> vom SfS an dem Projekt beteiligt. Die beiden Forscher werden mit Kolleginnen und Kollegen der <a href="https://www.uni-saarland.de/start.html" target="_blank" rel="noreferrer">Universität des Saarlandes</a>, der <a href="https://www.lmu.de/de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Ludwig-Maximilians-Universität München</a> sowie der <a href="https://www.uni-potsdam.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">Universität Potsdam</a> zusammenarbeiten. Geplanter Projektstart ist im Mai 2026.</p><p>Die Leistungsfähigkeit neuronaler Sprachmodelle ist in letzter Zeit enorm gestiegen; die entsprechenden Technologien sind längst Teil unseres Alltags. „Die sprachwissenschaftliche Forschung kann mit der rasanten Entwicklung dieser neuen Werkzeuge kaum noch mithalten,“ sagt Michael Franke. „Es fehlen fundierte Methoden zum Verständnis und zur sicheren Anwendung der Modelle.“ Zwar gebe es erprobte theoretische Konzepte und etablierte Standards für die empirische Forschung, diese müssten jedoch gezielt für die neuen Sprachtechnologien weiterentwickelt werden. Diese Problematik betreffe verschiedene Bereiche, so Franke: von der theoretischen und experimentellen Linguistik über die Computerlinguistik, die Psycholinguistik und die Verarbeitung natürlicher Sprache bis hin zu den Kognitionswissenschaften im Allgemeinen. Im Schwerpunktprogramm „LaSTing“ will Michael Franke die Ansätze aus den einzelnen Disziplinen zusammenbringen und eine gemeinsame Grundlage für ein neues Feld der Sprachforschung schaffen, in dessen Mittelpunkt die Sprachmodellierung steht.</p><p>Mit den Schwerpunktprogrammen unterstützt die DFG interdisziplinäre Forschungsvorhaben, von denen eine prägende Wirkung auf ein wissenschaftliches Feld zu erwarten ist – durch die Erschließung neuer Forschungsgebiete oder neue Ansätze in bekannten Gebieten. Zudem zeichnen sich Schwerpunktprogramme durch eine ortsübergreifende Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus.</p><p>&nbsp;</p><p><i>Nach einer Meldung der Universität Tübingen von Tina Schäfer.</i></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117108</guid><pubDate>Mon, 24 Mar 2025 11:50:00 +0100</pubDate><title>Reihenfolge entschlüsselt, in der Neuronen feuern</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/reihenfolge-entschluesselt-in-der-neuronen-feuern/</link><description>Forschende aus Bonn und Tübingen prüfen etablierte Theorie der Verarbeitung von Reizen in Nervenzellen beim Erinnern</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie behält das Gehirn die Abfolge von Ereignissen im Gedächtnis? Das wollten Forschende vom <a href="https://www.ukbonn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Universitätsklinikum Bonn (UKB)</a>, der <a href="https://www.uni-bonn.de/de/startseite" target="_blank" rel="noreferrer">Universität Bonn</a>, dem <a href="https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">Universitätsklinikum Tübingen</a> und der <a href="https://uni-tuebingen.de/" target="_blank">Universität Tübingen</a> herausfinden, darunter mit <a href="https://liebelab.github.io" target="_blank" rel="noreferrer">Dr. Stefanie Liebe</a>, Matthijs Pals und <a href="https://www.mackelab.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Jakob Macke</a> auch drei Forschende aus dem Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“. Das Team konnte durch eine besondere Messmethode mit implantierten Elektroden im menschlichen Gehirn zum ersten Mal eine gängige Theorie zu Gedächtnisprozessen prüfen. Das Antwortmuster der Nervenzellen erfolgt dabei nicht so, wie in der Theorie vermutet. Die Ergebnisse sind jetzt im renommierten Fachjournal „Nature Neuroscience“ erschienen.</p><p>Wenn man kurz hintereinander vier Bilder gezeigt bekommt und sich die Reihenfolge dieser merken müsste, um sie anschließend wiederzuerkennen – Wie behält das Gehirn dann die Reihenfolge im Gedächtnis? Naheliegend wäre, dass die Neuronen im Gehirn nacheinander feuern, so wie die Bilder auch gesehen wurden. Das war lange auch die gängige Theorie in der Neurowissenschaft.</p><p>Ein Forschungsteam um <a href="https://www.ukbonn.de/en/epileptology/workgroups/mormann-workgroup-cognitive-und-clinical-neurophysiology/" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Florian Mormann</a> von der Klinik für Epileptologie am UKB, der auch ein Mitglied in dem Transdisziplinären Forschungsbereich (TRA) „Life &amp; Health“ der Universität Bonn ist, hat diese Theorie untersucht, indem es eine Besonderheit der Therapie von Epilepsie am UKB genutzt hat. Menschen mit besonders schwer behandelbarer Epilepsie werden dort zur Behandlung Elektroden im Gehirn implantiert. Damit soll der Ursprung der epileptischen Anfälle genau bestimmt werden, um bessere chirurgische Ergebnisse zu erzielen. Durch diese implantierten Elektroden kann aber auch die menschliche Gehirnaktivität von einzelnen Zellen aufgezeichnet werden. „Wir haben das Glück, einen so außergewöhnlich seltenen Datensatz von Einzelzellaufzeichnungen verwenden zu können. So eine genaue Messung ist in anderen Versuchen nicht der Fall. Deshalb war zuvor eine Überprüfung der Theorie nicht möglich“, sagt Prof. Mormann, Letztautor der Studie und Leiter des Labors für Kognitive und Klinische Neurophysiologie.</p><p>In der Studie lösten die Teilnehmenden mit Epilepsie eine Merkaufgabe, während ihre Neuronenaktivität gemessen wurde. Während der Aufzeichnung sollten sie die Reihenfolge von Bildern, die ihnen auf einem Bildschirm gezeigt wurden, im Gedächtnis behalten und anschließend wiedererkennen.</p><p><strong>Ergebnisse mit Hilfe von KI-Methoden weiter untersucht</strong></p><p>Anders als zuvor gedacht ist es so, dass die genaue Abfolge der Zellantworten im Gehirn nicht mit der Abfolge der Ereignisse übereinstimmt. „Zunächst war das Ergebnis auch für uns überraschend, denn schließlich widersprachen unsere Daten einer sehr klassischen und bekannten Theorie darüber wie das Gehirn sich eine Reihenfolge von Ereignissen merkt“, berichtet Dr. Stefanie Liebe, Erstautorin der Studie und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Mormann. Jetzt ist sie als Wissenschaftlerin und Ärztin in Weiterbildung in der Abteilung Neurologie mit Schwerpunkt für Epileptologie des Universitätsklinikums Tübingen tätig.</p><p>Um den Ergebnissen auf den Grund zu gehen, kooperierten sie mit Matthijs Pals und Jakob Macke vom Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ der Universität Tübingen. Mit Methoden der künstlichen Intelligenz (KI) trainierten sie ein im Computer nachgebautes neuronales Netzwerk in den gleichen Gedächtnisaufgaben, die auch die Menschen durchführen sollten. „Um die Aufgabe erfolgreich zu meistern, zeigte das Computer-Modell interessanterweise hierbei ähnliche Aktivitätsmuster wie die von uns aufgezeichnete Gehirnaktivität“, erklärt Dr. Liebe.</p><p>Durch die Modellsimulation entdeckten die Forschenden zusätzlich einen alternativen Mechanismus der Erinnerung von Reihenfolgen, der aus einem zeitlich-dynamischen Zusammenspiel der Bildpräsentationen, ablaufenden Hirnschwingungen und Signalen von einzelnen Zellen entsteht. „Mit dem Computer-Modell konnten wir weitere Hypothesen generieren und überprüfen. Jetzt haben wir ein neuartiges Verständnis darüber, wie Erinnerungen im Gehirn organisiert werden“, sagt Prof. Macke. „Unsere Studie zeigt somit auch das enorme Potential der Kombination aus neuronalen Aufzeichnungen und KI auf, um komplexe Gehirnfunktionen im Menschen zu erforschen.“</p><p><strong>Beteiligte Institutionen und Förderung:</strong> Die Studie wurde gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG); die Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder; die Volkswagenstiftung; NRW-Netzwerkprogramm und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und dem Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ der Universität Tübingen.</p><p><strong>Publikation:</strong> Stefanie Liebe et al.: “Phase of firing does not reflect temporal order in sequence memory of humans and recurrent neural networks”; Nature Neuroscience; DOI: <a href="https://doi.org/10.1038/s41593-025-01893-7" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s41593-025-01893-7</a></p><p>&nbsp;</p><p><i>Nach einer Pressemitteilung des Universitätsklinikums Bonn: </i><a href="https://www.uni-bonn.de/de/neues/049-2025" target="_blank" rel="noreferrer"><i>Reihenfolge entschlüsselt, in der Neuronen feuern — Universität Bonn</i></a><i>.&nbsp;</i></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116919</guid><pubDate>Mon, 10 Mar 2025 14:11:00 +0100</pubDate><title>Bürgerrat empfiehlt bürgernahe KI-Forschung</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/buergerrat-empfiehlt-buergernahe-ki-forschung-1/</link><description>Die Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg Petra Olschowski nimmt Empfehlungen des Bürgerrats &quot;KI und Freiheit&quot; entgegen. Der Bürgerrat wird seine Empfehlungen auch an unseren Cluster und an das Public Advisory Board des Cyber Valley übergeben.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Bürgerrat hat neun Empfehlungen ausgesprochen wie Bürgerinnen und Bürger besser bei der öffentlich geförderten Erforschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI) beteiligt werden können. Der Rat übergab seine Empfehlungen im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Stuttgart an Ministerin Petra Olschowski.</p><p>Unter anderem empfiehlt der Rat die Schaffung von sicherer Infrastruktur für leichtere Datenspenden, eine Sammelstelle für Vorschläge zur KI-Forschung und eine bessere Vernetzung von Ärztinnen, Patienten und Forschenden mithilfe von künstlicher Intelligenz. Bei Fragen der Verkehrspolitik in Verbindung mit Anwendungen künstlicher Intelligenz empfehlen die Bürgerinnen und Bürger die Einrichtung eines ständigen Bürgerrats. Er könne dabei helfen, die Sicherheit von Radwegen zu erhöhen und CO2-Emissionen im Straßenverkehr zu senken.</p><p>„Künstliche Intelligenz verändert unsere Lebenswelt. Deshalb ist es wichtig, Bürgerinnen und Bürger in diesem Transformationsprozess mitzunehmen und zu beteiligen. Der Bürgerrat ,KI und Freiheit‘ der Universität Tübingen leistet hierbei Pionierarbeit“, sagte Wissenschaftsministerin Petra Olschowski. „Die zufällig ausgelosten Mitglieder aus dem Land kommen mit Forschenden ins Gespräch und haben die Chance, ihre individuelle Perspektive einzubringen. Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement: Ihre Empfehlungen geben nicht nur wichtige Impulse für die KI-Forschung und -Entwicklung, sie fördern auch die gesellschaftliche Diskussion.“</p><p>„Forschungsergebnisse und technologische Entwicklungen beeinflussen das Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Deshalb sollten deren Interessen, Bedürfnisse und Perspektiven frühzeitig berücksichtig werden“, sagte Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen. Ein Rat von Bürgerinnen und Bürgern sei dafür ein effektives Mittel, um im Austausch gemeinsam an den besten Lösungen zu arbeiten und auch Vorschläge zur Umsetzung zu erarbeiten.<br><br>Der Bürgerrat wird seine Empfehlungen auch an das <strong>Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“</strong> der Universität Tübingen und an das <span lang="en" dir="ltr">Public Advisory Board</span> des Cyber Valley übergeben. Im <span lang="en" dir="ltr">Cyber Valley </span>koordinieren sich Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentliche Stellen, die in Stuttgart, Tübingen und Karlsruhe in der KI-Forschung tätig sind. Es ist der größte Verbund dieser Art in Europa.</p><p>Die Empfehlungen im Einzelnen:</p><ul><li>Transparentere Vermittlung von KI-Forschung in klarer Sprache und geeigneten Formaten (Webseiten, KI-Messen, Diskussionsrunden, Tage der offenen Tür, etc.)</li><li>Aufbau von Infrastruktur für sichere Datenspenden von Bürger:innen und Patient:innen; Überprüfung des ethischen Umgangs mit den Datenspenden durch gewählte Kontrollorgane</li><li>Einrichtung einer Sammelstelle für Vorschläge zur KI-Forschung durch Bürger:innen (Quorum für Vorschläge, Prüfung durch Expert:innen) sowie öffentliche Mittel zur Umsetzung dieser Vorschläge</li><li>Hoher Stellenwert für Forschung zu „KI in den Medien“ und deren gesellschaftlichen Folgen; hoher Stellenwert für KI-Forschung im Gesundheitsbereich und gesellschaftlicher Prioritäten bei der Auswahl der Forschungsthemen</li><li>Maßnahmen (wie Werbespots, Ärzt:innengespräche, Events), die Bürger:innen das Potential von Spenden ihrer anonymisierten Gesundheitsdaten an die KI-Forschung nahebringen und sie befähigen, selbstverantwortliche Entscheidungen zu treffen</li><li>Bessere Vernetzung zwischen KI-Forschenden, Patient:innen und Hausärzt:innen</li><li>Erleichterung von Datenspenden zur Erforschung von Problemen im Verkehr und ÖPNV</li><li>Einberufung dauerhafter Bürger:innen-Räte zur Beratung der KI-Forschung bei Verkehrsthemen wie beispielsweise autonomem Fahren, mehr Sicherheit auf Radwegen, der Reduktion von CO2 und Feinstaub oder mehr Transportkapazitäten im ÖPNV</li><li>Transparente Kommunikation von Unsicherheiten bei KI-Anwendungen speziell im Verkehrs- und Gesundheitssektor, um kein falsches Sicherheitsgefühl zu vermitteln</li></ul><p>Das Zentrum für rhetorische Wissenschaftskommunikationsforschung zur Künstlichen Intelligenz (<span lang="en" dir="ltr">RHET AI Center</span>) der Universität Tübingen unter der Leitung von Prof. Dr. Kramer hatte den Bürgerrat im Januar 2024 initiiert. Der Verein Mehr Demokratie e.V. und eine interdisziplinär besetzte wissenschaftliche Begleitgruppe berieten den Prozess. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen und der VolkswagenStiftung. Den Bürgerinnen und Bürgern wurden die Fahrtkosten erstattet und sie erhielten eine Aufwandspauschale pro Sitzung.</p><p>Der Bürgerrat bestand aus vierzig Bürgerinnen und Bürger, die nach einem Zufallsverfahren aus vier Kommunen unterschiedlicher Größe berufen wurden: Reutlingen repräsentierte im Sample eine Großstadt, Waiblingen eine Mittelstadt, Hemsbach eine Kleinstadt und Kleines Wiesental ein Dorf. Die Kommunen gehören jeweils zu einem Regierungsbezirk in Baden-Württemberg und liegen sowohl in urbanen als auch ländlichen Räumen. Das Verfahren stellte sicher, dass Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Altersgruppen, mit und ohne Migrationshintergrund sowie mit unterschiedlichem Bildungsgrad von der Hauptschule bis zum abgeschlossenen Studium vertreten waren.</p><p>In vier Sitzungen berieten sich die Bürgerinnen und Bürger. Sie sprachen auch mit Ethikern, KI-Expertinnen und -Anwendern. Die erste Sitzung fand Ende September 2024 statt, die letzte im Dezember. Zu den Themen Medizin, Verkehr und Medien bildeten die Bürgerinnen und Bürger eigene Arbeitsgruppen, die spezielle Empfehlungen erstellten und wiederum im Plenum diskutierten und abstimmten. Anschließend schrieb ein Redaktions-Team aus dem Bürgerrat die finale Fassung der Empfehlungen.</p><p>„Das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger während der Diskussionen im Bürgerrat zeigt, wie sehr das Thema Künstliche Intelligenz die Menschen umtreibt. In Anbetracht der gesellschaftlichen Veränderungen, die durch Künstliche Intelligenz ausgelöst werden, ist ein transparenter und dialogorientierter Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unerlässlich“, so Olaf Kramer, der Sprecher des <span lang="en" dir="ltr">RHET AI Centers</span>.</p><p>Die Umsetzung der Ideen steht dem Ministerium, dem Exzellenz-Cluster Maschinelles Lernen in der Wissenschaft“ und dem Cyber Valley sowie weiteren Akteuren, die angesprochen werden, frei. Ergebnisse des Bürgerrats sind auf der Webseite des Projekts <a href="https://rhet.ai/2024/06/18/buergerrat/" target="_blank" rel="noreferrer">www.bürgerrat-ki.de</a> &nbsp;dokumentiert und werden weiter fortgeschrieben.</p><p>&nbsp;</p><p><i>Nach einer Pressemitteilung der Universität Tübingen.</i></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116925</guid><pubDate>Thu, 06 Mar 2025 09:36:00 +0100</pubDate><title>Neuronales Netz entschlüsselt Gravitationswellen von verschmelzenden Neutronensternen sekundenschnell</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/neuronales-netz-entschluesselt-gravitationswellen-von-verschmelzenden-neutronensternen-sekundenschnell/</link><description>Verschmelzen zwei Neutronensterne, senden sie zuerst Gravitationswellen und dann Licht aus. Um kein einziges dieser Signale zu verpassen, ist Schnelligkeit entscheidend. </description><content:encoded><![CDATA[<div class="default-link-ul a"><p>In einer am 6. März 2025 in Nature veröffentlichten Studie stellt ein interdisziplinäres Forschungsteam eine neuartige Methode des maschinellen Lernens vor, welche die Gravitationswellen von Neutronensternkollisionen blitzschnell analysieren kann – noch bevor die Verschmelzung vollständig beobachtet wird. Dem Team gehören auch drei Wissenschaftler aus unserem Clusterverbund an, Maximilian Dax, Bernhard Schölkopf und Jakob Macke. In nur einer Sekunde analysiert das neuronale Netz die auf der Erde ankommenden Daten und ermöglicht so eine schnelle Suche nach sichtbarem Licht und anderen elektromagnetischen Signalen, die während der Kollisionen ausgesendet werden. Diese neue Methode könnte eine wichtige Rolle dabei spielen, das Feld für die nächste Generation von Observatorien vorzubereiten.</p><p>Die Verschmelzung zweier Neutronensterne findet Millionen von Lichtjahren von der Erde entfernt statt. Die dabei erzeugten Gravitationswellen zu verstehen, stellt eine große Herausforderung für herkömmliche Datenanalyse-Methoden dar. Diese Signale umfassen bei derzeitigen Detektoren einige Minuten und bei zukünftigen Observatorien möglicherweise Stunden bis Tage an Daten. Die Analyse solch umfangreicher Datensätze ist rechenintensiv und zeitaufwändig.</p><p>Ein internationales Team von Wissenschaftler*innen hat einen Algorithmus für maschinelles Lernen mit der Bezeichnung DINGO-BNS (Deep INference for Gravitational-wave Observations from Binary Neutron Stars) entwickelt, der kostbare Zeit spart bei der Interpretation von Gravitationswellen, die bei der Verschmelzung zweier Neutronensterne entstehen. Das neuronale Netz braucht nur eine Sekunde, um Systeme verschmelzender Neutronensterne vollständig zu charakterisieren. Die schnellsten herkömmlichen Methoden benötigen dafür etwa eine Stunde. Das Team veröffentlicht seine Forschungsergebnisse am 6. März 2025 im Fachjournal Nature unter dem Titel „<a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-08593-z" target="_blank" rel="noreferrer">Real-time inference for binary neutron star mergers using machine learning</a>“.</p><p><strong>Warum sind Echtzeitberechnungen wichtig?</strong></p><p>Bei der Verschmelzung von Neutronensternen werden neben den Gravitationswellen auch sichtbares Licht (bei der anschließenden Kilonova-Explosion) und weitere elektromagnetische Strahlung ausgesandt, wie in diesem <a href="https://www.ligo.caltech.edu/video/ligo20171016v2" target="_blank" rel="noreferrer">Video</a> dargestellt. „Eine schnelle und genaue Analyse der Gravitationswellen-Daten ist entscheidend, um die Quelle zu lokalisieren und Teleskope so schnell wie möglich auszurichten, um alle zugehörigen Begleitsignale zu beobachten“, sagt der Erstautor der Publikation, Maximilian Dax, ehemaliger Doktorand der Abteilung für Empirische Inferenz am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS), nun PostDoc an der ETH Zürich und am ELLIS Institut Tübingen.</p><p>Die Echtzeit-Methode könnte einen neuen Standard für die Datenanalyse von Neutronenstern-Verschmelzungen setzen und Astronom*innen mehr Zeit geben, ihre Teleskope auf die verschmelzenden Neutronensterne auszurichten, sobald die großen Detektoren der LIGO-Virgo-KAGRA (LVK)-Kollaboration diese Signale aufspüren.</p><p>„Die Algorithmen zur Echtzeit-Analyse, die die LVK-Kollaboration derzeit verwendet, verwenden Näherungen, die auf Kosten der Genauigkeit gehen. Unsere neue Studie behebt diese Schwächen“, sagt Jonathan Gair, Gruppenleiter in der Abteilung Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik im Potsdam Science Park.</p><p>Ganz ohne solche Näherungsverfahren charakterisiert die maschinelle Lernmethode Verschmelzungen von Neutronensternen (z. B. ihre Masse, ihre Rotation und ihre Position) in nur einer Sekunde vollständig. Dies ermöglicht es unter anderem, die Position am Himmel um 30% genauer zu bestimmen. Weil das neuronale Netz derart schnell und genau arbeitet, kann es wichtige Informationen für gemeinsame Beobachtungen der Gravitationswellen-Detektoren und Teleskope liefern. Die Maschinelle Lernmethode kann helfen, nach sichtbarem Licht und anderen elektromagnetischen Signalen zu suchen, die bei der Verschmelzung entstehen, und dabei die teure Beobachtungszeit der Teleskope bestmöglich zu nutzen.</p><p><strong>Verschmelzende Neutronensterne auf frischer Tat ertappen</strong></p><p>„Die Analyse der Gravitationswellen von Doppelneutronensternen ist besonders anspruchsvoll, sodass wir für DINGO-BNS verschiedene technische Innovationen entwickeln mussten. Dazu gehört zum Beispiel eine Methode zur Datenkompression, die sich den Ereignissen anpasst“, sagt Stephen Green, UKRI Future Leaders Fellow an der Universität Nottingham. Bernhard Schölkopf, Direktor der Abteilung für Empirische Inferenz am MPI-IS und des ELLIS Instituts Tübingen, ergänzt: „Unsere Studie zeigt, wie effektiv es ist, moderne maschinelle Lernmethoden mit physikalischem Fachwissen zu kombinieren.“</p><p>DINGO-BNS könnte eines Tages helfen, elektromagnetische Signale vor und zum Zeitpunkt der Kollision zweier Neutronensterne zu beobachten. „Solche frühen Multi-Messenger-Beobachtungen könnten neue Erkenntnisse über den Verschmelzungsprozess und die anschließende Kilonova liefern, die immer noch nicht vollständig verstanden sind“, sagt Alessandra Buonanno, Direktorin der Abteilung Astrophysikalische und Kosmologische Relativitätstheorie am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik.</p><p>Hier der <a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-08593-z" target="_blank" rel="noreferrer">Link</a> zur Publikation.</p><p>&nbsp;</p><p><i>Nach einer Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme.</i></p></div>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116868</guid><pubDate>Mon, 03 Mar 2025 12:20:00 +0100</pubDate><title>Tobias Hauser erhält Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/tobias-hauser-erhaelt-tuebinger-preis-fuer-wissenschaftskommunikation/</link><description>Die Jury würdigt den Neurowissenschaftler Tobias Hauser, Mitglied in unserem Cluster, für seine Aufklärungskampagne zu psychischen Zwangsstörungen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen verleiht den Preis für Wissenschaftskommunikation an Professor Dr. Tobias Hauser und den Nachwuchspreis an Dr. Michael Kienzle. Tobias Hauser erhält die Auszeichnung für seine Aufklärungskampagne zu psychischen Zwangsstörungen, Michael Kienzle für seinen breit angelegten Dialog mit der Öffentlichkeit über seine Forschung zu Burgen und mittelalterlicher Adelsherrschaft. Der Preis ist Teil der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen und würdigt innovative und erfolgreiche Wissenschaftskommunikation ihrer Forschenden. Die Jury besteht aus Wissenschaftsjournalisten und -journalistinnen, Forschenden und weiteren Fachleuten aus dem Bereich Kommunikation.</p><p>„Im Namen aller Universitätsangehörigen gratuliere ich Herrn Professor Dr. Tobias Hauser und Herrn Dr. Michael Kienzle zu ihrer Auszeichnung“, sagt Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen. „Zugleich danke ich den beiden Forschern, dass sie mit ihren Mitarbeitenden die Erkenntnisse aus ihrer jahrelangen Forschung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, Menschen einbinden und somit an Wissenschaft teilhaben lassen, wodurch Verständnis entsteht. Dies bildet die unverzichtbare Grundlage für Vertrauen unserer Gesellschaft in die Forschung.“</p><h3>Aufklärungskampagne: die Sache mit dem Zwang</h3><p>Tobias Hauser forscht zur Zwangsstörung, einer psychischen Störung, oft auch OCD genannt (englisch für Obsessive Compulsive Disorder). Ihn interessiert vor allem die Frage, warum diese meist im Jugendalter auftritt. Der Wissenschaftler untersucht, wie sich neuronale Netzwerke bei Jugendlichen entwickeln, wie sie sich auf das Verhalten auswirken und wie eine veränderte Entwicklung zu OCD führen kann. Diese Nominierung überzeugte die Jury, weil der Neurowissenschaftler mit seinem Team zusätzlich zur Forschung eine Aufklärungskampagne entwickelt hat. „Beeindruckt hat uns der moderne Ansatz in der Kommunikation, der viele Wege nutzt, um sowohl Betroffene wie auch die interessierte Öffentlichkeit zu erreichen“, sagt die Juryvorsitzende Professorin Dr. Monique Scheer, Prorektorin für Internationales und Diversität der Universität Tübingen.</p><p>Zur Kampagne zählen die modern gestaltete, zweisprachige Website <a href="https://ocdandthebrain.com/de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ocdandthebrain.com/de</a>, YouTube-Videos, klassische Pressearbeit und Social-Media wie beispielsweise die Kooperation mit der Influencerin Jessica Teitz, die selbst als Betroffene den Instagramkanal @freiheitundvertrauen betreibt. „Überzeugt hat uns die Tatsache, dass sich Tobias Hauser mit seinem Team dafür einsetzt, in einen Dialog zu treten und das Ziel eines direkten, unmittelbaren Austauschs verfolgt“, sagt Prorektorin Monique Scheer. Das gelinge sowohl in sachlicher Hinsicht mit Blick auf Forschungsergebnisse wie auch mit dem gebotenen Gespür für die Betroffenen.</p><p>Der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation wird seit 2021 jährlich verliehen. Die Auszeichnung soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler motivieren, vermehrt über ihre Forschung zu kommunizieren. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Nachwuchspreis mit 5.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung für das Jahr 2025 wird in einer öffentlichen Feierstunde verliehen. Der genaue Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.</p><p>&nbsp;</p><p><i>Nach einer Pressemitteilung der Universität Tübingen.</i></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-114504</guid><pubDate>Thu, 09 Jan 2025 10:59:05 +0100</pubDate><title>Frauennetzwerk, Bürgerrat und Fruchtfliegen: Spannende neue Beiträge auf unserem Blog</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/frauennetzwerk-buergerrat-und-fruchtfliegen-spannende-neue-beitraege-auf-unserem-blog/</link><description>Ein Bericht über den zweiten „Tübingen Women in Machine Learning“ Workshop und über die Entstehung dieses Netzwerks, das Frauen verbindet, ein Artikel, der zeigt, wie ein winziges Tier helfen kann, Gehirnsimulationen mit KI zu verbessern und ein Interview mit den Machern des Bürgerrats „KI und Freiheit“ – das sind drei der neuesten Themen auf unserem Blog.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Noch immer arbeiten im Bereich des Maschinellen Lernens weniger Frauen als Männer. Das hat Folgen: Frauen sind weniger sichtbar. Sie fühlen sich häufig isoliert. Gruppenleiterin Claire Vernade will das ändern. Zusammen mit neun Mitstreiterinnen hat sie die Gruppe "Tübingen Women in Machine Learning" gegründet.</p><p><strong>Blog-Beitrag</strong>: <a href="https://www.machinelearningforscience.de/ein-netzwerk-in-dem-frauen-sich-gegenseitig-staerken/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Ein Netzwerk, in dem Frauen sich gegenseitig stärken</strong></a></p><p>Können wir neuronale Netze bauen, die in Struktur und Rechenleistung einem echten Gehirn entsprechen? Ganz so weit sind wir zwar noch nicht, aber unsere neue Arbeit zeigt eine Strategie auf, wie wir diesem Ziel näherkommen können.</p><p><strong>Blog-Beitrag: </strong><a href="https://www.machinelearningforscience.de/gehirnsimulationen-mit-ki-verbessern/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Wie ein winziges Tier uns hilft, Gehirnsimulationen mit KI zu verbessern</strong></a></p><p>Wie denken Menschen in Baden-Württemberg über das Thema KI, und was würden sie Politik und Forschung dazu gern mitteilen? Um das herauszufinden, hat die Universität Tübingen den Bürgerrat „KI und Freiheit“ auf den Weg gebracht. Im Interview sprechen Anika Kaiser und Patrick Klügel aus dem Projektteam darüber, was der Rat bewegen kann – und wo seinem Einfluss Grenzen gesetzt sind.</p><p><strong>Blog-Beitrag:</strong><strong>Bürgerrat </strong><a href="https://www.machinelearningforscience.de/buergerrat-ki-und-freiheit/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>„KI und Freiheit“: Menschen zum Mitreden ermutigen</strong></a></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116088</guid><pubDate>Tue, 05 Nov 2024 11:45:00 +0100</pubDate><title>ERC Synergy Grant für Igor Lesanovsky</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/erc-synergy-grant-fuer-igor-lesanovsky/</link><description>Universität Tübingen koordiniert Forschung zu Synergy Grant mit den Universitäten Mainz und Stockholm beim Aufbau von neuartigen Quantensystemen – Verzahnung von Theorie und Experiment</description><content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam haben Professor Igor Lesanovsky vom Institut für Theoretische Physik der Universität Tübingen, Professor Ferdinand Schmidt-Kaler von der Universität Mainz und Professor Markus Hennrich von der Universität Stockholm ein Synergy-Grant-Projekt des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhalten. Ziel ist die Erforschung von offenen Quantensystemen mit Quantensimulatoren bestehend aus elektronisch angeregten Ionenkristallen. Solch ein neuartiger Quantensimulator kann Fragestellungen in der Physik beantworten, soll aber auch zum Verständnis komplexer Vorgänge in Chemie, Biologie und der Informationsverarbeitung eingesetzt werden. Der ERC fördert das Projekt mit insgesamt knapp zehn Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren. Davon sind rund drei Millionen Euro für die Forschungsarbeiten an der Universität Tübingen vorgesehen. Mit den Synergy Grants fördert der ERC einen Verbund aus zwei bis vier Forschungsgruppen, die ihre unterschiedlichen Expertisen in die gemeinsame Bearbeitung anspruchsvoller Forschungsfragen einbringen. Geförderte Projekte sollen an den Schnittstellen zwischen Disziplinen forschen und zu neuen Erkenntnissen an der Grenze des gegenwärtigen Wissens führen.</p><h3>Ionenkristall als Systembaustein</h3><p>Im ERC-Projekt "<span lang="en" dir="ltr">Open 2D Quantum Simulator“ (Open-2QS)”</span>– Offener 2D-Quantensimulator – werden die Forscher präzise kontrollierbare Quantensysteme realisieren. Dazu werden Ionen in Fallen gespeichert, in denen sie regelmäßige zweidimensionale Strukturen ausbilden, sogenannte Ionenkristalle. Die Ionen werden nun mit Laserpulsen anregt und dadurch gezielt in Wechselwirkung gebracht. Die dynamischen Vorgänge in einem solchen synthetischen Quantensystem sind so komplex, dass eine Vorhersage die Leistungsfähigkeit klassischer Computer weit übersteigt. „Bisher waren im Labor erzeugte synthetische Quantensysteme sehr kurzlebig. Unser Ziel im ERC-Synergy-Projekt ist es, die Lebensdauer dramatisch zu verlängern. Dies wird völlig neue Möglichkeiten zur Erforschung komplexer Materiezustände, zum Beispiel Quantengläsern, ermöglichen“, erklärt Igor Lesanovsky.</p><h3>Synthetische Quantensysteme und deren Beobachtung</h3><p>Für das Projekt haben sich drei Pioniere auf dem Gebiet der Forschung an elektronisch hochangeregten Ionen zusammengefunden. Um das wissenschaftlich anspruchsvolle Ziel gemeinsam zu verwirklichen, nutzen die Forscher die besonderen Eigenschaften von atomaren Ionen aus. Diese sind positiv geladen, weil ihnen ein Elektron fehlt, und sie stoßen sich dadurch gegenseitig ab. “Von außen werden die Ionen von einer elektrischen Falle umgeben. Die Kräfte halten sich dabei die Waage: Von außen wird das System durch die Falle begrenzt, untereinander bleiben die Ionen aber durch ihre Abstoßung auf Abstand. Genau dadurch bilden sich Ionenkristalle aus. Dieses System ist so stabil, dass es über viele Stunden untersucht werden kann”, so Ferdinand Schmidt-Kaler.</p><p>Nun kann man die Ionen mit Laserstrahlen beschießen und dadurch anregen. „Ein weiteres Elektron aus der Hülle wird in einen höheren Energiezustand gebracht. Man hat dann also einen zweifach positiv geladenen Kern mit einem Elektron auf einer sehr weit außen liegenden Umlaufbahn. Ionen in diesem Zustand werden als Rydberg-Ionen bezeichnet. Zwei benachbarte Rydberg-Ionen treten in Wechselwirkung – wie zwei magnetische Nadeln, die sich gegenseitig beeinflussen und ausrichten“, sagt Markus Hennrich. Durch die Steuerung mit Laserpulsen lässt sich das synthetische Quantensystem an- und ausschalten, zum Beispiel um komplexe magnetische Materialien besser zu verstehen. Laserpulse können auch für eine spontane Lichtaussendung aus dem Quantensystem sorgen, wodurch es zeitgleich beobachtet werden kann. Solch ein offenes System, das im Energieaustausch mit der Umwelt steht, soll im ERC-Projekt für die Beobachtung künstlich realisierter chemischer oder biologischer Vorgänge eingesetzt werden.</p><p>Die unvorstellbare Komplexität von Quantendynamik lasse sich an folgendem Beispiel demonstrieren, so Lesanovsky: Schon ein System von 300 Teilchen, die jeweils zwei Zustände annehmen können, kann in so vielen verschiedenen Konfigurationen angetroffen werden, wie es Atome im sichtbaren Universum gibt. "Hochinteressant an solchen Systemen ist ihr emergentes Verhalten. Das bedeutet, dass die Eigenschaften des Gesamtsystems völlig neuartige Phänomene zeigen, die man aus den Eigenschaften eines einzelnen Teilchens nie vermutet hätte. So wie ein großer Schwarm von Vögeln sich ganz anders am Himmel bewegt als ein einzelner Vogel. In den letzten Jahren ist theoretische Quantenphysik oft dem Experiment vorausgegangen. Inzwischen kommen aber viele neue Impulse aus den Daten von extrem gut kontrollierten Quantensimulatoren und regen die Entwicklung neuer Methoden in der Theorie an“, sagt Lesanovsky. Daher ist die Zusammenarbeit von experimentell und theoretisch arbeitenden Forschern, wie hier im ERC-Synergy-Projekt, essenziell, um Fortschritte zu erreichen.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-111555</guid><pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:35:44 +0200</pubDate><title>44 Paper bei NeurIPS 2024 akzeptiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/44-paper-bei-neurips-2024-akzeptiert/</link><description>Bei der diesjährigen NeurIPS-Konferenz wurden 44 Beiträge von Forschenden unseres Exzellenzclusters akzeptiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 38. Konferenz zu Neural Information Processing Systems (<a href="https://neurips.cc/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">NeurIPS</a>) findet am Vancouver Convention Center in Kanada vom <strong>10. - 15. Dezember 2024</strong> statt. NeurIPS ist die größte Konferenz für Maschinelles Lernen und Computational Neuroscience. Ziel der jährlichen Treffen ist es, den Forschungsaustausch zu neuronalen Informationsverarbeitungssysteme in ihren biologischen, technologischen, mathematischen und theoretischen Aspekten zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf peer-reviewed, neuartigen Forschungsarbeiten, die in einer allgemeinen Session vorgestellt und diskutiert werden, sowie auf eingeladenen Vorträgen von ausgewiesenen Experten.</p><h6>In diesem Jahr ist unser Cluster mit 44 Papern auf der NeurIPS vertreten.</h6><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzMwNDQ4OTksImV4cCI6MTc3MzEzNDg5OSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9Gb3JzY2h1bmcvRXh6ZWxsZW56aW5pdC9DbHVzdGVyL01hY2hpbmVfTGVhcm5pbmcvbmV3cy9OZXVySVBTXzIwMjQucGRmIiwicGFnZSI6MTY0OTE0fQ.wG3bi8oHunIMQepJfAIkCDSvtHqWcd0ii1axP0l619Y/NeurIPS_2024.pdf">Liste der akzeptierten Beiträge</a> unserer Mitglieder (alle Beiträge sind <a href="https://nips.cc/virtual/2024/papers.html?filter=authors&amp;search=" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a> zu finden):</p><ol><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Tristan Cinquin, Marvin Pförtner, Vincent Fortuin, <strong>Philipp Hennig</strong>, <strong>Robert Bamler</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">FSP-Laplace: Function-Space Priors for the Laplace Approximation in Bayesian Deep Learning</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Sebastian Damrich, <strong>Philipp Berens, Dmitry Kobak</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Persistent Homology for High-dimensional Data Based on Spectral Methods</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr"><strong>Vishaal Udandarao</strong>, <strong>Karsten Roth</strong>, Sebastian Dziadzio, Ameya Prabhu, Mehdi Cherti, Oriol Vinyals, Olivier Henaff, Samuel Albanie, <strong>Zeynep Akata</strong>, <strong>Matthias Bethge</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">A Practitioner's Guide to Real-World Continual Multimodal Pretraining</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Vishaal Udandarao, Ameya Prabhu, Adhiraj Ghosh, Yash Sharma, Philip Torr, Adel Bibi, Samuel Albanie, <strong>Matthias Bethge</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">No "Zero-Shot" Without Exponential Data: Pretraining Concept Frequency Determines Multimodal Model Performance</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Ori Press, Andreas Hochlehnert, Ameya Prabhu, Vishaal Udandarao, Ofir Press, <strong>Matthias Bethge</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">CiteME: Can Language Models Accurately Cite Scientific Claims?</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Matthias Tangemann, Matthias Kümmerer, <strong>Matthias Bethge</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Object segmentation from common fate: Motion energy processing enables human-like zero-shot generalization to random dot stimuli</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Ameya Prabhu, Vishaal Udandarao, Philip Torr, <strong>Matthias Bethge</strong>, Adel Bibi, Samuel Albanie</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Efficient Lifelong Model Evaluation in an Era of Rapid Progress</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Anna Mészáros, Patrik Reizinger, Szilvia Ujváry, <strong>Wieland Brendel</strong>, Ferenc Huszar</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Rule Extrapolation in Language Modeling: A Study of Compositional Generalization on OOD Prompts</span></i></li><li><i><span lang="EN-US"></span></i><span lang="EN-US" dir="ltr">Roland S. Zimmermann, David Klindt, <strong>Wieland Brendel</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Measuring Per-Unit Interpretability at Scale Without Humans</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr"><strong>Tankred Saanum</strong>, <strong>Peter Dayan</strong>, Eric Schulz</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Simplifying Latent Dynamics with Softly State-Invariant World Models</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Jack Merullo, <strong>Carsten Eickhoff</strong>, Ellie Pavlick</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Talking Heads: Understanding Inter-Layer Communication in Transformer Language Models</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Haiwen Huang, Songyou Peng, Dan Zhang, <strong>Andreas Geiger</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Renovating Names in Open-Vocabulary Segmentation Benchmarks</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Shenyuan Gao, Jiazhi Yang, Li Chen, Kashyap Chitta, Yihang Qiu, <strong>Andreas Geiger</strong>, Jun Zhang, Hongyang Li</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Vista: A Generalizable Driving World Model with High Fidelity and Versatile Controllability</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Daniel Dauner, Marcel Hallgarten, Tianyu Li, Xinshuo Weng, Zhiyu Huang, Zetong Yang, Hongyang Li, Igor Gilitschenski, Boris Ivanovic, Marco Pavone, <strong>Andreas Geiger</strong>, Kashyap Chitta</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">NAVSIM: Data-Driven Non-Reactive Autonomous Vehicle Simulation and Benchmarking</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Alexander Lappe, Anna Bognár, Ghazaleh Ghamkahri Nejad, Albert Mukovskiy, Lucas Martini, <strong>Martin Giese</strong>, Rufin Vogels</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Parallel Backpropagation for Shared-Feature Visualization</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Vivian Nastl, <strong>Moritz Hardt</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Do causal predictors generalize better to new domains?</span></i></li><li><i><span lang="EN-US"></span></i><span lang="EN-US" dir="ltr">Ricardo Dominguez-Olmedo, <strong>Moritz Hardt</strong>, <strong>Celestine Mendler-Dünner</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Questioning the Survey Responses of Large Language Models</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr"><strong>Celestine Mendler-Dünner</strong>, <strong>Gabriele Carovano</strong>, <strong>Moritz Hardt</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">An engine not a camera: Measuring performative power of online search</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">André F. Cruz, <strong>Celestine Mendler-Dünner</strong>, <strong>Moritz Hardt</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Evaluate calibration of language models with folktexts</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Hrittik Roy, Marco Miani, Carl Henrik Ek, <strong>Philipp Hennig</strong>, Marvin Pförtner, Lukas Tatzel, Søren Hauberg</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Reparameterization invariance in approximate Bayesian inference</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Jonathan Wenger, Kaiwen Wu, <strong>Philipp Hennig</strong>, Jacob Gardner, Geoff Pleiss, John Cunningham</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Computation-Aware Gaussian Processes: Model Selection And Linear-Time Inference</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Bálint Mucsányi, <strong>Michael Kirchhof</strong>, Seong Joon Oh</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Benchmarking Uncertainty Disentanglement: Specialized Uncertainties for Specialized Tasks</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Irene Huang, Wei Lin, Muhammad Mirza, Jacob Hansen, Sivan Doveh, Victor Butoi, Roei Herzig, Assaf Arbelle, <strong>Hilde Kuehne</strong>, Trevor Darrell, Chuang Gan, Aude Oliva, Rogerio Feris, Leonid Karlinsky</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">ConMe: Rethinking Evaluation of Compositional Reasoning for Modern VLMs</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Felix Petersen, Christian Borgelt, Tobias Sutter, <strong>Hilde Kuehne</strong>, Oliver Deussen, Stefano Ermon</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Fishers and Hessians of Continuous Relaxations</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Felix Petersen, <strong>Hilde Kuehne</strong>, Christian Borgelt, Julian Welzel, Stefano Ermon</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Convolutional Differentiable Logic Gate Networks</span></i></li><li>Jan-Niklas Dihlmann, Arjun Majumdar, Andreas Engelhardt, Raphael Braun, <strong>Hendrik PA Lensch</strong><br><i>Subsurface Scattering for Gaussian Splatting</i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Robi Bhattacharjee, <strong>Ulrike Luxburg</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Auditing Local Explanations is Hard</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr"><strong>Julius Vetter</strong>, <strong>Guy Moss</strong>, <strong>Cornelius Schröder</strong>, <strong>Richard Gao</strong>, <strong>Jakob H Macke</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Sourcerer: Sample-based Maximum Entropy Source Distribution Estimation</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr"><strong>Matthijs Pals</strong>, A Erdem Sağtekin, Felix Pei, Manuel Gloeckler, <strong>Jakob H Macke</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Inferring stochastic low-rank recurrent neural networks from neural data</span></i></li><li><strong>Jaivardhan Kapoor</strong>, <strong>Auguste Schulz</strong>, <strong>Julius Vetter</strong>, Felix Pei, <strong>Richard Gao</strong>, <strong>Jakob H Macke</strong><br><i>Latent Diffusion for Neural Spiking Data</i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Joachim Baumann, <strong>Celestine Mendler-Dünner</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Algorithmic Collective Action in Recommender Systems: Promoting Songs by Reordering Playlists</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">István Sárándi, <strong>Gerard Pons-Moll</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Neural Localization Fields for Continuous 3D Human Pose and Shape Estimation</span></i></li><li><i><span lang="EN-US"></span></i><span lang="EN-US" dir="ltr">Yuxuan Xue, Xianghui Xie, Riccardo Marin, <strong>Gerard Pons-Moll</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Human 3Diffusion: Realistic Avatar Creation via Explicit 3D Consistent Diffusion Models</span></i></li><li><i><span lang="EN-US"></span></i><span lang="EN-US" dir="ltr">Luca Eyring, <strong>Shyamgopal Karthik</strong>, <strong>Karsten Roth</strong>, Alexey Dosovitskiy, Zeynep Akata</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">ReNO: Enhancing One-step Text-to-Image Models through Reward-based Noise Optimization</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Ahmad-Reza Ehyaei, Golnoosh Farnadi, <strong>Samira Samadi</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Wasserstein Distributionally Robust Optimization through the Lens of Structural Causal Models and Individual Fairness</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Mohammad-Amin Charusaie, <strong>Samira Samadi</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">A Unifying Post-Processing Framework for Multi-Objective Learn-to-Defer Problems</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Can Demircan, <strong>Tankred Saanum</strong>, Leonardo Pettini, Marcel Binz, Blazej Baczkowski, Christian Doeller, Mona Garvert, Eric Schulz</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Evaluating alignment between humans and neural network representations in image-based learning tasks</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Siyuan Guo, Chi Zhang, Karthika Mohan, Ferenc Huszar, <strong>Bernhard Schölkopf</strong></span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Do Finetti: On Causal Effects for Exchangeable Data</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Carl-Johann Simon-Gabriel, Alessandro Barp, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Lester Mackey</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Metrizing Weak Convergence with Maximum Mean Discrepancies</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Giorgio Piatti, Zhijing Jin, Max Kleiman-Weiner, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Mrinmaya Sachan, Rada Mihalcea</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Cooperate or Collapse: Emergence of Sustainability in a Society of LLM Agents</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Robin Chan, Reda Boumasmoud, Anej Svete, Yuxin Ren, Qipeng Guo, Zhijing Jin, Shauli Ravfogel, Mrinmaya Sachan, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Mennatallah El-Assady, Ryan Cotterell</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">On Affine Homotopy between Language Encoders</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Sergio Garrido Mejia, Patrick Blöbaum, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Dominik Janzing</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Causal vs. Anticausal merging of predictors</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Goutham Rajendran, Simon Buchholz, Bryon Aragam, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Pradeep Ravikumar</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">From Causal to Concept-Based Representation Learning</span></i></li><li><span lang="EN-US"></span><span lang="EN-US" dir="ltr">Jonathan Thomm, Aleksandar Terzic, Giacomo Camposampiero, Michael Hersche, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Abbas Rahimi</span><br><i><span lang="EN-US" dir="ltr">Limits of Transformer Language Models on Learning to Compose Algorithms</span></i></li></ol><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110565</guid><pubDate>Thu, 19 Sep 2024 12:43:39 +0200</pubDate><title>„Nicht blind folgen&quot;: Forschende beleuchten, wie Menschen trotz individueller Unterschiede von anderen lernen </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/nicht-blind-folgen-forschende-beleuchten-wie-menschen-trotz-individueller-unterschiede-von-anderen-lernen/</link><description>In internationaler Zusammenarbeit haben Wissenschaftler der Universität Tübingen aufgedeckt, wie Menschen soziale Informationen nutzen, um Entscheidungen zu treffen, auch wenn die Ziele oder Präferenzen anderer von den eigenen abweichen. Die Tübinger Doktorandin Alexandra Witt und ihr Betreuer Dr. Charley Wu leiteten die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichte Studie in Zusammenarbeit mit Kollegen von der Universität Konstanz, dem Forschungsinstitut RIKEN (Japan) und der University of St Andrews (Vereinigtes Königreich). Die Ergebnisse ermöglichen es den Forschern nicht nur, einen entscheidenden Aspekt des menschlichen Lernens besser zu verstehen, sondern eröffnen auch neue Wege, um ähnliche Prinzipien in die künstliche Intelligenz (KI) einzubeziehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich vor, Sie sind zum ersten Mal in einer neuen Stadt und es ist Zeit für ein Abendessen. Wie wählen Sie ein Restaurant aus? Sie könnten einfach im Internet nach Bewertungen suchen und das Restaurant mit der besten Bewertung wählen. Aber wie können Sie sicher sein, dass die Verfasser der Bewertungen Ihre Essensvorlieben, Ihre Gewürztoleranz oder Ihr Budget teilen? Und wie gelingt es Menschen im Allgemeinen, von anderen zu lernen, wenn die Vorlieben von Person zu Person sehr unterschiedlich sein können?</p><p>Bislang lag der Fokus der Forschung darauf, wie Menschen voneinander lernen können, wenn alle die gleichen Ziele und Vorlieben teilen. Im Alltag ist das jedoch selten der Fall. Ganz gleich, ob es um die Wahl eines Restaurants, die Planung eines Urlaubs oder eine berufliche Neuorientierung geht, haben die Personen, die wir um Rat bitten, oft ihre eigenen Vorlieben und Umstände. Die neue Studie schließt diese Forschungslücke, indem sie untersucht, wie Menschen soziale Informationen nutzen, um Entscheidungen zu treffen, wenn ihre Präferenzen nicht perfekt mit denen ihrer Mitmenschen übereinstimmen.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110256</guid><pubDate>Wed, 11 Sep 2024 17:49:16 +0200</pubDate><title>Forschende simulieren visuelles System im Gehirn der Fruchtfliege mit KI</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/forschende-simulieren-visuelles-system-im-gehirn-der-fruchtfliege-mit-ki/</link><description>Internationalem Forscherteam aus Tübingen und Virginia gelingt durch künstliches neuronales Netz erstmals Vorhersage der Berechnungen eines lebenden Gehirns</description><content:encoded><![CDATA[<p>Informationen im Gehirn werden über elektrische Signale zwischen spezialisierten Zellen, den Neuronen, übertragen. Große Netzwerke solcher Neuronen steuern Wahrnehmungen, Verhalten und Kognition. Die Wissenschaft hat lange nach Möglichkeiten gesucht, neuronale Netze im Gehirn mit Computern zu simulieren, um zu verstehen, wie sie funktionieren. Mit neuen Erkenntnissen über die neuronalen Schaltpläne im Gehirn der Fruchtfliege und Methoden der künstlichen Intelligenz gelang es nun Forschenden, ein neuronales Netz zu knüpfen, welches zuvor kaum Vorstellbares leistet: Es sagt die Aktivität einzelner Neuronen vorher, ohne dass Messungen an einem lebenden Gehirn vorgenommen werden müssen. Die Studie von Professor Jakob Macke und Dr. Janne Lappalainen von der Universität Tübingen und Dr. Srinivas Turaga und Kollegen vom Janelia Research Campus des Howard Hughes Medical Institute in Ashburn, Virginia (USA), ist am Mittwoch in der Fachzeitschrift nature erschienen.</p><p>Seit Jahrzehnten messen Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler neuronale Aktivitäten lebender Tiere, weil sie die Zusammenhänge zwischen Gehirnaktivität und Verhalten besser verstehen wollen. Diese Experimente haben bahnbrechende Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns erbracht - aber ein Großteil des Gehirns ist nach wie vor unerforscht.</p><p>Die Teams aus Tübingen und Virginia haben nun mithilfe von künstlicher Intelligenz und des Konnektoms, einer Karte der Neuronen und ihrer im Hirngewebe bestehenden Verbindungen, die Aktivität der Neuronen im lebenden Gehirn vorhergesagt. Indem sie lediglich Informationen aus dem Konnektom des visuellen Systems der Fruchtfliege verwenden sowie Annahmen über die Funktionen des Schaltkreises machen, haben die Forscher eine KI-Simulation erstellt, die die Aktivität jedes Neurons im Schaltkreis vorhersagen kann. "Wir verfügen nun über eine Berechnungsmethode, mit der wir Messungen des Konnektoms in Vorhersagen über die neuronale Aktivität und die Gehirnfunktion umsetzen können, ohne zuerst aufwändige Messungen am lebenden Neuron durchführen zu müssen", sagt Srinivas Turaga, Leiter der Janelia-Forschungsgruppe und einer der Hauptautoren der neuen Studie.</p><p>Das Forschungsteam nutzte das Konnektom, um eine detaillierte mechanistische Netzwerksimulation des visuellen Systems der Fliege zu erstellen, bei der jedes modellierte Neuron einem realen Neuron und jede modellierte Synapse einer realen Synapse im Gehirn entspricht. Obwohl sie die Dynamik der Neuronen im realen Gewebe nicht kannten, konnte das Team diese unbekannten Parameter mit Hilfe von Deep-Learning-Methoden vorhersagen. Dazu verbanden sie die Informationen aus dem Konnektom mit ihrem Wissen über die Funktion des Schaltkreises: Dem Erkennen von Bewegungen. "Mit dieser Kombination konnten wir prüfen, ob unser auf dem Konnektom basierende Ansatz ein gutes Modell des Gehirns liefern kann", sagt Janne Lappalainen, Doktorand an der Universität Tübingen und Erstautor der Studie.</p><p>Das neue Modell sagt die Aktivität von 64 verschiedenen Neuronentypen des visuellen Systems der Fruchtfliege voraus und reproduziert die Ergebnisse aus über zwei Dutzend experimentellen Studien der letzten zwei Jahrzehnte. Laut den Autoren hat die neue Arbeit das Potenzial, die Hirnforschung grundlegend zu verändern, indem Vorhersagen über die Aktivität einzelner Neurone nun direkt aus dem Konnektom abgeleitet werden können. Im Prinzip kann man mit dem Modell jedes beliebige Experiment simulieren, so dass daraus abgeleitete Vorhersagen dann im Labor getestet werden können.</p><p>Die neue Forschungsarbeit enthält über 450 Seiten mit aus dem Modell abgeleiteten Vorhersagen, einschließlich der Identifizierung von Zellen, von denen bisher nicht bekannt war, ob sie an der Bewegungserkennung beteiligt sind, und die nun in Fruchtfliegen untersucht werden können. "Bislang bestand eine große Lücke zwischen dem statischen Konnektom und der Dynamik der Berechnungen im lebenden Gehirn. Die Frage war, ob wir diese Lücke mit einem Modell schließen können. Am konkreten Beispiel der Fruchtfliege ist uns dies nun gelungen", sagt Jakob Macke, einer der Hauptautoren der Studie. Mit diesem Ansatz ist es möglich, künstliche neuronale Netze zu schaffen, die dem Gehirn der Fruchtfliege ähnlich sind und künftig für eine Vielzahl von Untersuchungen genutzt werden können: Zum Beispiel könnte mit ihnen untersucht werden, warum biologische neuronale Netze um Größenordnungen effizienter sind als künstliche neuronale Netze.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110550</guid><pubDate>Thu, 05 Sep 2024 14:48:00 +0200</pubDate><title>Claire Vernade erhält ERC Starting Grant für Projekt zu Algorithmen die sich an dynamische Umgebungen anpassen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/claire-vernade-erhaelt-erc-starting-grant-fuer-projekt-zu-algorithmen-die-sich-an-dynamische-umgebungen-anpassen/</link><description>Claire Vernade, Gruppenleiterin an unserem Exzellenzcluster, erhält einen ERC Starting Grant. Ihr Projekt „Continual and Sequential Learning for Artificial Intelligence“ (ConSequentIAL) – Kontinuierliches und sequenzielles Lernen in der künstlichen Intelligenz – wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund 1,25 Millionen Euro gefördert.  </description><content:encoded><![CDATA[<p class="Paragraph SCXW196846799 BCX8"><a href="https://uni-tuebingen.de/de/243568" target="_blank" class="internal-link">Claire Vernade</a> möchte erreichen, dass Systeme des maschinellen Lernens in sich verändernden, realen Umgebungen verlässlich und zugleich anpassungsfähig sind. Maschinelles Lernen hat in Bereichen von der Sprachmodellierung bis hin zur Arzneimittelforschung bereits beeindruckende Entwicklungen ermöglicht. Doch den Systemen mangelt es noch an wichtigen Fähigkeiten: „Um das Potenzial von künstlicher Intelligenz voll zu nutzen, brauchen wir Systeme, die sich selbstständig anpassen können und auch dann zuverlässig bleiben, wenn sich die Datenverteilung ändert oder wenn sie mit ganz neuen Situationen konfrontiert werden“, erklärt Vernade.&nbsp;</p><p>Sie stützt sich bei ihrem Vorhaben auf Techniken, die im Bereich des Reinforcement Learning (deutsch: „Verstärkungslernen") entwickelt wurden. Im Reinforcement Learning durchsucht ein sogenannter Agent – die Softwareeinheit, die trainiert wird – eine Umgebung, um vordefinierte Ziele zu erreichen. Außerdem ist er in der Lage, durch Versuch und Irrtum zu lernen. „Ich möchte Agenten der künstlichen Intelligenz entwickeln, die intelligente Entscheidungen darüber treffen können, wann und wie sie neue Daten sammeln, um neue Situationen zu durchdringen und sich an sie anzupassen – eine Fähigkeit, die wir im Reinforcement Learning als Exploration bezeichnen.“&nbsp;</p><p>Vernade möchte die theoretischen Grundlagen dafür schaffen, diese Fähigkeit mit bestehenden Modellen des maschinellen Lernens zu kombinieren. So werden die Algorithmen in der Lage sein, nach und nach neue und andere Daten zu verarbeiten und nach neuen Lösungen zu suchen. Langfristig sollen Systeme des maschinellen Lernens entstehen, die Wissenschaft und Gesellschaft bei der Lösung komplexer Probleme unterstützen.&nbsp;</p><p>ERC Starting Grants werden vom Europäischen Forschungsrat vergeben. Die begehrten Fellowships fördern exzellente Nachwuchsforschende, die das Potenzial haben, führend auf ihrem Gebiet zu werden. &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109557</guid><pubDate>Thu, 05 Sep 2024 11:18:00 +0200</pubDate><title>ERC Starting Grant: Was menschliche Intelligenz einzigartig macht</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/erc-starting-grant-was-menschliche-intelligenz-einzigartig-macht/</link><description>1,5 Millionen Euro an Charley Wu für fünfjähriges Projekt vergeben</description><content:encoded><![CDATA[<p>Charley Wu erhält einen ERC Starting Grant für sein innovatives Forschungsprojekt „Compositional Compression in Cognition and Culture“. Die Förderung in Höhe von knapp 1,5 Millionen Euro wird ihm ermöglichen, über einen Zeitraum von fünf Jahren die Einzigartigkeit der menschlichen Intelligenz unter den Aspekten der Kompositionalität und der kumulativen Kultur zu untersuchen.</p><p class="Paragraph SCXW256602290 BCX2">Während Kompositionalität die menschliche Begabung beschreibt, neue Probleme durch Rekombination bekannter Elemente zu lösen, bezieht sich das Konzept der kumulativen Kultur auf die Fähigkeit, auf dem Wissen früherer Generationen aufzubauen. Jedes der beiden Charakteristika für sich ist als Alleinstellungsmerkmal menschlicher Intelligenz, das sie vom Denken anderer Tiere und von KI abhebt, in der Diskussion. Das geförderte Projekt zielt darauf ab, die beiden Kernkonzepte in einem gemeinsamen mathematischen Formalismus zu vereinen. „Mein Ziel ist es, bahnbrechende Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie wir Wissen kodieren, weitergeben und über Generationen hinweg kreativ weiterentwickeln“, sagt Wu. „Dies könnte unser Verständnis der menschlichen Intelligenz revolutionieren.“</p><p class="Paragraph SCXW252316861 BCX2">Wus Forschungsgruppe wird am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen angesiedelt sein. „Das MPI ist herausragend darin, moderne computergestützte Methoden mit experimenteller Forschung über menschliches Lernen und Entscheiden zu verbinden“, begründet Wu die Wahl seiner Gastinstitution.&nbsp;</p><p class="Paragraph SCXW27801511 BCX2">Derzeit leitet Wu das <a href="https://hmc-lab.com/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Human and Machine Cognition Lab</a> (Universität Tübingen), das Teil des <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/" target="_blank" class="external-link">Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“</a> und des <a href="https://tuebingen.ai/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Tübingen AI Center</a> ist, beides enge Kooperationspartner des MPI für biologische Kybernetik.</p><p class="Paragraph SCXW182687977 BCX2">ERC Starting Grants werden vom Europäischen Forschungsrat vergeben. Die begehrten Fellowships fördern exzellente Nachwuchsforschende, die das Potenzial haben, führend auf ihrem Gebiet zu werden.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109575</guid><pubDate>Thu, 01 Aug 2024 13:08:12 +0200</pubDate><title>Sprachentwicklung verstehen mit KI-gestützten Methoden</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/sprachentwicklung-verstehen-mit-ki-gestuetzten-methoden-2/</link><description>Förderung für „Pioniervorhaben“ von unserem Clustermitglied Gerhard Jäger</description><content:encoded><![CDATA[<p>Gerhard Jäger (Professor am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Tübingen) erhält eine Förderung in der Initiative „Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten“ der Volkswagenstiftung. Jäger will eine KI-gestützte Methode entwickeln, um die Entwicklung der menschlichen Sprachen anhand gesprochener Sprachdaten zu untersuchen. Der Linguist verspricht sich davon tiefere Einblicke in die Sprachgeschichte, die auch neue Perspektiven auf das menschliche Kulturerbe eröffnen könnten. Das Projekt mit dem Titel „Phylomilia“ wird mit 550.000 Euro über drei Jahre gefördert. Mit dem „Pioniervorhaben“-Programm unterstützt die Volkswagenstiftung bahnbrechende und riskante Forschungsideen, die auf große wissenschaftliche Durchbrüche abzielen – auch mit der Option, das gesetzte Ziel zu verfehlen.</p><p>Der Projekttitel „Phylomilia“ leitet sich vom Fachbegriff „Phylogenie“ für einen evolutionären Stammbaum und dem griechischen Wort für Rede, „Omilia“, ab. Normalerweise ist die vergleichende Linguistik auf schriftliche Daten angewiesen, die von Hand transkribiert und kommentiert werden. Gerhard Jäger will diesen Schritt mit seinem Projekt umgehen und Deep-Learning-Techniken einsetzen, um akustische Sprachdaten direkt zu analysieren. Dazu wird er mit seinem Team KI-gestützte Technologien entwickeln, die gesprochene Sprache erkennen und in ein Format umwandeln können, das sich maschinell auswerten lässt. Eine statistische Analyse soll es dann ermöglichen, die die Abstammung von Sprachen zurückzuverfolgen und frühere Sprachstufen zu rekonstruieren. Die Konzentration auf gesprochene Sprache bietet den Vorteil, dass sie auch Nuancen und Details erfasst, die in der schriftlichen Aufzeichnung verloren gehen. Langfristiges Ziel des Phylomilia-Projektes ist die Entwicklung eines automatisierten Systems, das in der Lage ist, Merkmale gesprochener Sprache zu identifizieren und zu interpretieren, die über lange Zeiträume hinweg konsistent bleiben. Damit kann das Projekt neues Licht auf die Entwicklung und Interaktion von Sprachen werfen.</p><h3>Weitere Informationen</h3><ul><li><a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/neuphilologie/seminar-fuer-sprachwissenschaft/arbeitsbereiche/allg-sprachwissenschaft/mitarbeiter/prof-dr-gerhard-jaeger/" target="_blank" class="external-link">Webseite von Gerhard Jäger</a></li><li><a href="https://www.volkswagenstiftung.de/de/foerderung/foerderangebot/pioniervorhaben-explorationen-des-unbekannten-unbekannten" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Förderprogramm der Volkswagenstiftung</a></li></ul><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105765</guid><pubDate>Tue, 16 Apr 2024 10:26:05 +0200</pubDate><title>Team um Ausstellung „Cyber and the City“ gewinnt Communicator-Preis der DFG</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/team-um-ausstellung-cyber-and-the-city-gewinnt-communicator-preis-der-dfg/</link><description>Ulrike von Luxburg, Thomas Thiemeyer und Tim Schaffarczik erhalten Preis für ihre Wissenschaftskommunikation zu Künstlicher Intelligenz</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes geht in diesem Jahr an ein interdisziplinäres Team der Universität Tübingen: Unsere Cluster-Sprecherin Ulrike von Luxburg, Informatik-Professorin für die Theorie des Maschinellen Lernens, Tim Schaffarczik, Doktorand am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, sowie Cluster-Mitglied Thomas Thiemeyer, Professor für Empirische Kulturwissenschaft, ebenfalls am Ludwig-Uhland-Institut. Sie erhalten die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für ihre herausragende und vielfältige Wissenschaftskommunikation zur Entwicklung und Umsetzung der Ausstellung "Cyber and the City: Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen", die modellhaft auch für den Dialog zu anderen kontrovers diskutierten Wissenschafts- und Technologiethemen ist.</p><p>Die Ausstellung war von Februar 2023 bis Januar 2024 im Stadtmuseum Tübingen zu sehen und ist interdisziplinär und gemeinsam mit dem Stadtmuseum Tübingen, insbesondere dessen Ausstellungskurator Guido Szymanska, konzipiert und umgesetzt worden. Teil des Ausstellungsteams waren außerdem mehr als 30 Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft und des Masterstudiengangs Machine Learning der Universität Tübingen.</p><p>Ulrike von Luxburg: "Die Ausstellung konnte nur deshalb so überzeugen, weil wir von Anfang an verschiedene Perspektiven auf das Thema eingebracht und mitgedacht haben. Die Studierenden mit ihren diversen Hintergründen, Meinungen und Herangehensweisen und die langjährige Erfahrung von dem Kurator des Stadtmuseums, Guido Szymanska, wie man abstrakte Ideen in konkrete Exponate umsetzen kann, haben die Ausstellung so erfolgreich gemacht."</p><p>Die Jury aus Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten, Kommunikations- und PR-Fachleuten unter dem Vorsitz von DFG-Vizepräsident Professor Dr. Johannes Grave würdigte bei ihrer Entscheidung, dass das Team "Cyber and the City" das so abstrakte wie kontroverse Thema Künstliche Intelligenz in die Lebens- und Erfahrungswelt der Menschen holt. Zudem eröffne es einen Dialograum, in dem sehr unterschiedliche Positionen und Interessen verhandelt werden können.</p><p>Dazu habe das Team in einer erfolgreichen interdisziplinären Zusammenarbeit von Informatik und Empirischer Kulturwissenschaft eine Ausstellung im Tübinger Stadtmuseum und ein Begleitprogramm entworfen. Studierende der beiden Disziplinen erarbeiteten die Grundlagen für die Ausstellung und die weiteren Kommunikationsformate und bezogen dabei Interessengruppen, Bürgerinnen und Bürger, Aktivistinnen und Aktivisten oder auch Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in die Konzeption und Umsetzung ein. Auf diese Weise, so die Jury des Communicator-Preises, sei eine Kommunikationsplattform entstanden, die eine gemeinsame Sprache zu Herausforderungen und Chancen von Künstlicher Intelligenz findet und sowohl Befürworterinnen und Befürworter als auch Skeptikerinnen und Skeptiker von KI zu Wort kommen lässt.</p><p>Flankiert wurde die Ausstellung von einem umfangreichen Begleitprogramm, in das sich die an der Ausstellung beteiligten Akteurinnen und Akteure mit eigenen Veranstaltungen einbringen konnten. Zu den Veranstaltungen zählten etwa die "Retro Gaming Night meets KI" sowie die in Kooperation mit dem SWR veranstaltete Podiumsdiskussion "Wer kontrolliert KI?". Die Ausstellung zog insgesamt mehr als 40.000 Besucherinnen und Besucher unterschiedlicher Altersgruppen an. Durch Ausstellung und Begleitprogramm entstand so insgesamt ein Dialograhmen, der die am Standort sehr kontrovers geführte Diskussion rund um Künstliche Intelligenz versachlicht hat, ohne dabei Emotionen und Positionierungen zu ignorieren.</p><p>Die Jury für den Communicator-Preis hob hervor, dass die lokale Verortung der Kommunikation bei diesem Projekt eine besondere Bedeutung habe: Künstliche Intelligenz – als global wirksames und zugleich schwer greifbares Thema – wurde hier am konkreten Fall, als Konsequenz von kontroversen Debatten in der Stadt und gemeinsam mit lokalen Akteurinnen und Akteuren verhandelt. Und dies geschah nicht in digitalen Foren, sondern im direkten Austausch der Beteiligten. Damit sei es dem Team hervorragend gelungen, ein schwieriges Thema leicht, humorvoll und dabei sachlich und intelligent umzusetzen. Insgesamt, so die Jury, sehe sie in der Arbeit des Teams den gelungenen Weg einer dialogischen Wissenschaftskommunikation, die weit über den Standort und das konkrete Thema hinausweise. Insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Dialogkultur, in der verschiedene Argumente und Positionen kaum noch in einen konstruktiven Austausch zu bringen sind, sei dies ein besonders ermutigendes Projekt.</p><p>Der "Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes" wird seit dem Jahr 2000 verliehen und gilt als der wichtigste Preis seiner Art in Deutschland. Ausgezeichnet werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in ihrer Wissenschaftskommunikation besonders kreativ sind, neue, auch mutige Wege gehen und ihre Zielgruppen auf geeignete und wirksame Weise ansprechen. Sie sollen zudem die gesellschaftliche Dimension ihrer Forschung erkennen und ihr Wissen in öffentliche Debatten, Meinungsbildungsprozesse und Entscheidungen einbringen. Das Preisgeld soll die Ausgezeichneten in ihrem Engagement unterstützen und auch die Umsetzung neuer Projekte ermöglichen.</p><p>Die Jury wählte das nun ausgezeichnete Team in einem mehrstufigen Auswahlprozess aus 38 Bewerbungen und Vorschlägen aus. Verliehen wurde der Communicator-Preis im Rahmen der Jahresversammlung der DFG am 1. Juli 2024 in Potsdam.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103989</guid><pubDate>Thu, 22 Feb 2024 10:55:03 +0100</pubDate><title>Luxburg, Thiemeyer und Schaffarczik erhalten Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/luxburg-thiemeyer-und-schaffarczik-erhalten-tuebinger-preis-fuer-wissenschaftskommunikation/</link><description>Die Jury würdigt die Ausstellung &quot;Cyber and the City: Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen&quot;, die bis vor kurzem im Stadtmuseum Tübingen zu sehen war. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen zeichnet erneut innovative und erfolgreiche Wissenschaftskommunikation ihrer Forschenden aus. Der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation 2024 geht zu gleichen Teilen an den Osteuropahistoriker Professor Klaus Gestwa für seine intensive Aufklärung über die Hintergründe des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie an unsere Cluster-Sprecherin Professorin <a href="http://www.tml.cs.uni-tuebingen.de/team/luxburg/index.php" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ulrike von Luxburg</a> und die beiden Empirischen Kulturwissenschaftler <a href="https://uni-tuebingen.de/de/182605" target="_blank" class="external-link">Tim Schaffarczik</a> und Professor <a href="https://uni-tuebingen.de/de/6216" target="_blank" class="external-link">Thomas Thiemeyer</a> stellvertretend für das Team der Ausstellung <a href="https://www.tuebingen.de/stadtmuseum/41784.html#/41786" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">"Cyber and the City"</a> im Tübinger Stadtmuseum. Den diesjährigen Nachwuchspreis für Wissenschaftskommunikation erhält die Historikerin Claudia Lemmes.&nbsp;&nbsp;</p><p>Die Jury würdigte die Macherinnen und Macher der Ausstellung "Cyber an the City" für ihre innovative Herangehensweise an das Thema Künstliche Intelligenz. "Das Team um Ulrike von Luxburg, Tim Schaffarczik und Thomas Thiemeyer hat die seit Jahren anhaltende Diskussion um die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz im Allgemeinen und um den KI-Forschungsstandort Tübingen im Besonderen produktiv aufgegriffen, inhaltlich aufgearbeitet sowie die unterschiedlichen Aspekte von KI hervorragend dargestellt", erklärte die Jury. Die Ausstellung, an deren Entstehen auch Master-Studierende aus der Empirischen Kulturwissenschaft und dem Maschinellen Lernen sowie Mitarbeitende des Tübinger Stadtmuseums beteiligt waren, sei ein gutes Beispiel für eine zeitgemäße Wissenschaftskommunikation, bei der die Beteiligten auf eine teils kritisch eingestellte Öffentlichkeit zugehen und ihre Kommunikation an den Grundsätzen der Partizipation und des Dialogs auf Augenhöhe ausrichten würden.&nbsp;&nbsp;</p><p>Den Historiker <a href="https://uni-tuebingen.de/de/135598" target="_blank" class="external-link">Gestwa</a> würdigte die Jury für seinen unermüdlichen Einsatz bei der politischen und historischen Einordung des Ukrainekonflikts. Er habe sein umfangreiches Wissen über Geschichte, Gesellschaft und Politik Osteuropas in den vergangenen Jahren genutzt, um die deutsche Öffentlichkeit über die Ursachen des russischen Angriffskriegs gegen das Nachbarland aufzuklären und dabei weit verbreiteten Annahmen und Irrtümern entgegenzutreten. Dabei habe er Mut bewiesen und sei auch öffentlichem Streit und Anfeindungen nicht aus dem Weg gegangen. Mit seinen Interviews, Videos, Zeitschriftenbeiträgen und Vorträgen habe Gestwa ein Millionenpublikum erreicht und so zur Meinungsbildung in Deutschland über den Krieg gegen die Ukraine maßgeblich beigetragen. &nbsp;&nbsp;</p><p>Den Nachwuchspreis 2024 erhält die Historikerin <a href="https://uni-tuebingen.de/de/178989" target="_blank" class="external-link">Claudia Lemmes</a> für die Kommunikation über das <a href="https://uni-tuebingen.de/de/212011" target="_blank" class="external-link">DFG-Projekt "Auswirkungen mittelalterlicher bis frühneuzeitlicher Stadtentwicklung auf Gewässer am Beispiel von Bad Waldsee"</a>. Die Jury würdigte das mehrjährige und intensive Engagement der Forscherin bei der Vermittlung von Methoden und Ergebnissen des interdisziplinären Forschungsprojekts an die Stadtgesellschaft von Bad Waldsee. An dem Projekt waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geschichtswissenschaft, Geologie, Ökotoxikologie, Paläobotanik, Archäologie und weiteren Disziplinen beteiligt. Die Preisträgerin habe mit Vorträgen und Zeitungsinterviews sowie mit einem kontinuierlichen Dialog mit ortsansässigen Einrichtungen in Bad Waldsee (Landkreis Ravensburg) wie dem Museums- und Heimatverein, der Stadtverwaltung und dem Stadtarchiv dafür gesorgt, dass die Forschungsarbeiten auf breites Interesse in der Stadtgesellschaft stießen, so die Jury.   &nbsp;&nbsp;</p><p>Der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation ist Teil der Tübinger Exzellenzstrategie. Ziel ist es, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermehrt zur Kommunikation über ihre Forschung zu motivieren. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro, der Nachwuchspreis mit 5.000 Euro dotiert. Die Auszeichnung für das Jahr 2024 wird voraussichtlich im Mai in einer öffentlichen Feierstunde verliehen. Der genaue Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.  &nbsp;</p><p><em>Nach einer Pressemitteilung der Universität Tübingen.</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103800</guid><pubDate>Thu, 15 Feb 2024 12:33:00 +0100</pubDate><title>Die Verbindung zwischen Philosophie, Physik und Maschinellem Lernen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/die-verbindung-zwischen-philosophie-physik-und-maschinellem-lernen/</link><description>Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften fördert ein neues Projekt von Eric Raidl aus unserem Ethics and Philosophy Lab, in dem er Philosophie, Physik und Maschinelles Lernen miteinander verbindet. Die Förderung hat Raidl gemeinsam mit Miriam Klopotek vom Stuttgarter Exzellenzcluster SimTech eingeworben.</description><content:encoded><![CDATA[<p>"Die Zusammenarbeit von Physik und Philosophie hat eine lange Tradition, die in den letzten Jahrzehnten etwas untergegangen ist", erläutert <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/forschung/forschung/cluster-arbeitsgruppen/ag-ethik-philosophie/team/eric-raidl/" target="_blank" class="external-link">Eric Raidl</a>. An diese Tradition möchten er und <a href="https://www.simtech.uni-stuttgart.de/exc/people/Klopotek/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Miriam Klopotek</a> anknüpfen und ihr eine neue Ausrichtung geben, um das künstliche Lernen besser und vielleicht auch einfacher zu verstehen. "Wir wollen also die Kräfte zwischen Physik und Philosophie neu bündeln", ergänzt Klopotek, "um das Problem unkonventionell anzugehen."</p><p>Seit 2002 finanziert die <a href="https://www.hadw-bw.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Heidelberger Akademie der Wissenschaften</a> im Rahmen des <a href="https://www.hadw-bw.de/junge-akademie/win-kolleg" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">WIN-Kollegs</a> interdisziplinär ausgerichtete Projekte von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Sie eröffnet dadurch einen besonderen Freiraum für Forschungen und ermöglicht den Austausch mit Akademiemitgliedern. Die nun bereits 9. Staffel untersucht, ob, wie und warum die Reduzierung von komplexen Sachverhalten für wissenschaftliche Erkenntnisse notwendig ist und welche Folgen diese Komplexitätsreduzierung für das Verhältnis von Wissenschaft und Gesellschaft hat.</p><p>Das <a href="https://www.hadw-bw.de/junge-akademie/win-kolleg/komplexitaetsreduktion/KEI" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">geförderte Projekt</a> von Raidl und Klopotek greift diese Fragen hinsichtlich des Maschinellen Lernens auf und geht "auf die Suche nach erklärbarem und interpretierbarem Maschinellen Lernen mit Philosophie und Physik". Das Projekt, das im April 2024 starten wird und eine Laufzeit von drei Jahren hat, bietet zwei Forschenden die Möglichkeit, sich mit der Thematik zu beschäftigen. Es soll im Rahmen des <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/forschung/forschung/cluster-arbeitsgruppen/ag-ethik-philosophie/uebersicht/" target="_blank" class="external-link">Ethics and Philosophy Lab</a> des Tübinger Exzellenzclusters "Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft" bearbeitet werden sowie in Kooperation mit dem <a href="https://www.iris.uni-stuttgart.de/de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Interchange Forum for Reflecting on Intelligent Systems (IRIS)</a> der Universität Stuttgart und der Platform of Reflection des <a href="https://www.simtech.uni-stuttgart.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Exzellenzclusters SimTech</a>.</p><p>Algorithmen des Maschinellen Lernens durchdringen zunehmend den Alltag der Menschen und das öffentliche Leben. Sie treffen Vorhersagen, aber warum sie so und nicht anders entscheiden, bleibt oft schwer nachvollziehbar, sie sind gewissermaßen opak. Mit ihrem Projekt verfolgen Raidl und Klopotek das Ziel, zu verstehen, wie diese Opazität entsteht&nbsp;und wie man sie rückwirkend aufheben könnte. Dafür wollen sie anhand von Einsichten der Physik und anderer Theorien der Komplexität die Natur der (impliziten) Abstraktionen interpretieren, die Maschinelles Lernen an sich erzeugt. Ihre Arbeitshypothese ist, dass die Komplexität des Maschinellen Lernens und die Schwierigkeit, gewisse Komponenten des Lernprozesses zu verstehen, gemeinsam das Problem der Opazität hervorbringen. In diesem Sinne fordert eine Lösung nicht einfach "mehr Verständnis" oder "weniger Komplexität", sondern eine sinngebende Komplexitätsreduktion. Damit meinen Raidl und Klopotek adäquate Abstraktionen und nicht triviale Vereinfachungen, die einen wohlfundierten Verständniszugang gewährleisten. In ihrem Projekt werden sie Werkzeuge entwickeln, um die Komplexität der Algorithmen des Maschinellen Lernens auf neue Weise zu analysieren und sinngebende Reduktionen aus der Perspektive der Vielteilchenphysik und der Philosophie aufzufinden.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103506</guid><pubDate>Mon, 05 Feb 2024 10:33:29 +0100</pubDate><title>Philipp Hennig erhält ERC Consolidator Grant </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/philipp-hennig-erhaelt-erc-consolidator-grant/</link><description>Für sein Projekt &quot;ANUBIS&quot; erhält Clustermitglied Philipp Hennig einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC).  Mit dem Projekt verfolgt er das Ziel, die Rechenressourcen von wissenschaftlichen KI-Anwendungen ganzheitlich und durchgängig zu managen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Tübinger KI-Forscher Philipp Hennig wird in den kommenden fünf Jahren Methoden entwickeln, mit denen die Ressourcen Rechenzeit und Datenmenge beim maschinellen Lernen effizienter verwaltet werden können. Für dieses Forschungsprojekt warb er erfolgreich einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC) ein. Das Projekt "Advanced Numerical Uncertainty for Bayesian Inference in Science" (kurz: ANUBIS) wird über eine Laufzeit von fünf Jahren mit rund zwei Millionen Euro gefördert. Philipp Hennig ist Professor für die Methoden des Maschinellen Lernens im Fachbereich Informatik der Universität Tübingen, Mitglied des <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/" target="_blank" class="external-link">Exzellenzclusters "Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft"</a> und Mitglied im Vorstand des <a href="https://tuebingen.ai/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Tübingen AI Centers</a>.</p><p><strong>Zielsetzung von ANUBIS&nbsp;</strong></p><p>Das Projekt ANUBIS verfolgt das Ziel, die Rechenressourcen von wissenschaftlichen KI-Anwendungen ganzheitlich und durchgängig zu managen. In Klimamodellen, geologischen oder neurowissenschaftlichen Simulationen treten viele Inferenzprobleme auf, bei denen man von einer Information bzw. einem Datensatz indirekt auf die Information schließt, die eigentlich gesucht wird. "Um solche Inferenzprobleme zu lösen, brauchen wir große Datenmengen und große Rechenressourcen", erklärt Hennig. "Ein einziger Teildatensatz zum Beispiel aus der Klimaforschung kann da schon einmal 100 Terabyte (also 100.000 Gigabyte) groß sein."</p><p><strong>Herausforderungen bei der Datenverarbeitung&nbsp;</strong></p><p>In dem Projekt wird das, was ein Computer tut — Rechnen – als Quelle von Information betrachtet. Diese Information betrifft Fragen, die nicht endgültig und perfekt beantwortet werden können (wie etwa "Wie wird das Wetter in 10 Jahren?"). Solche Fragen bestehen meist aus unendlich vielen Teilfragen, die durch die Rechnung nicht vollständig beantwortet werden. Darum soll der Computer, während er diese Teilfragen beantwortet, gleichzeitig mitloggen ("Buch führen"), welche Teile der Frage schon beantwortet sind, und wie gut. Das ist auch deshalb gar nicht so einfach, weil das Buchführen selbst auch wieder eine Rechnung ist. Damit das Ganze machbar bleibt, muss also das Buchführen etwas einfacher sein als die Rechnung selbst.&nbsp;</p><p><strong>Innovative Lösungsansätze&nbsp;</strong></p><p>Dazu wird es nötig sein, moderne Methoden des maschinellen Lernens zu erweitern, damit ihre Funktionalität mit dem neuen Konzept gut harmoniert. Vorteile der erweiterten Methodik sind nicht nur sparsamere Algorithmen, sondern auch neue Funktionalität. "Für Forscherinnen und Forscher aus den Geo-, Klima- oder Neurowissenschaften wird es dann leichter sein, ganz unterschiedliche Arten von Daten wie etwa konkrete Messdaten, Simulationsdaten und Expertenwissen flexibel in ihren Code einfließen zu lassen", sagt Hennig. "Dabei muss die Unsicherheit der Informationen aus den verschiedenen Datenquellen quantifiziert werden. Beides war mit den bisherigen Methoden nicht möglich."</p><p>&nbsp;</p><p><em>Artikel von Claudia Brusdeylins, Tübingen AI Center&nbsp;</em></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-99740</guid><pubDate>Mon, 06 Nov 2023 11:09:00 +0100</pubDate><title>35 Paper bei NeurIPS 2023 akzeptiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/35-paper-bei-neurips-2023-akzeptiert/</link><description>Bei der diesjährigen NeurIPS-Konferenz wurden 35 Beiträge von Forschenden unseres Exzellenzclusters akzeptiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 37. Konferenz zu Neural Information Processing Systems (<a href="https://neurips.cc/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">NeurIPS</a>) findet in Präsenz am&nbsp;New Orleans Ernest N. Morial Convention Center in den USA vom <strong>10. - 16. Dezember 2023</strong> statt. NeurIPS ist die größte Konferenz für Maschinelles Lernen und Computational Neuroscience. Ziel der jährlichen Treffen ist es, den Forschungsaustausch zu neuronalen Informationsverarbeitungssysteme in ihren biologischen, technologischen, mathematischen und theoretischen Aspekten zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf peer-reviewed, neuartigen Forschungsarbeiten, die in einer allgemeinen Session vorgestellt und diskutiert werden, sowie auf eingeladenen Vorträgen von ausgewiesenen Experten.</p><h6>In diesem Jahr ist unser Cluster mit 35 Papern auf der NeurIPS vertreten.</h6><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzMwNDQ4OTksImV4cCI6MTc3MzEzNDg5OSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9Gb3JzY2h1bmcvRXh6ZWxsZW56aW5pdC9DbHVzdGVyL01hY2hpbmVfTGVhcm5pbmcvbmV3cy9OZXVySVBTXzIwMjMucGRmIiwicGFnZSI6MTY0OTE0fQ.0Vh1nKxj_cJskV6iFOlfmnBR3aEGskoX4OxiwvmoySA/NeurIPS_2023.pdf" class="download">Liste der akzeptierten Beiträge</a> unserer Mitglieder (alle Beiträge sind <a href="https://neurips.cc/virtual/2023/papers.html?filter=authors&amp;search=" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier</a> zu finden):</p><ol><li><strong>Leonard Salewski</strong>, Isabel Rio-Torto, Stephan Alaniz,<strong> Eric Schulz, Zeynep Akata</strong><br><em>In-Context Impersonation Reveals Large Language Models' Strengths and Biases</em></li><li>Julian Coda-Forno, Marcel Binz, <strong>Zeynep Akata</strong>, Matt Botvinick, Jane Wang, <strong>Eric Schulz</strong><br><em>Meta-in-context learning in large language models</em></li><li>Abhra Chaudhuri, <strong>Massimiliano Mancini, Zeynep Akata</strong>, Anjan Dutta<br><em>Transitivity Recovering Decompositions: Interpretable and Robust Fine-Grained Relationships</em></li><li>Ilze Amanda Auzina, <strong>Çağatay Yıldız</strong>, Sara Magliacane, <strong>Matthias Bethge</strong>, Efstratios Gavves<br><em>Modulated Neural ODEs</em></li><li>Thaddäus Wiedemer, Prasanna Mayilvahanan, <strong>Matthias Bethge, Wieland Brendel</strong><br><em>Compositional Generalization from First Principles</em></li><li>Ori Press, Steffen Schneider, Matthias Kümmerer, <strong>Matthias Bethge</strong><br><em>RDumb: A simple approach that questions our progress in continual test-time adaptation</em></li><li>Roland S. Zimmermann, Thomas Klein, <strong>Wieland Brendel</strong><br><em>Scale Alone Does not Improve Mechanistic Interpretability in Vision Models</em></li><li><strong>Tankred Saanum</strong>, Noemi Elteto, <strong>Peter Dayan</strong>, Marcel Binz, <strong>Eric Schulz</strong><br><em>Reinforcement Learning with Simple Sequence Priors</em></li><li>Maximilian Mueller, Tiffany Vlaar, David Rolnick, <strong>Matthias Hein</strong><br><em>Normalization Layers Are All That Sharpness-Aware Minimization Needs</em></li><li>Naman Deep Singh, Francesco Croce, <strong>Matthias Hein</strong><br><em>Revisiting Adversarial Training for ImageNet: Architectures, Training and Generalization across Threat Models</em></li><li><strong>Jonathan Schmidt, Philipp Hennig</strong>, Jörg Nick, Filip Tronarp<br><em>The Rank-Reduced Kalman Filter: Approximate Dynamical-Low-Rank Filtering In High Dimensions</em></li><li>Nathanael Bosch, <strong>Philipp Hennig,</strong> Filip Tronarp<br><em>Probabilistic Exponential Integrators</em></li><li>Runa Eschenhagen, Alexander Immer, Richard Turner, Frank Schneider, <strong>Philipp Hennig</strong><br><em>Kronecker-Factored Approximate Curvature for Modern Neural Network Architectures</em></li><li>Agustinus Kristiadi, Felix Dangel, <strong>Philipp Hennig</strong><br><em>The Geometry of Neural Nets' Parameter Spaces Under Reparametrization</em></li><li><strong>Michael Kirchhof</strong>, Bálint Mucsányi, Seong Joon Oh, <strong>Dr. Enkelejda Kasneci</strong><br><em>URL: A Representation Learning Benchmark for Transferable Uncertainty Estimates</em></li><li><strong>Moritz Haas</strong>, David Holzmüller, <strong>Ulrike Luxburg</strong>, Ingo Steinwart<br><em>Mind the spikes: Benign overfitting of kernels and neural networks in fixed dimension</em></li><li>Basile Confavreux, Poornima Ramesh, Pedro Goncalves, <strong>Jakob H Macke</strong>, Tim Vogels<br><em>Meta-learning families of plasticity rules in recurrent spiking networks using simulation-based inference</em></li><li>Jonas Wildberger, Maximilian Dax, Simon Buchholz, Stephen Green, <strong>Jakob H Macke, Bernhard Schölkopf</strong><br><em>Flow Matching for Scalable Simulation-Based Inference</em></li><li>Richard Gao, Michael Deistler, <strong>Jakob H Macke</strong><br><em>Generalized Bayesian Inference for Scientific Simulators via Amortized Cost Estimation</em></li><li>Marco Bagatella, <strong>Georg Martius</strong><br><em>Goal-conditioned Offline Planning from Curious Exploration</em></li><li>Cansu Sancaktar, Justus Piater, <strong>Georg Martius</strong><br><em>Regularity as Intrinsic Reward for Free Play</em></li><li>Pavel Kolev, <strong>Georg Martius</strong>, Michael Muehlebach<br><em>Online Learning under Adversarial Nonlinear Constraints</em></li><li>Andrii Zadaianchuk, Maximilian Seitzer, <strong>Georg Martius</strong><br><em>Object-Centric Learning for Real-World Videos by Predicting Temporal Feature Similarities</em></li><li>Simon Buchholz, Goutham Rajendran, Elan Rosenfeld, Bryon Aragam, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Pradeep Ravikumar<br><em>Learning Linear Causal Representations from Interventions under General Nonlinear Mixing</em></li><li>Zeju Qiu, Weiyang Liu, Haiwen Feng, Yuxuan Xue, Yao Feng, Zhen Liu, Dan Zhang, Adrian Weller, <strong>Bernhard Schölkopf</strong><br><em>Controlling Text-to-Image Diffusion by Orthogonal Finetuning</em></li><li>Laurence Midgley, Vincent Stimper, Javier Antorán, Emile Mathieu, <strong>Bernhard Schölkopf,</strong> José Miguel Hernández-Lobato<br><em>SE(3) Equivariant Augmented Coupling Flows</em></li><li>Siyuan Guo, Viktor Toth, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Ferenc Huszar<br><em>Causal de Finetti: On the Identification of Invariant Causal Structure in Exchangeable Data</em></li><li>Liang Wendong, Armin Kekić, Julius von Kügelgen, Simon Buchholz, Michel Besserve, Luigi Gresele, <strong>Bernhard Schölkopf</strong><br><em>Causal Component Analysis</em></li><li>Zhijing Jin, Yuen Chen, Felix Leeb, Luigi Gresele, Ojasv Kamal, Zhiheng LYU, Kevin Blin, Fernando Gonzalez Adauto, Max Kleiman-Weiner, Mrinmaya Sachan, <strong>Bernhard Schölkopf</strong><br><em>CLadder: Assessing Causal Reasoning in Language Models</em></li><li>Julius von Kügelgen, Michel Besserve, Liang Wendong, Luigi Gresele, Armin Kekić, Elias Bareinboim, David Blei, <strong>Bernhard Schölkopf</strong><br><em>Nonparametric Identifiability of Causal Representations from Unknown Interventions</em></li><li>Marco Fumero, Florian Wenzel, Luca Zancato, Alessandro Achille, Emanuele Rodolà, Stefano Soatto,<strong> Bernhard Schölkopf</strong>, Francesco Locatello<br><em>Leveraging sparse and shared feature activations for disentangled representation learning</em></li><li>Junhyung Park, Simon Buchholz, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Krikamol Muandet<br><em>A Measure-Theoretic Axiomatisation of Causality</em></li><li>Cian Eastwood, Shashank Singh, Andrei L Nicolicioiu, Marin Vlastelica Pogančić, Julius von Kügelgen, <strong>Bernhard Schölkopf</strong><br><em>Spuriosity Didn’t Kill the Classifier: Using Invariant Predictions to Harness Spurious Features</em></li><li>Adrián Javaloy, <strong>Pablo Sanchez-Martin, Isabel Valera</strong><br><em>Causal normalizing flows: from theory to practice</em></li><li>Alexandre Marthe, Aurélien Garivier, <strong>Claire Vernade</strong><br><em>Beyond Average Reward in Markov Decision Processes</em></li></ol><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-99746</guid><pubDate>Fri, 27 Oct 2023 10:00:00 +0200</pubDate><title>Unser Cluster bei den Science &amp; Innovations Days  2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/unser-cluster-bei-den-science-innovations-days-2023/</link><description>Vom 8. bis 11. November 2023 lädt die Universität Tübingen mit mehreren Partnerorganisationen zum öffentlichen Wissenschaftsfestival „Science &amp; Innovation Days“ ein. Im Mittelpunkt wird dabei das Thema Resilienz stehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p><br> Die Science &amp; Innovation Days 2023 laden alle Bürgerinnen und Bürger in und um Tübingen zum Mitmachen, Diskutieren und Erkunden ein.<br><br> 50+ Beiträge, mehr als 100 Forschende, vier Tage, 17 Orte, ein Thema<br><br> Die #SIDays23 bringen das Thema Resilienz in die Mitte der Stadt. Veranstaltungen finden unter anderem in Instituten der Universität, der Alten Aula, im Pfleghofsaal, im Sudhaus, in der Hirsch-Begegnungsstätte sowie im Weltethos-Institut statt. Das Festivalzentrum bilden die Oberen Säle der Museumsgesellschaft, mit den interaktiven Ständen der Science Fair.</p><p>Alle Veranstaltungen der Science &amp; Innovation Days sind kostenfrei. Für garantierten Einlass raten wir bei ausgewählten Angeboten zu einer Anmeldung vorab. Das komplette Programm ist <a href="https://sidays.com/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier</a> zu finden.</p><h6><br><strong>Die Mitglieder unseres Clusters beteiligen sich mit folgenden Beiträgen:</strong><br> &nbsp;</h6><h5>Mittwoch, 08. November 2023</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td>11.00 - 17.00</td><td><p>Mit Ulrike von Luxburg und Kerstin Rau</p><p>► <strong><em>Talk – Ausstellung: Cyber and the City. Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</em></strong></p><p>Stadtmuseum Tübingen - Kornhausstraße 10, 72070 Tübingen<br> 			Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city</a></p></td></tr><tr><td>12.00 - 19.00</td><td><p>Mit Kira Rehfeld</p><p>►<strong><em> Science Fair - Markt lokaler Klimalösungen</em></strong></p><p>Infostand und Treffpunkt für Diskussionen rund ums Klima</p><p>Museumssäle - Wilhelmstraße 3, 72074 Tübingen</p><p>Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/markt-lokaler-klima-losungen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/markt-lokaler-klima-losungen</a></p></td></tr><tr><td>12.00 - 19.00</td><td><p>► <strong><em>Science Fair - Kunstexponat „IN-ML-OUT“ – Künstliche Intelligenz und Windenergie</em></strong></p><p>Kooperation zwischen dem Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen“, dem Zentrum für rhetorische Wissenschaftskommunikationsforschung zur küntlichen Intelligenz (RHET AI) und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart</p><p>Museumssäle - Wilhelmstraße 3, 72074 Tübingen</p></td></tr><tr><td><p>12.00</p></td><td><p>Mit Nicole Ludwig</p><p>► <strong><em>Lunchtalk – „Wie können wir künstliche Intelligenz für resiliente Energiesysteme nutzen?“</em></strong></p><p>Lunchtalks zur Mittagszeit bei der Science Fair</p><p>Museumssäle - Wilhelmstraße 3, 72074 Tübingen</p><p>Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/lunchtalks-zur-mittagszeit-bei-der-science-fair" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/lunchtalks-zur-mittagszeit-bei-der-science-fair</a></p></td></tr></tbody></table></div></div><h5>Donnerstag, 09. November 2023</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td>09.00 - 19.00</td><td><p>Mit Kira Rehfeld</p><p>►<strong><em> Science Fair - Markt lokaler Klimalösungen</em></strong></p><p>Infostand und Treffpunkt für Diskussionen rund ums Klima</p><p>Museumssäle - Wilhelmstraße 3, 72074 Tübingen</p><p>Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/markt-lokaler-klima-losungen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/markt-lokaler-klima-losungen</a></p></td></tr><tr><td>09.00 - 19.00</td><td><p>► <strong><em>Science Fair - Kunstexponat „IN-ML-OUT“ – Künstliche Intelligenz und Windenergie</em></strong></p><p>Kooperation zwischen dem Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen“, dem Zentrum für rhetorische Wissenschaftskommunikationsforschung zur küntlichen Intelligenz (RHET AI) und der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart</p><p>Museumssäle - Wilhelmstraße 3, 72074 Tübingen</p></td></tr><tr><td>11.00 - 19.00</td><td><p>Mit Ulrike von Luxburg und Kerstin Rau</p><p>►<strong><em> Talk – Ausstellung: Cyber and the City. Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</em></strong></p><p><strong><em><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Kurator:innen-Führungen um 17 Uhr und um 17.30 Uhr</em></strong></p><p>Stadtmuseum Tübingen - Kornhausstraße 10, 72070 Tübingen<br> 			Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city</a></p></td></tr></tbody></table></div></div><h5>Freitag, 10. November 2023</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><p>11.00 -</p><p>17.00</p></td><td><p>Mit Ulrike von Luxburg und Kerstin Rau</p><p>►<strong><em> Talk – Ausstellung: Cyber and the City. Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</em></strong></p><p><strong><em><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Kurator:innen-Führung um 11.30 Uhr</em></strong></p><p>Stadtmuseum Tübingen - Kornhausstraße 10, 72070 Tübingen<br> 			Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city</a></p></td></tr><tr><td><p>18.00 -</p><p>19.45</p></td><td><p>Mit Christiane Zarfl und Kira Rehfeld</p><p>►<strong><em> Talk – Was kostet uns eine resiliente Umwelt?</em></strong></p><p>Fishbowl-Diskussion mit Maja Göpel und Expert:innen der Umweltplattform Tübingen</p><p>Museumssäle: Obere Säle - Wilhelmstraße 3, 72074 Tübingen</p><p>Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/fishbowl-diskussion-mit-maja-gopel" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/fishbowl-diskussion-mit-maja-gopel</a></p></td></tr><tr><td><p>20.00 -</p><p>21.45</p></td><td><p>Mit Kira Rehfeld</p><p>► <strong><em>Science Notes – Wie wir aus dem Eiszeit-Klima für die Welt und Tübingen 2050 lernen</em></strong></p><p>Kino Museum - Am Stadtgraben 2, 72070 Tübingen<br> 			Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/science-notes" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/science-notes</a></p></td></tr></tbody></table></div></div><h5>Samstag, 11. November 2023</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><p>11.00 -</p><p>17.00</p></td><td><p>Mit Ulrike von Luxburg und Kerstin Rau</p><p>►<strong><em> Talk – Ausstellung: Cyber and the City. Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</em></strong></p><p>Stadtmuseum Tübingen - Kornhausstraße 10, 72070 Tübingen<br> 			Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city</a></p></td></tr></tbody></table></div></div><h5>Sonntag, 12. November 2023</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><p>11.00 -</p><p>17.00</p></td><td><p>Mit Ulrike von Luxburg und Kerstin Rau</p><p>►<strong><em> Talk – Ausstellung: Cyber and the City. Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</em></strong></p><p>Stadtmuseum Tübingen - Kornhausstraße 10, 72070 Tübingen<br> 			Mehr Informationen: <a href="https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://sidays.com/events/ausstellung-cyber-and-the-city</a></p></td></tr></tbody></table></div></div><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-98810</guid><pubDate>Fri, 06 Oct 2023 12:17:18 +0200</pubDate><title>Wie man eine Ausstellung macht</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/wie-man-eine-ausstellung-macht/</link><description>Studierende aus zwei unterschiedlichen Fachbereichen, den Sozialwissenschaften und der Informatik, haben sich zusammengetan, um gemeinsam mit ihren Dozent*innen eine Ausstellung für das Stadtmuseum Tübingen zu entwickeln: „Cyber and the City: Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen“. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Einrichtung der Cyber Valley-Initiative gibt es eine kontroverse Debatte über die Forschungen zu künstlicher Intelligenz (KI) und Maschinellem Lernen (ML) in Tübingen. Die Ausstellung, die noch bis zum <a href="https://www.tuebingen.de/stadtmuseum/38998.html" target="_blank" rel="noreferrer">21. Januar 2024</a> zu sehen ist, zeigt Hintergründe und Entwicklungen in Tübingen und vermittelt der Öffentlichkeit ein grundlegendes Verständnis zu ML und KI.</p><p>In unserem neuesten Blog-Beitrag geben 3 der Studierenden nun Einblicke in die interdisziplinäre Zusammenarbeit während der Ausstellungsvorbereitung, die Herausforderungen und die Freude an der Umsetzung.</p><p><strong>Lesen Sie hier den gesamten <a href="https://www.machinelearningforscience.de/wie-man-eine-ausstellung-macht/" target="_blank" rel="noreferrer">Blog-Beitrag</a>.</strong></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-98804</guid><pubDate>Fri, 29 Sep 2023 11:55:00 +0200</pubDate><title>ERC Starting Grant für Eric Schulz zur Erforschung selbstlernender KI-Systeme</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/erc-starting-grant-fuer-eric-schulz-zur-erforschung-selbstlernender-ki-systeme/</link><description>Mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Millionen Euro fördert der Europäische Forschungsrat (ERC) ein mehrjähriges wissenschaftliches Projekt, das Lernprozesse künstlicher intelligente Systeme untersuchen soll. Ziel des Vorhabens, das vom Max-Planck-Forschungsgruppenleiter Eric Schulz am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen erfolgreich eingeworben wurde, ist, Lernprozesse großer Sprachmodelle wie ChatGPT zu verstehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Lassen sich in naher Zukunft Algorithmen entwickeln, die sich durch Eigeninitiative neues Wissen aneignen, ohne von Spezialistinnen und Spezialisten dafür trainiert zu werden? Und wie sehen Anreize selbstmotivierten Lernens aus? Im Projekt „Towards an Artificial Cognitive Science“ nutzt die Forschungsgruppe von Eric Schulz, der ein Mitglied unseres Clusters ist, Methoden der kognitiven Psychologie, um die Verarbeitungsprozesse künstlicher Intelligenz besser zu verstehen und Antworten auf diese Frage zu finden.</p><p>Weitere Informationen auf der <a href="https://www.kyb.tuebingen.mpg.de/705272/news_publication_20810805_transferred" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des MPI für biologische Kybernetik</a>.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-Aktuell</category><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97496</guid><pubDate>Thu, 17 Aug 2023 10:27:12 +0200</pubDate><title>Präsentation unseres Kunstexponats IN-ML-OUT – Windenergie und maschinelles Lernen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/praesentation-unseres-kunstexponats-in-ml-out-windenergie-und-maschinelles-lernen/</link><description>Mit maschinellem Lernen kann Windenergie in Zeiten des Klimawandels bestmöglich nutzbar gemacht werden. Wie das geht, verraten wir anhand eines interaktiven Kunstexponats am 27. Oktober 2023 im swt-KulturWerk der Stadtwerke Tübingen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ob Sonnen-, Wasser- oder Windenergie - die Zukunft der Energiegewinnung liegt in nachhaltigen Energien. Erneuerbare Energiegewinnung ist jedoch wetter­abhängig und damit auch selbst vom Klimawandel betroffen. Wenn wir erneuerbare Energieträger optimal nutzbar machen wollen, braucht es möglichst genaue Vorhersagen. Eben hier können moderne Algorithmen des maschinellen Lernens helfen.</p><p>Wie? Das zeigen <a href="https://www.mlsustainableenergy.com/de/people/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Nina Effenberger und Nicole Ludwig</a>, die im Exzellenzcluster zu nachhaltigen Energien forschen, am 27. Oktober um 17 Uhr im Tübinger swt-KulturWerk: Mithilfe des interaktiven Kunstexponats „IN-ML-OUT“ wollen sie den Dialog zwischen Forschung, Gesellschaft und Politik vorantreiben und dabei das Potential von maschinellem Lernen aufzeigen. Das Exponat macht erfahr­bar, dass unser Handeln das Klima beeinflusst, welche Lösungs­ansätze Forschende mit Hilfe von maschinellem Lernen unterstützen können und welche Initiativen und Projekte zu erneuerbaren Energien es bereits gibt. Dazu bringt es Wissenschaft und Design zusammen – und überträgt die modellhaften Teilaspekte von „Input“, „Machine Learning“ und „Output“ in drei verbundene Ausstellungsstücke, die zum Entdecken, Nachdenken und Diskutieren einladen.</p><p>Im Anschluss an die Präsentation des Exponats gibt es eine Diskussion zur Frage <strong>"Wie kann KI die Energiewende unterstützen?"</strong>. Nicole Ludwig wird daran ebenso teilnehmen wie Peter Seimer (Sprecher für Digitalisierung, Grüne im Landtag von Baden-Württemberg) und Philipp Staudt (Digitalisierte Energiesysteme, Universität Oldenburg). Moderiert wird die Diskussion von Olaf Kramer (Forschungszentrum für Wissenschaftskommunikation, Universität Tübingen).</p><p>Das Kunstexponat ist aus einer Kooperation zwischen dem Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ der Universität Tübingen, dem „Zentrum für rhetorische Wissenschaftskommunikationsforschung zur Künstlichen Intelligenz“ (<a href="https://rhet.ai/2023/07/11/in-ml-out-ausstellung-bei-inter-aktion-in-heilbronn/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">RHET AI</a>) sowie der „<a href="https://www.abk-stuttgart.de/aktuell/veranstaltung/ausstellung-in-ml-out-climate-change-machine-learning-renewable-energy.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Staatlichen Akademie der Bildenden Künste</a>“ in Stuttgart entstanden.</p><p>Am 27. Oktober sind Sie herzlich eingeladen, an unserer Veranstaltung „Windenergie und Maschinelles Lernen“ teilzunehmen, das Exponat selbst auszuprobieren und mit uns die Potenziale von Maschinellem Lernen beim Ausbau der Stromgewinnung aus regenerativen Energiequellen zu diskutieren! Der Eintritt ist kostenfrei.</p><p><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span><em><strong>&nbsp; 27.10.2023, 17 Uhr, swt-KulturWerk (Werkstraße 4, 72074 Tübingen), Eintritt kostenfrei</strong></em><br> &nbsp;</p><h6>|&nbsp; Im Anschluss wird das Exponat ab dem 16. November im Stadtmuseum Tübingen zu sehen sein&nbsp; |</h6><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97190</guid><pubDate>Tue, 18 Jul 2023 17:34:00 +0200</pubDate><title>Tübingen AI Center eingeweiht</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/tuebingen-ai-center-eingeweiht/</link><description>Das Tübingen AI Center, eine Kooperation der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, hat am 18. Juli 2023 mit einem Symposium seine dauerhafte Einrichtung als nationales Zentrum für Künstliche Intelligenz gefeiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. Juli 2022 wird das Tübingen AI Center mit 20 Millionen Euro pro Jahr von Bund und Land gefördert. Rund 250 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik nahmen an einem abwechslungsreichen Programm teil, das neben Vorträgen von Politikern, Forschern und KI-Start-ups auch Initiativen umfasste, die Kinder und Jugendliche an Künstliche Intelligenz heranführen.</p><p>In dem Wissenschaftszentrum wird an hochmodernen KI-Technologien geforscht. Deutschland soll laut dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) in Sachen Künstlicher Intelligenz wettbewerbsfähig bleiben und neue Maßstäbe setzen.<br> &nbsp;</p><p><em>Einen <a href="https://tuebingen.ai/news/national-research-center-for-cutting-edge-ai-research-in-tuebingen-celebrates-inception" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">ausführlichen Bericht</a> gibt es auf der Webseite des Tübingen AI Center.</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96215</guid><pubDate>Tue, 11 Jul 2023 15:24:38 +0200</pubDate><title>Eindrücke von der Nobelpreisträgertagung 2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/eindruecke-von-der-nobelpreistraegertagung-2023/</link><description>Jedes Jahr erhalten rund 600 exzellente NachwuchswissenschaftlerInnen aus aller Welt die Möglichkeit, an der Lindauer Nobelpreisträgertagung teilzunehmen. In diesem Jahr wurden drei Forschende aus unserem Cluster &quot;Maschinelles Lernen&quot; für eine Teilnahme ausgewählt: Michael Deistler, Almut Sophia Koepke und Albane Ruaud.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Postdoktorandin Albane hat uns ihre Eindrücke von diesem fast einwöchigen wissenschaftlichen Treffen geschildert. In dem Interview spricht sie über Vorträge, die sie inspiriert haben, darüber, wie der Kommentar eines Nobelpreisträgers über Diskriminierung gegenüber Männern viele Diskussionen (<a href="https://www.science.org/content/article/nobel-laureate-claimed-antimale-discrimination-early-career-researcher-called-it-out" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Artikel in Science</a>) in der Community ausgelöst hat und über die Bedeutung von Vielfalt in der Wissenschaft.</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97127</guid><pubDate>Tue, 04 Jul 2023 13:15:00 +0200</pubDate><title>Doktorand Karsten Roth erhält Qualcomm Innovation Fellowship Europe</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/doktorand-karsten-roth-erhaelt-qualcomm-innovation-fellowship-europe/</link><description>Qualcomm Technologies, Inc., hat die vier Gewinner der 14. Ausschreibung des Qualcomm Innovation Fellowship (QIF) Europe bekannt gegeben: Atri Bhattacharyya (EPFL), Karsten Roth (Universität Tübingen), Siwei Zhang (ETH Zürich) und Tycho van der Ouderaa (Imperial College London).</description><content:encoded><![CDATA[<p>QIF ist ein Exzellenzprogramm, mit dem Qualcomm Technologies einige der innovativsten Doktoranden der Ingenieurwissenschaften in Europa, Indien und den Vereinigten Staaten auszeichnet und fördert. Das europäische Programm würdigt Forscher in den Bereichen künstliche Intelligenz und Cybersicherheit mit individuellen Preisen in Höhe von 40.000 US-Dollar und engagierten Mentoren aus dem Team von Qualcomm Technologies.</p><p>Einer der Gewinner ist <strong>Karsten Roth</strong>, Doktorand in der Explainable Machine Learning Group unseres Clusters unter der Leitung von Zeynep Akata. Er erhielt die Auszeichnung für das Projekt mit dem Titel <em>"Effective Lifelong Adaptation of Vision-Language Foundation Models across Domains for Practical Deployment"</em>.</p><p><em>Über das Projekt:</em> Vision-Language-Foundation Models, sogenannte Grundlagenmodelle, liegen an der Schnittstelle zwischen Bild und Sprache, und sind entscheidend für Fortschritte in multimodalen Anwendungen. Deren Nützlichkeit aber nimmt ab, wenn ihr Trainingskontext über die die Zeit veraltet und obsolet ist. Es ist daher wichtig, Mechanismen zu entwickeln und zu verstehen, die es ermöglichen, diese Modelle kontinuierlich zu aktualisieren, ohne sie mit hohem Aufwand von Grund auf neu zu trainieren. Karsten möchte in seinem Projekt nun aktuelle Techniken aus dem Bereich des Continual Learnings bewerten und Erkenntnisse über den Einfluss verschiedener Designentscheidungen gewinnen, die in solchen Techniken berücksichtigt werden. Diese Erkenntnisse sollen dann genutzt werden, um Erweiterungen zur Verbesserung von entsprechenden kontinuierlichen Lernstrategien einzuführen. Das Projekt soll wertvolle Einblicke in die Übertragbarkeit von Forschung im Bereich des Continual Learnings von kleinen Daten- und Modellregimen auf die kontinuierliche Anpassung dieser Grundlagenmodellen bieten.<br> &nbsp;</p><h6>Mehr Informationen auf der <a href="https://www.qualcomm.com/news/releases/2023/07/outstanding-researchers-in-the-fields-of-ai-and-cybersecurity-ar" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Qualcomm Technologies Webseite</a>.</h6><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-95609</guid><pubDate>Wed, 28 Jun 2023 15:36:15 +0200</pubDate><title>Zeynep Akata Schulz erhält Alfried Krupp-Förderpreis 2023 </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/zeynep-akata-schulz-erhaelt-alfried-krupp-foerderpreis-2023-1/</link><description>Cluster-Professorin Zeynep Akata Schulz wird Trägerin des Alfried Krupp-Förderpreises 2023 – eine der bedeutendsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in Deutschland. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 37-jährige ist seit 2019 Professorin für „Erklärbares Maschinelles Lernen“ an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Dem Auswahl­gremium der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung hatten insgesamt 36 Kandidat*innen­­vorschläge aus ganz Deutschland vorgelegen. Der Alfried Krupp-Förder­preis ist mit 1&nbsp;Mio.&nbsp;€ dotiert. Bei der Verausgabung dieser Mittel für ihre Forschung in den kommenden fünf Jahren genießt die Preisträgerin größt­mög­liche Freiheit.</p><p>„Es ist uns eine große Freude, Zeynep Akata Schulz mit dem dies­jährigen­ Alfried Krupp-Förderpreis auszu­zeichnen“, so Prof. Ursula Gather, die Kuratoriumsvorsitzende der Krupp-Stiftung. „Erklärbares Maschinelles Lernen hat das Potenzial, unsere Lebensqualität zu ver­bessern und innovative Lösungen für komplexe Probleme zu finden. Es wird unser Leben verändern. Der Ansatz von Zeynep Akata Schulz, Maschinelles Lernen ohne den Einsatz von klassifizierten Trainings­daten, jedoch unter Verwendung mehrerer Datenmodalitäten zu erforschen sowie Vertrauen in die Technologie zu stärken, spielt eine entscheiden­de Rolle für die Anwendungs­möglichkeiten und die gesellschaftliche Akzeptanz. Auf diesem Gebiet gehört sie zur internatio­nalen Weltspitze. Der Förderpreis unterstützt sie auf diesem Weg.“</p><p>Der Forschungsschwerpunkt von Zeynep Akata Schulz liegt im Erklärbaren Maschinellen Lernen. Erklärbares Maschinelles Lernen bietet Erklärungen, damit Menschen nachvollziehen können, wie und warum eine Künstliche Intelligenz (KI) eine bestimmte Entscheidung getroffen hat. Dies stärkt das Vertrauen in KI, ermöglicht es Benutzer*innen, Fehler zu erkennen und trägt zu verantwortungsvollen Entscheidungen bei. Dieser Ansatz könnte Anwendung finden im Finanz-, Gesundheits- und Rechtswesen und anderen Bereichen, in denen es wichtig ist, dass Menschen die Entscheidungen von KI-Systemen verstehen.</p><p>Eine Methode des Maschinellen Lernens ist Deep Learning. Moderne Computeralgorithmen nutzen Deep Learning Modelle, um komplexe Aufgaben zu bewältigen und hochdimen­sionale Probleme zu lösen. Allerdings sind diese Modelle intransparent und können ihre Ent­scheidungen nicht erklärbar darstellen. Akata arbeitet daran, trans­parente Algorithmen zu entwickeln, die nachvoll­ziehbare Ent­scheidungen treffen können. Dafür nutzt sie Modelle des "weakly supervised learnings" – ein Ansatz im Maschinellen Lernen, bei dem unvollständige oder unspezifische Informationen zum Einsatz kommen. Dies ermöglicht das Training mit unstrukturierten oder unqualifizierten Daten. Die Methode ist sinnvoll, um große Datensätze effizient zu nutzen und Modelle mit begrenzten Ressourcen zu trainieren.</p><p>Akatas Vision ist es, eine selbsterklärende Künstliche Intelligenz zu schaffen, die mit minimalem Feedback lernen und zuverlässig sowie transparent mit Menschen interagieren kann. Dies kann besonders relevant für mobile Robotik und intelligente Fahrzeuge sein.</p><p>Fachkolleg*innen beschreiben Akata als Aus­nahme­­wissenschaftlerin: Neben ihren wissenschaftlichen Leistungen und der Publikations­tätig­keit – sie wurde bereits 15.000-mal in Fachkreisen zitiert – engagiert sie sich in der Lehre und betreut Studierende sowie Promovierende.<br> &nbsp;</p><p><strong>Prof. Dr. Zeynep Akata Schulz </strong></p><p>Prof. Dr. Zeynep Akata Schuz (37), geboren in der Türkei, wurde 2019 auf die Professur für Erklärbares Maschinelles Lernen an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen berufen, die im Rahmen des Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ eingerichtet wurde. Sie studierte technische Informatik an der Trakya Universität in der Türkei, Medieninformatik an der RWTH Aachen und wurde an der Universität Grenoble promoviert. Nach ihrer Promotion forschte sie von 2014 bis 2017 als Postdoktorandin am Max-Planck-Institut für Infor­matik in Saarbrücken zu Maschinellem Sehen und Lernen. Zudem war sie zu der Zeit als Gast­wissen­schaftlerin an der University of California in Berkeley tätig. Zwischen 2017 und 2019 arbeitete Akata als Junior­professorin sowie als wissenschaftliche Leiterin des UvA-Bosch Delta Lab an der Universität Amsterdam, dort beschäftigte sie sich mit den Grundlagen des Deep Learning. Sie war ebenfalls Forschungs­­leiterin am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken.</p><p>Die Arbeit von Zeynep Akata Schulz ist bereits mit hochrangigen Förderungen und Auszeichnun­gen gewürdigt worden, darunter mit dem EVCA Young Researcher Award (2022), dem Deutschen Mustererkennungspreis der Deutschen Gesellschaft für Mustererkennung (2021), dem „ERC Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrates (2019) und dem Lise Meitner Award for Excellent Women in Computer Science des Max-Planck-Instituts für Informatik (2014). Sie ist regelmäßig als Keynote Sprecherin eingeladen, etwa bei der UAI Conference, der Helmholtz AI Conference, am University College London, bei Facebook AI Research oder Google. Zeynep Akata Schulz ist u. a. Mitglied des Tübingen AI Center an der Universität Tübingen und am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme.</p><p><strong>Alfried Krupp-Förderpreis </strong></p><p>Der Alfried Krupp-Förderpreis wird seit 1986 jährlich für Nachwuchs­wissenschaftler*innen ausgeschrieben, die in den Bereichen Natur- und Ingenieurwissenschaften eine Erstprofessur an einer deutschen Hoch­schule innehaben. Er wurde bisher an 42 Forscher*innen vergeben. Die mit 1&nbsp;Mio.&nbsp;€ dotierte Aus­zeich­nung verschafft den Preisträger­*innen Freiheit in Forschung und Lehre: Während eines Zeit­raums von fünf Jahren können sie sich flexibel und unabhän­gig ein optimales Arbeitsumfeld schaffen und ihre wissen­schaftliche Arbeit vorantreiben.</p><p><strong>Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung</strong></p><p>Die gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung fördert seit 1968 Menschen und Projekte in Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft, Gesundheit und Sport und hat sich dafür bisher mit 690 Mio. € engagiert. Als größte Aktionärin der heutigen thyssenkrupp AG verwendet die Stiftung die ihr zufließenden Erträge ausschließlich für gemeinnützige Zwecke. Mit ihrer Arbeit setzt sie Akzente in der Wissenschafts- und Hochschulentwicklung, sie möchte Chancen­gleich­heit ermöglichen und die Ausbil­dung junger Generationen verbessern.</p><p>Weitere Informationen: <a href="http://www.krupp-stiftung.de/wissenschaft/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.krupp-stiftung.de/wissenschaft/</a></p><p><em>Nach einer Pressemitteilung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94858</guid><pubDate>Tue, 13 Jun 2023 11:17:48 +0200</pubDate><title>Press-Briefing zu &quot;KI und Regulierung&quot; mit Cluster-Sprecherin Ulrike Luxburg</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/press-briefing-zu-ki-und-regulierung-mit-cluster-sprecherin-ulrike-luxburg/</link><description>&quot;KI-Regulierung - was ist geplant, was ist nötig, was ist machbar?&quot; Unter diesem Motto stand das Press Briefing vom Science Media Center, bei dem unsere Cluster-Sprecherin Ulrike Luxburg als Expertin eingeladen war. Neben dem AI Act ging es auch um die Sicht der Forschenden auf unterschiedliche Regulierungsansätze und -ideen und die Frage, inwiefern Verantwortung auch von Unternehmen getragen werden sollte.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ulrike Luxburg im Abschluß-Statement zu der Frage, was sie sich vom <a href="https://artificialintelligenceact.eu" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">AI Act</a> wünscht:</p><p>„Vieles an dem AI Act ist schon sehr gut gelungen. Es ist wichtig, die Frage in den Prozess mit einzubeziehen: Was sind die technischen Beschränkungen von dem, was man sich eigentlich durch den AI Act erhofft? Welche Formen von zum Beispiel Transparenz sind prinzipiell herstellbar und wie geht man damit um, wenn sie nicht herstellbar sind? Meine großen Wünsche richten sich eigentlich an das Spektrum jenseits des AI Acts, also eher an die Politik. Wie wollen wir mit dem AI Act umgehen, wenn er denn da ist? Wie sollen Kontrollen stattfinden? Brauchen wir vielleicht eine Behörde, ein Bundesamt für digitales Wesen oder für KI, das die Kompetenz hat, diese ganzen Techniken überhaupt zu beurteilen? Im Moment gibt es so etwas schlichtweg nicht.“</p><p>&nbsp;</p><h6>Das ganze Briefing, zusammen mit zwei weiteren Expert*innen, Prof. Matthias Kettemann und Prof. Sandra Wachter, gibt es jetzt als <a href="https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/press-briefing/details/news/regulierung-von-ki-was-ist-geplant-was-ist-noetig-was-ist-machbar/?mtm_campaign=twitter&amp;mtm_kwd=regulierung-von-ki" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Video bei Science Media Center</a>.</h6><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94354</guid><pubDate>Fri, 26 May 2023 10:27:36 +0200</pubDate><title>KI beeinflusst die Meinungsbildung - im Guten wie im Schlechten </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/ki-beeinflusst-die-meinungsbildung-im-guten-wie-im-schlechten/</link><description>Die Neurowissenschaftlerin Auguste Schulz wurde mit dem Tübinger Nachwuchspreis für Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Schulz, Ihr Forschungsgebiet ist das Maschinelle Lernen. Spätestens seit Chat-GPT zum großen Medienthema geworden ist, kursiert dieser Begriff auch in der Öffentlichkeit. Aber wie lernen Maschinen eigentlich? Ebenso wie Menschen?</strong></p><p>Maschinen lernen anhand von Daten. Ein sehr anschauliches Beispiel ist die Klassifikation: Maschinen können mittlerweile einem Bild die Beschreibung „Auto“ zuordnen, nachdem mehrfach verschiedene Bilder und die zugehörigen Beschreibungen dem System vorgeführt wurden. Das ist auf den ersten Blick bei Kindern ähnlich. Ihnen wird mehrfach gesagt: das ist ein Auto, ein Hund oder eine Katze – und irgendwann verstehen sie, was mit diesen Begriffen gemeint ist. Aber der Vergleich hinkt in mehrfacher Hinsicht: &nbsp;Zum einen verfügen Menschen noch über viele andere Formen des Lernens – sprachliche oder motorische zum Beispiel – , zum anderen brauchen Maschinen sehr viel mehr Daten als Menschen, bis sie die richtigen Zuordnungen vornehmen. Hinzu kommt, dass Maschinen bislang oft nur in einer Modalität, zum Beispiel nur mit Bildern, trainiert werden. Kinder lernen natürlich auf mehreren „Kanälen“ gleichzeitig. Wenn ein KI-System dann seine Klassifikationen vornimmt, wird automatisch berechnet, wie gut es die Objekte erkannt hat. Auch eine solche dauernde Rückkoppelung gibt es beim menschlichen Lernen normalerweise nicht. Als Neurowissenschaftlerin ist mir sehr bewusst, dass es tiefgreifende Unterschiede zwischen menschlichem Lernen und Computerlernen gibt.</p><p><strong>Sie sind Doktorandin an der Universität Tübingen am Exzellenzcluster Maschinelles Lernen. Worum geht es in Ihrem Projekt?</strong></p><p>Ich erforsche, wie sich Maschinelles Lernen für die neurowissenschaftliche Forschung einsetzen lässt. Dabei geht es um Zusammenhänge zwischen dem Verhalten von Tieren oder auch Menschen, wie es sich in ihren Bewegungen ausdrückt, und ihren Hirnaktivitäten. Ich ent-wickle Algorithmen, die es erlauben, die Gehirn- und Bewegungsdaten besser miteinander zu verknüpfen und zu verstehen.</p><p><strong>Sie engagieren sich in der Wissenschaftskommunikation, insbesondere in der Initiative „KI macht Schule“. Warum ist es eigentlich so wichtig, zu wissen, wie KI und Maschinelles Lernen funktionieren? Wir benutzen ja auch Computer, Telefone oder Kühlschränke, ohne dass die meisten von uns wirklich wissen, wie diese Geräte funktionieren.</strong></p><p>Ein Kühlschrank hat nur eine Aufgabe, aber die KI beeinflusst viele Lebensbereiche. Sie ver-ändert jetzt schon die Art, wie wir mit Medien umgehen oder wie wir uns orientieren und fortbewegen. Manche Themen wie das autonome Fahren erregen viel öffentliche Aufmerksamkeit, aber mir sind andere Aspekte wichtiger, z.B. die Rolle, die KI in den sozialen Netzwerken und den Medien spielt. Da sind überall Algorithmen im Hintergrund wirksam, die aus den Da-ten auslesen, wer welche Informationen interessant findet und dementsprechend auswählen, was angezeigt wird. KI beeinflusst die Meinungsbildung im Guten wie im Schlechten. Zugleich ermöglicht sie wissenschaftlichen Fortschritt, zum Beispiel in der Medizin, durch die Auswertung von riesigen Datenmengen. Mir ist es einfach wichtig, dass aktuelle und zukünftige Entscheidungsträger gut informiert sind, was möglich ist und was riskant sein könnte.</p><p><strong>Hat die breite Öffentlichkeit eine realistische Vorstellung von der Künstlichen Intelligenz?</strong></p><p>Es gibt auf der einen Seite einen richtigen Hype um die KI und auf der anderen Seite Leute, die extrem viel Angst davor haben. Problematisch ist oft schon die Wortwahl in diesem Ge-biet: Da ist von „lernenden Systemen“ die Rede oder davon, dass der Computer „belohnt“ oder „bestraft“ wird. Solche Begriffe verschleiern, was da eigentlich passiert. Mir geht es da-rum, das Ganze etwas zu entzaubern und Menschen zu vermitteln, was die Voraussetzungen dafür sind, dass maschinelle Netzwerke überhaupt solche Leistungen erbringen können.</p><p><strong>Ihre Hauptzielgruppe sind Schulklassen der Mittel- und Oberstufe. Wie vermitteln Sie ihnen Wissen über KI und Maschinelles Lernen?</strong></p><p>Unsere Kurse teilen sich in drei Abschnitte: Zuerst geben wir einen Überblick über die KI, danach können die Schüler und Schülerinnen selbst mit einem KI-System arbeiten und erleben, wie es mit Daten umgeht und sie beispielsweise klassifiziert. Meistens machen wir das am Beispiel von Bildern aus Bereichen wie Kunst oder Medizin. In längeren Einheiten haben sie auch die Gelegenheit, mit Programmiercode zu arbeiten und zu sehen, wie er aufgebaut ist. Zuletzt gibt es einen sozial-ethischen Reflexionsteil. Da geht es darum, wie die KI-Anwendungen, die man gerade erlebt hat, die Gesellschaft beeinflussen. Demnächst werden wir auch eine Lehrerfortbildung machen – aufgrund der aktuellen Entwicklungen, vor allem durch Chat-GPT, ist die Nachfrage in diesem Bereich stark gestiegen.</p><p><strong>MINT-Fächer – zu denen ja auch die KI gehört – werden von immer weniger jungen Leute studiert. Woran liegt das und was kann man dagegen tun?</strong></p><p>Ich glaube, viel liegt an der Art der Vermittlung. Mit Mathematik und Physik kann man spannende Sachen machen, aber dieses Potential wird für den Unterricht nicht ausgeschöpft. Hinzu kommt möglicherweise, dass die Aufmerksamkeitsspanne durch die zunehmende Gewöhnung an audiovisuelle Medien geschrumpft ist. Es gibt aber die Möglichkeit, das Lehrmaterial an Formate anzupassen, die von der jüngeren Generation leichter aufgenommen werden. Für unseren Bereich versuchen wir immer, deutlich zu machen, wie spannend KI ist und welche unterschiedlichen Bereiche – von Sprach- und Neurowissenschaften bis zu Psychologie, Ethik und eben auch Mathematik und Informatik – sie vereinigt. Und dass man mit dem, was man dort lernt, in der Forschung, in der technischen Entwicklung aber auch für die Abschätzung künftiger gesellschaftlicher Entwicklungen wirklich gebraucht wird.</p><p class="align-right">Das Interview führte Wolfgang Kriscke</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-93655</guid><pubDate>Thu, 11 May 2023 11:38:22 +0200</pubDate><title>Kunstexponat „IN ML OUT“: Eröffnungsevent am 15. Mai in Stuttgart</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/kunstexponat-in-ml-out-eroeffnungsevent-am-15-mai-in-stuttgart/</link><description>Das interaktive Kunstexponat „IN ML OUT“ thematisiert die Zusammenhänge von Klimawandel und erneuerbarer Energie und zeigt das Potential von Maschinellem Lernen auf. Am Beispiel von Windenergie wird verdeutlicht, wie Maschinelles Lernen in Zeiten des Klimawandels helfen kann, erneuerbare Energieträger bestmöglich nutzbar zu machen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Forscherinnen Nicole Ludwig und Nina Effenberger beschäftigen sich im Exzellenzcluster mit nachhaltiger Energie. Dabei geht es zum Beispiel um Fragen der Standortwahl von Windkraftanlagen, die auch noch in 30 Jahren Strom liefern sollen, oder um die Stabilität der Stromversorgung. Dafür nutzen sie die Daten aus Klima- und Wettermodellen, um mithilfe von Maschinellem Lernen die Versorgung mit Windenergie vorhersagen. Da die erneuerbare Energiegewinnung wetterabhängig ist und damit auch selbst vom Klimawandel betroffen, ist es wichtig, diesen miteinzubeziehen. Die modernen Algorithmen des Maschinellen Lernens können dabei helfen, die Auflösung der Klimaprojektionsdaten zu erhöhen. So kann die Windgeschwindigkeit direkt an den Standorten der Turbinen vorhergesagt werden.</p><p>Maschinelles Lernen birgt ein großes Potential für die zukünftige Versorgung mit erneuerbaren Energien. Um in einen aktiven Dialog mit Bürger*innen und Entscheidungsträger*innen zu treten, ist das <strong>Ausstellungsstück „IN-ML-OUT“</strong> entstanden. <strong>Dieses ist aus einer Kooperation unseres Exzellenzclusters mit Designstudierenden der "Staatlichen Akademie der Bildenden Künste" in Stuttgart und dem "Zentrum für rhetorische Wissenschaftskommunikationsforschung zur Künstlichen Intelligenz" (RHET AI) an der Universität Tübingen hervorgegangen.</strong></p><p>Das Exponat macht erfahrbar, dass unser Handeln das Klima beeinflusst, welche Lösungsansätze Forschende mit Hilfe von Maschinellem Lernen unterstützen können und welche Initiativen und Projekte zu erneuerbaren Energien es bereits gibt. Dazu bringt es Wissenschaft und Kunst zusammen – und überträgt die modellhaften Teilaspekte von „Input“, „Machine Learning“ und „Output“ in drei verbundene Ausstellungsstücke, die auf kreative Weise zum Entdecken, Nachdenken, und Diskutieren einladen.<br> &nbsp;</p><p><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span><em>&nbsp; Am Montag, <strong>15. Mai um 18 Uhr</strong> wird das dreiteilige Ausstellungsstück in der <a href="https://www.abk-stuttgart.de/aktuell/veranstaltung/ausstellung-in-ml-out-climate-change-machine-learning-renewable-energy.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Staatlichen Akademie der Bildenden Künste</a> in Stuttgart eröffnet und wird noch bis zum 17. Mai dort zu sehen sein.<br> Anschließend kommt es nach Tübingen und wird in Zukunft auch bei anderen Events deutschlandweit zu sehen sein.<br> Weitere Termine werden wir auf unserer <a href="/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/veranstaltungen/veranstaltungen/">Veranstaltungsseite</a> bekannt geben.</em></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-93196</guid><pubDate>Tue, 02 May 2023 13:21:16 +0200</pubDate><title>Albane Ruaud selected to join the 72nd Lindau Nobel Laureate Meeting</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/albane-ruaud-selected-to-join-the-72nd-lindau-nobel-laureate-meeting/</link><description>The research fellow is one of 635 young scientists from across the world who are given the opportunity to participate in a week of scientific exchange with some of the world’s greatest minds.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Tübingen/Lindau – Albane Ruaud, who is an independent research fellow at our Cluster, was selected to attend this year’s 72nd Lindau Nobel Laureate Meeting. From June 25 to 30, 2023, Albane is one of 635 young scientists from 98 countries who will be able to meet each other and around 40 Nobel Laureates.</p><p>“I am very excited about the meeting and its interdisciplinarity. I want to be uplifted by the stories of the pioneer scientists that the conference gathers. I also look forward to discussions with brilliant researchers of all generations with different cultural and scientific backgrounds. I expect these interactions to open perspectives – what are the next scientific challenges, how can we tackle them, and what are the new lines of research explored by others? I am confident that the audience and event will inspire me, and I hope collaborations will be an outcome”, says Albane Ruaud. Her research focusses on modelling microbial communities using graph neural networks. The aim of the project is to obtain a good representation of how bacteria interact with each other when mixed together. Such a representation would help understand the underlying mechanisms of changes in bacterial communities and monitor such communities.</p><p>Since 1951, the Lindau Nobel Laureate Meetings have made a name for themself as a unique international scientific forum, enabling exchange between generations, disciplines, and cultures. The theme of the Lindau Meetings alternates between the three Nobel Prize scientific disciplines – Physics, Chemistry or Physiology, and Medicine. The meetings take place in Lindau, a city located on the north-eastern side of Lake Constance at the German-Austrian-Swiss border. This year, seven Nobel Prize winners who are, or were formerly, directors at a Max Planck Institute are also scheduled to join the meeting.</p><p>“I am passionate about exploring biological systems, especially the microbial world. Given the complexity of microbial communities, I am interested in deploying machine learning (ML) to explore such communities. I am motivated by finding current ML methods that may be suitable for biological systems and adapting them to enhance research in biology. We can do a lot in that sense, but we need people able to understand both fields to close the gap. This is what I aim to do: adapt and improve ML methods for biological systems.”</p><p>In 2021, Albane obtained her Ph.D. in bioinformatics from the Microbiome Department of the Max Planck Institute for Biology in Tübingen. During her Ph.D., and a follow-up one-year postdoc, she investigated interactions between microorganisms in human guts using in vitro experiments and tree-based machine learning models. In 2022, Albane earned a postdoctoral fellowship from the Machine Learning Cluster of Excellence of the University of Tübingen. For this current line of research, she is collaborating with the Autonomous Learning group at the Max Planck Institute for Intelligent Systems in Tübingen and the Systems Biology of Microbial Communities lab at the University of Tübingen.</p><p><em>After a press release by Max-Planck-Institute for Intelligent Systems, Tübingen.</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-93094</guid><pubDate>Fri, 28 Apr 2023 11:15:05 +0200</pubDate><title>Ausstellung &quot;Cyber and the City&quot;: Offizieller Trailer   </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/ausstellung-cyber-and-the-city-offizieller-trailer/</link><description>Habt ihr schon unsere Ausstellung &quot;Cyber and the City&quot; im Stadtmuseum Tübingen besucht? Sie ist noch bis zum 22. Oktober 2023 zu sehen.  </description><content:encoded><![CDATA[<p class="Paragraph SCXW194557884 BCX2">&nbsp;Jetzt gibt es einen offiziellen Trailer zu dieser Ausstellung. Und der hat es in sich: Der Trailer wurde mit Hilfe von KI erstellt - und gibt einen Einblick, wie KI-Systeme "denken" und was alles schiefgehen kann. Außerdem gibt der Trailer einen Vorgeschmack auf die Ausstellung und deren Inhalte und stellt das Kuratorenteam vor.&nbsp;&nbsp;</p><p>&nbsp;Schaut doch mal rein!</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-92023</guid><pubDate>Fri, 31 Mar 2023 11:23:02 +0200</pubDate><title>„KI und Nachhaltigkeit“: Einladung zur öffentlichen Debatte auf te.ma</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/ki-und-nachhaltigkeit-einladung-zur-oeffentlichen-debatte-auf-tema/</link><description>Unser Cluster „Maschinelles Lernen“ beschreitet in einer Kooperation mit te.ma neue Wege in der Wissenschaftskommunikation rund um die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Nachhaltigkeit.</description><content:encoded><![CDATA[<p>te.ma ist ein neuer öffentlicher Raum für Wissenschaft und Debatte im Internet. In themenfokussierten Kanälen werden sechs Monate lang die wichtigsten Beiträge der jeweiligen Fachdiskurse präsentiert und gesellschaftlich wichtige Fragen in Foren diskutiert.</p><p>Die Themenkanäle werden von Wissenschaftler*innen kuratiert, welche Fachartikel durch Intros zugänglich machen, Expert*innen aus unterschiedlichen Disziplinen in Special Inputs zu Wort kommen lassen und im Curator’s Cut selbst Stellung beziehen. <strong>Das Kurationsteam für den Kanal „KI und Nachhaltigkeit“ besteht aus drei Nachwuchswissenschaftler*innen des Exzellenzclusters: Jan Lause, Solveig Klepper und Matthias Karlbauer</strong>. Ab dem 3. April werden die drei in die Welt der Algorithmen und intelligenten Systeme einführen, den Begriff der KI ebenso reflektieren wie den der Nachhaltigkeit und die verschiedensten KI-Anwendungen hinsichtlich ihres Ressourcen- und Energieverbrauchs unter die Lupe nehmen. Sie werden aber auch nach dem Nutzen von KI-basierten Technologien für ein nachhaltigeres Leben fragen, nach deren sozialen Folgen – und sie werden darauf aufmerksam machen, wo aus Sicht der Forschung die größten Tücken und Herausforderungen liegen. Auch in den Foren werden die drei Kurator*innen unterwegs sein und auf Fragen und Anregungen eingehen sowie Themenstränge weiterverfolgen.</p><p>Die ersten Beiträge sind bereits online und machen deutlich, dass schon im letzten Jahrhundert viele Ideen zum Einsatz von KI vorhanden waren, aber erst in den letzten Jahrzehnten die technischen Voraussetzungen für ihren Einsatz geschaffen wurden. Sie zeigen außerdem auf, wie neben den ökologischen und ökonomischen Aspekten auch die sozialen Dimensionen des Nachhaltigkeitskonzeptes berücksichtigt werden.</p><p>------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</p><p><em><strong>Jan, Matthias und Solveig geben in kurzen Videos einen Einblick in ihren te.ma-Kanal:<br> &nbsp; &nbsp; |</strong></em><em><strong><a href="https://twitter.com/tema_think/status/1654807999981015040" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Jan, Matthias und Solveig - das Kurationsteam unseres te.ma-Kanals</a>|<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp; | <a href="https://www.instagram.com/reel/CqnkI5LDijO/?igshid=YmMyMTA2M2Y%3D" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Was wollen wir mit dem Themenkanal KI &amp; Nachhaltigkeit erreichen?</a> |<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp; | <a href="https://www.instagram.com/reel/CqnpNpLOgu_/?igshid=YmMyMTA2M2Y%3D" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Was hat KI mit Nachhaltigkeit zu tun?</a> |<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp; | <a href="https://twitter.com/tema_think/status/1651545561995132932" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Welche Risiken birgt KI für die Nachhaltigkeit?</a> |</strong></em><br> -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------</p><h6><span class="ut-icon ut-icon-right-big"></span> All das und weitere spannende Themen gibt es jetzt auf <a href="https://te.ma/chn/ki-nachhaltigkeit/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">te.ma</a> zu entdecken.</h6><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-91357</guid><pubDate>Tue, 21 Mar 2023 10:49:41 +0100</pubDate><title>Tübinger Nachwuchspreis für Wissenschaftskommunikation geht an Cluster-Doktorandin</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/tuebinger-nachwuchspreis-fuer-wissenschaftskommunikation-geht-an-cluster-doktorandin/</link><description>Die Nachwuchsforscherin Auguste Schulz wird für ihre Aktivitäten in der Vermittlung von künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen ausgezeichnet.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zu Auguste Schulz Aktivitäten zählte unter anderem der Aufbau einer <a href="https://ki-macht-schule.de/site/tuebingen.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Tübinger Lokalgruppe</a> der bundesweiten Initiative <em>„KI macht Schule“</em>, deren Zielgruppe Schülerinnen und Schüler der Mittel- und Oberstufe sind. Schulz konzipierte und organisierte Besuche von KI-Forschenden in Schulen ebenso wie Exkursionen von Schülerinnen und Schülern zum KI-Campus der Universität Tübingen.</p><p>Die Jury hob in diesem Zusammenhang besonders das Engagement der Nachwuchsforscherin für Kinder aus Familien ohne akademischen Hintergrund hervor: „Die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über künstliche Intelligenz und darauf basierender Technologien wie ChatGPT oder Dall-E2 an Schülerinnen und Schüler ist von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Die Beherr­schung derartiger Werkzeuge sowie das Wissen um ihre Möglichkeiten und Grenzen wird in Zukunft ein Faktor sein, der wesentlich über die gesellschaftliche Teilhabe jedes Einzelnen entscheidet.“</p><p>&nbsp;</p><p>Auguste Schulz studierte Physik in Heidelberg und London sowie anschließend Neuroengineering in München. Seit Herbst 2020 arbeitet sie als Doktorandin an der Universität Tübingen in der Arbeitsgruppe von <a href="https://uni-tuebingen.de/de/178236" target="_blank" class="internal-link">Jakob Macke an unserem Exzellenzcluster "Maschinelles Lernen"</a>. Die Nachwuchswissenschaftlerin promoviert an der Schnittstelle zwischen Neurowissenschaft und Machine Learning. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit entwickelt sie statistische Methoden, die es ermöglichen zu verstehen, wie die Aktivität von Neuronen im Gehirn mit Verhalten zusammenhängt, beispielsweise mit komplexen Bewegungsabläufen.</p><p><em>Der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation, der einmal jährlich von der Universität Tübingen vergeben wird, soll Forscherinnen und Forscher dazu motivieren, sich verstärkt für die Vermittlung von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Themen in die Gesellschaft zu engagieren. Der Hauptpreis geht in diesem Jahr an Prof. Rita Triebskorn. Die Preisverleihung findet am 10. Mai 2023, 18.00 Uhr, in einer Feierstunde im Saal des Pfleghofs (Schulberg 2, 72070 Tübingen) verliehen. Der Termin ist öffentlich. Um <a href="https://www.eventbrite.de/e/preisverleihung-tubinger-preis-fur-wissenschaftskommunikation-2023-tickets-595556474447" target="_blank" class="internal-link" rel="noreferrer">Anmeldung</a> wird gebeten unter.</em></p><p>&nbsp;</p><p><em>Nach einer Pressemitteilung der Universität Tübingen vom 21.03.2023</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89785</guid><pubDate>Thu, 09 Feb 2023 16:59:06 +0100</pubDate><title>Hertie-Stiftung gründet neues Institut in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/hertie-stiftung-gruendet-neues-institut-in-tuebingen/</link><description>Das neue Hertie Institute for Artificial Intelligence in Brain Health (Hertie AI) in Tübingen verbindet künstliche Intelligenz und Neurowissenschaften. Die Hertie-Stiftung finanziert das gemeinsame Projekt mit der Universität Tübingen mit 10 Mio. Euro.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Startschuss für ein Leuchtturmprojekt, das die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz (KI) und Neuromedizin erstmals miteinander verbindet: Mit dem Hertie Institute for Artificial Intelligence in Brain Health (Hertie AI), das zum 1. Februar an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen gegründet wurde, entsteht das bundesweit erste Institut, das Prävention und frühe Diagnose von Erkrankungen des Nervensystems mit Hilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz erforscht.</p><p><strong>KI und „Big Data“ zur Prävention von Hirnerkrankungen&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</strong><br> Das Hertie AI wird auf neuesten Erkenntnissen im Bereich des maschinellen Lernens und der künstlichen Intelligenz aufbauen und diese für ein besseres Verständnis des gesunden und kranken Nervensystems nutzen. Mithilfe komplexer Datensätze, die heute in der Grundlagenforschung verfügbar sind und im Klinikalltag gesammelt werden, sollen am Institut neue Methoden entwickelt werden, um Erkrankungen des Nervensystems früher zu erkennen, Krankheitsverläufe vorherzusagen und Therapien zielgerichteter einzusetzen. Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, wird das Hertie AI insbesondere methodische Innovationen vorantreiben, die jene besonderen Anforderungen erfüllen, die an klinisch eingesetzte KI-Methoden gestellt werden: Genauigkeit, Robustheit und Nachvollziehbarkeit.</p><p>Gründungsdirektor <strong>Prof. Dr. Philipp Berens, Professor im Bereich Data Science an der Universität Tübingen und Sprecher des Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen“,</strong> forscht seit 15 Jahren auf dem Gebiet: „Mit dem neuen Institut können wir, ausgehend von der methodischen Grundlagenforschung, die translationale Pipeline bis hin zur klinischen Umsetzung abdecken“, erklärt er. „Das ermöglicht uns, die Investitionen in den KI Standort Tübingen sowohl für die Neuromedizin als auch für die Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen – in Zusammenarbeit mit unseren klinischen Partnern in der Neurologie und Augenheilkunde.“</p><p>Die Hertie-Stiftung finanziert das gemeinsame Projekt mit der Universität Tübingen mit 10 Millionen Euro für zunächst fünf Jahre. Unter ihrem Leitthema „Gehirn erforschen“ investiert die Stiftung damit nach der erfolgreichen Gründung des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung (HIH) im Jahr 2001 in ein neues zukunftsweisendes Großprojekt in Tübingen. &nbsp;</p><p>Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Hertie-Stiftung erläutert: „Die Förderung der Neurowissenschaften ist ein Kernthema der Hertie-Stiftung. Ich bin davon überzeugt, dass künstliche Intelligenz eine Schlüsselrolle für die Wissenschaft spielen wird und freue mich deshalb sehr, dass wir ein weiteres zukunftsweisendes Institut für die Weiterentwicklung der Neuromedizin gemeinsam mit der Universität Tübingen auf den Weg bringen können. Das ebenfalls gemeinsam gegründete Hertie-Institut für klinische Hirnforschung mit Förderung vom Land Baden-Württemberg zeigt eindrucksvoll, was eine gute Public-Private Partnership bewirken kann.“</p><p>Die Rektorin der Universität Tübingen, Prof. Dr. Karla Pollmann, dankte der Hertie-Stiftung für ihr nachhaltiges Engagement für den Forschungsstandort Tübingen: „Die Tatsache, dass wir Tübingen in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach auf hoch-innovativen und sich dynamisch entwickelnden Forschungsfeldern wie den Neurowissenschaften oder der künstlichen Intelligenz etablieren konnten, haben wir ganz wesentlich der Unterstützung von Einrichtungen wie der Hertie-Stiftung zu verdanken.“ Ein solches Engagement privater Geldgeber sei zentral dabei, im Wettbewerb um die besten Köpfe weltweit erfolgreich zu sein und – im Verein mit Bund und Land – gute Bedingungen für Spitzenforschung zu schaffen.</p><p>„Das Hertie Institute for Artificial Intelligence in Brain Health ist ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg hin zu einer Medizin 4.0. Mit der Digitalisierung der medizinischen Forschung und Krankenversorgung werden wir zukünftig richtungsweisende Fortschritte erzielen. So kann uns die künstliche Intelligenz dazu verhelfen, den gigantischen Datenmengen Herr zu werden, die etwa beim Einsatz modernster medizinischer Diagnoseverfahren entstehen. Umso erfreulicher ist es, dass das Hertie AI an der Medizinischen Fakultät Tübingen angesiedelt ist“, betont Prof. Dr. Bernd Pichler, Dekan der Medizinischen Fakultät Tübingen.</p><p>Das Hertie AI ist ein neuer Pfeiler in dem europaweit einzigartigen Netzwerk aus Forschungsinitiativen in den Neurowissenschaften und der künstlichen Intelligenz am Wissenschaftsstandort Tübingen und wird in das Cyber Valley Ökosystem eingebettet.</p><p><em><strong>Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung</strong><br> Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Im Fokus stehen dabei immer der Mensch und die konkrete Verbesserung seiner Lebensbedingungen. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland. Der Name „Hertie“ geht zurück auf Hermann Tietz, Mitbegründer des gleichnamigen Warenhauskonzerns zum Ende des 19. Jahrhunderts.<br><a href="http://www.ghst.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.ghst.de</a></em></p><p><em><strong>Über die Medizinische Fakultät an der Universität Tübingen</strong><br> Die Medizinische Fakultät als enger Partner des Universitätsklinikums Tübingen ist mit über 1.000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Fakultät der Universität Tübingen und Ausbildungs- und Forschungsstätte auf höchstem Niveau. Zusammen mit der Theologischen, der Juristischen und der Artistischen (später Philosophischen) Fakultät gehört sie zu den vier "Gründungsfakultäten" der Universität aus dem Jahre 1477.</em><br> &nbsp;</p><h6><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Nach einer <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/article/hertie-stiftung-gruendet-neues-institut-das-kuenstliche-intelligenz-und-neurowissenschaften-verbindet/" target="_blank" class="internal-link">Pressemitteilung der Universität Tübingen</a></h6>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89512</guid><pubDate>Thu, 02 Feb 2023 16:17:51 +0100</pubDate><title>Sonderausstellung „Cyber and the City“ – Eröffnung am 10. Februar</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/sonderausstellung-cyber-and-the-city-eroeffnung-am-10-februar/</link><description>Die Eröffnung der neuen Sonderausstellung im Stadtmuseum Tübingen findet am Freitag, 10. Februar, um 18:00 Uhr direkt vor dem Museum statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit dem Stadtmuseum haben <strong>Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft und des Masterstudiengangs Maschinelles Lernen</strong> der Universität Tübingen über ein Jahr lang an der Konzeption und Gestaltung der Ausstellung mit dem Titel <em><strong>"Cyber and the City - Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen"</strong></em> gearbeitet. Wissenschaftlich begleitet wurden sie von unserer <strong>Clustersprecherin Ulrike Luxburg</strong> und <strong>Thomas Thiemeyer</strong>, Professor für Historische und Kulturelle Anthropologie,</p><p>Tübingen entwickelt sich zu einem wichtigen Standort für die Forschung und Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI). Die Politik verspricht sich von KI eine sichere Zukunft für die ganze Region. Für andere ist diese Entwicklung ein Grund zum Protest.</p><p>Die Ausstellung erklärt die Technik, die hinter KI steht und gibt Raum für die Debatten über Gebrauch und Missbrauch der neuen Technologien. Mitmachstationen zeigen den Besuchenden nachvollziehbar, wie maschinelles Lernen funktioniert und wie es angewendet werden kann. Die Ausstellung präsentiert die Institutionen, Orte und Menschen, die hier KI erforschen und über sie nachdenken. Diese kommen mit ihren Einschätzungen ebenso zu Wort wie die Kritiker_innen und Akteur_innen der Proteste in Tübingen. Die Künstlerin Sabine Bloch hat mit ihrer Arbeit „Humano[i]de“ einen foto-grafisch-künstlerischen Kommentar zum Thema eigens für diese Ausstellung geschaffen.</p><p><strong><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Die Ausstellung ist vom 11. Februar bis zum 22. Oktober 2023 zu sehen.</strong></p><p><strong><a href="https://www.tuebingen-ai-exhibition.com" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Webseite der beteiligten Studierenden</a></strong></p><p><a href="https://www.tuebingen-info.de/veranstaltungen/cyber-and-the-city-kuenstliche-intelligenz-bewegt-tuebingen-42de6160c9" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1 ut-btn--outline" rel="noreferrer">Weitere Informationen der Stadt Tübingen</a></p><p><em>Stadtmuseum Tübingen<br> Kornhausstraße 10<br> 72070 Tübingen<br> Telefon: 07071 / 204 - 1711<br> stadtmuseum@tuebingen.de<br> www.tuebingen.de/stadtmuseum</em></p><p><em>Öffnungszeiten:<br> Mi, Fr – So: 11 – 17 Uhr<br> Do: 11 – 19 Uhr<br> Eintritt frei</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89374</guid><pubDate>Tue, 31 Jan 2023 14:48:00 +0100</pubDate><title>ERC Consolidator Grant für Jakob Macke</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/erc-consolidator-grant-fuer-jakob-macke/</link><description>Für sein Projekt „DeepCoMechTome“ erhält Clustermitglied Jakob Macke einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Mit Hilfe von Deep Learning möchte er in den kommenden Jahren neuartige neuronale Netzwerke an der Schnittstelle von Neurowissenschaften und Maschinellem Lernen entwickeln. Das Projekt wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt rund 2 Millionen Euro gefördert. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Ausgangspunkt des Projekts „DeepCoMechTome“ ist das Gehirn der Fruchtfliege Drosophila melanogaster, das über gut 100.000 Nervenzellen mit mehreren Millionen Verknüpfungen verfügt. Das Gehirn der Drosophila, die in der Biologie eine der bekanntesten Modellorganismen darstellt, ist aus mehreren Gründen für Forschende aus den Neurowissenschaften und der Informatik interessant. „Fruchtfliegen haben im Vergleich zu Säugetieren nur winzige Gehirne“, erklärt Macke: „Dennoch verfügen diese Tiere über erstaunliche Fähigkeiten, wie eine hochpräzise Kontrolle ihres Fluges. Sie können sich an Landmarken orientieren und reagieren blitzschnell, wenn sich Fressfeinde nähern.“ Trotz großer Leistungsfähigkeit verbrauche das Gehirn der Drosophila lediglich Energie im Nanowattbereich, sei also deutlich energieeffizienter als jeder Computer.</p><p>Der biologischen Forschung sei es in den vergangenen Jahrzehnten gelungen, das Gehirn der Fruchtfliege in großer Detailtiefe zu analysieren. „Damit haben wir nun Zugang zu den Schaltkreisen des Gehirns, aber konnten bisher trotzdem keine Modelle bauen, die ähnliche Aufgaben wie echte Drosophila-Gehirne übernehmen können.“ Im Gegensatz dazu sei es in den vergangenen Jahren mit den Methoden des Deep Learning gelungen, künstliche neuronale Netze zu schaffen, die sehr komplizierte Berechnungen durchführen könnten. Die künstlichen neuronalen Netze hätten sich aber von ihrem Aufbau und ihrer Funktionsweise her inzwischen weit von denen biologischer neuronaler Netze entfernt.</p><p>„Diese beiden Welten wollen wir wieder zusammenbringen“, erklärte der KI-Forscher: „Unser Ziel ist es nun, künstliche neuronale Netze zu schaffen, die in Aufbau und Struktur dem Gehirn der Fruchtfliege möglichst nahekommen, zugleich aber ähnliche Leistungen vollbringen können.“ Dazu seien neuartige Methoden des Maschinellen Lernens notwendig, welche in dem Projekt in enger Zusammenarbeit mit Srinivas Turaga vom Janelia Research Campus in Ashburn, Virginia und weiteren Forschenden entwickelt und angewendet werden sollen. Solche Methoden können auch für die neurowissenschaftliche Erforschung von Lebewesen mit komplexeren Gehirnen, wie beispielsweise Fischen oder Säugern eingesetzt werden.&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</p><p><em>Professor Jakob Macke ist Mitglied des Tübinger Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“, an dem er die W3-Professur für „<a href="/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/forschung/forschung/cluster-arbeitsgruppen/professuren/ml-in-der-wissenschaft/">Maschinelles Lernen in der Wissenschaft</a>“ innehat, ausserdem ist er Mitglied des von der Bundesregierung geförderten Tübingen AI Center, und Sprecher des „Bernstein Center for Computational Neuroscience Tübingen“. </em><br> &nbsp;</p><p><em>Nach einem Artikel von Karl G. Rijkhoek, Hochschulkommunikation, Universität Tübingen. <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/newsfullview-attempto/article/erc-consolidator-grants-fuer-zwei-tuebinger-wissenschaftler/" target="_blank" class="external-link">Originalartikel</a></em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89398</guid><pubDate>Tue, 31 Jan 2023 12:00:00 +0100</pubDate><title>Tobias Kaufmann erhält ERC-Förderung zur Erforschung des Gehirns nach Schwangerschaftsverlust</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/tobias-kaufmann-erhaelt-erc-foerderung-zur-erforschung-des-gehirns-nach-schwangerschaftsverlust/</link><description>Für sein Forschungsprojekt „Modelling and maintaining maternal mental health“ erhält Prof. Dr. Tobias Kaufmann, Professor für Neurotechnology and Computational Psychiatry an der Tübinger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, und Mitglied in unserem Cluster, einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC). Das Projekt zur neurowissenschaftlichen Erforschung der Plastizität des Gehirns nach dem Verlust einer Schwangerschaft wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt rund 2 Millionen Euro gefördert. Mit den ERC Consolidator Grants unterstützt der ERC exzellente Forscherinnen und Forscher bei der Festigung ihrer wissenschaftlichen Karriere.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Schwangerschaftsverluste sind noch immer ein gesellschaftliches Tabuthema, über das relativ selten offen gesprochen wird. Dabei enden in Deutschland ungefähr 15 Prozent aller erkannten Schwangerschaften in einem frühen Schwangerschaftsverlust und ungefähr vier von 1.000 Schwangerschaften in einer Totgeburt. Der frühe Verlust des Kindes ist oft ein traumatisches Ereignis für die werdenden Eltern, dessen Tragweite für die betroffenen Mütter häufig unterschätzt wird. So ist deren Risiko für psychische Erkrankungen nach Schwangerschaftsverlust deutlich erhöht – nicht nur unmittelbar, sondern auch bei späteren Schwangerschaften.</p><p>„Schwangerschaftsverlust ist ein neurowissenschaftlich wenig beforschtes Thema. Es ist bekannt, dass das weibliche Gehirn im Zuge einer Schwangerschaft umstrukturiert wird, allerdings wissen wir nicht, welchen Dynamiken diese Prozesse bei Verlust der Schwangerschaft unterliegen. Auch wissen wir wenig darüber, welche Faktoren nach einem Schwangerschaftsverlust gemeinsam auf das Gehirn einwirken und wie sich psychische Erkrankungen im Gehirn der betroffenen Frauen manifestieren. Genau hier setzt unsere Forschung an und wir hoffen, ein besseres Verständnis vom Entstehungsprozess psychischer Erkrankungen zu erlangen“, erläutert Prof. Kaufmann.</p><p>Psychische Erkrankungen haben nicht den einen Auslöser, sondern ihnen liegen meist mehrere Faktoren zugrunde. Bei der Untersuchung der besonders kritischen Phase nach einem Schwangerschaftsverlust wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das Zusammenspiel von verschiedenen Faktoren wie etwa der Genetik oder der Hormone und soziostrukturellen Einflüssen analysieren. Es gilt herauszufinden, wie sich diese Faktoren auf die Struktur und Funktion des Gehirns über einen gewissen Zeitraum hinweg auswirken.</p><p>Dafür werden Frauen in den Wochen nach ihrem Schwangerschaftsverlust begleitet und mehrfach untersucht, um eine breite Datenbasis aufzubauen, die dann mittels komplexer statistischer Verfahren analysiert wird. Anhand dieser Untersuchungen erhofft sich das Team um Prof. Kaufmann, Erkenntnisse über die Entstehung psychischer Erkrankungen zu gewinnen.<br> &nbsp;</p><p><em><a href="https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/547" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung</a> des Universitätsklinikums Tübingen</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-90142</guid><pubDate>Thu, 26 Jan 2023 10:43:00 +0100</pubDate><title>Cluster-Doktorandin Kerstin Rau gewinnt Schülerwettbewerb von „I’m a Scientist“</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/cluster-doktorandin-kerstin-rau-gewinnt-schuelerwettbewerb-von-im-a-scientist/</link><description>Bei der Themenrunde „Künstliche Intelligenz“ von „I’m a Scientist, get me out of here“ war unser Cluster mit 6 Wissenschaftler*innen vertreten: Jonas Beck, Rabanus Derr, Nina Effenberger, Nicole Ludwig, Cornelius Schröder und Kerstin Rau - die zur Lieblingswissenschaftlerin dieser Runde gewählt wurde. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Bei diesem wissenschaftlichen Kommunikationsformat können Schüler und Schülerinnen in textbasierten Live-Chats Fragen stellen, die von Wissenschaftler*innen aus dem jeweiligen Forschungsfeld beantwortet werden. „I’m a Scientist“ bietet mehrmals jährlich ein- bis zweiwöchige Themenrunden an. Am Ende jeder Themenrunde wählen die Schüler ihre*n Favorit*in: Von den insgesamt 34 Wissenschaftler*innen für<a href="https://ki.imascientist.de/profile/kerstinrau/" target="_blank" rel="noreferrer"></a><a href="https://ki.imascientist.de/profile/kerstinrau/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">„Künstliche Intelligenz“</a> wurde Kerstin Rau zur Lieblingswissenschaftlerin ausgewählt. Kerstin ist Doktorandin in der Arbeitsgruppe "Bodenkunde und Geomorphologie" von Thomas Scholten.</p><p>Wir haben hinterher mit Kerstin gesprochen und sie zu ihren Erfahrungen aus diesen 2 Wochen gefragt sowie nach ihren Plänen für das Preisgeld.</p><p>1) Was hast Du mit dem Preisgeld von 500€ vor und warum hast Du Dich für diese Aktion entschieden?<br><br> Da ich mit Machine Learning Bodentypen vorhersage, möchte ich gerne mit dem Preisgeld mit einer Schule - am besten mit einer, die bei dem Wettbewerb mitgemacht hat - ins Gelände gehen. Dort will ich die Verknüpfung zwischen den Daten und dem ML-Modell veranschaulichen. Denn ich glaube diese zwei Bereiche werden oft separiert betrachtet, was aber super wichtig ist, um seine Daten zu kennen und dadurch auch besser ein geeignetes Modell auswählen zu können. Außerdem ist es ziemlich langweilig, den Schüler*innen einfach nur einen Code zu zeigen.</p><p>2) Gab es eine Frage, Die Du besonders interessant fandest oder eine, über die Du selbst nicht nachgedacht hast? Und was zeigen Dir die Fragen der Schüler*innen, was ist das, was sie beschäftigt, wenn es um KI geht?<br><br> Besonders interessant fand ich die Fragen über unser Leben als Wissenschaftler*innen. Bei den Schüler*innen existiert immer noch ein Bild von einer*m Wissenschaftler*in, welche*r non-stop arbeitet und keine Hobbies oder Freunde hat.<br> Die meisten Fragen, über die ich selbst sehr wenig nachgedacht habe, waren Fragen zur Historie und Entwicklung von KI. Klar in manchen Bereichen, wie bei mir bzgl. Neuronalen Netzwerken, weiß man ein paar Facts darüber. Aber so die Entstehung des generellen Interesses für KI, ab wann es so benannt wurde, was die erste KI war, waren Fragen, die ich mir selbst noch nicht gestellt hatte.<br> Generell ist mir aufgefallen, dass die Meisten Bedenken haben, dass KI oder Roboter die Welt übernehmen, uns Menschen unterdrücken oder die Welt sogar zerstören. Ich denke, das Bild ist sehr stark durch die großen Hollywoodfilme geprägt, hat aber mit der Realität zum Glück - wie so oft - nichts zu tun.</p><p>3) Würdest Du anderen Wissenschaftler*innen empfehlen auch an Wissenschaftskommunikation-Formaten teilzunehmen, die einen Austausch mit Schüler*innen ermöglichen und warum?<br><br> Definitiv. Man lernt selbst noch so viel dazu, auch was es für andere Bereiche noch gibt, in der KI verwendet wird durch die anderen Wissenschaftler*innen. Ebenfalls bekommt man dann auch mal mit, wie die Menschen außerhalb der Wissenschaftsbubble uns eigentlich sehen. Und zuletzt, diese Schüler*innen sind unsere zukünftigen PhDs, Postdocs, etc. Darum ist es ja umso besser, innerhalb so einer einfachen Kommunikation, den Schüler*innen zu zeigen, was wir eigentlich machen, dass man kein 1er Schüler*in sein muss für eine wissenschaftliche Karriere und sie früh dafür zu motivieren. Insbesondere die große Barriere zwischen Wissenschaftler*innen und Nichtwissenschaftler*innen abzubauen. Und es macht seeehr viel Spaß!<br> &nbsp;</p><p><em><a href="https://imascientist.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">“I’m a Scientist”</a> wird seit 2020 als deutschsprachiges Angebot von <a href="https://www.wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">“Wissenschaft im Dialog”</a> umgesetzt. Seitdem gab es Runden zu den Themen Nachhaltigkeit, Infektionen, Teilchenphysik, Gesundheit, Wissen, Klimawandel, Digitalisierung, Demokratie sowie Künstliche Intelligenz &amp; Medizin. Über 4000 Schüler*innen von mehr als 150 Schulen haben bislang aktiv an den Themenrunden teilgenommen. Unterstützt wurde das Projekt bisher von mehr als 200 Wissenschaftler*innen.</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89218</guid><pubDate>Wed, 25 Jan 2023 13:13:30 +0100</pubDate><title>Zwei weitere Nachwuchsgruppen am Exzellenzcluster Maschinelles Lernen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/zwei-weitere-nachwuchsgruppen-am-exzellenzcluster-maschinelles-lernen/</link><description>Im Januar 2023 haben Claire Vernade und Katharina Eggensperger jeweils die Leitung einer neuen Nachwuchsgruppe übernommen.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dr. Claire Vernade </strong>ist Leiterin der unabhängigen Forschergruppe <em><strong>„Lebenslanges Reinforcement Learning„</strong></em>. In der DFG-Ausschreibung 2022 zu "Methoden der Künstlichen Intelligenz" wurde sie für eine <em><strong>Emmy Noether-Nachwuchsgruppe</strong></em> ausgewählt.<br> In ihrer Arbeitgruppe untersucht sie Probleme des interaktiven maschinellen Lernens, bei denen Feedbackschleifen und langfristige Auswirkungen von Entscheidungen berücksichtigt werden müssen, um Agenten zu trainieren. Ihr Ziel ist es, Agenten zu entwickeln, die Veränderungen in der Umgebung vorhersehen und adaptive und stichprobeneffiziente Verhaltensweisen zeigen, die sich durch Erfahrung verbessern.<br> Bevor sie nach Tübingen kam war Claire Vernade unter der Leitung von Prof. Csaba Szepesvari als Research Scientist bei DeepMind in London tätig.</p><p><strong>Dr. Katharina Eggensperger </strong>ist Leiterin der Early Career Forschungsgruppe <em><strong>"Automatisiertes Maschinelles Lernen für die Wissenschaft"</strong></em>. Ziel ihrer Forschung ist es, die Verwendung von Maschinellem Lernen so zu vereinfachen, dass das Potenzial von ML in allen Anwendungsbereichen voll ausgeschöpft werden kann. Ein besonderer Fokus ihrer Gruppe ist die Erforschung und Entwicklung von AutoML Systemen, die automatisch Vorhersagen und Erkenntnisse aus Daten generieren.<br> Bevor sie nach Tübingen kam war Katharina Eggensperger Doktorandin im Machine Learning Lab der Universität Freiburg, wo sie unter der Betreuung von Prof. Dr. Hutter promovierte (2022). In Freiburg forschte sie an Methoden für AutoML, Hyperparameteroptimierung (HPO), der Vorhersage von Algorithmenperformanz und der effizienten empirischen Evaluierungen von HPO Methoden. Außerdem entwickelte sie mehrere open-source Tools für AutoML und HPO mit.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89194</guid><pubDate>Tue, 24 Jan 2023 09:22:00 +0100</pubDate><title>Thilo Hagendorff am 26. Januar bei „KI im Gespräch“</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/thilo-hagendorff-am-26-januar-bei-ki-im-gespraech/</link><description>Der KI-Makerspace veranstaltet jeden Donnerstag verschiedene Events rund um weniger bekannte ethische Herausforderungen durch Anwendungen mit künstlicher Intelligenz (KI). Am 26. Januar sind Cluster-Mitglied Thilo Hagendorff und Sarrah Kassem zu Gast in der Reihe “KI im Gespräch“.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Gespräch diskutieren die beiden über das Thema <strong>„Was ist digitaler Kapitalismus und was macht er mit uns?“</strong> Thilo Hagendorff ist assoziiertes Mitglied unseres Exzellenzclusters. Sarrah Kassem ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politik und Wirtschaft/Politische Ökonomie am Institut für Politikwissenschaften der Universität Tübingen</p><p>Die Grundidee der Reihe <em><strong>„KI im Gespräch“</strong></em> ist es, jeweils eine KI-Forscher:in mit einer geistes- oder sozialwissenschaftlichen Forscher:in in einen moderierten Austausch zu bringen und in entspannter Atmosphäre möglichst viele Fragen der anwesenden Studierenden verschiedenster Fachrichtungen aufzugreifen.</p><p>Der <a href="https://ki-maker.space/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">KI-Makerspace</a> bietet ein praxisnahe Vermittlung von Grundlagen­kompetenzen und Technik-Basics für Schüler/innen und junge Erwachsene, die als Einstiegstechnologien den Zugang zum Thema KI ermöglichen. Außerdem möchte er einen räumlichen Netzpunkt bieten, um Ideen und Gedanken zum Thema KI, Digitalisierung und Zukunft auszutauschen und zu entwickeln.<br> &nbsp;</p><h6><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Donnerstag, 26. Januar 2023, 19:00 – 22:00, Wöhrdstr 25, Casino am Neckar, Tübingen</h6><h6><a href="https://ki-maker.space/angebote/events/studinight002-ki-im-gespraech" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1 ut-btn--outline" rel="noreferrer">Weitere Info und Anmeldung</a></h6><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-88963</guid><pubDate>Thu, 19 Jan 2023 11:42:46 +0100</pubDate><title>Maschinelle Lernmodelle zur Bewertung der Bodeneignung und Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion  </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/maschinelle-lernmodelle-zur-bewertung-der-bodeneignung-und-nachhaltigkeit-der-landwirtschaftlichen-produktion/</link><description>Die Nahrungsmittelproduktion ist von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen beispielsweise die Bodeneignung, Klimaschwankungen und die Anbauplanung. Die Bewertung der Bodeneignung ist für die Steigerung der Produktion und die Planung eines nachhaltigen landwirtschaftlichen Systems von entscheidender Bedeutung. Maschinelles Lernen kann die Kartierung von Bodeneigenschaften verbessern.</description><content:encoded><![CDATA[<p>In den semiariden Regionen des Iran beispielsweise sind solche Informationen kaum vorhanden. Ziel einer<strong> Studie von Ruhollah Taghizadeh-Mehrjardi aus der Cluster-Gruppe von Thomas Scholten</strong> und Kollegen, die im Journal <em><strong>Agronomy</strong></em> veröffentlicht wurde, war es, die Bodeneignung für zwei Hauptkulturen, d.h. Weizen und Gerste im Regenfeldbau, die gut an die Niederschlagsbedingungen im westlichen Iran angepasst sind, zu bewerten. Der Artikel wurde aus <em>Editor's Choice </em>ausgewählt.</p><p>Auf der Grundlage der "Land Suitability Classification", entwickelt von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), entwickelten sie für eine landwirtschaftliche Fläche von 65 km² in der Provinz Kurdistan, Iran, eine Karte der Bodeneignungsklassen. Im ersten Ansatz wurden die Karten mithilfe von ML-Modellen und Hilfsvariablen erstellt. Im zweiten Ansatz wurden die Karten nach dem traditionellen Ansatz erstellt, der im Iran am häufigsten zur Erstellung von Karten der Bodeneignungsklassen verwendet wird. Bodenproben wurden aus genetischen Schichten von 100 Bodenprofilen entnommen und die physikalisch-chemischen Eigenschaften der Bodenproben wurden analysiert. Außerdem wurden Topographie- und Klimadaten erfasst.</p><p>Nach der Berechnung der Bodeneignungsklassen für die beiden Kulturen wurden diese mit Hilfe von maschinellem Lernen (ML) und traditionellen Ansätzen kartiert. Die von den beiden Ansätzen vorhergesagten Karten wiesen bemerkenswerte Unterschiede auf. Bei Regenweizen beispielsweise zeigten die Ergebnisse eine höhere Genauigkeit der ML-basierten Landeignungskarten im Vergleich zu den Karten, die mit dem traditionellen Ansatz erstellt wurden. Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse, dass die Flächen mit den Klassen N2 (≈18%↑) und S3 (≈28%↑) höher und die Flächen mit der Klasse N1 (≈24%↓) beim traditionellen Ansatz im Vergleich zum ML-basierten Ansatz schlechter vorhergesagt waren. Die wichtigsten Einschränkungen des Untersuchungsgebiets waren Niederschläge in der Blütezeit, starke Hanglage, geringe Bodentiefe, hoher pH-Wert und großer Kiesgehalt.</p><p>Um die Produktion zu steigern und ein nachhaltiges landwirtschaftliches System zu schaffen, werden daher Maßnahmen zur Bodenverbesserung vorgeschlagen.</p><p><strong>Originalpublikation: </strong><em>Ruhollah Taghizadeh-Mehrjardi, Kamal Nabiollahi, Leila Rasoli, Ruth Kerry and Thomas Scholten</em>. Agronomy 2020, 10(4), 573; <a href="https://www.mdpi.com/2073-4395/10/4/573" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://doi.org/10.3390/agronomy10040573</a>&nbsp;</p><p><strong>Weitere Informationen auf <a href="https://ruhollahtaghizadeh.netlify.app/post/land-suitability-assessment/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ruhollah Taghizadehs Webseite</a></strong></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-88099</guid><pubDate>Mon, 19 Dec 2022 11:09:20 +0100</pubDate><title>Maschinelles Lernen lässt Unterschiede in langfristigen Wetterkonnektivitätsmustern für verschiedene Arten von El-Niño-Ereignissen erkennen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/maschinelles-lernen-laesst-unterschiede-in-langfristigen-wetterkonnektivitaetsmustern-fuer-verschiedene-arten-von-el-nino-ereignissen-erkennen/</link><description>In ihrem neuesten Artikel, der in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht wurde, zeigen Felix Strnad und Jakob Schlör von der Cluster-Forschungsgruppe &quot;Maschinelles Lernen in den Klimawissenschaften&quot; anhand der Krümmung komplexer Netzwerkverbindungen, dass verschiedene El-Niño-Ereignisse im Pazifik mit unterschiedlichen globalen Konnektivitätsmustern einhergehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>El-Niño-Ereignisse sind durch anomale Meeresoberflächentemperaturen (SST) im tropischen Pazifik gekennzeichnet. El-Niños treten in zwei verschiedenen Ausprägungen auf: Ostpazifik (OP) und Zentralpazifik (ZP) El-Niños, je nachdem, wo die wärmsten Oberflächentemperatur-Anomalien auftreten. El-Niños verändern die Strömungen und Winde in der Atmosphäre und beeinflussen damit das Wetter weltweit. Die Einflüsse von El-Niño auf teilweise weit entfernte Regionen der Erde werden als&nbsp; Teleconnections bezeichnet. Diese unterscheiden sich wiederum je nachdem, ob es sich um ein OP- oder ein ZP-Ereignis handelt.</p><p>Es gibt zwar viele Studien, die die Telekonnektivität von OP- und ZP-Ereignissen für einzelne Zielregionen untersuchen, aber eine globale Analyse steht noch aus. Hier hat das Team der <a href="https://machineclimate.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Forschungsgruppe Maschinelles Lernen in den Klimawissenschaften</a> angesetzt. Ihre Studie wirft ein neues Licht auf das El-Niño-Phänomen und darauf, wie dessen weltweite Korrelationen von der jeweiligen Ausprägung abhängen, d. h. davon, ob sich sein Wirkungszentrum im Ostpazifik oder im Zentralpazifik befindet.</p><p>Was als Semesterprojekt des ehemaligen Masterstudenten Christian Fröhlich begann, entwickelte sich bald zu einer umfassenden Studie über die weltweiten Telekonnections von El-Niño-Ereignissen. Unter Verwendung des Begriffs der "Krümmung" komplexer Netzwerkverbindungen zeigte das Team, dass die Verbindungen von "Klimanetzwerken" positiv gekrümmt sind, wenn sie regional sind, und negativ gekrümmt, wenn sie über große Entfernungen wirken. Die Klimanetzwerke selbst wurden auf der Grundlage statistisch robuster Korrelationen konstruiert, die aus globalen Lufttemperatur-Daten geschätzt wurden. Die Krümmung der Verbindungen in dem Klimanetzwerk bietet eine objektive Möglichkeit, die Unterschiede in der räumlichen Struktur der Telekonnections verschiedener Arten von El-Niño-Ereignissen auf globaler Ebene zu untersuchen.</p><p>“Die Netzwerkkrümmung, insbesondere für Klimanetzwerke, ist ein intuitives und zugleich informatives Werkzeug zur Visualisierung der Topologie eines Netzwerks, das wiederum Rückschlüsse auf die räumliche Struktur von Verbindungen zulässt. Obwohl wir es zur Untersuchung des El-Niño-Phänomens verwenden, kann man diese Technik im Prinzip zur Untersuchung jedes korrelationsbasierten Ähnlichkeitsmaßes von Klimavariablen wie Niederschlag oder Luftdruck nutzen", berichtet Strnad, während er über die Leistungsfähigkeit der Klimanetzwerkkrümmung als visuelles Analyseinstrument spricht.</p><p>Interessanterweise zeigt der Zentralpazifik selbst während der ZP-El-Niño-Ereignisse nicht viele Telekonnections, was das Team auf die unterschiedliche Lage der Warmwasser-Anomalien im Zentralpazifik zurückführt. Der Ostpazifik verhält sich dagegen robuster, so dass die meisten Telekonnections beider El-Niño-Typen eine Verbindung dorthin zeigen.</p><p>"Der Einfluss von OP- und ZP-El-Nino-Ereignissen auf manche Regionen ist schon seit Anfang der 2000er bekannt. Diese Telekonnections wurden jedoch bisher einzeln untersucht. Unsere Analyse liefert ein globales Bild der Telekonnektionen und zeigt, dass OP-Ereignisse einen stärkeren Einfluss auf die Tropen haben als ZP-Ereignisse, während ZP-Ereignisse einen größeren Einfluss auf die mittleren Breiten haben. Viele Klimamodelle stellen nur einen Bruchteil der Telekonnektionen von OP und CP El-Nino-Ereignisse dar. Die Krümmung von Klimanetzen basierend auf den Modelldaten, liefert ein Maß, wie gut die Modelle die Einflüsse von OP und CP-Ereignissen beschreiben, die wir in den Satellitendaten sehen", erklärt Schlör.</p><p><strong>Originalpublikation:</strong></p><p>Strnad, F. M., Schlör, J., Fröhlich, C., &amp; Goswami, B. (2022). Teleconnection patterns of different El Niño types revealed by climate network curvature. Geophysical Research Letters, 49, e2022GL098571. <a href="https://doi.org/10.1029/2022GL098571" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1029/2022GL098571</a></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-87369</guid><pubDate>Mon, 28 Nov 2022 10:29:27 +0100</pubDate><title>Die Energieversorgung der Zukunft vorhersagen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/die-energieversorgung-der-zukunft-vorhersagen-1/</link><description>Nicole Ludwig leitet am Cluster die Arbeitsgruppe &quot;Maschinelles Lernen in Nachhaltigen Energiesystemen“. In unserem neuesten Blog-Beiträge gibt sie Einblicke in ihre aktuellen Forschungsarbeiten zum Aufbau und der Aufrechterhalten eines zukünftigen, nachhaltigen Energiesystems.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie stark die Sonne scheint und wie schnell der Wind weht, können wir nicht steuern. Um erneuerbare Energien besser zu nutzen, müssen wir jedoch berechnen können, wie Wetter und Klima sich verhalten. Die Modelle dazu entwickelt <a href="https://uni-tuebingen.de/de/199093" target="_blank" class="internal-link">Nicole Ludwig</a> zusammen mit ihrem Team.</p><p>Zurzeit beschäftigt sich Ludwig vor allem mit den Wechselwirkungen zwischen Wetter, Klima und dem Energiesystem sowie mit Unsicherheiten in Vorhersagemodellen. Unsicherheit wird es in den Modellen zur Energieversorgung der Zukunft immer noch geben. „Politikerinnen und Politiker und auch Unternehmerinnen und Unternehmer zögern daher oft noch, solche algorithmenbasierten Modelle als Grundlage für ihre Entscheidungen heranzuziehen“, sagt Ludwig. Sie wollen klare, eindeutige Aussagen – und das ist für die Wissenschaft schwierig. In der nächsten Zeit will sie daher gemeinsam mit ihrer Gruppe ihr Thema verstärkt nach außen tragen und dabei auch die Unsicherheit mitkommunizieren.</p><p><strong>Lesen Sie hier den gesamten <a href="https://www.machinelearningforscience.de/die-energieversorgung-der-zukunft-vorhersagen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Blog-Beitrag</a>.</strong></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86499</guid><pubDate>Fri, 11 Nov 2022 09:23:38 +0100</pubDate><title>Cluster-Logo in neuem Design</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/cluster-logo-in-neuem-design/</link><description>Nach einem längeren kreativen Prozess präsentieren wir einen Relaunch unseres Cluster-Logos!</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Maschinelles Lernen ist in großen Teilen noch nicht fassbar und verändert sich ständig. Maschinelles Lernen schafft es, unscharfe Bereiche zu schärfen und somit neue Erkenntnisse zu gewinnen“. Das greifen wir mit unserem neuen Logo auf, dessen generischer Charakter bewusst gewählt wurde, um "die Wissenschaften" als Ganzes zu erfassen und zu adressieren. Die Binnenstruktur verstärkt dabei das Ineinandergreifen von maschinellem Lernen und den verschiedenen Wissenschaften („Neue Perspektiven für die Wissenschaft“).</p><p>Bei Bedarf kann eine Datei des Logos in der Geschäftsstelle angefordert werden (<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ckmcvgtkpk0hknkrrkfqwBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">aikaterini.filippidou<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>).</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-85842</guid><pubDate>Thu, 27 Oct 2022 17:55:58 +0200</pubDate><title>Auszeichnungen für drei Cluster-Mitglieder bei der ECCV2022</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/auszeichnungen-fuer-drei-cluster-mitglieder-bei-der-eccv2022/</link><description>Die European Conference on Computer Vision (ECCV) ist eine der renommiertesten Konferenzen im Bereich Computer Vision. Sie findet dieses Jahr vom 25. bis 27. Oktober in Tel-Aviv statt. Am zweiten Tag der Konferenz gab es gleich 3 Auszeichnungen für unsere Cluster-Mitglieder.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeynep Akata</strong> erhielt den European Computer Vision Association <strong>(ECVA) Young Researcher Award 2021</strong>. Mit dem Preis würdigt und fördert die ECVA herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern im Bereich Computer Vision. Weitere Informationen zu Zeynep Akata auf ihrer <a href="https://www.eml-unitue.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite</a>.<br> &nbsp;</p><p><strong>Gerard Pons-Moll</strong> wurde zusammen mit 5 Ko-Autoren mit dem <strong>Best Paper Honorable Mention Award </strong>ausgezeichnet, für das Paper „<em>Pose-NDF: Modeling Human Pose Manifolds with Neural Distance Fields</em>“ (Ko-Autoren: Garvita Tiwari, Dimitrije Antić, Jan Eric Lenssen, Nikolaos Sarafianos, Tony Tung). Pose-NDF ist ein kontinuierliches Modell für realistische menschliche Posen, das auf neural distance fields (NDFs) basiert. Weitere Informationen <a href="https://virtualhumans.mpi-inf.mpg.de/posendf/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://virtualhumans.mpi-inf.mpg.de/posendf/</a><br> &nbsp;</p><p><strong>Michael Black</strong> ist zusammen mit 3 Ko-Autoren für seine Arbeit zum Sintel-Datensatz mit dem <strong>Koenderink-Preis</strong> ausgezeichnet worden (<em>A naturalistic open source movie for optical flow evaluation. Daniel J. Butler, Jonas Wulff, Garrett B. Stanley, Michael J. Black</em>). Mit diesem Preis werden bedeutende Beiträge im Bereich Computer Vision gewürdigt. Er wird für eine Arbeit verliehen, die vor zehn Jahren auf der ECCV-Konferenz veröffentlicht wurde und nach 10 Jahren immer noch nicht an Aktualität verloren hat. Nach 2010 ist es bereits das zweite Mal, dass Michael Black den Preis erhält, und damit ein Alleinstellungsmerkmal unter den PreisträgerInnen.<br> Informationen zu Sintel: <a href="https://perceiving-systems.blog/en/news/sintel-at-10-years" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://perceiving-systems.blog/en/news/sintel-at-10-years</a></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84660</guid><pubDate>Tue, 04 Oct 2022 11:09:00 +0200</pubDate><title>28 Paper bei NeurIPS 2022 akzeptiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/28-paper-bei-neurips-2022-akzeptiert/</link><description>Bei der diesjährigen NeurIPS-Konferenz wurden 28 Beiträge von Forschenden unseres Exzellenzclusters akzeptiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 36. Konferenz zu Neural Information Processing Systems (<a href="https://neurips.cc/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">NeurIPS</a>) findet als hybride Veranstaltung sowohl in Präsenz am New Orleans Convention Center in den USA als auch virtuell vom <strong>28. November bis 9. Dezember 2022</strong> statt. NeurIPS ist die größte Konferenz für Maschinelles Lernen und Computational Neuroscience. Ziel der jährlichen Treffen ist es, den Forschungsaustausch zu neuronalen Informationsverarbeitungssysteme in ihren biologischen, technologischen, mathematischen und theoretischen Aspekten zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf peer-reviewed, neuartigen Forschungsarbeiten, die in einer allgemeinen Session vorgestellt und diskutiert werden, sowie auf eingeladenen Vorträgen von ausgewiesenen Experten.</p><h6>In diesem Jahr ist unser Cluster mit 28 Papern auf der NeurIPS vertreten.</h6><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzMwNDQ4OTksImV4cCI6MTc3MzEzNDg5OSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9Gb3JzY2h1bmcvRXh6ZWxsZW56aW5pdC9DbHVzdGVyL01hY2hpbmVfTGVhcm5pbmcvRG9rdW1lbnRlL05ldXJJUFNfMjAyMl9BY2NlcHRlZF9QYXBlcnMucGRmIiwicGFnZSI6MTY0OTE0fQ.9ZCZu0wwD1593RUWLfYw5DE0UYyHCspBtmW2PMBqY18/NeurIPS_2022_Accepted_Papers.pdf" class="download">Liste der akzeptierten Beiträge</a> unserer Mitglieder (alle Beiträge sind <a href="https://nips.cc/Conferences/2022/Schedule?type=Poster" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier</a> zu finden):</p><ol><li><em>Relational Proxies: Emergent Relationships as Fine-Grained Discriminators</em><br> 	Abhra Chaudhuri · Anjan Dutta · <strong>Massimiliano Mancini</strong> · <strong>Zeynep Akata</strong></li><li><em>Efficient identification of informative features in simulation-based inference</em><br><strong>Jonas Beck · Michael Deistler · Yves Bernaerts </strong>· <strong>Jakob H Macke</strong> · <strong>Philipp Berens</strong></li><li><em>A Causal Analysis of Harm</em><br><strong>Sander Beckers</strong> · Hana Chockler · Joseph Halpern</li><li><em>Embrace the Gap: VAEs Perform Independent Mechanism Analysis</em><br> 	Patrik Reizinger · Luigi Gresele · Jack Brady · Julius von Kügelgen · Dominik Zietlow · <strong>Bernhard Schölkopf · Georg Martius · Wieland Brendel </strong>· Michel Besserve</li><li><em>VoxGRAF: Fast 3D-Aware Image Synthesis with Sparse Voxel Grids</em><br> 	Katja Schwarz · Axel Sauer · Michael Niemeyer · Yiyi Liao · <strong>Andreas Geiger</strong></li><li><em>MonoSDF: Exploring Monocular Geometric Cues for Neural Implicit Surface Reconstruction</em><br> 	Zehao Yu · Songyou Peng · Michael Niemeyer · Torsten Sattler · <strong>Andreas Geiger</strong></li><li><em>Performative Power</em><br><strong>Moritz Hardt</strong> · Meena Jagadeesan · Celestine Mendler-Dünner</li><li><em>Provably Adversarially Robust Detection of Out-of-Distribution Data (Almost) for Free</em><br> 	Alexander Meinke · Julian Bitterwolf · <strong>Matthias Hein</strong></li><li><em>Diffusion Visual Counterfactual Explanations</em><br> 	Maximilian Augustin · <strong>Valentyn Boreiko</strong> · Francesco Croce · <strong>Matthias Hein</strong></li><li><em>SAMURAI: Shape And Material from Unconstrained Real-world Arbitrary Image collections</em><br> 	Mark Boss · Andreas Engelhardt · Abhishek Kar · Yuanzhen Li · Deqing Sun · Jonathan Barron · <strong>Hendrik PA Lensch</strong> · Varun Jampani</li><li><em>Interpolation and Regularization for Causal Learning</em><br> 	Leena Chennuru Vankadara · Luca Rendsburg · <strong>Ulrike Luxburg</strong> · Debarghya Ghoshdastidar</li><li><em>Truncated proposals for scalable and hassle-free simulation-based inference</em><br><strong>Michael Deistler</strong> · Pedro Goncalves · <strong>Jakob H Macke</strong></li><li><em>Curious Exploration via Structured World Models Yields Zero-Shot Object Manipulation</em><br> 	Cansu Sancaktar · Sebastian Blaes · <strong>Georg Martius</strong></li><li><em>Interventions, Where and How? Bayesian Active Causal Discovery at Scale</em><br> 	Panagiotis Tigas · Yashas Annadani · Andrew Jesson · <strong>Bernhard Schölkopf</strong> · Yarin Gal · Stefan Bauer</li><li><em>Rule-Based but Flexible? Evaluating and Improving Language Models as Accounts of Human Moral Judgment</em><br> 	Zhijing Jin · Sydney Levine · Fernando Gonzalez Adauto · Ojasv Kamal · Maarten Sap · Mrinmaya Sachan · Rada Mihalcea · Josh Tenenbaum ·<strong> Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Neural Attentive Circuits</em><br> 	Martin Weiss · Nasim Rahaman · Francesco Locatello · Chris Pal · Yoshua Bengio · <strong>Bernhard Schölkopf </strong>· Li Erran Li · Nicolas Ballas</li><li><em>Exploring the Latent Space of Autoencoders with Interventional Assays</em><br> 	Felix Leeb · Stefan Bauer · Michel Besserve · <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Amortized Inference for Causal Structure Learning</em><br> 	Lars Lorch · Scott Sussex · Jonas Rothfuss · Andreas Krause · <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Assaying Out-Of-Distribution Generalization in Transfer Learning</em><br> 	Florian Wenzel · Andrea Dittadi · Peter Gehler · Carl-Johann Simon-Gabriel · Max Horn · Dominik Zietlow · David Kernert · Chris Russell · Thomas Brox · Bernt Schiele · <strong>Bernhard Schölkopf</strong> · Francesco Locatello</li><li><em>Probable Domain Generalization via Quantile Risk Minimization</em><br> 	Cian Eastwood · Alexander Robey · Shashank Singh · Julius von Kügelgen · Hamed Hassani · George J. Pappas · <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Function Classes for Identifiable Nonlinear Independent Component Analysis</em><br> 	Simon Buchholz · Michel Besserve · <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>AutoML Two-Sample Test</em><br> 	Jonas Kübler · Vincent Stimper · Simon Buchholz · Krikamol Muandet · <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Sampling without Replacement Leads to Faster Rates in Finite-Sum Minimax Optimization</em><br> 	Aniket Das ·<strong> Bernhard Schölkopf</strong> · Michael Muehlebach</li><li><em>Causal Discovery in Heterogeneous Environments Under the Sparse Mechanism Shift Hypothesis</em><br> 	Ronan Perry · Julius von Kügelgen · <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Direct Advantage Estimation</em><br> 	Hsiao-Ru Pan · Nico Gürtler · Alexander Neitz · <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Learning Structure from the Ground up---Hierarchical Representation Learning by Chunking</em><br> 	Shuchen Wu · Noemi Elteto · Ishita Dasgupta · <strong>Eric Schulz</strong></li><li><em>Exploration With a Finite Brain</em><br> 	Marcel Binz · <strong>Eric Schulz</strong></li><li><em>Learning interacting dynamical systems with latent Gaussian process ODEs</em><br><strong>Cagatay Yildiz</strong> · Melih Kandemir · Barbara Rakitsch</li></ol>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-83190</guid><pubDate>Fri, 19 Aug 2022 09:32:19 +0200</pubDate><title>Ethische Gedanken zum KI-Einsatz in der Migration - Interview mit Prof. Ammicht Quinn</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/ethische-gedanken-zum-ki-einsatz-in-der-migration-interview-mit-prof-ammicht-quinn/</link><description>Wie wird künstliche Intelligenz (KI) an Ländergrenzen eingesetzt – und helfen diese Systeme den Menschen? Rebecca Beiter, Public Engagement Managerin am Cyber Valley Tübingen, spricht mit der Ethik-Professorin Regina Ammicht Quinn über ihre Ansichten zum Einsatz von KI in der Migration. </description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Professor Dr. Regina Ammicht Quinn ist Professorin für Ethik am <a href="https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/das-izew/" target="_blank" class="external-link">Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften</a>&nbsp;der Universität Tübingen, und Sprecherin des Zentrums. Außerdem ist sie Vorsitzende des unabhängigen <a href="https://www.cyber-valley.de/public-advisory-board" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber Valley Public Advisory Board</a>.&nbsp;Das Interview wurde für die schriftliche Version sprachlich überarbeitet und gekürzt; die ausführliche Version können Sie in der <a href="https://cyber-valley.de/de/news/direktdurchwahl-9-hilft-KI-Gefluechteten" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">aktuellen Ausgabe unseres Podcasts</a> „Direktdurchwahl“ hören, Folge 9: Hilft KI Geflüchteten?</em></p><p><strong>Frau Ammicht Quinn, wie wird KI in der Migration aktuell eingesetzt?</strong></p><p>Das einfachste Beispiel sind die Smartphones; also&nbsp;Techniken zur Information und Orientierung, aber auch zur Kontrolle der Menschen. Andere Techniken versuchen zum Beispiel Migrationsströme vorherzusagen, um bessere Versorgungen zu gewährleisten. Es gibt Techniken zur Identifikation, wenn Menschen ohne Papiere und&nbsp;ohne Visum einreisen, die Daten der Menschen mit&nbsp;biometrischen Datenbanken abgleichen. Weitere&nbsp;Techniken dienen der Risikoanalyse, zum Beispiel in Form von Lügendetektoren, die momentan an der griechischen Grenze eingesetzt werden.</p><p><strong>Sie sprechen von „Techniken“; ich&nbsp;verwende&nbsp;eher den Begriff „intelligente Systeme“. Gibt es für Sie einen Unterschied?</strong></p><p>Was für intelligente Systeme gilt, gilt für alle Techniken auch. Nur verschärft sich die Lage mit intelligenten Systemen, weil sie umfassender umgreifen und schwerer zu kontrollieren sind als beispielsweise eine Waschmaschine.</p><p><strong>Wie funktioniert der Lügendetektor&nbsp;genau: Die Menschen werden befragt und nebenbei analysiert ein intelligentes System die Sprache oder den Gesichtsausdruck daraufhin, ob diese Person lügt?</strong></p><p>Es ist noch komplexer, da die Asylsuchenden am Bildschirm mit einem Avatar sprechen. Je nach Voreinstellung hat dieser Avatar ein freundliches oder ein sehr strenges Gesicht. Menschen auf der Flucht sind häufig Menschen mit traumatischen Erfahrungen, die auf einen solchen Avatar mit viel größerer Nervosität oder größerem&nbsp;Misstrauen reagieren, als wir das tun würden. Momentan erkennt dieses System traumatische Reaktionen als Täuschung oder Lüge und empfiehlt diese Menschen für die Rückführung.</p><p><strong>Eine gesellschaftliche und politische Verantwortung über&nbsp;Asylverfahren und Menschenleben wird dadurch an&nbsp;Technik abgeben.</strong></p><p>Das dürfen wir nicht, weder rechtlich noch moralisch. Es dürfen keine Lebensentscheidungen automatisiert und auch nicht teilautomatisiert getroffen werden. Und schon gar nicht an Grenzen, wo es tatsächlich oft Entscheidungen über Leben und Tod sind.</p><p><strong>... wobei das Beispiel der Lügendetektoren zeigt, dass es&nbsp;ja faktisch bereits getestet wird.&nbsp;</strong></p><p>Genau, sie sind entwickelt worden im&nbsp;EU Projekt „<a href="https://cordis.europa.eu/project/id/700626/de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">iBorderCTRL</a>". Bereits in der Entwicklungsphase konnte man sich vorstellen, was mit dieser Technik geschieht. Wir müssen nicht nur sorgfältig mit Grenzsituationen umgehen, sondern sorgfältig überlegen, wohin uns unsere Forschungsfreiheit eigentlich führt. Techniken sind in diesem Sinne eben nie neutral, weil Leitvorstellungen, Werte, Normen, Idealbilder in Techniken eingeschrieben sind.</p><p><strong>Technik wird allerdings häufig damit assoziiert, neutraler, objektiver zu sein als Menschen. Wenn intelligente Systeme an der Grenze zum Einsatz kommen, geschieht&nbsp;dass dann nicht sogar zum Wohle der migrierenden Menschen?&nbsp;Ist die Technik neutraler, als wenn sie auf andere Menschen an Grenzen träfen?</strong></p><p>Menschen sind subjektiv und emotional. Nicht mal Schiedsrichter im Fußball sind wirklich neutral. Mit der Neutralität ist es, glaube ich, weder beim Menschen noch in der Technik wirklich weit her. Aber es&nbsp;ist zu einfach, Menschen und Technik gegenüber zu stellen. Denn Technik im Kontext menschlichen Handelns bedeutet immer, dass Technik auch „handelt“. Wir handeln mit Technik und Technik handelt mit uns. In diesem Kontext sprechen wir von soziotechnischen Systemen. Wir müssen wissen, dass Konflikte über Technik, die wir haben, immer auch gesellschaftliche Konflikte sind.</p><p><strong>... die wir versuchen, mit Technik&nbsp;zu lösen. Sollte man überhaupt KI an Grenzen einsetzen?</strong></p><p>Keine einfache Frage. Die grundsätzlichen Spielregeln sind: Techniken dürfen keine Lebensentscheidungen treffen, nicht automatisiert und auch nicht teilautomatisiert, weil dann immer die Gefahr ist, dass der Technik zu viel Objektivität und Wahrheit zugeschrieben wird. Das Zweite ist: Verantwortung darf nicht abgegeben werden. Und das Dritte:&nbsp;Wir brauchen natürlich Techniken in schwierigen Situationen. Wir brauchen Techniken für die Seenotrettung, sonst sterben noch mehr Menschen im Mittelmeer.</p><p>Zugleich wissen wir, dass je stärker technisch überwacht bestimmte Migrationsrouten sind, zum Beispiel&nbsp;mit Drohnen, Wärmebildkameras, Bewegungsmeldern oder&nbsp;Herzschlagsensoren, desto riskantere Wege nehmen Menschen. Mir macht das große Sorgen. Wir haben intelligente Systeme, die schnelle, saubere, neutrale Lösungen versprechen. Doch bei dem Versuch, diese Lösungen herzustellen, entstehen zahlreiche Probleme: Diskriminierungen und Menschenrechtsverletzungen.&nbsp;Wir brauchen politische Lösungen, wie wir mit einer mobilen Weltbevölkerung umgehen, und nicht eine Hochrüstung von Grenzen.</p><p><strong>In Tübingen gab es vor kurzem eine <a href="https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/das-izew/newsfullview-aktuelles/article/border-regimes-in-the-age-of-technoscience/" target="_blank" class="external-link">Tagung zu dem Thema „Border Regimes“</a>. Haben Sie denn den Eindruck, dass sich KI-Forschende der Verantwortung der Wissenschaft bewusst sind?</strong></p><p>Das Problem ist, dass wir hier viel Grundlagenforschung machen, bei der schwer vorstellbar ist, wo sie einmal implementiert werden könnte. Ein klassisches Dilemma: Am&nbsp;Anfang einer Forschung könnte man vieles ändern, um ein mögliches Produkt&nbsp;besser zu machen. Wenn man am Ende ist und weiß, wie es aussehen wird, ist es oft zu spät. Cyber Valley versucht,&nbsp;die Gesellschaft früher in den Prozess der Forschung einzubinden und den Dialog zu starten –&nbsp;das müsste noch in viel größerem Maße stattfinden. Wir als Public Advisory Board fragen junge&nbsp;Menschen, die in Cyber Valley Projekte entwickeln, zwei Dinge: Wo in der besten aller möglichen Welten wird ihre Forschung einmal landen und wo in der schlechtesten aller möglichen Welten? Und was können sie jetzt schon tun, um das zu beeinflussen?</p><p><strong>Und wie sind die Reaktionen drauf?</strong></p><p>Manche sagen: Ich mache Forschung; das hat damit doch gar nichts zu tun. Und andere sind sich dessen sehr bewusst.</p><p><strong>Im <a href="https://cyber-valley.de/de/news/Interview-KI-und-Migration" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Interview mit ArrivalAid</a> kamen ganz pragmatische, praktische Forderungen an die Wissenschaft auf, zum Beispiel bessere Sprachübersetzungssysteme für seltene Sprachen. Fehlt der Wissenschaft der Bezug zu diesen realen Problemen, die gelöst werden sollten?</strong></p><p>Es ist völlig klar, dass wir finanzielle und strukturelle Unterstützung brauchen für gemeinwohlorientierte künstliche Intelligenz. Denn ein hoher Anteil der Forschung wird letztendlich für Konsum, Kommerz und Werbezwecke eingesetzt. Und ja, wir brauchen mehr Teilhabe mit anderen, nicht für andere.</p><p><strong>Sie waren Staatsrätin für interkulturellen und interreligiösen Dialog als parteiloses&nbsp;Mitglied der Landesregierung in Baden Württemberg. Welche Möglichkeiten sehen Sie, dass KI unterschiedliche Kulturen und&nbsp;religiöse Hintergründe migrierender&nbsp;Menschen zusammenbringt?</strong></p><p>Tatsächlich ist Sprachverständnis ein ganz wesentlicher Teil. Eine weitere Idee sind Lernprogramme, die auf die ganz individuellen Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind, aber keine Profile bilden oder Daten verkaufen.&nbsp;Man könnte sich Augmented oder Virtual Reality Programm vorstellen mit der Frage: Wie fühlt es sich denn für mich an, durch deine Heimat zu gehen? Alles, was Kontakte sowohl in die alte als auch in die neue Heimat, Orientierung und Information befördert, ist gut. Aber letztendlich geht es darum, anderen mit Wohlwollen und Neugier zu begegnen. Das kann am Bildschirm mittels Technik passieren, aber viel besser tatsächlich in der Wirklichkeit.</p><p><strong>Wie bewerten Sie denn den Einsatz von KI in der Migration:&nbsp;Stehen Sie dem eher hoffnungsvoll oder eher sorgenvoll gegenüber?</strong></p><p>Ich stehe dem sorgenvoll gegenüber. Ein Beispiel: Es gab in Afghanistan Polizeibildungsprojekte. Für diese wurden von den&nbsp;Teilnehmer:innen Namen, Bilder, Fingerabdrücke, und Scans hinterlegt. Nun fürchtet man, dass all diese Daten in den Händen der Taliban sind. Wenn jemand einen Behördengang macht, kann das tödlich sein. Was wir uns unter biometrischen Datenbanken als Lösung vorstellen, ist ein extremes Zukunftsrisiko.</p><p>Ein anderes Beispiel: Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge benutzt seit 2019 eine Spracherkennungs- und Dialekterkennungssoftware. Damit soll festgestellt werden, ob die Menschen wirklich daherkommen, woher sie behaupten.&nbsp;Das ist Unsinn. <a href="https://netzpolitik.org/2020/automatisiertes-misstrauen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Das System hat eine extrem hohe Fehlerquote</a>, und Sprachgrenzen halten sich nicht an Ländergrenzen. Und: Tübingen hat seit 2019 eine Liste mit Asylbewerbern, die als „potenziell gefährlich“ gelten. Der Landesdatenschutzbeauftragte hat das nun verboten.</p><p><strong>Das zeigt auch nochmal, warum es wichtig ist, bei dem Thema KI und Migration die ethische Perspektive einzubeziehen. </strong></p><p>Die Ethik ist wie ein Stück Archäologie.&nbsp;Was für Werte liegen denn eigentlich&nbsp;einem technischen Vorhaben zugrunde? Sie ist genauso&nbsp;ein Stück Zukunftsforschung mit der Frage: Wie verändert sich die Gesellschaft durch solche technischen Lösungen?&nbsp;Ist das wünschenswert?&nbsp;Und sie ist eine&nbsp;Strukturanalyse. Ethik analysiert, welche&nbsp;Voraussetzungen wir brauchen, um eine wünschenswerte Lösung zu erreichen, beispielsweise welche Regelungen, Zertifikate, Bildungsprogramme oder Teilhabe brauchen wir, um tatsächlich in einer guten technisierten Gesellschaft leben zu können.</p><p><strong>Bleiben wir zum Abschluss beim ethischen Blick in die Zukunft: Welche KI-Systeme brauchen wir, damit Migration gut gelingen kann? Wo kann Technik eine Lösung bieten?</strong></p><p>Wir brauchen tatsächlich intelligente Lösungen für bürokratische Fragen. Wir brauchen intelligente Lösungen für rechtliche Fragen, für sprachliche Fragen zu Bildungsfragen.&nbsp;Wir brauchen auch intelligente Lösungen, um Gerechtigkeit voranzutreiben. Lösungen, in denen nicht Grenzschutz vor Menschenrechte gestellt wird, sondern umgekehrt.</p><p>Das geschieht bei der Seenotrettung oder in anderen Situationen, wo flüchtende Menschen dringend auf Hilfe angewiesen sind und wir durch Überwachungstechnologien feststellen können, welche Art von Hilfe wie schnell nötig ist. Aber insbesondere für diesen Kontext Flucht, Vertreibung, Migration müssen wir uns bewusst werden, dass solche Systeme nicht nur für Menschen wie mich gebaut werden – weiß, klar als Frau erkennbar, heterosexuell, wohlhabend –, sondern tatsächlich für alle Menschen.</p><p><em>Ein Artikel von Rebecca Beiter, Cyber Valley Tübingen. <a href="https://cyber-valley.de/de/news/Interview-KI-Migration-Quinn" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Originalartikel</a></em></p><p><em>Professor Dr. Regina Ammicht Quinn ist Professorin für Ethik am <a href="https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/das-izew/" target="_blank" class="external-link">Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften</a>&nbsp;der Universität Tübingen, und Sprecherin des Zentrums. Außerdem ist sie Vorsitzende des unabhängigen <a href="https://www.cyber-valley.de/public-advisory-board" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber Valley Public Advisory Board</a>.&nbsp;Das Interview wurde für die schriftliche Version sprachlich überarbeitet und gekürzt; die ausführliche Version können Sie in der <a href="https://cyber-valley.de/de/news/direktdurchwahl-9-hilft-KI-Gefluechteten" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">aktuellen Ausgabe unseres Podcasts</a> „Direktdurchwahl“ hören, Folge 9: Hilft KI Geflüchteten?</em></p><p><em><a href="https://cyber-valley.de/de/news/Interview-KI-und-Migration" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1 ut-btn--outline" rel="noreferrer">Zum weiteren Interview der Podcastfolge: "Interview über automatisierte Grenzschutzsysteme und dem KI-Einsatz in der Migration"<br> mit Martin Rubin, ArrivalAidStuttgart.</a></em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82656</guid><pubDate>Mon, 01 Aug 2022 10:46:31 +0200</pubDate><title>Soll künstliche Intelligenz sich selbst erklären?</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/soll-kuenstliche-intelligenz-sich-selbst-erklaeren/</link><description>Dass Algorithmen viele Dinge können, verblüfft uns nicht mehr. Nun können sie angeblich auch “erklären”. Aber wollen wir das? Diese Frage stellen sich Eric Raidl, Sebastian Bordt, Michèle Finck und Ulrike von Luxburg in unserem neuesten Blog-Beitrag.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Methoden des maschinellen Lernens erobern unseren Alltag. Sie glänzen in Brettspielen, lernen Auto fahren, sagen komplizierte Proteinfaltstrukturen voraus und können sogar ganze Texte übersetzen. All dies kann von großem Nutzen sein – aber nicht nur. Algorithmen entscheiden auch über Kreditvergabe, ob man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und in allerlei anderen Situationen, bei denen Bewertungen im Spiel sind. Das wirft nicht nur technische Fragen auf – welcher Algorithmus funktioniert besser? – sondern auch gesellschaftliche: Welche Algorithmen wollen wir, unter welchen Umständen, wofür verwenden?</p><p>Lesen Sie hier den gesamten <a href="https://www.machinelearningforscience.de/soll-kuenstliche-intelligenz-sich-selbst-erklaeren/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Blog-Beitrag</a></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82481</guid><pubDate>Wed, 27 Jul 2022 10:49:20 +0200</pubDate><title>Georg Martius erhält ERC Consolidator Grant</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/georg-martius-erhaelt-erc-consolidator-grant/</link><description>Die Forschungsgruppe &quot;Autonomes Lernen&quot; am MPI für Intelligente Systeme in Tübingen erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) zwei Millionen Euro Forschungsgelder für einen Zeitraum von fünf Jahren.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Clustermitglied Georg Martius, der die Forschungsgruppe "Autonomes Lernen" am MPI-IS in Tübingen leitet, wurde vom Europäischen Forschungsrat mit einem <strong>Consolidator Grant </strong>ausgezeichnet. Martius und sein Team erhalten ab dem 1. Januar 2023 zwei Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren.</p><p>„Diese Auszeichnung ist für meine Forschung von entscheidender Bedeutung, da sie mir und meinem Team ermöglicht, langfristige Forschungsprojekte anzugehen: die Entwicklung vielseitiger und geschickter Roboter“, sagt Martius.</p><p>Der ERC Consolidator Grant richtet sich an begabte Forscher*innen in Europa aller Nationalitäten mit sieben bis zwölf Jahren Erfahrung seit dem Abschluss ihrer Promotion. Nur Wissenschaftler*innen mit einschlägigen Forschungsarbeiten und einem sehr aussichtsreichen Antrag können sich gegen die Vielzahl der Bewerber*innen durchsetzen.</p><p>Dies ist Georg Martius mit dem Projekt <em><strong>„Modellbasiertes Reinforcement Lernen für vielseitige Roboter in realen Anwendungen“ </strong></em>– kurz REAL-RL gelungen. Martius und sein Team wollen das Forschungsfeld rund um autonome Roboter, die aus Erfahrungen lernen, erweitern. Indem Roboter lernen, neue und anspruchsvolle Aufgaben selbstständig zu lösen, legen Martius und sein Team den Grundstein dafür, dass Maschinen eines Tages im Alltag der Menschen zuverlässige Partner werden könnten.</p><p>Derzeit werden Roboter für eine bestimmte Aufgabe entwickelt und programmiert. Sie können im wahrsten Sinne des Wortes nicht leicht umschalten, wenn sie mit einer anderen Aufgabe betraut werden. Bei REAL-RL verfolgen die Forscher*innen einen lernenden Ansatz zur Robotersteuerung. Die vorherrschende Richtung in diesem Bereich verwendet modellfreie Methoden des sogenannten Reinforcement Learning (verstärkendes Lernen).</p><p>Damit ein Roboter lernt, eine neue Aufgabe zu lösen, müsste er eigentlich unglaublich oft mit seiner Umwelt interagieren. Doch das ist oft nicht möglich. Forscher umgehen dieses Problem, indem sie Simulationen der Welt als Trainingsdaten verwenden: sie simulieren alle möglichen Alltagsszenarien. Diese Simulationen erfordern jedoch detaillierte Kenntnisse aller möglichen Situationen, denen der Roboter ausgesetzt sein könnte.</p><p>REAL-RL umgeht dieses Problem, indem ein modellbasierter Ansatz vorgeschlagen wird. Modelle der Interaktion mit der Welt ergeben sich aus den Erfahrungen, aus denen der Roboter lernt und die er zur Planung und Anpassung seines Verhaltens während des laufenden Betriebs verwendet. Dieser modellbasierte Ansatz verspricht, wesentlich dateneffizienter zu sein und den Transfer wertvoller Erfahrungen zwischen verschiedenen Aufgaben zu ermöglichen.</p><p>„Indem wir eine allgemein gültige Lernmethode entwickeln, die für die Steuerung jedes beliebigen Roboters – ob fest oder weich, mit Beinen, Armen oder wie auch immer – verwendet werden kann, und diese mit jeder Erfahrung besser wird, hoffen wir eine solide Grundlage für künftige Roboteranwendungen zu schaffen“, so Martius abschließend.</p><p><strong>Kontakt</strong><br> Dr. Georg Martius<br> Max Planck Institut für Intelligente Systeme<br> Autonomous Learning Group<br> Max-Planck-Ring 4<br> 72076 Tübingen<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,igqti0octvkwuBvwgdkpigp0ori0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">georg.martius<span style="display:none">spam prevention</span>@tuebingen.mpg.de</a></p><p><br><br><em>Nach einer Pressemitteilung des MPI-IS, Tübingen</em></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82145</guid><pubDate>Tue, 19 Jul 2022 14:36:31 +0200</pubDate><title>ERC Starting Grant für Philipp Berens</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/erc-starting-grant-fuer-philipp-berens/</link><description>Für sein Projekt „NextMechMod“ erhält Clustersprecher Philipp Berens einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Das Projekt zur Entwicklung neuer Modelle und Algorithmen für die Erforschung der Amakrinzellen, spezieller Nervenzellen in der Netzhaut des Auges, wird über einen Zeitraum von fünf Jahren mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro gefördert. Mit den Starting Grants stattet der ERC herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit zusätzlichen Mitteln in ihrer Forschungskarriere aus.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Sehen ist für viele Tiere wie auch den Menschen einer der wichtigsten Sinne. Doch ist die Netzhaut des Auges, die auch Retina heißt, bis heute nicht vollständig erforscht. Vor allem die Amakrinzellen stellen die Forschung noch vor Rätsel. Diese speziellen Nervenzellen sind mit den anderen Nervenzellschichten der Netzhaut querverschaltet und bilden die Hauptklasse hemmender Zellen. Aus der Retina der Maus sind inzwischen mehr als 60 Typen von Amakrinzellen bekannt – sie unterscheiden sich zum Beispiel durch ihr Aussehen, ihre Funktion und ihre Verschaltung. Für die Modellierung sind sie besonders herausfordernd, da ihre Aktivität nur schwer gemessen werden kann und sich ihre Funktion nur aus ihrer Verschaltung im Netzwerk ergibt.</p><p>Um ihre Rolle besser zu verstehen, entwickelt Philipp Berens mit seinem Team in seinem ERC-Projekt „Next generation mechanistic models of retinal interneurons“ (NextMechMod) eine neue Art von Modellen. Modelle haben in der Geschichte der Erforschung der Informationsverarbeitung im Nervensystem immer eine wichtige Rolle gespielt. Alan Lloyd Hodgkin und Andrew Fielding Huxley erhielten 1963 den Medizinnobelpreis für ihr 1952 vorgestelltes biophysikalisches Modell der Ionenströme bei der Erregung und Hemmung an der Nervenzellmembran. Dieses Modell ist zwar sehr detailliert, aber schwierig an gemessene Daten anzupassen. Dies ist für statistische Modelle leichter, diesen fehlt aber der Bezug zur biologischen Realität.<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-81158</guid><pubDate>Mon, 27 Jun 2022 10:00:01 +0200</pubDate><title>Unser Cluster bei den Science &amp; Innovations Days </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/unser-cluster-bei-den-science-innovations-days/</link><description>Mitdiskutieren, mitmachen und sich einbringen ist unbedingt erwünscht: Vom 29. Juni bis zum 2. Juli 2022 öffnen die großen Tübinger Forschungseinrichtungen ihre Türen und präsentieren interessierten Bürgerinnen und Bürgern ihre Forschung. </description><content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p><p>Die Science and Innovation Days finden über die gesamte Stadt verteilt statt, das Programm ist <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/campusleben/veranstaltungen/zentrale-veranstaltungen/science-innovation-days/" target="_blank" class="external-link">hier</a> zu finden. Die Veranstaltungen sind auf Deutsch.</p><p><strong>Die Mitglieder unseres Clusters beteiligen sich mit folgenden Beiträgen:</strong></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h5>Mittwoch, 29. Juni 2022</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td>18:15</td><td><p>Mit Eric Schulz</p><p>► <em><strong>Kick Off: Wissenschafft Zukunft - Wissenschaft und Gesellschaft im Dialog</strong></em><br> 			Mehr Info:<em><strong></strong></em><a href="https://uni-tuebingen.de/en/230849#c1565246" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/en/230849#c1565246</a></p></td></tr><tr><td><p>20:30</p></td><td><p>Mit Nicole Ludwig</p><p><em><strong>► Künstliche Intelligenzen der Zukunft: Fakten und Fiktionen (Lesung)</strong></em></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230849#c1565249" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230849#c1565249</a></p></td></tr></tbody></table></div></div><h5>&nbsp;</h5><h5>Freitag, 1. Juli 2022</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><p>20:00</p></td><td><p>Mit Robert Bamler</p><p>► <strong><em>Wieviel Science steckt in der Fiction? - Künstliche Intelligenz in Film und Forschung (Film und Diskussion)</em></strong></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230858#c1583855" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230858#c1583855</a></p></td></tr></tbody></table></div></div><h5>&nbsp;</h5><h5>Samstag, 2. Juli 2022</h5><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><p>09:30 - 10:30</p></td><td><p>Mit Tilman Gocht</p><p>► <em><strong>Hinter den Fassaden - Spaziergang über den KI-Forschungsstandort</strong></em></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873</a></p></td></tr><tr><td>10:00 - 12:00</td><td><p>Mit Kerstin Rau, Thomas Gläßle</p><p>► <em><strong>Wie gut versteht eine Maschine die Natur? Vorhersage von Bodentypen im Schönbuch</strong></em></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873</a></p></td></tr><tr><td>10:00 - 12:00</td><td><p>Mit Georg Martius, Huanbo Sun</p><p>► <em><strong>Wie Roboter fühlen können - ein sensitiver Roboterfinger mit Tastsinn</strong></em></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873</a></p></td></tr><tr><td><p>10:00 - 10:30</p><p>und</p><p>11:30 - 12:00</p></td><td><p>Für Kinder</p><p>► <em><strong>Bernhard Schölkopf: Warum sind Computer dumm?</strong></em></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873</a></p></td></tr><tr><td>10:00 - 13:00</td><td><p>Mit Philipp Hennig</p><p>► <em><strong>Info- und Feedbackstand: Was macht Cyber Valley?</strong></em></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873</a></p></td></tr><tr><td>10:30 - 11:15</td><td><p>Mit Tilman Gocht</p><p>► <em><strong>Hinter den Fassaden - Spaziergang über den KI-Forschungsstandort</strong></em></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/230852#c1583873</a></p></td></tr><tr><td>13:15</td><td><p>Für Kinder</p><p>► <em><strong>Andreas Geiger: Kann künstliche Intelligenz kreativ sein? (<span class="ut-icon ut-icon-attention"></span> bereits ausgebucht)</strong></em></p><p>Workshop für Kinder im Rahmen des Kinder-Uni-Forschungstags</p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/2626#c547865" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/2626#c547865</a></p></td></tr><tr><td>15:15</td><td><p>Für Kinder</p><p>► <em><strong>Andreas Geiger: Kann künstliche Intelligenz kreativ sein?</strong></em></p><p>Workshop für Kinder im Rahmen des Kinder-Uni-Forschungstags. <span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Anmeldung bis 29.6 unter <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mkpfgtwpkBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">kinderuni<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p><p>Mehr Info: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/2626#c548369" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/2626#c548369</a></p></td></tr></tbody></table></div></div>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-78710</guid><pubDate>Thu, 12 May 2022 18:00:24 +0200</pubDate><title>Vertreterinnen des African Institute for Mathematical Sciences zu Gast in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/vertreterinnen-des-african-institute-for-mathematical-sciences-zu-gast-in-tuebingen/</link><description>Am 10. Mai besuchten Audrey Namdiero-Walsh und Franca Hoffmann als Repräsentantinnen des African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) unseren Exzellenzcluster Maschinelles Lernen. Unter anderem stand ein Gespräch mit  dem Rektor der Universität Tübingen auf der Agenda. Hintergrund dieses Besuches ist das Data Science &amp; AI Fellowship Program, welches unser Exzellenzcluster gemeinsam mit AIMS kürzlich aufgelegt hat.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das vierjährige <a href="https://uni-tuebingen.de/de/223692" target="_blank" class="external-link">Fellowship Program</a> (2022-2025) gibt AIMS-Masterstudierenden die Möglichkeit, sich für einen voll finanzierten sechsmonatigen Forschungsaufenthalt bei einer Forschungsgruppe an unserem Cluster zu bewerben und nach Abschluss ihres MSc ein Projekt in Tübingen zu beginnen. Die erste Runde mit fünf Stipendiaten startete im Februar 2022; erste Eindrücke gibt unser <a href="https://www.machinelearningforscience.de/von-kapstadt-und-khartum-nach-tuebingen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Blog-Beitrag</a>.</p><p><strong><a href="https://nexteinstein.org/person/audrey-namdiero-walsh/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Audrey Namdiero-Walsh</a></strong> ist Director of European Operations bei AIMS, <strong><a href="https://francahoffmann.wordpress.com/curriculum-vitae/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Prof. Franca Hoffmann</a></strong>, ist „Bonn Junior Fellow“ am Exzellenzcluster Hausdorff-Zentrum für Mathematik und AIMS-Carnegie Research Chair in Data Science bei AIMS Rwanda. Bei ihrem Besuch in Tübingen informierten sich die beiden nun über die zahlreichen Forschungsaktivitäten im Bereich des Maschi­nellen Lernens vor Ort. Außerdem stellten die fünf AIMS-Stipendiaten ihre Forschungsprojekte vor, an denen sie während ihres Aufent­halts in Tübingen arbeiten. Im Gespräch mit Rektor Prof. Bernd Engler wurden Möglichkeiten für Kooperationen zwischen der Universität Tübingen und AIMS sowie einer Vertiefung der bestehenden Kooperation mit unserem Cluster ausgelotet.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-78182</guid><pubDate>Tue, 03 May 2022 09:58:04 +0200</pubDate><title>ERC Advanced Grant für Harald Baayen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/erc-advanced-grant-fuer-harald-baayen/</link><description>Cluster-Mitglied Harald Baayen, Professor für Quantitative Linguistik, hat erfolgreich einen Advanced Grant des European Research Council (ERC) eingeworben. Die Advanced Grants gehen an besonders erfahrene Forscher/innen, die wissenschaftlich viel geleistet haben. In seinem  Projekt „Subliminal learning in the Mandarin lexicon“ (SUBLIMINAL) nimmt Baayen in den Blick, dass Schriftsysteme nie komplett die gesprochene Sprache abbilden. Er will so den Erwerb von Zweitsprachen verbessern.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Für den Linguisten Harald Baayen ist es das zweite Mal, dass er den begehrten ERC Advanced Grant erhält. Bereits 2017 war er mit seinem damaligen Projekt WIDE (Wide Incremental learning with Discrimination nEtworks) erfolgreich. Im Mittelpunkt von Harald Baayens aktuell ausgezeichnetem Forschungsprojekt SUBLIMINAL steht die Beobachtung, dass es in der gesprochenen Sprache subtile Regelmäßigkeiten gibt, die sich unserem Bewusstsein entziehen, die aber eine wichtige Rolle beim Spracherwerb und Sprachgebrauch spielen.</p><p>Philosophen wie Immanuel Kant, Edmund Husserl und Maurice Merleau-Ponty sowie der Kognitionswissenschaftler Donald Hoffman gehen davon aus, dass unsere Wahrnehmung der Realität durch unseren Geist und Körper geformt und gefiltert wird. Nach Baayens Auffassung gilt dies auch für unsere Sprachwahrnehmung, die durch unsere Schriftsysteme gefiltert wird. Abweichungen zwischen Schreibkonventionen und gesprochener Alltagssprache sind für Muttersprachler in der Regel unproblematisch. So kommen englische Muttersprachler beispielsweise damit zurecht, wenn in einer Konversation das Wort „probably“ (deutsch: „wahrscheinlich“) als „prolly“ ausgesprochen wird. Beim Erlernen einer neuen Sprache jedoch könnten solche Diskrepanzen den Zweitspracherwerb unnötig erschweren, so Baayen.</p><p>Sein Forschungsprojekt befasst sich mit dem Erlernen von Mandarin-Chinesisch, einer Sprache, in der unterschiedliche Wörter aus denselben Klängen bestehen können, aber je nach Bedeutung in verschiedenen Tonmelodien ausgesprochen werden. Baayen wird im Detail untersuchen, wie Mandarin-Sprecher Wörter tatsächlich aussprechen, mit Fokus darauf, wie sie Tonmelodien einsetzen. Er wird zudem erforschen, wie das einzigartige Schriftsystem des Chinesischen mehrere Bedeutungsebenen erzeugt. Mit Hilfe modernster Methoden der Computermodellierung, der Verteilungssemantik und der statistischen Analyse, wird er untersuchen, wie Form und Bedeutung zusammenpassen, und die Ergebnisse nutzen, um die Methoden des Vokabellernens für Mandarin-Chinesisch als Zweitsprache zu verbessern.</p><p><em>Rolf Harald Baayen hat an der Freien Universität Amsterdam „General Linguistics“ studiert. Nach einer Professur für Quantitative Linguistik an der Radboud-Universität in Nijmegen hatte er ab 2007 an der Universität von Alberta im kanadischen Edmonton eine Professur inne. 2011 kam er im Rahmen einer Humboldt-Professur an die Universität Tübingen. Er gilt als einer der innovativsten Forscher auf dem Gebiet der Wortschatzforschung und der quantitativen Linguistik. Als Pionier der computergestützten und empirischen Sprachforschung und Psycholinguistik hat er grundlegende Beiträge etwa zum Verständnis der menschlichen Sprachfähigkeit und zur Rolle des Gedächtnisses bei der Sprachverarbeitung geleistet.</em></p><p><em>Nach einer Pressemitteilung der Universität Tübingen, 26.04.2022</em></p><h6>Kontakt</h6><p>Prof. Dr. Harald Baayen<br> Seminar für Sprachwissenschaft<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jctcnf0dccagpBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">harald.baayen<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a><br><a href="https://www.sfs.uni-tuebingen.de/~hbaayen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.sfs.uni-tuebingen.de/~hbaayen/</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-76118</guid><pubDate>Wed, 23 Mar 2022 11:49:42 +0100</pubDate><title>Öffentliche Diskussionsrunde zu KI und Demokratie</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/oeffentliche-diskussionsrunde-zu-ki-und-demokratie/</link><description>„KI gestaltet Demokratie – Demokratie gestaltet KI“ – Unter diesem Motto diskutieren am 04. April 2022 Wissenschaftler*innen der Universitäten Tübingen, Bamberg und Basel gemeinsam mit Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel über gegenseitige Wechselwirkungen zwischen KI und Demokratie, sowie über Gestaltungsspielraum und –verantwortung von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Im Anschluss wird die Diskussion im Format eines World Cafés für alle Besucher*innen der Veranstaltung geöffnet. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Zur öffentlichen Abschlussveranstaltung des Doktorandenworkshops „AI and democracy“ laden die Organisatoren gemeinsam mit der Tübinger Cowork Group am 04. April in die Westspitze ein. Eine 45-minütige Podiumsdiskussion eröffnet das Programm um 18:30 Uhr. Dann ist das Publikum gefragt: In drei 15-minütigen Gesprächsrunden an 10 Tischen tauschen sich die Besucher*Innen untereinander und mit den Diskutant*innen sowie den Teilnehmer*innen des Doktorandenworkshops aus. Ab ca. 21:00 Uhr gibt es Gelegenheit zum Austausch in lockerer Atmosphäre.</p><p>Zur Podiumsdiskussion geladen sind Prof. Andreas Jungherr (Politikwissenschaftler, Universität Bamberg), Dr. Simon Schaupp (Soziologe, Universität Basel), Dr. Thomas Grote (Philosoph,&nbsp; Universität Tübingen) und Prof. Ulrike von Luxburg (Informatikerin, Universität Tübingen). Die Moderation übernimmt die Wissenschaftsjournalistin Eva Wolfangel. &nbsp;<br><br> Mehr Informationen: <a href="http://ai-and-democracy-workshop.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">ai-and-democracy-workshop.de</a> &nbsp;<br> Anmeldung unter: <a href="http://ai-and-democracy-workshop.de/podium" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">ai-and-democracy-workshop.de/podium</a></p><p><em>Die öffentliche Diskussionsrunde ist gefördert von der CoWorkGroup, dem Exzellenzcluster Maschinelles Lernen für die Wissenschaft und vom CyberValley </em></p><p><em><strong>Organisation</strong><br> Larissa Höfling: Co-Organisatorin des Doktorandenworkshops<br> Ilja Mirsky: Co-Organisator des Doktorandenworkshops<br> Johannes Freyer: Geschäftsführer Cowork Group GmbH<br> presse@coworkgroup.de </em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75685</guid><pubDate>Thu, 10 Mar 2022 18:13:54 +0100</pubDate><title>Austausch mit Afrika: Stipendiaten unseres neuen Kooperationsprogramms starten in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/austausch-mit-afrika-stipendiaten-unseres-neuen-kooperationsprogramms-starten-in-tuebingen/</link><description>Zusammen mit dem African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) haben wir ein neues Kooperationsprogramm aufgesetzt, das „Data Science &amp; AI Fellowship“. Jetzt sind die ersten fünf Stipendiaten in Tübingen angekommen. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Wafaa Mohammed (Sudan), Tshenolo Thato Daumas (Südafrika), Bolaji Bamiro (Nigeria) und Faisal Mohamed (Sudan) starteten im Februar mit ihren Forschungsprojekten in der Arbeitsgruppe ihres jeweiligen Tübinger Hosts. Im März ist Tatenda Emma Matika aus Simbabwe zu der Gruppe hinzugestoßen.</p><p>Das vierjährige Kooperationsprogramm (2022-2025) bietet AIMS-Masterstudierenden die Möglichkeit, sich für einen voll finanzierten sechsmonatigen Forschungsaufenthalt bei einer Forschungsgruppe an unserem Cluster zu bewerben und nach Abschluss ihres MSc ein Projekt in Tübingen zu beginnen.</p><p><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Weitere Informationen zum <a href="/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/forschung/forschung/internationalisierung/stipendienprogramm/">Stipendienprogramm</a> und zu <a href="https://nexteinstein.org/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">AIMS</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75305</guid><pubDate>Wed, 02 Mar 2022 08:37:36 +0100</pubDate><title>Sehen Maschinen wie Menschen?</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/sehen-maschinen-wie-menschen/</link><description>Immer mehr, schreibt Robert Gheiros in unserem neuesten Blog-Beitrag.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Eines Tages werden uns Maschinen vielleicht zur Arbeit fahren. In ungewohnten Situationen oder bei verrauschten Daten kommen sie heute allerdings noch ins Straucheln. Das liegt daran, dass Maschinen die Welt ganz anders sehen als wir Menschen. Diese Lücke beginnt sich aber zu schließen, die Bilderkennungsfähigkeit maschineller Lernsysteme schließt zur menschlichen immer mehr auf.</p><p>Was ist der Schlüssel, um Maschinen zu einer robusten Objekterkennung zu verhelfen? Robert Geirhos' neueste Forschungsergebnisse haben ihn überrascht, wie er in unserem Blog schreibt: Es stellte sich heraus, dass der Schlüsselfaktor nicht die Art des Modells, sondern insbesondere der Umfang der Trainingsdaten war.</p><p>Lesen Sie hier den gesamten <a href="https://www.machinelearningforscience.de/sehen-maschinen-wie-menschen-immer-mehr/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Blog-Beitrag</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72483</guid><pubDate>Thu, 16 Dec 2021 12:34:34 +0100</pubDate><title>Neues Kolleg ermöglicht Doktorarbeit in der medizinischen Forschung für NaturwissenschaftlerInnen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/neues-kolleg-ermoeglicht-doktorarbeit-in-der-medizinischen-forschung-fuer-naturwissenschaftlerinnen/</link><description>Tübingen erhält den Zuschlag für ein Medical Scientist Kolleg, gefördert durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS). An dem Kolleg „ClinBrAIn: Künstliche Intelligenz für Klinische Hirnforschung“ sind neben unserem Exzellenzcluster zahlreiche Tübinger Einrichtungen beteiligt. Sprecher des Kollegs ist Jakob Macke, Professor für „Maschinelles Lernen in der Wissenschaft“ an unserem Cluster.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Für die Verbesserung der medizinischen Forschung ist es erforderlich, dass auch Forschende der Naturwissen­schaften – sogenannte Medical Scientists – patienten­orientierte Fragestellungen bearbeiten. Berufliche Perspektiven sind jedoch selten klar definiert und es fehlt an systematischen Fort- und Weiterbildungsprogrammen. Hier setzt die neue Förderlinie der EKFS an. Nachdem im September 2021 bereits die Förderung von zwei Else Kröner Medical Scientist Kollegs für Postdocs an den Standorten<br> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Essen und Münster bekannt gegeben wurde, folgt nun in<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tübingen ein Kolleg für den jüngeren Nachwuchs.</p><p><strong>„ClinBrAIn“ fördert Medical Scientists schon in der Promotionsphase</strong><br> Fortschritte in der Künstlichen Intelligenz (KI) haben das Potenzial, die medizinische Forschung und Praxis zu verbessern. Allerdings ist es enorm schwierig, theoretische Erkenntnisse in der KI-Forschung in die medizinische Praxis zu übertragen. Ziel des Else Kröner Medical Scientist Kollegs <em>ClinBrAIn</em> ist es, diese Lücke zu schließen. Es sollen sogenannte Medical Machine Learning-Scientists ausgebildet werden, die in enger Zusammenarbeit mit klinischen Expertinnen und Experten problemoptimierte KI-Methoden für klinische Fragestellungen entwickeln und diese in die klinische Anwendung übertragen.</p><p>ClinBrAIn, welches von <a href="/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/forschung/forschung/cluster-arbeitsgruppen/professuren/ml-in-der-wissenschaft/">Prof. Dr. Jakob Macke</a> zusammen mit PD Dr. Kathrin Brockmann und Prof. Dr. Martin Giese geleitet wird, ist eine gemeinsame Initiative von Arbeitsgruppen aus der KI-Forschung (dem Exzellenzcluster Maschinelles Lernen, dem Tübingen AI Center und dem Bernstein Center für Computational Neuroscience Tübingen) und klinischen Gruppen des Universitätsklinikums und des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung. Das Kolleg konzentriert sich auf verschiedene Erkrankungen des Nervensystems, um an einer Reihe von beispielhaften Anwendungen spezifische Methoden zu entwickeln. Diese haben das Potenzial, zu klinisch relevanten Verbesserungen zu führen.</p><p><strong>Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) – Forschung fördern. Menschen helfen.</strong><br> Die gemeinnützige Else Kröner-Fresenius-Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte. Bis heute hat sie rund 2.200 Projekte gefördert. Mit einem jährlichen Fördervolumen von aktuell über 60 Millionen Euro ist sie die größte Medizin fördernde Stiftung Deutschlands. Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="http://www.ekfs.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.ekfs.de</a></p><p>&nbsp;</p><p><em>Nach einer <a href="https://www.ekfs.de/aktuelles/presse/doktorarbeit-der-medizinischen-forschung-fuer-forschende-der-naturwissenschaften" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung</a> der Else Kröner-Fresenius-Stiftung</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72084</guid><pubDate>Wed, 15 Dec 2021 18:16:00 +0100</pubDate><title>Neuer Blog Beitrag - Zeynep Akata im Portrait</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/neuer-blog-beitrag-zeynep-akata-im-portrait/</link><description>Unter der Rubrik &quot;Science Storys&quot; portraitiert der Cluster-Blog unsere Forscherinnen und Forscher, was sie antreibt und motiviert, welche Fragen sie bewegen. Der neueste Beitrag stellt nun Zeynep Akata und ihre Forschung vor.
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen stehen dem Einsatz von KI-Systemen skeptisch gegenüber. Ein Grund dafür ist, dass die Systeme zu intransparent sind. Wie können wir von solchen "Black Box"-Systemen für maschinelles Lernen wegkommen und stattdessen ihre Entscheidungen erklärbar machen? Zeynep Akata,&nbsp;Professorin für erklärbares maschinelles Lernen an unserem Cluster, hat dies zum Schwerpunkt ihrer Forschung gemacht.</p><p>Wie das funktionieren kann, ein Systeme erklärbar zu machen, schildert sie in unserem <a href="https://www.machinelearningforscience.de/ki-systeme-die-den-nutzern-ihre-entscheidungen-erklaeren/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">neuesten Blog-Beitrag</a>.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71964</guid><pubDate>Fri, 10 Dec 2021 12:01:00 +0100</pubDate><title>Neues Projekt zu Covid-19 und Sars-CoV-2-Varianten</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/neues-projekt-zu-covid-19-und-sars-cov-2-varianten/</link><description>Mehr als 20 Universitäten, Krankenhäuser und Forschungszentren haben sich zusammengeschlossen, um robuste, datengestützte Erkenntnisse für den Umgang mit SARS-CoV-2-Varianten und COVID-19-Epidemien zu gewinnen. Das neue Projekt &quot;EuCARE&quot; wird vom Euresist Network koordiniert, und unser Mitglied Nico Pfeifer ist einer der zentralen Akteure im KI-Bereich des Projekts.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt "EuCARE: European Cohorts of Patients and Schools to Advance Response to Epidemics" (Europäische Kohorten von Patienten und Schulen zur Verbesserung der Reaktion auf Epidemien) wird die Daten großer Kohorten von Krankenhauspatientinnen und -patienten, geimpftem Gesundheitspersonal und Schulen in Europa, Kenia, Mexiko, Russland und Vietnam auswerten. Ziel ist es, Antworten auf dringende wissenschaftliche und gesellschaftliche Fragen zu finden.</p><p>Wie beeinflussen die SARS-COV-2-Varianten in Verbindung mit anderen Faktoren den klinischen Verlauf von COVID-19?&nbsp;<br> Kommt es im Zusammenhang mit Varianten dazu, dass die Wirkung der Impfung herabgesetzt ist oder Tests weniger gut anschlagen? &nbsp;<br> Beeinflussen Varianten die Ausbreitung im schulischen Umfeld, und wenn ja, wie? Können wir eine bessere Test- und Eindämmungsstrategie für die Schulen festlegen? Wie wirken sich die Eindämmungsmaßnahmen, einschließlich Schulschließungen, auf Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer aus?</p><p>Das sind einige der Fragen, die die EuCARE-Studie mit Hilfe starker Kompetenzen in der Immunvirologie und der künstliche Intelligenz (KI) zu beantworten versuchen wird. Die Gruppe von Prof. Nico Pfeifer aus unserem Cluster nimmt dabei eine zentrale Rolle im Bereich KI ein.</p><p>An der Auftaktsitzung im November nahmen 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler&nbsp;aus Europa und der ganzen Welt sowie Vertreterinnen und Vertreter der WHO teil. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Daten gemeinsam zu nutzen und zu standardisieren.&nbsp;Das Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe der Europäischen Union finanziert. Weitere Informationen finden Sie auf der <a href="https://www.euresist.org/eucare" target="_blank" class="external-link" title="Projektwebseite von EUCare" rel="noreferrer">Projektwebseite</a></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71370</guid><pubDate>Mon, 22 Nov 2021 15:10:00 +0100</pubDate><title>33 Paper bei NeurIPS 2021 akzeptiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/33-paper-bei-neurips-2021-akzeptiert/</link><description>Bei der diesjährigen NeurIPS-Konferenz wurden 33 Beiträge von 12 Mitgliedern des Exzellenzcluster &quot;Maschinelles Lernen&quot; akzeptiert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 34. Konferenz zu Neural Information Processing Systems (<a href="https://neurips.cc/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">NeurIPS</a>) findet virtuell vom 6. bis 14. Dezember 2021 statt. NeurIPS ist die größte Konferenz für Maschinelles Lernen und Computational Neuroscience. Ziel der jährlichen Treffen ist es, den Forschungsaustausch zu neuronalen Informationsverarbeitungssysteme in ihren biologischen, technologischen, mathematischen und theoretischen Aspekten zu fördern. Der Schwerpunkt liegt auf peer-reviewed, neuartigen Forschungsarbeiten, die in einer allgemeinen Session vorgestellt und diskutiert werden, sowie auf eingeladenen Vorträgen von ausgewiesenen Experten.<br><br> In diesem Jahr sind 12 unserer Clustermitglieder mit 33 Papern auf der NeurIPS vertreten.</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzMwNDQ4OTksImV4cCI6MTc3MzEzNDg5OSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9Gb3JzY2h1bmcvRXh6ZWxsZW56aW5pdC9DbHVzdGVyL01hY2hpbmVfTGVhcm5pbmcvRG9rdW1lbnRlL05ldXJJUFNfMjAyMS5wZGYiLCJwYWdlIjoxNjQ5MTR9.v2zjy_OYcNpt6m5MVeoUiEmZzAUDXP4NLd_tsSRiTH8/NeurIPS_2021.pdf" class="download">Liste der akzeptierten Beiträge</a> unserer Mitglieder (alle Beiträge sind <a href="https://proceedings.neurips.cc/paper/2021" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier</a> zu finden):</p><ol><li><em>Fine-Grained Zero-Shot Learning with DNA as Side Information.</em><br> 	Sarkhan Badirli, <strong>Zeynep Akata</strong>, George Mohler, Christine Picard, Mehmet Dundar</li><li><em>Robustness via Uncertainty-aware Cycle Consistency.</em><br> 	Uddeshya Upadhyay, Yanbei Chen, <strong>Zeynep Akata</strong></li><li><em>Removing Inter-Experimental Variability from Functional Data in Systems Neuroscience.</em><br> 	Dominic Gonschorek, Larissa Höfling, Klaudia Szatko, Katrin Franke, Timm Schubert, Benjamin Dunn, <strong>Philipp Berens</strong>, David Klindt, Thomas Euler</li><li><em>How Well do Feature Visualizations Support Causal Understanding of CNN Activations?</em><br> 	Roland Zimmermann, Judy Borowski, Robert Geirhos, <strong>Matthias Bethge</strong>, Thomas Wallis, Wieland Brendel</li><li><em>Partial success in closing the gap between human and machine vision.</em><br> 	&nbsp;Robert Geirhos, Kantharaju Narayanappa, Benjamin Mitzkus, Tizian Thieringer, <strong>Matthias Bethge</strong>, <strong>Felix A. Wichmann</strong>, Wieland Brendel</li><li><em>Sparsely Changing Latent States for Prediction and Planning in Partially Observable Domains.</em><br> 	Christian Gumbsch, <strong>Martin V. Butz</strong>, <strong>Georg Martius</strong></li><li><em>Two steps to risk sensitivity.</em><br> 	Christopher Gagne, <strong>Peter Dayan</strong></li><li><em>ATISS: Autoregressive Transformers for Indoor Scene Synthesis.</em><br> 	Despoina Paschalidou, Amlan Kar, Maria Shugrina, Karsten Kreis, <strong>Andreas Geiger</strong>, Sanja Fidler</li><li><em>Shape As Points: A Differentiable Poisson Solver.</em><br> 	Songyou Peng, Chiyu Jiang, Yiyi Liao, Michael Niemeyer, Marc Pollefeys, <strong>Andreas Geiger</strong></li><li><em>Projected GANs Converge Faster.</em><br> 	Axel Sauer, Kashyap Chitta, Jens Müller, <strong>Andreas Geiger</strong></li><li><em>On the Frequency Bias of Generative Models.</em><br> 	Katja Schwarz, Yiyi Liao, <strong>Andreas Geiger</strong></li><li><em>MetaAvatar: Learning Animatable Clothed Human Models from Few Depth Images.</em><br> 	Shaofei Wang, Marko Mihajlovic, Qianli Ma, <strong>Andreas Geiger</strong>, Siyu Tang</li><li><em>Statistical Undecidability in Linear, Non-Gaussian Causal Models in the Presence of Latent Confounders.</em><br><strong>Konstantin Genin</strong></li><li><em>An Infinite-Feature Extension for Bayesian ReLU Nets That Fixes Their Asymptotic Overconfidence.</em><br> 	Agustinus Kristiadi, <strong>Matthias Hein</strong>, <strong>Philipp Hennig</strong></li><li><em>Meta-Learning the Search Distribution of Black-Box Random Search Based Adversarial Attacks.</em><br> 	Maksym Yatsura, Jan Metzen, <strong>Matthias Hein</strong></li><li><em>Laplace Redux - Effortless Bayesian Deep Learning.</em><br> 	Erik Daxberger, <strong>Agustinus Kristiadi</strong>, Alexander Immer, Runa Eschenhagen, Matthias Bauer, <strong>Philipp Hennig</strong></li><li><em>Cockpit: A Practical Debugging Tool for the Training of Deep Neural Networks.</em><br> 	Frank Schneider, Felix Dangel, <strong>Philipp Hennig</strong></li><li><em>Linear-Time Probabilistic Solution of Boundary Value Problems.</em><br> 	Nicholas Krämer,<strong> Philipp Hennig</strong></li><li><em>A Probabilistic State Space Model for Joint Inference from Differential Equations and Data.</em><br> 	Jonathan Schmidt, Nicholas Krämer, <strong>Philipp Hennig</strong></li><li><em>Neural-PIL: Neural Pre-Integrated Lighting for Reflectance Decomposition.</em><br> 	Mark Boss, Varun Jampani, Raphael Braun, Ce Liu, Jonathan Barron, <strong>Hendrik Lensch</strong></li><li><em>Hierarchical Reinforcement Learning with Timed Subgoals.</em><br> 	Nico Gürtler, Dieter Büchler, <strong>Georg Martius</strong></li><li><em>Causal Influence Detection for Improving Efficiency in Reinforcement Learning.</em><br> 	Maximilian Seitzer, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, <strong>Georg Martius</strong></li><li><em>Planning from Pixels in Environments with Combinatorially Hard Search Spaces.</em><br> 	Marco Bagatella, Miroslav Olšák, Michal Rolínek, <strong>Georg Martius</strong></li><li><em>Dynamic Inference with Neural Interpreters.</em><br> 	Nasim Rahaman, Muhammad Waleed Gondal, Shruti Joshi, Peter Gehler, Yoshua Bengio, Francesco Locatello, <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>The Inductive Bias of Quantum Kernels.</em><br> 	Jonas Kübler, Simon Buchholz, <strong>Bernhard Schölkopf</strong></li><li><em>Self-Supervised Learning with Data Augmentations Provably Isolates Content from Style.</em><br> 	Julius von Kügelgen, Yash Sharma, Luigi Gresele, Wieland Brendel, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Michel Besserve, Francesco Locatello</li><li><em>Iterative Teaching by Label Synthesis</em>.<br> 	Weiyang Liu, Zhen Liu, Hanchen Wang, Liam Paull, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Adrian Weller</li><li><em>DiBS: Differentiable Bayesian Structure Learning.</em><br> 	Lars Lorch, Jonas Rothfuss, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Andreas Krause</li><li><em>Independent mechanism analysis, a new concept?</em><br> 	Luigi Gresele, Julius von Kügelgen, Vincent Stimper, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Michel Besserve</li><li><em>Backward-Compatible Prediction Updates: A Probabilistic Approach.</em><br> 	Frederik Träuble, Julius von Kügelgen, Matthäus Kleindessner, Francesco Locatello, <strong>Bernhard Schölkopf</strong>, Peter Gehler</li><li><em>Regret Bounds for Gaussian-Process Optimization in Large Domains.</em><br> 	Manuel Wuethrich,<strong> Bernhard Schölkopf</strong>, Andreas Krause</li><li><em>A flow-based latent state generative model of neural population responses to natural images.</em><br> 	Mohammad Bashiri, Edgar Walker, Konstantin-Klemens Lurz, Akshay Jagadish, Taliah Muhammad, Zhiwei Ding, Zhuokun Ding, Andreas Tolias, <strong>Fabian Sinz</strong></li><li><em>Towards robust vision by multi-task learning on monkey visual cortex.</em><br> 	Shahd Safarani, Arne Nix, Konstantin Willeke, Santiago Cadena, Kelli Restivo, George Denfield, Andreas Tolias, <strong>Fabian Sinz</strong></li></ol>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71049</guid><pubDate>Mon, 15 Nov 2021 08:51:16 +0100</pubDate><title>Sichere KI-Systeme und deren Zertifizierung im Gesundheitsbereich</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/sichere-ki-systeme-und-deren-zertifizierung-im-gesundheitsbereich-1/</link><description>Carl-Zeiss-Stiftung fördert Forschungsprojekt an der Universität Tübingen mit fünf Millionen Euro.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Moderne Deep-Learning-Systeme im Gesundheitswesen haben das Potenzial, Diagnoseentscheidungen von ähnlicher Qualität wie behandelnde Ärztinnen und Ärzte zu treffen. Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der Trans­parenz, Robustheit, Fairness und Verlässlichkeit dieser Systeme. Das Projekt <strong>„Certification and Foundations of Safe Machine Learning Systems in Healthcare“</strong> einer Forschungsgruppe an der Universität Tübingen hat zum Ziel, diese Probleme zu beheben. Dabei werden sowohl poten­zielle Zielkonflikte verschiedener Aspekte (Fairness, Genau­igkeit, Interpretierbarkeit und Datenschutz) als auch deren ethische Implikationen an konkreten Anwendungen im Gesundheitsbereich erforscht. <strong>Die Carl-Zeiss-Stiftung fördert das Projekt im Rahmen ihres Programms „Wissenschaftliche Durchbrüche in künstlicher Intelligenz“ nun mit 5 Millionen Euro über 6 Jahre.</strong></p><p><em>„Wir möchten nicht nur die Grundlagen des maschinellen Lernens verbessern, sondern auch Leitlinien für eine Zertifizierung solcher KI-Systeme aufstellen und dadurch einen sicheren Einsatz in der Medizin ermöglichen“</em>, sagt der <strong>Sprecher des Projekts, <a href="/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/team/team/cluster-mitglieder/#c1022094">Professor Matthias Hein</a></strong>. <em>„Das KI-Forschungsumfeld in Tübingen bietet dazu ideale Voraussetzungen, da hier die dafür benötigte Expertise in einmaliger Breite in Deutschland vorhanden ist. Wir sind sehr froh und dankbar über das Vertrauen der Carl-Zeiss-Stiftung. Diese Förderung bringt die Forschung an der Schnittstelle von KI und Medizin an der Universität Tübingen strukturell entscheidend voran.“</em></p><p>Projektpartner sind die Abteilungen für Radiologie und Augenheilkunde des Universitätsklinikums Tübingen (UKT). Der TÜV SÜD und das TÜV AI.LAB werden sich als Kooperationspartner bei der Entwicklung von Zertifizierungsprotokollen einbringen. Darüber hinaus unterstützen drei Medizin-Start-ups das Projekt mit Daten und konkreten Anwendungsfällen: die beiden Tübinger Unternehmen AIRAmed und eye2you, beides Mitglieder des Cyber Valley Start-up Networks, sowie die Berliner Firma Vara, die KI-Systeme zur Erkennung von Brustkrebs entwickelt.</p><p>Seit der Gründung von <a href="https://cyber-valley.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber Valley</a> Ende 2016 hat sich die KI-Forschungsregion Stuttgart/Tübingen zu einem dynamischen Ökosystem entwickelt, mit neu eingerichteten Professuren, Forschungsgruppen, Industrieforschungslaboren, Promotionsprogrammen und Deutschlands erstem internationalen Masterstudiengang für maschinelles Lernen – auch dank der Etablierung des BMBF-Kompetenzzentrums für Maschinelles Lernen (<a href="https://tue.ai/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Tübingen AI Center</a>) und des <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/" target="_blank" class="external-link">Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“</a> sowie des starken Engagements des Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (<a href="https://is.mpg.de/de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">MPI-IS</a>). Folgerichtig engagieren sich Forschende aus all diesen Institutionen im Projekt „Certification and Foundations of Safe Machine Learning Systems in Healthcare“. Hinzu kommen weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem Institut für Augenheilkunde, dem Zentrum für Quantitative Biologie, dem Fachbereich Informatik, dem UKT sowie aus der Arbeitsgruppe „Ethik und Philosophie in der künstlichen Intelligenz“ des Exzellenzclusters.</p><p><em>Nach einer <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/newsfullview-attempto/article/sichere-ki-systeme-und-deren-zertifizierung-im-gesundheitsbereich/" target="_blank" class="external-link">Pressemitteilung</a> der Universität Tübingen, 11.11.2021</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70881</guid><pubDate>Wed, 10 Nov 2021 08:47:39 +0100</pubDate><title>Wir suchen dich – werde Teil unseres Teams als Research Fellow</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/wir-suchen-dich-werde-teil-unseres-teams-als-research-fellow/</link><description>Bist du begeistert von den Möglichkeiten, die maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz der Wissenschaft bieten können? Hast du dein wissenschaftliches Fachgebiet mit Hilfe von Algorithmen des maschinellen Lernens in neue Richtungen gelenkt? Dann bewirb dich jetzt als Research Fellow in unserem Cluster.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Exzellenzcluster "Maschinelles Lernen - Neue Perspektiven für die Wissenschaft" an der Universität Tübingen sind aktuell mehrere Research Fellow Stellen zu besetzen. Diese Stellen eignen sich besonders für Forschende direkt nach der Promotion.</p><p>Mit dieser offenen Ausschreibung wollen wir neue Projekte an der Schnittstelle zwischen maschinellem Lernen und anderen wissenschaftlichen Disziplinen fördern. Als Research Fellow in unserem Cluster wollen wir dir ein möglichst hohes Maß an Unabhängigkeit geben, ge-<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; forscht werden kann an einem selbst gewählten Thema.</p><p><br> Bewerbungsschluss ist der <strong>15. Dezember</strong>.</p><h6>Alle Infos zur Ausschreibung gibt es auf unserer <strong><a href="/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/stellenangebote/">Stellenseite</a></strong>.</h6><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70527</guid><pubDate>Tue, 02 Nov 2021 09:42:09 +0100</pubDate><title>Andreas Geiger erhält Everingham-Preis </title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/andreas-geiger-erhaelt-everingham-preis/</link><description>Andreas Geiger, Professor für Computer Vision und maschinelles Lernen an der Universität Tübingen und Mitglied unseres Clusters, gehört zu einem Team von Forschenden, das bei der diesjährigen International Conference for Computer Vision (ICCV) mit dem PAMI Everingham-Preis ausgezeichnet wurde. Neben Geiger erhielten Philip Lenz, Christoph Stiller und Raquel Urtasun den prestigeträchtigen Preis für ihre gemeinsame Arbeit am „KITTI Vision Benchmark“, den sie seit 2012 betreiben und weiterentwickeln.</description><content:encoded><![CDATA[<p>KITTI gehört zu den weltweit populärsten Datensätzen, die bei der Entwicklung selbstfahrender Autos und verwandter Anwendungen aus dem Bereich des maschinellen Sehens zum Einsatz kommen. „KITTI hat sowohl Daten als auch Benchmarks zur Verfügung gestellt und das Feld in vielerlei Hinsicht im Bereich des maschinellen Sehens vorangetrieben“, heißt es in der Begründung der hochkarätig besetzten Jury, der unter anderem der renommierte Informatiker Andrew Zisserman, Professor für Computer Vision an der Universität Oxford, angehörte.</p><p>„Ein großes Dankeschön an alle Mitarbeitenden und an die Jury für diese Auszeichnung“, sagte Geiger. „Die Entwicklung eines solchen Datensatzes ist mit großer Hingabe und reichlich Anstrengungen verbunden. So etwas lässt sich nur mit einem engagierten Team bewerkstelligen. KITTI wurde seit der ersten Veröffentlichung 2012 stetig weiterentwickelt, getrieben durch die Bedürfnisse der Computer-Vision-Community, und wurde inzwischen mehr als 7.500 Mal in wissenschaftlichen Arbeiten zitiert. Insofern trägt der Everingham-Preis der weitreichenden Tragweite unserer Arbeit Rechnung.“</p><p>Die kontinuierliche Weiterentwicklung von KITTI hat inzwischen in den kürzlich veröffentlichten <a href="http://www.cvlibs.net/datasets/kitti-360/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Datensatz KITTI-360</a> gemündet, welcher 360-Grad-Sensoren und semantischen 3D-Annotationen beinhaltet. Der Everingham-Preis ist nach dem 2012 verstorbenen Wissenschaftler Mark Everingham benannt. Der Brite galt als einer der führenden Computer-Wissenschaftler seiner Generation, der nicht nur sehr erfolgreich publizierte sondern auch treibende Kraft hinter dem PASCAL-VOC-Projekt war, welches erstmals große standardisierte Datensätze und Benchmarks für Objekterkennung zur Verfügung gestellt und dadurch, ebenso wie der jetzt mit dem Everingham-Preis gekürte KITTI-Datensatz, das Forschungsgebiet Computer Vision nachhaltig beeinflusst hat.</p><p>The KITTI Vision Benchmark Suite auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KXpZ6B1YB_k" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Youtube</a></p><p><em>Nach einer Pressemitteilung des Cyber Valley vom 27.10.2021</em></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70551</guid><pubDate>Fri, 29 Oct 2021 11:01:00 +0200</pubDate><title>Frontiers of Knowledge Award für Bernhard Schölkopf</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/frontiers-of-knowledge-award-fuer-bernhard-schoelkopf/</link><description>Der Frontiers of Knowledge Award der BBVA-Stiftung in der Kategorie Informations- und Kommunikationstechnologie ging in dieser zwölften Ausgabe an Bernhard Schölkopf sowie an Isabelle Guyon und Vladimir Vapnik für ihre „grundlegenden Beiträge zum maschinellen Lernen“, so die Begründung des Komitees.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die von ihnen entwickelten Methoden der künstlichen Intelligenz „verändern den Alltag und verbessern so unterschiedliche Bereiche wie die medizinische Diagnose, das maschinelle Sehen, die Verarbeitung natürlicher Sprache und die Überwachung des Klimawandels. Vapnik, Guyon und Schölkopf“, heißt es in der Begründung weiter, „haben gemeinsam bahnbrechende Forschungsarbeiten durchgeführt, die die traditionellen Grenzen der Informatik überschreiten, und gehören zu Recht zu den weltweit führenden Innovatoren.“</p><p><br> Bei der Verleihung der 12. und 13. Ausgabe der BBVA Foundation Frontiers of Knowledge Awards im Euskalduna-Konferenzzentrum in Bilbao wurde der Wert von Wissenschaft und Kultur bei der Bewältigung der großen globalen Herausforderungen hervorgehoben, vor denen die Menschheit über die Pandemie hinaus steht, darunter die Umweltkatastrophe, der tiefgreifende technologische Wandel und die Gefahr neuer Wirtschaftskrisen.</p><p><a href="https://is.mpg.de/en/news/bernhard-scholkopf-receives-frontiers-of-knowledge-award" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Vollständige Meldung</a> (nur auf Englisch)</p><p>Interview mit Cluster-Mitglied Bernhard Schölkopf auf <a href="https://cyber-valley.de/de/news/frontiers-of-knowledge-award-for-bernhard-scholkopf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Youtube</a></p><p><em>Nach einer Pressmitteilung des Cyber Valley vom 21. September 2021</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70104</guid><pubDate>Mon, 25 Oct 2021 14:50:11 +0200</pubDate><title>Felix Wichmann als Keynote Speaker eingeladen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/felix-wichmann-als-keynote-speaker-eingeladen/</link><description>bei der Niederländischen Gesellschaft für Statistik und Operations Research in Amsterdam am 2. Dezember 2021.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Niederländische Gesellschaft für Statistik und Operations Research (Netherlands Society for Statistics and Operations Research, <a href="https://www.vvsor.nl/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">VVSOR</a>) veranstaltet in diesem Jahr einen <em>Tag des maschinellen Lernens</em> zum Thema "Wie maschinelles Lernen den Sozialwissenschaften helfen kann".<br> Felix Wichmann wird in diesem Rahmen am 2. Dezember 2021 im Doelenzaal der Universität Amsterdam einen Vortrag über <em>"Objekterkennung bei Mensch und Maschine"</em> halten.</p><p>Weitere Informationen auf der <a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/informatik/lehrstuehle/neuronale-informationsverarbeitung/home/" target="_blank" class="external-link">Webseite</a> von Felix Wichman's Arbeitsgruppe</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69828</guid><pubDate>Tue, 19 Oct 2021 14:21:20 +0200</pubDate><title>Cluster Professorin Zeynep Akata erhält diesjährigen German Pattern Recognition Award</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/cluster-professorin-zeynep-akata-erhaelt-diesjaehrigen-german-pattern-recognition-award/</link><description>Der German Pattern Recognition Award wurde in diesem Jahr an Prof. Dr. Zeynep Akata für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet &quot;Multimodal Deep Learning, Combing Vision and Language for Low-Shot Learning and for Explainable Machine Learning&quot; verliehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2011 verleiht die DAGM (<a href="https://www.dagm.de/award-winners/german-pattern-recognition-award" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Mustererkennung</a>) jährlich den <em>German Pattern Recognition Award </em>für herausragende, international sichtbare Forschung in den Bereichen Mustererkennung, Computer Vision und Maschinelles Lernen. Der German Pattern Recognition Award setzt die Tradition des Olympus Award for Pattern Recognition (1992-2010) fort. Mit dem Preis möchte die DAGM herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in den genannten Bereichen fördern. Vorgeschlagen werden können international sichtbare Forscherinnen und Forscher auf diesen Gebieten, die im Jahr der Preisverleihung nicht älter als 35 sind.</p><p>Die diesjährige Preisverleihung fand im Rahmen der <em>43. German Conference on Pattern Recognition </em>statt, der jährlichen Fachtagung der DAGM, die im Oktober 2021 in Bonn abgehalten wurde. Die Konferenz ist ein international bedeutendes Forum für die neuesten Fortschritte in der Mustererkennung, einschließlich Bildverarbeitung, maschinellem Lernen und Computer Vision.<br> Besuchen Sie den Youtube-Kanal der DAGM, um den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gVwHEnaHAsg&amp;list=PLjk_yD_rpBe_WcgAHlHdlVa-CJhexlvSa&amp;index=4" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Vortrag zur Preisverleihung</a> von Zeynep Akata zu hören.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73527</guid><pubDate>Fri, 13 Aug 2021 10:07:50 +0200</pubDate><title>&quot;Best Paper Award&quot; für Tübinger Forscher</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/best-paper-award-fuer-tuebinger-forscher-1/</link><description>Zwei Cyber Valley Forschende ausgezeichnet für beste wissenschaftliche Arbeit bei weltweit renommierter Konferenz</description><content:encoded><![CDATA[<h6 class="lead-sm">Großer Erfolg für zwei KI-Wissenschaftler aus dem Cyber Valley Ökosystem: <a href="https://www.is.mpg.de/person/mniemeyer" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Michael Niemeyer</a>, Doktorand am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, und <a href="https://www.is.mpg.de/person/ageiger" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Prof. Dr. Andreas Geiger</a>, Mitglied unseres Clusters, wurden für ihre Arbeit „GIRAFFE: Representing Scenes as Compositional Generative Neural Feature Fields“ bei der diesjährigen Conference on Computer Vision und Pattern Recognition (CVPR) mit dem „Best Paper Award“ geehrt.</h6><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzMwNDQ4OTksImV4cCI6MTc3MzEzNDg5OSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9Gb3JzY2h1bmcvRXh6ZWxsZW56aW5pdC9DbHVzdGVyL01hY2hpbmVfTGVhcm5pbmcvRG9rdW1lbnRlL0dJUkFGRkUyMDIxQ1ZQUi5wZGYiLCJwYWdlIjoxNjQ5MTR9.L3QIML8e2WQbx4wsurbMGL2iTCzEXMlxAuWw838IU6I/GIRAFFE2021CVPR.pdf" class="download">GIRAFFE2021CVPR.pdf</a></p><p>Bei dem Paper der beiden Tübinger Wissenschaftler handelt es sich um Grundlagenforschung auf dem Gebiet des maschinellen Sehens. Niemeyer und Geiger beschreiben darin eine von ihnen entwickelte Methode, mit der es Computern nun erstmals möglich ist, verschiedene dreidimensionale Objekte auf zweidimensionalen Bildern (z. B. Fotos) selbständig zu identifizieren.</p><p>„Unser Ziel ist, dass Computer selbst erlernen, wie Bilder – wir sprechen hier von Szenen – aufgebaut sind“, sagt Niemeyer, Hauptautor der Arbeit und Promotionsstudent an der International Max Planck Research School for Intelligent Systems (IMPRS-IS), der Cyber Valley Graduiertenschule. „Der Computer soll also erkennen, welche dreidimensionalen Objekte sich auf einem Foto befinden, das heißt wie eine Szene strukturiert ist.“ Während die meisten gängigen Ansätze auf zweidimensionalen Datensätzen beruhen und die abgebildeten Szenen nicht dreidimensional erfassen, erkennt das neue Modell von Niemeyer und Geiger, GIRAFFE, die abgebildeten Objekte dreidimensional und ermöglicht so alle möglichen unterschiedlichen Blickwinkel auf die selbe Szene.</p><p>Konkret bedeutet das: Ein einfaches Foto, auf dem beispielsweise ein Auto vor einem Haus parkend abgebildet ist, kann als Basis dienen, um das Auto nicht nur von vorne, sondern auch aus weiteren Blickwinkeln vor dem Haus zu betrachten. Darüber hinaus kann die Position des Autos im Bild beliebig verschoben werden und dadurch jeweils unterschiedliche Teile des Hauses verdecken bzw. den Blick darauf freigeben. „Das meinen wir mit ‚compositional‘ – unser Computermodell erfasst die Struktur der abgebildeten Szene. Es erkennt das Auto im Vordergrund als ein Objekt und das Haus im Hintergrund als ein weiteres“, sagt Niemeyer.</p><p>Darüber hinaus bietet GIRAFFE mehr Kontrolle bei der Bildgenerierung. So kann beispielsweise die Form eines abgebildeten Objekts beliebig verändert werden. Dies könnte künftig unter anderem bei der Erzeugung virtueller Umgebungen für eine deutlich realistischere Darstellung sorgen. „Unser Paper ist eine Grundlagenarbeit“, betont Niemeyer. „Andere Forschende könnten auf dieser Basis sicherere KI-Anwendungen konstruieren, da diese nun, dank eines besseren Verständnisses ihrer Umgebung, bessere Entscheidungen treffen können.“ Ein denkbares Anwendungsfeld wäre hier beispielsweise das autonome Fahren, bei dem die Computersysteme der Autos künftig besser erfassen könnten, welche Objekte sich in ihrer Umgebung befinden – und so präzisere Rückschlüsse auf die Eigenschaften und Verhaltensweisen dieser Objekte ziehen können. Zudem ermöglicht Niemeyer und Geigers Modell eine verbesserte künstliche Erzeugung von Daten, da es nur zweidimensionale Fotos als Ausgangsbasis benötigt. Demnach könnten KI-Systeme künftig in einer künstlich erzeugten Umgebung trainiert werden.</p><p>Die <a href="http://cvpr2021.thecvf.com/node/329" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CVPR</a> ist eine der prestigeträchtigsten internationalen Forschungskonferenzen überhaupt und gilt als die wichtigste Fachkonferenz insbesondere im Bereich des maschinellen Sehens. Lediglich etwa ein Viertel der rund 7.000 eingereichten Fachartikel werden zur Konferenz zugelassen. <a href="https://cyber-valley.de/de/news/tubingen-s-computer-vision-research-community-shines-at-leading-global-conference" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Mit insgesamt 27 akzeptierten Beiträgen und vier Best-Paper-Nominierungen</a> sind Cyber Valley Forschende in diesem Jahr auf der CVPR besonders stark in der Weltspitze der KI-Grundlagenforschung vertreten.</p><p>„Meine Forschungsgruppe hat bereits mehrere Arbeiten veröffentlicht, die sich mit dem Erlernen von geeigneten 3D-Repräsentationen mit neuronalen Netzen befassen und die in der Computer-Vision-Community vielfach beachtet wurden“, sagt Geiger. „Darauf baute auch das nun ausgezeichnete Paper auf.“ Trotzdem haben Geiger und Niemeyer nicht mit dieser besonderen Auszeichnung bei der CVPR 2021 gerechnet. „Dass unser Paper zur Konferenz zugelassen wurde, war schon ein Erfolg an sich“, sagt Niemeyer. „Wir sind wirklich sehr überrascht, dass unsere wissenschaftliche Arbeit nun unter all den Einreichungen als die beste ausgezeichnet wurde. Umso mehr freuen wir uns über diese herausragende Anerkennung!“</p><p><a href="https://autonomousvision.github.io/giraffe/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Weiterführende Informationen</a></p><p><em>Pressemitteilung des Max Planck Instituts für Intelligente Systeme Tübingen, 26. Juni 2021</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67009</guid><pubDate>Thu, 05 Aug 2021 12:02:33 +0200</pubDate><title>Unser neuer Blog &quot;ML for Science&quot; ist online!</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/unser-neuer-blog-ml-for-science-ist-online/</link><description>Unser Exzellenzcluster hat seit Juli eine neue Plattform für seine Wissenschaftskommunikation: Wir haben unseren Blog gestartet unter https://www.machinelearningforscience.de.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify"><br> Die primäre Intention unseres neuen Blogs ist es, unsere Forschung mit möglichst vielen Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit zu teilen und im Idealfall in einen Dialog mit ihnen zu treten.<br> &nbsp;</p><p class="align-justify">Der Blog hat drei verschiedene Kategorien:<br><br> 1. <strong>Neueste Forschung</strong> ist der Bereich, in dem die Clustergruppen ihre aktuellen Veröffentlichungen einer breiten wissenschaftlichen Öffentlichkeit vorstellen.<br> 2. Die <strong>Debatte-Texte</strong> sind Meinungsbeiträge von einzelnen Autorinnen und Autoren oder Autorengruppen. Die Idee ist, über Aspekte des maschinellen Lernens zu diskutieren, die einen Einfluss auf die Gesellschaft und die Wissenschaft haben.&nbsp;<br> 3.&nbsp; Die <strong>Science Storys</strong> richten sich an die allgemeine, interessierte Öffentlichkeit. Hier stellen wir Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unserem Cluster vor und geben Einblicke in ihre Motivation und ihre Arbeit.<br><br><span class="ut-icon ut-icon-right-big"></span> Einfach reinschauen unter <a href="https://www.machinelearningforscience.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.machinelearningforscience.de/</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67018</guid><pubDate>Tue, 03 Aug 2021 14:37:00 +0200</pubDate><title>Globale Studie zur Sterblichkeit in der COVID-19-Pandemie</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/globale-studie-zur-sterblichkeit-in-der-covid-19-pandemie-1/</link><description>Forscherteam der Universität Tübingen und der Hebräischen Universität Jerusalem ermöglicht Ländervergleich unabhängig von offiziell gemeldeten Corona-Zahlen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Durch den Aufbau der aktuell größten Sammlung weltweiter Sterbedaten hat ein deutsch-israelisches Forscherteam die tödlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie über 103 Länder in vergleichbarer Form aufbereitet. Die Sterblichkeitsraten bezogen auf bestimmte Zeiträume der Pandemie lassen ein Bild der Lage unabhängig von der Corona-Teststrategie und -kapazität, den gemeldeten Infektionszahlen oder auch der Berichtspolitik eines Landes zu. In ihrer Studie berichten Dr. Dmitry Kobak vom Forschungsinstitut für Augenheilkunde der Universität Tübingen und Ariel Karlinsky von der Hebräischen Universität Jerusalem von extremen Unterschieden: Während die Todeszahlen in einigen lateinamerikanischen Ländern in der Pandemie um mehr als die Hälfte stiegen, starben in Australien und Neuseeland sogar weniger Menschen als in vergleichbaren Zeiträumen vor der Pandemie. In Deutschland blieb die Übersterblichkeitsrate – die Zahl der Toten über die zu erwartende Sterblichkeitsrate hinaus – unter der der europäischen Nachbarländer. Die Ergebnisse wurden online veröffentlicht im Fachjournal <em>eLife</em>.</p><p>Für eine bestimmte Bevölkerung lassen sich erwartete Sterbezahlen über die kommenden Monate und Jahre berechnen auf der Grundlage der entsprechenden Daten aus vergangenen vergleichbaren Zeitspannen. Pandemien, Kriege sowie Natur- oder menschengemachte Katastrophen verursachen zusätzliche Tote über die erwarteten Zahlen hinaus.</p><h3>Öffentlich verfügbare Datensammlung</h3><p>„Die Sterbedaten sind unabhängig von zahlreichen anderen Aspekten und dadurch sehr aussagekräftig“, sagt Ariel Karlinsky. „Bis jetzt gab es jedoch keine globale, aktuell gehaltene Sammlung dieser Zahlen.“ Um diese Lücke zu füllen, haben Ariel Karlinsky und Dmitry Kobak wöchentliche, monatliche und vierteljährliche Sterbedaten aus 103 Ländern und Regionen gesammelt, die sie im World Mortality Dataset öffentlich verfügbar gemacht haben. Sie selbst nutzten diese Daten, um die Sterblichkeitsraten der einzelnen Länder während der COVID-19-Pandemie zu erfassen.</p><p>„Uns hat interessiert, ob eine Übersterblichkeit durch die Pandemie zu verzeichnen war, und wenn ja, in welchem Umfang – und ob die Zahlen über die Länder hinweg vergleichbar waren“, sagt Karlinsky. Die Analysen ergaben, dass in einigen der Länder, die am schlimmsten von COVID-19 betroffen waren – vor allem Peru, Ekuador, Bolivien und Mexiko – die Übersterblichkeit bei mehr als 50 Prozent der zu erwartenden jährlichen Sterblichkeitsrate lag oder bei mehr als 400 zusätzlichen Toten pro 100.000 Einwohner in Peru, Bulgarien, Nordmazedonien und Serbien. Zugleich lag die Sterblichkeit in Ländern wie Australien und Neuseeland während der Pandemie unter dem üblichen Level. Die Autoren gehen davon aus, dass dies durch die Abstands- und Hygieneregeln zustande kam, was die Tode durch andere Infektionen als COVID-19 reduzierte. Sie stellten außerdem fest, dass zwar viele Länder genaue COVID-19-Sterbedaten übermittelten, andere aber – darunter Nicaragua, Weißrussland, Ägypten und Usbekistan – nur weniger als ein Zehntel der tatsächlichen Pandemietoten meldeten.</p><h3>Relativ geringe Übersterblichkeit in Deutschland</h3><p>Der Studie zufolge lag die Übersterblichkeit in Deutschland in der Pandemie bisher bei rund 40.000 Verstorbenen. „Das sind viel weniger als die 90.000 offiziell gemeldeten Toten durch COVID-19“, sagt Kobak. Wahrscheinlich seien die Sterbezahlen bei anderen Atemwegserkrankungen während der Wintermonate gesunken. Bei 50 zusätzlichen Toten pro 100.000 Einwohnern habe Deutschland in der Pandemie eine viel geringere Übersterblichkeit erfahren als umliegende europäische Länder (Niederlande: 110; Belgien: 140; Frankreich: 110; Schweiz: 100; Österreich: 110, Tschechien: 320; Polen: 310) – ausgenommen Dänemark, das keine Übersterblichkeit verzeichnete.</p><p>„Insgesamt erhalten wir durch unsere Ergebnisse ein umfassendes Bild der Folgen der COVID-19-Pandemie. Wir hoffen, dass wir so ein besseres Verständnis der Pandemie erlangen und sich der Erfolg verschiedener Eindämmungsmaßnahmen besser erfassen lässt“, sagt Kobak. „Unser Datenbestand soll auch anderen Forschern helfen, ihre Fragen zur Pandemie zu beantworten.“ Der World Mortality Dataset solle ausgebaut und weiterhin aktualisiert werden.</p><h3>Publikation:</h3><p>Ariel Karlinsky and <em><strong>Dmitry Kobak</strong></em>: Tracking excess mortality across countries during the COVID-19 pandemic with the World Mortality Dataset. <em>eLife</em>,</p><p><a href="https://doi.org/10.7554/eLife.69336&amp;nbsp;" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.7554/eLife.69336&nbsp;</a></p><p>&nbsp;</p><h6><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Dmitry Kobak ist Mitarbeiter in der Forschungsgruppe unseres Cluster-Sprechers Philipp Berens.</h6><p><br><em>[Pressmitteilung der Universität Tübingen vom 03. August 2021]</em></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73539</guid><pubDate>Wed, 23 Jun 2021 09:57:06 +0200</pubDate><title>Auszeichnungen für unsere Cluster-Doktoranden beim IMPRS-IS Bootcamp</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/auszeichnungen-fuer-unsere-cluster-doktoranden-beim-imprs-is-bootcamp-1/</link><description>Die Doktoranden des Exzellenzclusters “Maschinelles Lernen”, Jakob Schlör und Matthias Karlbauer, haben beim diesjährigen IMPRS-IS Bootcamp einen Preis gewonnen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 17. bis 18. Juni 2021 veranstaltete die International Max Planck Research School (<a href="https://imprs.is.mpg.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">IMPRS</a>) für Intelligente Systeme (IS) online ihr jährliches Bootcamp, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Training und wissenschaftliche Vorträge bietet. Während der Veranstaltung werden Auszeichnungen und Preise für die besten Posterpräsentationen und Blitzvorträge vergeben.<br><br> &nbsp;</p><p>Wir freuen uns, dass zwei unserer Cluster-Doktoranden, deren Projekte vom Cluster gefördert werden, einen Preis beim Bootcamp gewonnen haben: <strong><a href="https://machineclimate.de/about/our-group/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Jakob Schlör</a></strong> hat einen Preis für seine Posterpräsentation gewonnen und <strong><a href="https://uni-tuebingen.de/de/174213#c1064568" target="_blank" class="external-link">Matthias Karlbauer</a></strong>einen Preis für seinen Lightning Talk.</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64630</guid><pubDate>Wed, 16 Jun 2021 18:07:24 +0200</pubDate><title>&quot;Silicon Woman&quot; - der Cluster lädt ein zum Online-Theater</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/silicon-woman-der-cluster-laedt-ein-zum-online-theater/</link><description>Am 12. Juli 2021 um 19:30 Uhr lädt unser Cluster &quot;Maschinelles Lernen&quot; zu dem interaktiven Theaterstück &quot;Silicon Woman - der singende Cyborg&quot; ein. Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit den Schauspielern und einigen Forschenden unseres Clusters. An dieser Online-Veranstaltung (auf Englisch) können alle teilnehmen, die Lust auf Theater haben.
</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62371</guid><pubDate>Wed, 21 Apr 2021 14:18:55 +0200</pubDate><title>Special Issue zum Thema &quot;Maschinelles Lernen in der digitalen Landwirtschaft&quot; - offen für Manuskript-Einreichungen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/special-issue-zum-thema-maschinelles-lernen-in-der-digitalen-landwirtschaft-offen-fuer-manuskript-einreichungen/</link><description>Die Zeitschrift &quot;Agronomy&quot; (ISSN 2073-4395, IF 2.603) startet derzeit ein Special Issue zu &quot;Machine Learning in Digital Agriculture&quot;. Clustermitglied Prof. Dr. Thomas Scholten ist zusammen mit Dr. Karsten Schmidt und Dr. Ruhollah Taghizadeh-Mehrjardi Gastherausgeber für diese Ausgabe.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Die Landwirtschaft spielt eine wichtige Rolle für die Bewahrung aller menschlichen Aktivitäten. Der rasante Anstieg der Weltbevölkerung wird die Herausforderungen in den Bereichen Ernährung, Wasser und Energie weiter verschärfen. Die digitale Landwirtschaft - mit Precision Farming, Datenanalytik, maschinellem Lernen und künstlicher Intelligenz - hat das Potenzial, die Herausforderungen einer nachhaltigen landwirtschaftlichen Nutzung zu bewältigen. Maschinelles Lernen - das wissenschaftliche Gebiet, das Maschinen die Fähigkeit verleiht, zu lernen, ohne ausdrücklich programmiert zu sein - hat das Potenzial, die Landwirtschaft effizienter und effektiver zu machen. Die zunehmende Menge an anspruchsvollen Daten (z. B. Fernerkundung und Naherkundung) macht es möglich, die Lücke zwischen Daten und Entscheidungen innerhalb der landwirtschaftlichen Planung zu schließen. Die bedarfsgerechte repräsentative Probennahme und Modellierung nützlicher Bodeninformationen in einer noch nie dagewesenen Auflösung führt zu einer Verbesserung der Entscheidungsprozesse, z. B. bei Kalkung, Bewässerung, Düngung, höherer Produktivität, geringerer Lebensmittel-verschwendung und Biokraftstoffproduktion. Darüber hinaus sind nachhaltige Landbewirtschaftungspraktiken nur so gut wie die Daten, aus denen sie bestehen, und sie helfen, negative Folgen wie Bodenerosion, Bodenverdichtung sowie den Verlust von organischem Kohlenstoff und Biodiversität zu minimieren. In den letzten Jahren wurden verschiedene Techniken des maschinellen Lernens, verschiedene geophysikalische Sensorplattformen sowie neu verfügbare Satelliten-daten in der Präzisionslandwirtschaft getestet und angewendet.&nbsp;</p><p class="align-justify">Diese Ausgabe zu Maschinellem Lernen in der digitalen Landwirtschaft bietet eine internationale Dokumentation von Fortschritten in der Entwicklung und Anwendung von maschinellem Lernen zur Lösung von Problemen in landwirtschaft-lichen Disziplinen wie Boden- und Wassermanagement. Neue Methoden, neue Anwendungen, vergleichende Analysen von Modellen, Fallstudien und State-of-the-Art-Review-Artikel zu Themen, die sich mit Fortschritten beim Einsatz von maschinellem Lernen in der Landwirtschaft befassen, sind besonders willkommen.</p><p>&nbsp;</p><h6><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Weitere Informationen unter:</h6><p><a href="https://www.mdpi.com/journal/agronomy/special_issues/Machine-Digital" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.mdpi.com/journal/agronomy/special_issues/Machine-Digital</a></p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61116</guid><pubDate>Mon, 15 Mar 2021 09:30:00 +0100</pubDate><title>Neue Mini-Graduiertenschulen im Innovation Fund Programm des Clusters</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/neue-mini-graduiertenschulen-im-innovation-fund-programm-des-clusters/</link><description>In der dritten Ausschreibungsrunde im Rahmen unseres intramuralen Innovation Fund werden erstmalig sogenannte „Mini Graduate Schools“ gefördert – 5 davon konnten sich erfolgreich durchsetzen, sowie ein weiteres Einzelprojekt.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Um den Austausch zwischen verschiedenen wissen­schaftlichen Disziplinen und die Umsetzung innovativer, risikoreiche Projekte zu fördern, können sich Mitglieder des Clusters um eine wettbewerbsfähige, institutionelle Clusterförderung ("Innovation Funds") bewerben.</p><p class="align-justify">Während in den ersten beiden Ausschreibungsrunden Projekte mit einer Kooperation zwischen zwei Arbeits­gruppen gefördert wurden, die verschiedene Bereiche oder Disziplinen abdecken, lag der Fokus in der Ausschreibung 2020 auf der Einrichtung von Mini Graduate Schools, die aus mehreren Teilprojekten bestehen. Die Idee ist, dass mehrere Arbeitsgruppen gemeinsam an einer größeren Forschungsfrage arbeiten, die für den Cluster relevant ist und einen sichtbaren Output generieren.</p><h6 class="align-justify">Erfolgreich waren in diesem Jahr 5 MiniGrad Schools mit je 4 Teilprojekten und ein Einzelprojekt, die nun eine Förderung über 3 Jahre erhalten:<br> &nbsp;</h6><ul><li>MiniGrad School <strong>"Compositionality in Minds and Machines"</strong><br><em>Zeynep Akata, Matthias Bethge, Martin Butz, Peter Dayan, Enkelejda Kasneci, Eric Schulz, Felix Wichmann, Charley Wu</em></li><li>MiniGrad School <strong>„Machine Learning in Education“</strong><br><em>Álvaro Tejero-Cantero, Benjamin Nagengast, Bob Williamson, Charley Wu, Detmar Meurers, Enkelejda Kasneci, Konstantin Genin, Kou Murayama, Thomas Grote, Ulf Brefeld, Ulrich Trautwein</em></li><li>MiniGrad School <strong>„Modeling and Understanding Spatiotemporal Environmental Interactions - MUSTEIN“</strong><br><em>Martin Butz, Volker Franz, Bedartha Goswami, Hendrik Lensch, Nicole Ludwig, Georg Martius, Thomas Scholten, Carl-Johann Simon-Gabriel, Christiane Zarfl</em></li><li>MiniGrad School „<strong>Probabilistic Inference in Mechanistic Models - PIMMS“</strong><br><em>Philipp Berens, Manfred Claassen, Reinhard Drews, Todd Ehlers, Jakob Macke</em></li><li>MiniGrad School <strong>„Uncovering the inner structure of medical images through generative modeling“</strong><br><em>Christian Baumgartner, Philipp Berens, Sergios Gatidis, Matthias Hein, Hendrik Lensch, Jakob Macke, Bernhard Schölkopf</em></li><li>Einzelprojekt „<strong>Inductive bias of learning algorithms in climate science“</strong><br><em>Bedartha Goswami, Ulrike von Luxburg</em></li></ul><h6><br><span class="ut-icon ut-icon-info-circled"></span> Detaillierte Information zu den Projekten gibt es auf unsere Clusterseite<br> &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; „Innovation Fund Projekte“</h6>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59761</guid><pubDate>Tue, 02 Feb 2021 09:43:00 +0100</pubDate><title>Weitere Nachwuchsgruppe am Exzellenzcluster Maschinelles Lernen</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/weitere-nachwuchsgruppe-am-exzellenzcluster-maschinelles-lernen/</link><description>Dr. Christian Bamgartner hat zum 1. Februar 2021 die Leitung einer weiteren unabhängigen Forschergruppe übernommen. </description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Dr. Christian Baumgartner's unabhängige Forschergruppe <strong>"Maschinelles Lernen in der medizinischen Bildanalyse"</strong> ist die numehr sechste, von unserem Exzellenzcluster "Maschinelles Lernen" eingerichtete Nachwuchsgruppe. Seine Forschung befindet sich an der Schnittstelle zwischen maschinellem Lernen und automatisierter medizinischer Bildverarbeitung mit dem Ziel, sicher und robust klinische Informationen zu schaffen. Er interessiert sich dabei vor allem für die Unsicherheitsabschätzung, die Robustheit von Vorhersagen, die Arbeit mit spärlichen Labels und die Verwendung generativer Modellierung, um Erkenntnisse aus großen medizinischen Datensammlungen zu gewinnen.</p><p class="align-justify">Christian Baumgartner war zuletzt Post-Doc bei Prof. Konukoglu in der Biomedical Image Computing Group an der ETH Zürich (2017-2019). Dort fokussierte er sich auf generative Modellierung und deren Anwendung auf Themen wie Unsicherheitsabschätzung bei der Bildsegmentierung, Lernen aus knappen Daten und Rekonstruktion von Magnet-resonanzbildern.&nbsp; Vor seinem Beitritt zum Exzellenzcluster war Christian Baumgartner als Senior Research Engineer bei PTC Vuforia (2020-2021) tätig, mit Schwerpunkt Deep Learning und Computer Vision.</p><p>Weitere Informationen unter <span class="ut-icon ut-icon-right-big"></span>"Maschinelles Lernen in der medizinischen Bildanalyse" contenteditable="false".</p>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category><category>Maschinelles-Lernen-Startseite</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-58837</guid><pubDate>Thu, 21 Jan 2021 16:02:00 +0100</pubDate><title>Nicole Ludwig nominiert als “KI Newcomerin 2021”</title><link>https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/news/newsfullview-news/article/nicole-ludwig-nominiert-als-ki-newcomerin-2021/</link><description>Bei der öffentlichen Abstimmung können Sie Nicole Ihre Stimme geben.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Nicole Ludwig, Leiterin unserer Early Career Forschergruppe „Maschinelles Lernen in Nachhaltigen Energiesystemen“, ist als „KI Newcomerin 2021“ nominiert worden. Sie entwickelt neue Algorithmen des maschinellen Lernens, die ein nachhaltiges Energiesystem der Zukunft unterstützen.<br><br> Mit dem Preis möchte die Gesellschaft für Informatik auf neue Talente im Bereich der Künstlichen Intelligenz aufmerksam machen, die die KI-Forschung in den nächsten Jahren sehr wahrscheinlich mitprägen werden. Ziel ist es auch, die Technologien der Künstlichen Intelligenz zu entmystifizieren und das Thema einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.</p><h6 class="align-justify">Wenn Sie Nicole unterstützen möchten, können Sie <a href="https://kicamp.org/en/ai-newcomers/detail?tx_gicampaign_listview%5Baction%5D=detail&amp;tx_gicampaign_listview%5Bcontroller%5D=Campaign&amp;tx_gicampaign_listview%5Buser%5D=17659&amp;cHash=c212db2192a01263bcb1cca5fd0c68ed" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">hier bis zum 7. März für sie stimmen</a>.</h6>]]></content:encoded><category>Maschinelles-Lernen-News</category></item>
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